FC Amberg im Toto-Pokal

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    • FC Amberg im Toto-Pokal

      Sirgedas-Gala beschert nächste Pokalrunde
      FC Amberg setzt sich bei der SpVgg Hainsacker mit 6:0 (2:0) durch – Vier Tore gehen auf das Konto des litauischen Neuzugangs Amberg/Hainsacker. (asl) Zwei Tage nach dem 0:0 in Bamberg haben die Bayernliga-Fußballer des FC Amberg den Einzug in die zweite Hauptrunde des Bayerischen Toto-Pokals geschafft. Am Dienstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Günter Brandl beim Süd-Bezirksligisten SpVgg Hainsacker vor 120 Zuschauern mit 6:0 (2:0) durch, womit Brandl das Duell gegen seinen Sohn Bastian, der beim Gastgeber spielt, für sich entschied.

      Es war gegen ersatzgeschwächte Gastgeber ein unterm Strich souveräner Sieg. Auch der FC Amberg musste, wie erwartet, auf wichtige Stützen verzichten. So fehlten weiterhin Michael Busch (Sprunggelenk), Scott Kennedy (Knöchel), Sebastian Schulik (Leiste), Daniel Gömmel (Knöchelverletzung aus dem Erlenbach-Spiel) und Sven Seitz (Grippe). Zumindest der zuletzt erkrankte Brian Gallo kehrte in den Kader zurück, dafür wurden die zuletzt angschlagenen Kevin Kühnlein und Christian Knorr wegen des Heimspiels am Samstag um 16 Uhr gegen den 1. FC Sand geschont. Dennoch bot Brandl eine Anfangsformation auf, die so auch im normalen Ligabetrieb spielen könnte. Auf der Bank saßen allerdings neben Emmanuel Burgutzidis mit Yannik Haller und Dominik Kozisek zwei Akteure aus der U23. Die Gelb-Schwarzen ließen in Hainsacker jedoch zu keiner Phase des Spiels Zweifel aufkommen, wer in die nächste Runde einzieht. Schon nach vier Minuten stellten die Vilstaler die Weichen auf Sieg, als Martin Popp gedankenschnell einen katastrophalen Rückpass von Andreas Pegoretti auf SpVgg-Keper Tim Aufleger aufnahm und eiskalt zur frühen Führung vollstreckte. Ein Treffer, der den spielbestimmenden Ambergern die nötige Sicherheit verlieh, wenngleich der Bezirksligist nach 16 Minuten durch Dominik Tries, der knapp am Ball vorbeirutschte, das 1:1 auf dem Fuß hatte. Davor war Michael Dietl an Aufleger gescheitert (11.). Die klareren Möglichkeiten hatte der FC Amberg auch in der Folgezeit: Dietl (23./27.), Gratas Sirgedas (25./29./38.) und André Karzmarczyk (29.) hätten das Ergebnis schon frühzeitig in die Höhe schrauben können, sogar müssen. Das tat dann schließlich Sirgedas mit seinem sicher verwandelten Foulelfmeter (38.), wobei der Pfiff von Referee Florian Fleischmann auch ausbleiben hätte können.

      Auch im zweiten Durchgang gaben die Gelb-Schwarzen den Ton an und kombinierten gefällig. Allerdings fehlte beim letzten Pass gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber die Genauigkeit. So dauerte es bis zur 58. Minute, als der erneut überragende Sirgedas vorentscheidend auf 3:0 erhöhte – Karzmarczyk hatte die Vorarbeit geleistet. Der Rest der Partie ist dann schnell erzählt: Hainsacker fand gegen die gut gestaffelte FC-Abwehr nicht wirklich die richtigen Mittel, um diese auszuhebeln. Als dann Marco Wiedmann (73.) mit seinem sehenswerten Fernschuss aus 30 Metern das 4:0 gelang, war die Gegenwehr der SpVgg erloschen. Die logische Folge: Sirgedas besorgte mit seinem Doppelpack (87./90.) den 6:0-Endstand. Traumhaft dabei der sechste Amberger Treffer, bei dem Konstantin Keilholz und Sirgedas leichtfüßig die SpVgg-Abwehr in ihre Einzelteile zerlegte und der litauische U21-Nationalspieler aus kurzer Distanz keine Mühe hatte.

      SpVgg Hainsacker – FC Amberg 0:6 (0:2)


      SpVgg Hainsacker: Aufleger – Pegoretti, Listl (72. Politzka), Tries, Graßler – Eller, Brandl (65. Nett), Bergbauer, Sterl – Mühlbauer, Wolf (52. Richter-Ferreira).

      FC Amberg: Götz – Gallo (69. Burgutzidis), Ceesay, Fischer, Graml – Wiedmann, Dietl, Karzmarczyk, Sirgedas – Keilholz, Popp.

      Tore: 0:1 Popp (4.), 0:2 Sirgedas (41./Foulelfmeter), 0:3 Sirgedas (58.), 0:4 Wiedmann, 0:5 Sirgedas (87.), 0:6 Sirgedas (90.)

      Zuschauer: 120

      Schiedsrichter: Florian Fleischmann (Kreith-Pittersberg)

      PM FC Amberg
    • FC Amberg nimmt die nächste Pokalhürde
      Brandl-Elf setzt sich beim SV Fortuna Regensburg mit 2:1 (1:1) durch – Wieder dem Ziel einen Schritt näher gekommen

      Amberg/Regensburg. (asl) Der Fußball-Bayernligist FC Amberg ist seinem Ziel, im Bayerischen Toto-Pokal in dieser Saison zu überwintern, einen weiteren Schritt näher gekommen. Die Mannschaft von Trainer Günter Brandl setzte sich am Dienstagabend, drei Tage nach dem 0:0 beim TSV Großbardorf, vor 100 Zuschauern beim Landesligisten SV Fortuna Regensburg, der zuvor die DJK Ammerthal in einem denkwürdigen Spiel mit 8:3 aus dem Wettbewerb geworfen hatte, mit 2:1 (1:1) durch. „Wir hatten sicherlich das Quäntchen Glück, aber unterm Strich geht unser Weiterkommen schon in Ordnung“, sagte nach spannenden 90 Minuten Ambergs Teammanager Hubert Kirsch zufrieden.

      Beim Gastgeber waren außer dem weiterhin verletzten Serkan Sönmez, welcher sich im Aufbautraining befindet, und Urlauber Sinan Canac alle Mann an Bord. Auch Amberg trat erwartungsgemäß mit der besten zur Verfügung stehenden Elf an. Brandl musste weiterhin auf die Langzeitverletzten Sebastian Schulik, Michael Busch, Scott Kennedy und Daniel Gömmel verzichten, auch Michael Dietl war nicht mit von der Partie. So schickte der Amberger Coach bis auf eine Ausnahme, André Karzmarczyk begann für Emmanuel Burgutzidis, die gleiche Anfangsformation auf den Platz, die am Wochenende in Großbardorf zu gefallen wusste. Und die Zuschauer bekamen auf dem engen Fortuna-Feld einen turbulenten Beginn geboten. Schon nach nur 180 Sekunden, zuvor hatte noch Julian Ceesay seinen Versuch zu hoch angesetzt, hämmerte Jan Fischer aus 18 Metern das Leder unhaltbar in den Winkel. Die Freude über diese frühe Führung sollte aber nicht lange währen. Denn Andy Graml legte einen Regensburger im eigenen Strafraum, der sicher leitende Referee Andreas Dinger entschied vollkommen zu Recht auf Elfmeter, den Ahmed Ahmedov sicher zum 1:1 verwandelte (7.).

      Das war es dann aber auch mit der großen Herrlichkeit beider Teams, denn fortan spielte sich viel im Mittelfeld ab. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Der FCA hatte zwar mehr Spielanteile, aber wirklich zwingend waren die Möglichkeiten auch nicht. So blieb es zum Seitenwechsel beim gerechten 1:1. Den etwas besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten dann die Gastgeber, als Mahir Hadziresic mit einem Freistoß Ambergs Keeper Matthias Götz testete (51.). Auf der Gegenseite köpfte Kevin Kühnlein nach einer Ecke von Gratas Sirgedas drüber (52.). Der litauische Nationalspieler war es dann auch, der mit seinem Schuss aus 14 Metern Fortuna-Torwart Enrico Sommer testete (69.).
      So plätscherte die Partie mehr oder minder dahin. Bis zur 76. Minute, als Emrah Destanov FC-Stürmer Konstantin Keilholz im Strafraum von den Beinen holte – wie schon der erste Foulelfmeter war auch dieser glasklar. Sirgedas ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstreckte zum 2:1. Binnen 60 Sekunden zwei sogenannte „Bretter“. Zunächst fand Hadziresic in Götz seinen Meister (81.), ehe auf der Gegenseite Seitz in der gleichen Minute nur um Zentimeter nach einem schnellen Angriff das Tor verfehlte. Als sich dann die Fortuna durch die gelb-rote Karte für Nizar Klica (86.) wegen wiederholtem Foulspiel selbst dezimierte, war die Partie endgültig gelaufen. „Wir nehmen heuer den Pokal durchaus ernst. Deshalb war der Erfolg für uns wichtig“, so Kirsch.

      SV Fortuna Regensburg – FC Amberg 1:2 (1:1)

      SV Fortuna Regensburg: Sommer – Destanov, Zec (51. Oppelt), Szücs, M. Peter – Karjasevic (78. I. Morina), Arl. Morina, Hadziresic, Bauer – Klica, Ahmedov.

      FC Amberg: Götz – Fischer (23. Keilholz), Kühnlein, Ceesay, Graml – Gallo, Wiedmann, Karzmarczyk (79. Burgutzidis), Knorr (84. Helleder) – Sirgedas – Seitz.

      Tore: 0:1 Fscher (3.), 1:1 Ahmedov (7./Foulelfmeter), 1:2 Sirgedas (76./Foulelfmeter).

      Gelb-Rot: Klica (86./SV Fortuna) wg. wiederholtem Foulspiel.

      Zuschauer: 100.

      Schiedsrichter: Andreas Dinger (Bischofsgrün).

      PM FC Amberg
    • FC beweist Nervenstärke und steht im Viertelfinale
      Amberger Bayernliga-Kicker werfen Regionalligisten SpVgg Bayern Hof mit 8:6 (2:0/3:3) nach Elfmeterschießen aus dem Pokal – Dramatisches Spiel mit drei Doppelschlägen

      Amberg. (asl) Erstes Zwischenziel erreicht: Der Fußball-Bayernligist FC Amberg überwintert im Bayerischen Toto-Pokal und steht im Viertelfinale. Die Mannschaft von Trainer Günter Brandl besiegte am Mittwochabend im Stadion am Schanzl vor 181 Zuschauern in einem dramatischen Spiel mit drei Doppelschlägen den Regionalliga-Letzten SpVgg Bayern Hof mit 8:6 (2:0/3:3) nach Elfmeterschießen. Die Gelb-Schwarzen gaben dabei in der Schlussphase das schon fast sicher geglaubte Weiterkommen fast noch aus der Hand, bewiesen dann vom Elfmeterpunkt aber Nervenstärke. Auf personeller Seite gab es beim FC Amberg dieses Mal leichte Entwarnung. Es fehlten zwar weiterhin die Dauerverletzten, aber Caleb Clarke und erstmals wieder Michael Busch standen im Kader. Der kanadische Stürmer durfte sogar von Beginn an ran, Busch saß auf der Auswechselbank. „Die Favoritenrolle liegt, auch wenn Hof derzeit Tabellenletzter ist, eindeutig beim Regionalligisten aus Hof“, hatte Ambergs Coach vor der Partie tiefgestapelt.

      Zu Beginn wurde auch ganz schnell deutlich, warum: Die Elf von Trainer Miloslav Janovsky zeigte sich aggressiv in den Zweikämpfen und hatte deutlich mehr Drang im Spiel nach vorne. Die Gastgeber mussten sich bis zur zehnten Minute den Hofer Angriffen erwehren, versuchte aber seinerseits nach Ballgewinn schnell umzuschalten und Nadelstiche zu setzen. Einer davon hätte nach fünf Minuten beinahe zur Führung geführt, als sich Sven Seitz auf der linken Seite durchgesetzt hatte und bei seiner Hereingabe Gratas Sirgedas nur um eine Fußspitze zu spät kam. Der Anfangselan des Regionalligisten erschloss schließlich nach und nach. Sirgedas machte es dann in der 14. Minute eindeutig besser. Marco Wiedmanns Schuss wurde zunächst noch von der Hofer Abwehr abgeblockt, im zweiten Anlauf hämmerte Sirgedas aus 16 Metern das Leder volley und flach ins rechte untere Eck – Andreas Schall im Tor der Oberfranken hatte beim 1:0 keine Chance. Der Jubel über die Amberger Führung war gerade mal drei Minuten alt, als die Gelb-Schwarzen erneut eiskalt zuschlugen: Die schlafmützige Hofer Abwehr konnte den langen Ball auf Seitz in dieser Szene nicht verhindern. Der Amberger Angreifer fackelte nicht lange und erhöhte auf 2:0 (17.). Und hätte kurz danach Sirgedas nicht nur den Pfosten anvisiert, wäre das Match schon ganz früh entschieden gewesen.

      Erst nach 30 Minuten fingen sich die Gäste erneut und kamen nach dem Doppelschlag des FCA wieder besser in die Partie. Aber echte Torchancen seitens der SpVgg Bayern waren Mangelware. Was nicht zuletzt daran lag, dass der Gastgeber sicher in der Defensive stand, engagiert und clever die nicht unverdiente Führung verteidigte und weiterhin durch Konter brandgefährlich blieb. So hatte Seitz in der 45. Minute die Möglichkeit zum vorentscheidenden 3:0. Er lief dabei alleine auf Keeper Schall zu, beim Versuch, diesen auszuspielen, versprang ihm aber der Ball, so dass zum Seitenwechsel beim 2:0 für die Vilsstädter blieb. Hofs Chefanweiser Janovsky schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Truppe machte zu Beginn des zweiten Abschnittes mächtig Druck. Endlich gab es auch echte Möglichkeiten: So stieg Martin Holek nach einer Falnke am höchsten, sein Kopfball aus rund sieben Metern war jedoch etwas zu unplatziert, so dass ihn FCA-Schlussmann Matthias Götz entschärfen konnte. Ganze zwei Zeigerumdrehungen später jubelten die Oberfranken das erste Mal – jedoch zu verfrüht. Wieder versuchte sich Holek per Kopf, wieder war Götz zur Stellen. Beim Nachschuss, der im Amberger Netz zappelte, stand jedoch der eingewechselte Alassane Kane im Abseits. Referee Steffen Brütting gab den Treffer zu Recht nicht (56.).

      Rund 20 Minuten vor dem Ende überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst vergab Clarke nach feinem Seitz-Zuspiel vor SpVgg-Torwart Schall (67.), ehe Thomas Stock einen durchaus umstrittenen Foulelfmeter zum 1:2 verwandelte (68.). Der Jubel der Hofer über den Anschluss war noch nicht richtig verstummt, stellte der FCA durch Seitz (71.) den alten Abstand wieder her. Hof steckte aber nicht auf, so hatte Eduard Root (79.) eine Möglichkeit, während Amberg die sich immer mehr bietenden Räume nicht in etwas Zählbares ummünzen konnte. So strich Sirgedas‘ Schuss aus 17 Metern nur knapp über die Latte (80.). Spannend blieb es in der turbulenten Schlussphase allemal, denn die Gäste schafften durch Kane (82.) den erneuten Anschluss. Der Schock war seitens der Platzherren, die sich unnötige individuelle Fehler leisteten, noch nicht richtig verdaut, schlug es erneut im Amberger Kasten ein: Stock ließ sich beim zweiten Foulelfmeter nicht zweimal bitten und glich zum glücklichen 3:3 (84.) aus. Das Elfmeterschießen musste so über den Einzug ins Viertelfinale entscheiden. Und hier bewies Amberg Nervenstärke und verwandelte alle Versuche sicher, während für die Oberfranken Harald Fleischer vergab und so das Aus besiegelte.

      FC Amberg – SpVgg Bayern Hof 8:6 (2:0/3:3) n. E.

      FC Amberg: Götz – Burgutzidis (34. Helleder), Kennedy (85. Keilholz), Kühnlein, Graml – Gallo, Ceesay, Sirgedas, Wiedmann – Clarke, Seitz.

      SpVgg Bayern Hof: Schall – Biermeier (40. Kane), Thierauf (46. Fleischer), Kralik, Rupprecht – Strößner (75. Yildirim), Root, Schraps, Stock – Holek, Knoll.

      Tore: 1:0 Sirgedas (14.), 2:0 Seitz (17.), 2:1 Stock (69./Foulelfmeter), 3:1 Seitz (71.), 3:2 Kane (82.), 3:3 Stock (84./Foulelfmeter), 4:3 Kühnlein, Fleischer vergibt, 5:3 Gallo, 5:4 Knoll, 6:4 Sirgedas, 6:5 Kane, 7:5 Wiedmann, 7:6 Schraps, 8:6 Seitz.

      Zuschauer: 181.

      Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effeltrich).

      PM FC Amberg
    • Pokal-Partie gegen Schweinfurt wird verlegt
      FC Amberg erwartet im Viertelfinale den Regionalligisten aus Unterfranken bereits am 28. März um 17.30 Uhr

      Amberg. (asl) Ende Oktober letzten Jahres hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) die Viertelfinal-Partien im Bayerischen Toto-Pokal ausgelost. Demnach hätte der Fußball-Bayernligist FC Amberg am 5. April zu Hause gegen den Regionalligisten 1. FC Schweinfurt gespielt. Dem ist nun abr nicht so, wie Ambergs Teammanager Wolfgang Gräf am Freitagabend mitteilte. Denn die Gelb-Schwarzen treffen auf die Unterfranken bereits am 28. März, Anstoß ist um 17.30 Uhr im Stadion am Schanzl. Das Halbfinale findet dann am 19. April und das Finale am 25. Mai statt. BFV-Partner Lotto Bayern stellt für den bayerischen Pokalwettbewerb in der Saison 2016/2017 Prämien in Höhe von über 37.000 Euro bereit. Der Pokalsieger erhält 5000 Euro und startet in der folgenden Saison in der lukrativen 1. DFB-Pokal-Hauptrunde. Dort winken ein echter Pokalknüller gegen einen namenhaften Bundesligisten und Einnahmen aus der DFB-Pokal-Vermarktung von weit über 100.000 Euro.

      Das Toto-Pokal-Viertelfinale im Überblick:

      Spiel 1: SpVgg Erlangen (Bezirksliga/Kreissieger Erlangen/Pegnitzgrund) – FC Sturm Hauzenberg (Landesliga Mitte)
      Spiel 2: SV Wacker Burghausen (Regionalliga Bayern) – SpVgg Unterhaching (Regionalliga Bayern)
      Spiel 3: SpVgg Oberfranken Bayreuth (Regionalliga Bayern) – FC Memmingen (Regionalliga Bayern)
      Spiel 4: FC Amberg (Bayernliga Nord) – 1. FC Schweinfurt 05 (Regionalliga Bayern)

      Toto-Pokal-Halbfinale:

      Spiel 1: Sieger SpVgg Oberfranken Bayreuth/FC Memmingen – Sieger FC Amberg/1. FC Schweinfurt 05
      Spiel 2: Sieger SpVgg Erlangen/FC Sturm Hauzenberg – Sieger SV Wacker Burghausen/SpVgg Unterhaching

      Toto-Pokal-Finale:

      Sieger Halbfinale 2 – Sieger Halbfinale 1

      Bei Klassenungleichheit hat auch im Halbfinale und Finale immer der unterklassige Verein Heimrecht.

      PM FC Amberg
    • Amberger Pokal-Märchen soll weitergehen
      Bayernliga-Fußballer des FC erwarten am Dienstag um 17.30 Uhr den 1. FC Schweinfurt – Unterfranken wollen mittelfristig in den Profibereich

      Amberg. (asl) 4:1 für den FC Amberg und 2:0 für den 1. FC Schweinfurt – so lauteten die Ergebnisse aus der Saison 2015/16 der Fußball-Regionalliga. Das Ende ist bekannt: Während die Schweinfurter, die am Dienstag um 17.30 Uhr im Pokal-Viertelfinale am Schanzl zu Gast sind, mit Müh und Not den Klassenerhalt schafften, mussten die Gelb-Schwarzen nach nur einer Spielzeit wieder den Weg in die Bayernliga antreten. „Es erwartet uns ein harter Prüfstein, der uns aus der letztjährigen Saison noch gut bekannt ist“, so Ambergs Trainer Lutz Ernemann zur bevorstehenden Heimpartie. Auch wenn es in dieser Spielzeit für die „Schnüdel“, sie belegen nach dem überraschenden 2:1 am letzten Freitag gegen den Spitzenreiter SpVgg Unterhaching derzeit den achten Tabellenplatz, wesentlich besser in der Regionalliga läuft, wurde diese Saison zum Übergangsjahr deklariert. Die Unterfranken haben aufgerüstet, spielen erstmals seit ihrem Regionalliga-Aufstieg 2013 nicht gegen den Abstieg. Ab der nächsten Saison soll die Umstellung auf Profifußball vollzogen werden. Alle Planungen gehen in diese Richtung. Doch zunächst will Trainer Gerd Klaus (46) die laufende Saison gut zu Ende bringen, die Mannschaft weiterentwickeln, um dann mit einigen Kaderänderungen 2017/18 ans Tor zur 3. Liga klopfen zu können.

      „Wir haben seit unserem Aufstieg immer gegen den Abstieg gespielt. Wir haben jetzt als Achter 37 Punkte und wollen möglichst schnell auf 40 Zähler kommen. Dann werden wir sehen, ob wir am Ende als Fünfter oder Neunter einlaufen“, meint Schweinfurts Trainer Gerd Klaus. Der war mit dem Sieg gegen Unterhaching vom Ergebnis her natürlich zufrieden, musste aber einen bitteren Wermutstropfen schlucken. Denn Stürmer Nicolas Görtler, der in der letzten Woche seinen Vertrag verlängert hatte und mit fünf Treffern im Pokal bislang bester Torschütze war, zog sich eine schwere Knieverletzung – vermutlich einen Kreuzbandriss – zu und wird den Unterfranken längerfristig fehlen. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, nach der Pause haben wir dann ein paar Probleme bekommen. Unser Keeper David Paulus hat uns dann mit dem gehaltenen Elfer im Spiel gehalten“, blicke Klaus, dessen Kontrakt für die neue Saison noch nicht unterschrieben ist, zurück. „Ich würde es jedenfalls gerne noch einmal machen“, so dazu der Chefanweiser der 05er. Der kann in der Oberpfalz bis auf Görtler personell aus dem Vollen schöpfen und fügt an: „Amberg hat seit dem Trainerwechsel fünf Spiele am Stück nicht mehr verloren und einige gute Regionalliga-Spieler im Kader. Natürlich müssen wir auswärts aufpassen, wollen aber unbedingt in das Halbfinale kommen. Wir werden alles geben, um dieses Ziel zu erreichen, wir wissen wie wichtig der Pokal für den Verein und die Fans ist“.

      Gleiches gilt aber auch für die Amberger, die nach den in den letzten Jahren eher durchwachsenen Pokal-Auftritten heuer so richtig Gefallen an diesem Wettbewerb gefunden haben. Während sich Schweinfurt bislang gegen den 1. FC Mitwitz (6:0), den SV Viktoria Aschaffenburg (2:1) und den TSV Aubstadt (5:2) durchgesetzt hatten, warf der FCA die SpVgg Hainsacker mit 6:0, den SV Fortuna Regensburg mit 2:1 und den Regionalligisten SpVgg Bayern Hof mit 8:6 nach Elfmeterschießen aus dem Rennen. „Der Pokal besitzt seine eigenen Gesetze. Derjenige, der weiterkommen will, muss sich der schweren aber gleichzeitig auch interessanten Aufgabe stellen“, weiß FC-Trainer Ernemann. Dessen Truppe tankte mit dem völlig verdienten 1:0 am Samstag beim bisherigen Spitzenreiter ASV Neumarkt die nötige Portion Selbstvertrauen, die helfen soll, den Einzug ins Halbfinale zu realisieren. Die Gelb-Schwarzen müssen gegen Schweinfurt erneut auf einige Akteure verzichten, allerdings kehren auch wieder welche zurück. Fehlen werden Emanuel Burgutzidis (Trainingsrückstand nach Verletzung), Michael Dietl (muskuläre Probleme), Andreas Graml (beruflich verhindert), Dimitrios Nakou (fehlende Spielberechtigung) und Stefan Schober (Rückenprobleme) sowie die langzeitverletzten Sebastian Schulik und André Karzmarczyk. Dafür stehen Martin Popp, Caleb Clarke und Scott Kennedy wieder zur Verfügung.

      PM FC Amberg
    • Pokal-Märchen für den FC Amberg beendet
      Bayernliga-Fußballer unterliegen im Viertelfinale dem 1. FC Schweinfurt mit 0:2 (0:2) – Christopher Kacun trifft zweimal per Freistoß für die Gäste

      Amberg. (asl) Das Pokal-Märchen für den Fußball-Bayernligisten ist beendet. Die Mannschaft von Trainer Lutz Ernemann unterlag am Dienstagabend im Viertelfinale im Stadion am Schanzl vor 346 Zuschauern dem Regionalligisten 1. FC Schweinfurt mit 0:2 (0:2). Die Gastgeber zeigten dabei vor allem in der zweiten Halbzeit eine mehr als ansprechende Vorstellung. Den Unterfranken reichten zwei direkt verwandelte Freistöße von Christopher Kracun zum Sieg. n„Es erwartet uns ein harter Prüfstein, der uns aus der letztjährigen Saison noch gut bekannt ist“, so Ambergs Trainer Lutz Ernemann vor der Heimpartie – was dann auch zutraf. Er musste auf Emanuel Burgutzidis, Michael Dietl, Andreas Graml, Dimitrios Nakou, Stefan Schober, Sebastian Schulik und André Karzmarczyk verzichten. Dafür standen Martin Popp, Caleb Clarke und Scott Kennedy wieder zur Verfügung. nSchweinfurts Coach Gerd Klaus, der mit seinem Team „unbedingt in das Halbfinale kommen“, wollte, konnte bis auf Stürmer Nicolas Görtler seine Bestbesetzung ins Rennen schicken.

      Und die trat am Schanzl abgebrüht auf. Der FC Amberg gestaltete gegen die Schweinfurter die erste Viertelstunde ausgeglichen. Allerdings hatten die mit mehr Spielanteilen ausgerüsteten „Schnüdel“ die Partie jederzeit im Griff und ließen bis auf eine Ausnahme in der ersten Halbzeit keine Möglichkeit der Ernemann-Elf zu. Auf der Gegenseite hingegen nutzten die athletischer wirkenden Gäste die sich ihnen bietenden Chancen eiskalt aus. So fiel folgerichtig nach 18 Minuten dann auch das 1:0 für die Unterfranken. Bei einem Freistoß aus gut 18 Metern hatte Christopher Kracun sein Visier optimal eingestellt und zog den Ball flach an der vielleicht nicht ganz optimal postierten Amberger Mauer vorbei in die Maschen.n Die erste nennenswerte und gefährliche Szene dann nach 23 Minuten: Aus 20 Metern hielt Marco Wiedmann drauf, das Leder klatschte jedoch an die Unterkante der Latte und von dort aus zurück ins Feld. Das war das Signal für die Gelb-Schwarzen, die sich im weiteren Verlauf dem höheren Regionalliga-Tempo nach und nach anpassten und dem 1. FC Schweinfurt aus dem Spiel heraus auch keine Möglichkeiten gaben. Wenn es gefährlich im Amberger Strafraum wurde, dann lediglich nach Ecken und Freistößen. Und eben eine dieser Standardsituationen nutzten die Unterfranken noch vor dem Seitenwechsel zum 2:0. Erneut Kracun verwandelte vom Strafraumeck aus einen Freistoß direkt zum Halbzeitstand (45.). „Schweinfurt hatte mehr Spielanteile, aber wir schafften nach und nach das Gegengewicht“, analysierte Ambergs Teammanager Wolfgang Gräf in der Halbzeit. „Wir hätten nach dem 0:1 den Ausgleich machen müssen“, trauerte er dem Lattenknaller von Wiedmann etwas nach.

      Während der Regionalligist in unveränderter Aufstellung in die zweite Hälfte ging, brachte Ernemann mit Michael Busch und Sven Seitz für Brian Gallo und Yannik Haller zwei frische und noch etwas offensiver ausgerichtete Kräfte. Was durchaus Wirkung zeigte, denn der FC gab zu keinem Zeitpunkt der Partie auf und versuchte alles, um den Rückstand auszugleichen. Zunächst aber setzte Schweinfurts Kracun (56.) seinen nächsten Freistoß in die Mauer, ehe ein Fernschuss von Adam Jabiri sein Ziel verfehlte (57.).
      Erneut Wiedmann prüfte dann FCS-Keeper David Paulus mit seinem Versuch aus 18 Metern (61.), ehe 120 Sekunden später Seitz das 1:2 hätte machen müssen. Alleine vor Paulus hob er den Ball zwar über den Torhüter, aber leider auch über die Latte. Und der FC Amberg marschierte weiter, übernahm die Kontrolle und machte enorm Druck. Erst verpasste Jan Fischer per Freistoß (64.), dann köpfte Kapitän Kevin Kühnlein knapp drüber (66.) – der Anschlusstreffer wäre in dieser Phase mehr als verdient gewesen.
      Klar, dass die immer mehr aufrückenden Gastgeber bei Kontern anfälliger wurden. So hatte Jabiri nach schönem Doppelpass mit Kracun das 3:0 auf dem Fuß, doch der Ball ging knapp am Pfosten vorbei (72.). Nicht viel besser machte es der Ex-Weidener Johannes Golla in der 84. Minute, auch er vergab die endgültige Entscheidung ebenso wie der eingewechselte Lukas Illig (92.), so dass beim 2:0 für Schweinfurt blieb.

      FC Amberg – 1. FC Schweinfurt 0:2 (0:2)

      FC Amberg: Bleisteiner – Gömmel, Kennedy, Kühnlein, Fischer – Gallo (46. Seitz), Ceesay, Knorr, Keilholz – Wiedmann – Haller (46. Busch).

      1. FC Schweinfurt: Paulus – Janz, Messingschlager, Kracun (88. Illig), Golla – Willsch, Krautschneider (79. Jelisic), Ferry, Haller (90. Bauer) – Billick – Jabiri.

      Tore: 0:1 Kracun (18.), 0:2 Kracun (45.).

      Zuschauer: 346.

      Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Sulzberg)

      PM FC Amberg
    • Neue Saison, neues Glück:

      Für den FCA beginnt der "Ernst des Lebens"
      Amberger Bayernliga-Fußballer reisen am Samstag um 17 Uhr im Toto-Pokal zum SV Donaustauf

      Für den Fußball-Bayernligisten FC Amberg beginnt an diesem Wochenende der sogenannte „Ernst des Lebens“. Denn die Mannschaft des Trainer-Duos Lutz Ernemann und Bastian Ellmaier ist nach einer inzwischen etwas über zweiwöchigen Vorbereitungsphase erstmals richtig gefordert. In der ersten Qualifikationsrunde zum Bayerischen Toto-Pokal müssen die Vilsstädter am Samstag um 17 Uhr beim ambitionierten Landesligisten SV Donaustauf Farbe bekennen. „Wir treffen dabei auf ein gewachsenes Team, das auch heuer nach Höherem strebt. Wir sind klarer Außenseiter, wobei uns diese Rolle durchaus zusagt“, so Ernemanns Einschätzung.

      fupa.net/berichte/fc-amberg-fu…st-des-lebens-893159.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Donaustauf bestraft Nachlässigkeiten eiskalt

      Der Pokal-Auftritt des Fußball-Bayernligisten FC Amberg, letzte Saison immerhin mit dem Einzug ins Viertelfinale der Hauptrunde garniert, ist in dieser Saison nach dem ersten Spiel der Qualifikation bereits wieder beendet. Die Mannschaft um das Trainer-Duo Lutz Ernemann und Bastian Ellmaier unterlag am Samstagnachmittag vor 100 Zuschauern beim Landesligisten SV Donaustauf mit 0:1 (0:0). „Wir hatten in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, dominierten die Partie, ließen aber zu viele Chancen liegen. Das wurde dann bestraft“, so Ambergs Teammanager Wolfgang Gräf nach dem Schlusspfiff. Der sah von seinem stark verjüngten Team in den ersten 45 Minuten einen wirklich engagierten Auftritt. Erst ab der 60. Minute bauten die Gelb-Schwarzen etwas ab. „Da hat uns nach den anstrengenden Trainingseinheiten in der letzten Woche einfach die Spritzigkeit gefehlt. Aber der Pokal genießt für uns heuer keine Priorität. Unser Ziel ist der Bayernliga-Erhalt und danach richten wir uns“, so Gräf weiter.

      Dass die FCA-Kicker gegen den von Karsten Wettberg trainierten und ambitionierten SVD bis zu besagtem Zeitpunkt ein mehr als ebenbürtiger Gegner war, gibt Anlass zur Hoffnung. „Donaustauf hatte zwar im ersten Durchgang zwei Lattentreffer, aber wir hatten fünf richtige Bretter. Wir müssen zum Seitenwechsel mit 2:0 oder 3:0 führen, dann können wir das Match nach Hause schaukeln. So aber kassierten wir gegen in der zweiten Hälfte überlegene Donaustaufer einen späten Gegentreffer“, resümierte Gräf. Die Vilsstädter mussten in Donaustauf auf den angeschlagenen Jan Fischer (Sprunggelenksverletzung) und auch auf Michael Dietl (muskuläre Probleme) verzichten. Dafür rückte U19-Junior Florian Fruth in den Kader. Ansonsten bot der FC Amberg alle Akteure auf, die Neuzugänge Ermin Kojic, Pascal Tischler und Raffael Stellmach standen dabei in der Anfangsformation. Die erwischte einen guten Start und hatte nach acht Minuten die erste dicke Möglichkeit. SVD-Keeper Andreas Lengsfeld konnte eine Flanke nicht entscheidend genug klären, so dass der Ball überraschend bei Schulik landete. Dessen Kullerball wollte dann aus 25 Metern doch nicht ins SV-Gehäuse, denn Christian Saurerer klärte gerade noch.

      Auf der Gegenseite klatschte ein Schlenzer von Alexander Bucher aus der gleichen Entfernung an die Latte, wobei FCA-Keeper Maximilian Bleisteiner die Finger dran hatte (12.). Danach bestimmte Amberg die Begegnung, Donaustauf blieb aber stets gefährlich. Nikola Vasilic köpfte aus fünf Metern drüber (20.), ehe Schulik gleich zweimal hintereinander an Lengsfeld scheiterte (24.). Vasilic hatte in der 41. Minute die Chance zur Führung, doch sein Kopfball landete an der Unterseite der Latte, von dort aus sprang er ins Feld zurück.
      Nach dem unterm Strich gerechten 0:0 zur Halbzeit, verflachte das Spiel dann in der zweiten etwas. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, Torraumszenen waren Mangelware. Donaustauf wirkte ab der 60. Minute optisch überlegen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. So musste letztendlich eine Standardsituation herhalten, damit der Landesligist in die nächste Runde einziehen konnte: Einen Eckball von Daniel Diesenbacher drückte Martin Sautner aus kurzer Distanz über die Linie. Der fehlerfrei und stark agierende Bleisteiner hatte keine Abwehrmöglichkeit. Der SVD stand damit in der zweiten Runde gegen den ASV Cham, denn der in der Schlussphase alles auf eine Karte setzende FC Amberg brachte das Leder nicht mehr im Gehäuse unter. Stellmach (88.) scheiterte nämlich an Lengsfeld und Kojic setzte seinen Freistoß (91.) um zwei Meter zu hoch an.

      PM FC Amberg