6. Spieltag: SSV Ulm 1846 vs. SV Eintracht Trier

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    • 6. Spieltag: SSV Ulm 1846 vs. SV Eintracht Trier

      Eintracht trifft auf offensivstarke Ulmer
      Am morgigen Dienstag (19 Uhr) trifft Eintracht Trier auswärts auf den Aufsteiger SSV Ulm. Während die Eintracht am Freitag mit einem überzeugendem 3:1-Erfolg über Hessen Kassel den ersten Saisonsieg feiern konnte, hatten die Ulmer spielfrei. Davor machten die Schwaben mit Kantersiegen auf sich aufmerksam. Die Defensive der Eintracht ist gewarnt.

      So schön und wichtig der 3:1-Heimsieg gegen Hessen Kassel auch war, konditionell hat er viel Kraft gekostet. Durch das vorausgegangene Pokalspiel hatten die Trierer ohnehin schon eine verkürzte Regenerationszeit. Dazu gesellten sich am Freitag gegen den KSV tropische Temperaturen im Moselstadion. Trainer Peter Rubeck wies bereits in der Pressekonferenz nach dem Kassel-Spiel auf die Wichtigkeit der Regeneration hin. Außerdem ist der Trainer gegen den SSV Ulm zum Umstellen gezwungen. Kapitän und Innenverteidiger Micheal Dingels zog sich gegen Kassel eine Oberschenkelverletzung zu und wird in Ulm fehlen. Umso wichtiger ist es für Rubeck, dass Neuzugang Tobias Henneböle mitwirken kann. „Just in time“ konnte die Spielgenehmigung am Montag eingeholt werden.

      Eine ordentliche Defensive wird gegen den SSV Ulm wichtiger denn je sein, denn die Schwaben-Offensive kam in den vergangenen zwei Wochen mächtig ins Rollen. Der Aufsteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg ließ die Startprobleme zu Saisonbeginn (0:1-Niederlagen gegen den 1.FC Saarbrücken und den FK Pirmasens in den ersten beiden Spieltagen) eindrucksvoll hinter sich: Nach einem überzeugenden 3:1-Auswärtserfolg über Teutonia Watzenborn-Steinberg folgte ein 5:1-Kantersieg gegen den Mitaufsteiger FC Nöttingen. Der Protagonist beim Heimsieg im Ulmer Donaustadion war der erfahrene Stürmer Thomas Rathgeber, der drei Tore beisteuerte. Neben ihm stehen mit David Braig und Pascal Reinhardt zwei weitere gefährliche Stürmer im Kader.

      Einen Bonus kann Rubeck aber mit Hinblick auf das kommende Spiel in Ulm schon im Vorfeld verbuchen. Das zusammen mit Kassel weiteste Auswärtsspiel fällt ausgerechnet auf einen Dienstag, umso dankbarer ist er über die Übernachtungsmöglichkeit an der Donau. „Wir werden schon am Montag nach Ulm fahren, um uns optimal vorbereiten zu können. Bei den vielen englischen Wochen ist das sehr wichtig. Es super, dass uns das ermöglicht wurde“, so Rubeck in der Pressekonferenz am Freitag.

      PM SV Eintracht Trier
    • Starkes Spiel heute und verdienter Sieg. Die drei Punkte freuen mich doppelt, Das Gebaren der Trierer auf dem Platz war das Unsympathischste, was mir seit Langem begegnet ist. "Mimimimi" von vorn bis hinten. Das geht schon beim Trainer los, der ständig wegen de Spielplan heult. Offenbar hat sich diese Heulsuselei auf die Spieler übertragen, denen er ja damit ein tolles Alibi verschafft hat.

      Allerdings bin ich auf die Videos gespannt. Würde ja schon sagen, dass Birk den Ball tatsächlich nicht aufnehmen darf. Berechtigter indirekter Freistoß, ob Elfer oder nicht, kann ich nicht sagen.

      Danach hatte ich etwas Angst, dass die Speiler zu unbeherrscht sind. Aber spätestens in der zweiten Halbzeit hat sich gezeigt, dass wir die stärkere Mannschaft hatten.

      Erneut kein Gegentor aus dem Spiel heraus zugelassen und Trier hatte eigentlich kaum nennenswerte Chancen.

      Ich denke aber, dass es mehr waren als die angegebenen 2000 Zuschauer. Das sah schon nach deutlich mehr aus, auch im Vergleich zu den 1700 gegen Pirmasens.
    • Trier unterliegt unglücklich in Ulm
      Manchmal soll es einfach nicht sein. Trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung musste sich Eintracht Trier beim SSV Ulm am Dienstagabend mit 3:1 geschlagen geben. Das Elfmetertor von Muhamed Alawie aus der 9. Minute reichte am Ende nicht zum Punktgewinn im Donaustadion. Bereits am kommenden Samstag besteht im heimischen Moselstadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung für den SVE.

      Im Vergleich zur Startelf beim Heimerfolg über Hessen Kassel am vergangenen Freitag musste Eintracht-Coach Peter Rubeck lediglich in der Defensive eine Veränderung vornehmen. Für den verletzten Kapitän Michael Dingels rückte Simon Maurer in die Innenverteidigung. Beim ersten Aufreger der Partie nach nur sieben Minuten stand aber ein anderer im Mittelpunkt: Schiedsrichter Patrick Laier. Zuerst entschied dieser auf indirekten Freistoß für den SVE im Strafraum der Ulmer, im Anschluss zeigte der Unparteiische dann auf den Punkt, als ein Trierer-Freistoß aus wenigen Metern an der Hand eines Ulmer Defensivakteurs landete. Den fälligen Strafstoß verwandelte Muhamed Alawie souverän. Das Publikum im Donaustadion war von den zuvor gefällten Entscheidungen des Schiedsrichter alles andere als begeistert, die Partie wurde jetzt hitziger. Die Eintracht hatte immer wieder Mühe sich der wütenden Angriffe des SSV Ulm zu erwehren. Erst machte sich Triers Rechtsverteidiger Florian Riedel bei einem guten Schuss von Ulms Luca Graciotti ganz groß (13.), zwei Minuten später verfehlte Thomas Rathgeber das Gehäuse von SVE- Torwart Chris Keilmann nur knapp. Trotz der vergebenen Möglichkeiten sollten die heimischen Schwaben aber noch im ersten Spielabschnitt den Ausgleichstreffer erzielen. Nach einer guten halben Stunde zeigte Schiedsrichter Patrick Laier erneut auf den Punkt, wieder hatte er ein Handspiel gesehen – diesmal allerdings auf Seiten der Moselstädter. David Braig schritt für den SSV Ulm zum Punkt und ließ Chris Keilmann keine Abwehrchance (32.).
      Obwohl die Trierer Eintracht vor dem Pausentee mehrfach zu guten Kontergelegenheiten kam, war es wieder das Heimteam aus Ulm, das nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff das Leder im Gehäuse von Chris Keilmann versenken konnte. Gegen einen tollen Schuss von Vinko Sapina hatte der Schlussmann aus 20 Metern keine Abwehrchance (50.). Eintracht-Übungsleiter Peter Rubeck reagierte und brachte im Anschluss mit Sebastian Szimayer einen zusätzlichen Angreifer.

      Doch es gibt diese Tage, da soll es einfach nicht sein. Nur wenige Momente, nachdem Schiedsrichter Laier dem SVE im Sechzehner der Gastgeber einen Elfmeterpfiff verweigerte, legte der SSV Ulm das 3:1 nach. Eine gute Hereingabe von Außenverteidiger Pierre Fassnacht versenkte Ulms Goalgetter Thomas Rathgeber aus der Drehung zur Entscheidung (71.). Trotz einer über weite Strecken guten Leistung mussten die Blau-Schwarz-Weißen am Ende ohne Punkte zurück in die älteste Stadt Deutschlands reisen. „Insgesamt geht der Ulmer Sieg in Ordnung. Wir haben uns in der Abwehr nicht gut verhalten und haben die Tore hergeschenkt“, ärgerte sich Rubeck nach Spielende.

      Bereits am kommenden Samstag besteht gegen die TuS Koblenz aber die Chance zur Wiedergutmachung. Anpfiff im Moselstadion ist um 14 Uhr.

      Statistik:

      SSV Ulm 1846: Birk – Reichert, Krebs, Sturm, Fassnacht – Bagceci (65. Nierichlo), Sauter (59. Kücuk), Sapina, Graciotti – Braig (87. Michel), Rathgeber

      SV Eintracht Trier 05: Keilmann – Riedel (52. Szimayer), Schneider, Maurer, Heinz – Telch, Garnier (69. Blum) – Dartsch (24. Henneböle), Lienhard, Anton – Alawie

      Tore: 0:1 Alawie (9.), 1:1 Braig (32.), 2:1 Sapina (50.), 3:1 Rathgeber (71.)

      Schiedsrichter: Patrick Laier

      Zuschauer: 2004

      PM SV Eintracht Trier