12.Spieltag 16/17 - 1.FC Saarbrücken - SV Eintracht Trier

    • 12.Spieltag 16/17 - 1.FC Saarbrücken - SV Eintracht Trier

      Das Derby ruft: Eintracht trifft auf den FCS
      Am kommenden Samstag (14 Uhr) trifft Eintracht Trier im Südwest-Derby auswärts auf den 1. FC Saarbrücken. Dabei sind die Ansprüche gegensätzlich: Saarbrücken steht derzeit auf einem Relegationsplatz und will in die dritte Liga. Für die Eintracht geht es nur um eines: So schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller rauskommen. Keine guten Nachrichten gibt es von Simon Maurer, der mit einem Verdacht auf Kreuzbandriss pausieren muss.

      Eintracht Trier gegen den 1.FC Saarbrücken – Dieses Derby bringt von Haus aus jede Menge Feuer mit. In der Vorsaison ergaben sich zwei, wenn auch nicht immer mit optimalen Ausgang für den SVE, fesselnde Duelle. Die Vorzeichen vor dem anstehenden Derby erinnern aber an die Saison 2014/2015. Damals reiste der SVE als Abstiegskandidat zum Aufstiegskandidat Saarbrücken und gewann völlig überraschend mit 2:1 im Ludwigspark. In der bisherigen Spielzeit spielen die Saarländer erneut um die Relegationsplätze mit, der SVE möchte schnell aus dem Tabellenkeller raus. „Am Samstag sind wir der Außenseiter gegen den FCS, keine Frage. Aber trotzdem wollen wir natürlich etwas Zählbares mitnehmen und uns nicht kampflos ergeben“, beschreibt Interims-Trainer Rudi Thömmes die Situation. Die Eintracht möchte nach einer erfolgreichen Woche (4:0-Sieg gegen Astoria Walldorf und 5:0-Pokalsieg gegen die SG Auw) den Aufwärtstrend fortsetzen. Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. „Die Jungs haben kapiert, worum es geht. Mit dem Sieg gegen Walldorf haben wir noch nichts erreicht und wir stehen immer noch unten drin. Wir müssen jetzt weiter Gas geben“, gibt Thömmes die Marschroute vor. Im Derby, welches schon zum zweiten Mal aufgrund von Umbauarbeiten im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion stattfindet, baut die Eintracht auf Ihre Fans als zwölften Mann. In diesem Zusammenhang appelliert der Verein Eintracht Trier, wie schon gegen die TuS Koblenz, an seine Anhänger, die Mannschaft friedlich und mit fairen Mitteln zu unterstützen. „In den vergangenen Spielen konnten wir immer auf unsere Fans zählen. So zum Beispiel am Wochenende gegen Walldorf, wo wir super angefeuert wurden“, lobt Thömmes.

      Etwas Sorgen bereitet jedoch das Personal. In der Innenverteidigung wird mit Simon Maurer schon der zweite Spieler voraussichtlich länger ausfallen. Am vergangenen Dienstag hatte sich der Neuzugang vom FK Pirmasens beim 5:0-Pokalsieg gegen die SG Auw schwer am Knie verletzt. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, was eine monatelange Pause bedeuten würde. Ein genaueres Bild wird eine MRT-Untersuchung zeigen. „Das war natürlich keine gute Nachricht“, hadert Interims-Trainer Rudi Thömmes und hofft auf eine mildere Diagnose. Neben Maurer fällt mit Kapitän Michael Dingels ein weiterer Innenverteidiger länger aus (Schulterverletzung). „Dafür kommt Adrian Schneider nach abgesessener Gelbsperre zurück, der in den davorliegenden Spielen stets gute Leistungen gezeigt hat“, meint Thömmes. Ebenfalls einsatzbereit in der Innenverteidigung sind Tobias Henneböle und U19-Spieler Lukas Achterberg. Auch Christian Telch und Benedikt Masselter können die Position laut Thömmes bekleiden. Ansonsten gibt es keine personellen Fragezeichen bei der Eintracht. Wer unsere Mannschaft nicht in Völklingen unterstützen kann, hat die Möglichkeit beim Audio-Stream mitzufiebern. SVE-TV bietet unter youtube.com/c/eintrachttrier1905 ein Fanradio an! Bitte halten Sie die Vereinsmedien (Eintracht-Homepage und Facebook) für weitere Informationen im Auge. Für alle anreisenden Eintracht-Fans gibt es einen Faninfobrief.

      Zum Gegner: Der 1.FC Saarbrücken zählt naturgemäß immer zu den Aufstiegsaspiranten in der Regionalliga. Im bisherigen Saisonverlauf wird der FCS den Ansprüchen gerecht. Nach zehn Spielen rangieren die Saarländer mit 20 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Seit diesem Sommer sitzt die ehemalige Kölner Bundesligalegende Dirk Lottner auf der Saarbrücker Trainerbank. Bester Torschütze ist mit sieben Treffern Neuzugang Patrick Schmidt (kam vom FC Homburg). Zudem gibt es ein Wiedersehen mit dem Ex-Trierer Mario Müller. Der Linksverteidiger ist wie bei der Eintracht unumstrittener Stammspieler.

      PM Eintracht Trier
    • Toller Kampf wird nicht belohnt: Eintracht verliert gegen Saarbrücken
      Eintracht Trier hat das Südwest-Derby gegen den 1.FC Saarbrücken mit 1:3 verloren. In Völklingen erwischte die Eintracht einen tollen Start und ging in Führung. Nach einer Spielunterbrechung verlor der SVE die Spielkontrolle und eine tolle kämpferische Leistung wurde nicht belohnt. Der SVE wartet weiterhin auf den ersten Auswärtserfolg. Im Südwest-Derby gegen den 1.FC Saarbrücken wurde eine vorbildliche kämpferische Leistung nicht belohnt. Eine 1:0-Führung konnte nicht konserviert werden, stattdessen brachte eine Unterbrechung in der ersten Halbzeit die Eintracht aus dem Konzept.

      Passend zum Regenwetter entwickelte sich auf dem Platz ein zerfahrenes Kampfspiel. Keine der beiden Mannschaften verbuchte nennenswerte Offensivkombinationen, trotzdem waren die Moselaner besser in der Partie. Dazu war das Spiel immer wieder durch kleinere Fouls unterbrochen. Doch es war der SVE, der das erste Ausrufezeichen im Derby setzte. Sebastian Szimayer wurde im Sechszehner durch Peter Chrappan zu Fall gebracht. Eine Entscheidung, die man durchaus anzweifeln konnte. Der Eintracht war‘s egal. Muhamed Alawie verwandelte den Foulelfmeter sicher zur Führung (21.). Kurz darauf musste das Spiel nach Unruhen auf den Zuschauerrängen für ca. zehn Minuten unterbrochen werden. Die Saarländer nutzten die Zeit, um sich neu zu ordnen und sich zu besprechen. Die unfreiwillige Pause ärgerte Interimstrainer Rudi Thömmes: „Bis dahin waren wir wirklich gut im Spiel. Danach haben wir den Spielrhythmus verloren und nur noch verteidigt.“ Nach Wiederanpfiff fand der FCS schließlich besser ins Match und baute großen Druck auf. Mehrere Chancen durch Schmidt, Holz und Behrens ließen die Hausherren liegen, ehe Peter Chrappan kurz vor der Halbzeit zum 1:1 einköpfen konnte (42.). Vorausgegangen war eine Ecke von Ex-Trierer Mario Müller. „Da hat die Zuteilung nicht gestimmt“, kritisierte Thömmes nach Spielende.

      Nach dem Seitenwechsel kam die Eintracht zunächst besser ins Spiel. Viel Ballbesitz konnten die Trierer verbuchen, nur nach vorne fehlten die zielstrebigen Aktionen. „Wir haben zweite Halbzeit ordentlich begonnen“, fand auch Interimstrainer Rudi Thömmes. Doch Saarbrücken erkämpfte sich nach und nach die Spielanteile zurück und kreierte vermehrt Torgefahr. Die individuelle Klasse der Hausherren blitzte immer wieder auf. So auch in der 78. Minute, als Marvin Studtrucker zur Führung traf. Nach einem Eckball schaltete der FCS schnell um, Studtrucker wartete geschickt ab und zirkelte das Leder am chancenlosen Chris Keilmann vorbei. „Das war für uns der Genickbruch“, haderte Rudi Thömmes. „Dieses Tor darf so nach einem eigenen Eckball einfach nicht fallen.“ Saarbrücken legte nach und erzielte in der 88. Minute den 3:1-Endstand per Foulelfmeter (Foul an Alexandre Mendy). Patrick Schmidt verwandelte sicher. Schon am kommenden Mittwoch geht es für die Eintracht in der Liga weiter. Dann kommt der FK Pirmasens ins Moselstadion. „Wir werden das Spiel mit vollem Elan angehen“, gab sich Thömmes kämpferisch. Verzichten muss er zusätzlich auf Robin Garnier (sah gegen Saarbrücken eine fragliche rote Karte) und Sebastian Szimayer (5. gelbe Karte).

      Statistik:

      1.FC Saarbrücken: Saalfeld – Müller, Chrappan, Rau, Wenninger – Mendy, Zeitz (61. Studtrucker), Doeringer (89. Hahn), Holz – Behrens (86. Steiner), Schmidt

      Eintracht Trier: Keilmann – Riedel, Henneböle, Schneider (83. Boesen), Heinz – Telch – Garnier, Lienhard (86. Dartsch), Anton (73. Blum) – Alawie, Szimayer

      Tore: 0:1 (21.) Alawie, 1:1 (41.) Chrapan, 2:1 (78.) Studtucker, 3:1 (88.) Schmidt

      Zuschauer: 3200

      Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio

      PM Eintracht Trier
    • Heftige Ausschreitungen bei Regionalliga-Derby
      Bei Ausschreitungen rund um das Fußballspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Eintracht Trier in der Regionalliga Südwest sind am Samstag mehrere Menschen verletzt worden.

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    • "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)