Eintracht Trier im Rheinlandpokal

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    • Eintracht Trier im Rheinlandpokal

      Mit frischem Mut: Start in die Mission Titelverteidigung
      Ein ausverkauftes Stadion. Fernsehkameras für die Live-Übertragung. Deutschlandweite Berichterstattung. – Nur zu gut haben wir noch in Erinnerung, wie vor guten drei Wochen Borussia Dortmund im DFB-Pokal zu Gast in Trier war und seine Visitenkarte abgegeben hat. Dieses Spiel, es war Belohnung nach einer langen Saison und ganz sicher das Highlight im Trierer Sportjahr 2016. Wenn am Mittwoch, 14. September um 19.30 Uhr das Spiel zwischen dem FC Bitburg und dem SV Eintracht Trier im Stadion-Ost in Bitburg angepfiffen wird, wird das Stadion vermutlich weder ausverkauft sein, eine Live-Übertragung in der ARD wird auch nicht stattfinden und in den überregionalen Zeitungen war bislang auch nichts von dem Spiel zu lesen. Und trotzdem, dieses morgige Spiel ist mindestens genauso wichtig für die nächsten Wochen und Monate wie das im DFB-Pokal. Die fixen Fernsehgelder stellen Jahr für Jahr eine wichtige Säule im Saisonetat dar. Und der Weg dorthin, er beginnt für den amtierenden Rheinlandpokalsieger am Mittwoch in Bitburg. Das zarte Pflänzchen Hoffnung, das der Punktgewinn am Sonntag auf dem Bieberer Berg gebracht hat, es soll weiter wachsen. Das Spiel, insbesondere die zweite Halbzeit, hat Mut für die kommenden Aufgaben gemacht, die vor der Eintracht liegen. Mit diesem neu gewonnenen Mut gilt es nun, seriös an die erste Aufgabe im Bitburger-Rheinlandpokal in der Eifel heranzugehen. Es ist wichtig, den Bezirksligisten ernst zu nehmen und in die nächste Runde einzuziehen.

      Trainer Peter Rubeck, der beim Auswärtsspiel gegen Kickers Offenbach fehlte, ist bis einschließlich Donnerstag krankgeschrieben. Erst dann wird sein Arzt entscheiden, ob er das Abschlusstraining am Freitag leiten kann und am Samstag zu Hause gegen den VfB Stuttgart II wieder an der Seitenlinie stehen wird. Morgen wird die Mannschaft, wie bereits in Offenbach, von Co-Trainer Rudi Thömmes betreut. Und der Eintracht-Vorstand hat angesichts zahlreicher in Umlauf befindlichen Gerüchte und Falschinformationen nochmals seine uneingeschränkte Rückendeckung für Trainer und Mannschaft ausgesprochen - so wie bereits vor dem Spiel gegen die Offenbacher Kickers: „Wir sind uns der derzeit schwierigen sportlichen Situation bewusst. Peter Rubeck und sein Team sowie unser Sportlicher Leiter Heiner Semar genießen unser vollstes Vertrauen, und wir stehen voll hinter ihrer Arbeit“, sagt Vorstandsmitglied Roman Gottschalk. Der FC Bitburg ist gut in die neue Saison der Bezirksliga West gestartet und rangiert derzeit mit zehn Punkten aus fünf Spielen auf Platz 4 der Tabelle. In diesen fünf Spielen konnten bereits 19 Tore erzielt werden, allein acht davon gingen auf das Konto von Kevin Arbeck – in Trier wahrlich kein Unbekannter. Zwischen 2012 und 2014 trug er das Trikot mit der Porta auf der Brust und spielte für die zweite Mannschaft des SVE. In der Regionalliga kam er 2013 einmal gegen Pfullendorf zum Einsatz. Seit 2015 geht der für die Bitburger auf Torejagd. Wir hoffen auf eine zahlreiche Unterstützung unserer Mannschaft vor Ort und empfehlen eine rechtzeitige Anreise nach Bitburg. Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Blitz-Start in Bitburg – die Eintracht in der nächsten Runde
      Der SV Eintracht Trier steht nach einem 0:3-Sieg beim FC Bitburg in der nächsten Runde des Rheinlandpokals. Das Team wurde wie zuletzt in Offenbach erneut von Rudi Thömmes gecoacht, der den erkrankten Peter Rubeck vertrat. Handgestoppte sieben Sekunden war die Partie alt, und sie begann mit einem Paukenschlag. Aus dem Bitburger Anstoß folgte ein Fehlpass von Maximilian Lenerz direkt auf Sebastian Szimayer, und der hatte aus zwölf Metern keine Probleme, den Ball flach zum 0:1 an Torhüter Robin Strellen vorbei in Netz zu schieben.

      Die Eintracht machte direkt zu Beginn klar, wer Favorit ist und zog Angriff um Angriff auf. Nach einer tollen Flanke von Simon Maurer setzte Sebastian Szimayer einen Kopfball aus fünf Metern knapp über das Tor (13.). Drei Minuten später die gleiche Szene; dieses Mal von links. Die Flanke von Kevin Heinz erreichte wieder Sebastian Szimayer, aber dieses Mal landete sein Kopfball an der Unterkante der Latte. Kam Bitburg in der Folge in Ballbesitz, setzte sofort das Pressing des SVE ein, und es wurde versucht, den raschen Gegenangriff zu setzen. Nach einem langen Pass von Christian Telch war Sebastian Szimayer allein auf dem Weg zum Tor (31.), der FCB-Torwart Strellen kommt ihm entgegen und klärt den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand. Schiedsrichter Mario Schmidt entscheidet auf Freistoß und gelb für Strellen – eine sehr gnädige Regelauslegung. Den fälligen Freistoß konnte Christian Telch nicht im Tor unterbringen. Nur zwei Minuten später die stärkste Aktion der Bitburger in der ersten Halbzeit: Kevin Arbeck kann einen langen Pass auf der linken Seite gut gegen Simon Maurer behaupten, geht in den Strafraum, legt den Ball flach zurück auf Arthur Schütz, der zieht ab, und Andrei Popescu wehrt mit einer Glanzparade den Ball zur Ecke ab.

      Kurz vor der Halbzeit war es erneut Sebastian Szimayer, der nach einer Ecke von Patrick Lienhard zum Kopfball ansetzen konnte. Sein Ball wurde aber am langen Pfosten von Maximilian Lenerz auf der Linie geklärt. So ging es dann mit einer hoch verdienten 0:1-Führung in die Pause. Mit Beginn der zweiten Halbzeit tauschte Rudi Thömmes den Sturm, für Sebastian Szimayer kam Muhamed Alawie neu ins Spiel. Die erste dicke Chance der zweiten 45 Minuten gehörte den Gastgebern. Nach einer Ecke war der Ball eigentlich auf dem sicheren Weg ins Trierer Gehäuse, aber Arthur Hartwick stand zum Glück goldrichtig und klärte so den eigenen Ball kurz vor der Linie. Es folgte ein langer Befreiungsschlag auf Dominik Kinscher, der den Ball klug in die Mitte auf Muhamed Alawie durchsteckte. Alawie drang in den Strafraum ein und legte den Ball elegant über den heraus stürmenden Robin Strellen zum 0:2 ins lange Eck (52.). Der FC Bitburg wechselte in der Folge aus, legte sein Spiel etwas offensiver an, die Aktionen gehörten aber weiterhin dem SVE. Nach einer butterweichen Lienhard-Ecke (69.) war es Muhamed Alawie, der den Kopfball auf den langen Pfosten setzte. Dort stand Lenerz und klärte den Ball auf der Linie, dies aber wahrscheinlich mit Hilfe seines linken Unterarmes. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb in dieser Situation stumm. Und drei Minuten später die nächste dicke Chance für den SVE, aber Alawies Schuss wurde von Robin Strellen klasse über die Latte gelenkt.

      Die endgültige Entscheidung dann in der 80. Minute. Patrick Lienhard wird von Taner Weins im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Alawie links unten ins Tor. Der SV Eintracht Trier zieht souverän in die nächste Runde des Rheinlandpokals ein. Die nächste Aufgabe ist wieder in der Eifel, Gegner dann ist die SG Schneifel. In der Regionalliga wartet am Samstag dann das nächste Heimspiel: um 14.00 Uhr ist Anstoß gegen den VfB Stuttgart II.

      Statistik:


      FC Bitburg: Strellen – Lenerz, Rings, Weins, Alff – Mayers (76. Himpler), Maier, Hartwick (54. Hartmann), Schütz (54. Floß), Halilaj - Arbeck

      SV Eintracht Trier: Popescu – Maurer, Schneider, Dingels (76. Henneböle), Heinz – Garnier (73. Dittrich), Telch, Kinscher, Lienhard, Anton – Szimayer (46. Alawie)


      Tore: 0:1 Szimayer (1.), 0:2 Alawie (52.), 0:3 Alawie (81., FE)

      Gelb: Mayers, Strellen, Hartwick, Lenerz, Floß, Weins – Maurer, Lienhard

      Zuschauer: 800


      Schiedsrichter: Mario Schmidt (Daun)

      PM Eintracht Trier
    • Achtelfinale gegen TuS Mayen

      Achtelfinale im Bitburger Rheinlandpokal: SVE gastiert in Mayen
      Im Achtelfinale des Bitburger Rheinlandpokals trifft Eintracht Trier am morgigen Mittwoch (19 Uhr) auf den Rheinlandligisten TuS Mayen. Die Eintracht konnte sich in der Liga durch zuletzt gute Leistungen Selbstvertrauen erarbeiten und will im Pokal das Viertelfinale erreichen. „Die Favoritenrolle liegt klar bei uns. Diese müssen wir annehmen und so ins Spiel gehen. Es spielt keine Rolle, in welcher Liga unser Gegner spielt, denn in erster Linie müssen wir unser Leistungsniveau abrufen und dürfen keinen Gegner unterschätzen“, fordert SVE-Trainer Oscar Corrochano vor dem Viertelfinale in der Vulkaneifel. Der TuS Mayen rangiert derzeit auf dem dritten Platz der Rheinlandliga. Am vergangenen Samstag verbuchten die Vulkaneifeler einen 4:0-Sieg gegen die SG Mendig. Verzichten müssen die Trierer neben den Langzeitverletzten Michael Dingels, Holger Lemke und Simon Maurer auch auf Muhamed Alawie und Kevin Heinz. Beide plagen muskuläre Probleme und sind zum Zuschauen gezwungen.

      Anfahrtshinweise: Seit Samstag findet in Mayen das Volksfest Lukasmarkt statt, weshalb infrastrukturell mit einigen Einschränkungen zu rechnen ist. Die Verkehrsführung ist geändert und es wird eine alternative Anfahrtsroute empfohlen. Es wird gebeten, von der A48 kommend nicht direkt nach Mayen reinzufahren (Polcher Straße), sondern auf die B262 Richtung Köln auszuweichen. Anschließend kann der ersten Abfahrt (Hausen) Richtung Mayen gefolgt werden. Über die Koblenzer Straße ist danach die Abfahrt Wittbende (Kempenich, Sportanlagen) zu erreichen, wo einige wenige Parkplätze vorhanden sind (Bürresheimer Str., Bachstraße Schwimmbad). Der große Parkplatz am Schützenplatz ist leider von Schaustellern belegt.

      PM Eintracht Trier
    • Bitburger Rheinlandpokal: SVE zieht ins Viertelfinale ein
      Eintracht Trier steht im Viertelfinale des Bitburger Rheinlandpokals. Am Mittwochabend bezwang der Titelverteidiger den TuS Mayen mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Christian Telch per Freistoß.
      Zum Pokalspiel änderte SVE-Trainer Oscar Corrochano seine Startelf im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen den FC Nöttingen auf vier Positionen: Zwischen den Pfosten begann Andrei Popescu anstelle von Chris Keilmann. Zudem startete Robin Garnier im Mittelfeld für Danilo Dittrich. Verletzungsbedingt zusehen mussten Muhamed Alawie und Kevin Heinz. Ihre Rollen übernahmen Sebastian Szimayer und Michael Blum.

      In der ersten Halbzeit tat sich der SVE noch etwas schwer gegen einen disziplinierten Rheinlandligisten, verbuchte aber vielversprechende Gelegenheiten und forcierte die Spielkontrolle. Christoph Anton wagte einen Flankenlauf über die linke Seite, doch seine Hereingabe in die Mitte fand keinen Abnehmer (16.). Die beste Chance hatte Sebastian Szimayer, dessen Kopfball nach einer Lienhard-Ecke nur am Pfosten abprallte (32.). Auf Seiten der Gastgeber konnte Pascal Steinmetz einen aussichtsreichen Konter nicht verwerten (34.).

      Nach dem Seitenwechsel hatte der SVE zunächst Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Andrei Popescu parierte einen Schuss von Lukas Mey bravourös. Auch den Nachschuss konnte der Keeper abwehren (58.). Die kurze Drangperiode der Hausherren überstand die Eintracht aber unbeschadet und konnte das Spiel in der Schlussphase für sich entscheiden. Zuerst verpasste Christoph Anton nach einem tollen Solo von Patrick Lienhard die Führung (70.). In der 73. Minute sorgte Christian Telch dann für die Entscheidung: In seiner Spezialdisziplin, direkte Freistoßtore aus etwas weiterer Entfernung, verwandelte Telch aus ca. 32 Metern mustergültig. Mayens Torhüter Marinus war bei dem 1:0-Freistoßhammer ohne Chance. Es war gleichzeitig der Endstand im Nettestadion.

      Das Viertelfinale des Bitburger Rheinlandpokals wird am 2. November ausgelost. Zusammen mit dem SVE sind diese Mannschaften im Lostopf: FV Engers, Sportfreunde Eisbachtal, FC Karbach, TuS Koblenz, FSV Salmrohr, FSV Trier-Tarforst und die SG Mühlheim-Kärlich.

      Statistik:

      TuS Mayen: Marinus – Unterbösch, Bokumabi, Daub, Schneider – Mey (80. Löhr), Mund, Hallfel (62. Uhrmacher) , Steinmetz – Weis – Tutas

      Eintracht Trier: Popescsu – Riedel, Henneböle, Schneider (73. Boesen), Blum – Telch – Garnier (66. Dittrich), Gladrow Lienhard, Anton – Szimayer

      Tore: 0:1 (73.) Telch

      Schiedsrichter: Luca Schlosser

      Zuschauer: 450

      PM Eintracht Trier
    • Pokalviertelfinale: SVE trifft auf Rheinlandliga-Tabellenführer Engers
      Nur wenige Tage nach der so bitteren 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart II ist Eintracht Trier bereits wieder gefordert. Im Viertelfinale des Rheinlandpokals treffen die Moselstädter auf dem Kunstrasenplatz in Oberbieber (Neuwied) auf den FV Engers. Die Gastgeber stehen derzeit an der Tabellenspitze der Rheinlandliga und peilen den Aufstieg in die Oberliga an.
      Zunächst gingen die Köpfe nach unten, die Spieler in die Knie. Nach der bitteren Pleite in Stuttgart am vergangenen Samstag war den Blau-Schwarz-Weißen die Enttäuschung sichtlich anzumerken. Der SVE war im Schwabenland über 90 Minuten das stärkere Team, scheiterte aber unter anderem an der eigenen Chancenverwertung. Erst der anerkennende Applaus durch den mitgereisten Anhang aus der ältesten Stadt Deutschlands half den Akteuren wieder auf die Beine. „Wir mussten das jetzt schnellstmöglich abhaken. In der englischen Woche hat man aber auch gar keine Zeit, lange darüber nachzudenken. Wir haben den Fokus sofort auf das Pokalspiel gegen Engers gelegt“, schildert Eintracht-Coach Oscar Corrochano.

      In der Tat wartet auf die Moselstädter am Mittwoch ein harter Brocken. Der FV Engers führt derzeit mit acht Zählern Vorsprung die Tabelle der Rheinlandliga an und schielt in Richtung Oberliga, wo der FVE zuletzt in der Saison 2007/2008 gegen das runde Leder trat. Aus diesem Grund warnt SVE-Trainer Corrochano auch massiv davor, den tieferklassigen Gegner zu unterschätzen: „Das ist für uns eine ganz wichtige Partie! Wir werden ins Spiel gehen, wie in eine Regionalliga-Begegnung.“ Personell entspannt sich die Lage in der Moselmetropole derweil wieder etwas. Die zuletzt gesperrten Christos Papadimitriou und Michael Blum stehen Corrochano wieder zur Verfügung und sorgen damit für weitere Alternativen. Antonyos Celik wird nach seiner im Testspiel erlittenen Verletzung zumindest diese Woche noch pausieren müssen. Hinter dem ein oder anderen Akteur steht derzeit aufgrund kleiner muskulärer Probleme noch ein Fragzeichen, Corrochano plant aber dennoch die Spieler mit nach Oberbieber zu nehmen. Weil es auf den Rasenplatz am Wasserturm in Engers noch kein Flutlicht gibt, findet die Partie auf dem Oberbieberer Kunstrasen statt. Anstoß ist um 19 Uhr. In einem möglichen Halbfinale wartet bereits Engers-Ligakonkurrent und Salmrohr-Bezwinger SG 2000 Mülheim-Kärlich auf den Gewinner.

      PM Eintracht Trier
    • Halbfinale! – Eintracht lässt Engers keine Chance
      Am Mittwochabend siegte Eintracht Trier auf dem Kunstrasenplatz in Oberbieber gegen den FV Engers 07 souverän mit 4:0 und steht damit im Halbfinale des Bitburger Rheinlandpokals. Die Moselstädter ließen dem Tabellenführer der Rheinlandliga kaum eine Chance, hätten durchaus noch deutlicher gewinnen können. Im Halbfinale wartet jetzt die SG 2000 Mülheim-Kärlich.

      Dass der Pokal seinen eigenen Gesetze hat, ist hinlänglich bekannt. Doch die alte Weisheit allein ist keine Garantie für ein Pokalwunder. Das bekam auch Rheinlandliga-Spitzenreiter FV Engers zu spüren. Mit 4:0 gewann der SVE am Ende gegen aufopferungsvoll kämpfende Engerser, die sichtlich motiviert in die Partie gegangen waren. Eintracht-Trainer Oscar Corrochano hatte im Vorfeld der Partie bereits deutlich gemacht, dass er auch gegen die zwei Klassen tiefer spielende Mannschaft vom Wasserturm höchste Konzentration von seinem Team erwartete und keine Spieler schonen wollte. Trotzdem rotierte Corrochano ordentlich. Top-Torjäger Muhamed Alawie musste wegen muskulärer Probleme ebenso passen, wie Abwehrchef Josef Cinar und Patrick Lienhard. Entsprechend rückten mit Sebastian Szimayer, Torhüter Till Brinkmann und Florian Riedel auch einige Akteure in die Startelf, die zuletzt weniger zum Einsatz gekommen waren.

      Der SVE begann druckvoll, erspielte sich im ersten Durchgang immer wieder gute Gelegenheiten. Dennoch dauerte es bis zur 43. Minute, ehe die aus der ältesten Stadt Deutschlands mitgereisten blau-schwarz-weißen Fans das erste Mal jubeln durften. Robin Garnier nutzte einen Fehler im Engerser Mittelfeld gekonnt aus, eroberte das Leder stark und schickte Sebastian Szimayer auf die Reise. Der großgewachsene Stürmer, der zuvor mit zwei starken Kopfball-Versuchen noch an Engers-Keeper Linnig gescheitert war, nutzte die Chance eiskalt aus und vollstreckte in die lange Ecke. "Wir waren von der ersten Minute an sehr dominant und haben viele Chance kreiert. Nach dem 1:0 sind dann die Dämme ein bisschen gebrochen und wir hätten durchaus noch mehr Tore schießen können", schilderte Corrochano seine Sicht auf die Partie. In der Pause reagierte der Coach, nahm einige taktische Veränderungen vor und brachte Jonathan Zinram für Christos Papadimitriou. Ein Wechsel mit Folgen.

      Gerade einmal fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, ehe Danilo Dittrich den eingewechselten Zinram wunderbar in Szene setzte. Der Neuzugang ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und brachte das Leder gekonnt zum 2:0 im Tor unter (50.). Nur zwei Minuten später erhöhte der 25-Jährige sogar auf 3:0, per Kopf versenkte er eine Hereingabe von Robin Garnier (52.). Der FV Engers war durch die schnellen Gegentreffer sichtlich geschockt, versuchte aber weiterhin zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Die beste Chance für die Gastgeber vereitelte SVE-Keeper Till Brinkmann bei seinem Pflichtspieldebüt aber souverän. Giovani Lubaki hatte zuvor aus dem Rückraum abgezogen (60.). Spätestens mit dem 4:0 durch Christoph Anton war die Partie dann entschieden. "Toni" versenkte das Leder aus knapp 20 Metern flach in der rechten Torecke (65.). "Kompliment an die Mannschaft. Gegen eine so hochmotivierte Mannschaft im Pokal hat sie das sehr gut über die Bühne gebracht", bilanzierte SVE-Coach Corrochano. Eintracht Trier zieht durch den Erfolg gegen den FV Engers ins Halbfinale des Rheinlandpokals ein. Dort wartet die SG 2000 Mülheim-Kärlich auf die Moselstädter, im anderen Semifinale treffen die TuS Koblenz und der FC Karbach aufeinander.

      Statistik:

      Tore: 0:1 Szimayer (43.), 0:2 Zinram (50.), 0:3 Zinram (53.), 0:4 Anton (65.)

      FV Engers: Linnig – Freisberg (86. Merkler), Kneuper, Splettstößer, Fiege – Fink (62. Naric), Peifer – Lubaki, Finkenbusch, Kremer – Aziz (69. Kaiser)

      Eintracht Trier: Brinkmann – Riedel, Dingels, Blum, Heinz – Garnier, Dittrich, Telch, Papadimitriou (46. Zinram), Anton (67. Kaminiotis) - Szimayer (76. Masselter)

      Zuschauer: 725

      Schiedsrichter: Jean Luc Behrens

      PM Eintracht Trier
    • Finale fest im Blick – SVE reist nach Mülheim-Kärlich
      Wie jedes Jahr ist der Gewinn der Rheinlandpokals eines der wichtigsten Saisonziele von Eintracht Trier. Doch um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Moselstädter am Sonntag zunächst das Halbfinale gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich gewinnen. Für den Rheinlandligisten ist es das Spiel des Jahres – entsprechend fokussiert muss der SVE in Mülheim-Kärlich zu Werke gehen. In den bisherigen Partien klappte das über weite Strecken hervorragend, immerhin kassierte das Team von Interimscoach Rudi Thömmes im gesamten Wettbewerb noch kein Gegentor.

      3:0, 5:0, 1:0 und 4:0. Bisher hat Eintracht Trier die Aufgaben im Rheinlandpokal sicher und souverän gelöst, nur in Mayen wurde es in der dritten Runde spannend. Aber selbst dort kassierte das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands keinen Gegentreffer, geht deshalb mit einer blütenweißen Weste ins anstehende Halbfinalspiel gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich. Doch auch die Hausherren haben in dieser Saison bereits für Furore gesorgt. Der Tabellensechste der Rheinlandliga hat im Viertelfinale Oberligist FSV Salmrohr deutlich mit 3:0 aus dem Wettbewerb geworfen und geht deshalb mit einer breiten Brust in „Das große Spiel“, wie es auf der Vereinshomepage der SG 2000 heißt. Auch in der Liga war das Team von Trainer Patrick Wagner zuletzt erfolgreich. Bei der SpVgg Wirges siegten die Rheinländer ebenfalls deutlich mit 4:0. Insbesondere auf Angreifer Christian Wiersch und Mittelfeldmann Jonas Simek gilt es zu achten, zusammen kommt das Duo in dieser Spielzeit bereits auf 33 Treffer in der Rheinlandliga. Genau aus diesem Grund warnt Eintracht-Coach Rudi Thömmes auch vehement davor, den tieferklassigen Gegner zu unterschätzen. „Wir erwarten einen schweren Gegner, der sehr motiviert sein wird. In unserer derzeitigen Phase können wir uns keine Leichtsinnigkeiten erlauben und werden am Sonntag 100% geben“, so der Interimstrainer.

      Für das K.O.-Duell mit der SG 2000 hat Thömmes beinahe alle Akteure an Bord, muss lediglich auf Holger Lemke, Christoph Anton und Danilo Dittrich verzichten, die weiterhin verletzungsbedingt fehlen. Bei Patrick Lienhard und Kevin Heinz fällt die Entscheidung über einen Einsatz nach dem Abschlusstraining am Samstag – beide plagten sich zuletzt mit kleineren Blessuren herum. Auch wenn Thömmes plant, keine Spieler zu schonen, wird in Anbetracht des wichtigen Heimspiels gegen die TSG Hoffenheim II am kommenden Freitag bei keinem der beiden ein allzu hohes Risiko eingegangen. „Wenn einer nicht zu 100% fit ist, wird er auch nicht auflaufen. Dafür ist die Partie zu wichtig!“, betonte der Übungsleiter.
      Für den SVE gilt es, am Sonntag den Einzug ins Finale klar zu machen und damit die Chance am Leben zu erhalten, auch in der kommenden Saison wieder einen Top-Gegner im DFB-Pokal an der Mosel begrüßen zu dürfen. Nach den beiden Siegen gegen Watzenborn und Nöttingen geht es für die Blau-Schwarz-Weißen außerdem darum, weiteres Selbstvertrauen für den Saisonendspurt in der Regionalliga zu sammeln. „Wir müssen im Rhythmus bleiben, deshalb kommt die Partie an diesem Wochenende ideal. Wir müssen gut stehen, zu Null spielen und das Spiel schnellstmöglich entscheiden“, formuliert Thömmes die Zielsetzung für seine Mannschaft. Anstoß im Stadion im Schul- und Sportzentrum Mülheim-Kärlich ist um 15:30 Uhr. Im anderen Halbfinale treffen am Dienstag der FC Karbach und die TuS Koblenz aufeinander.

      PM Eintracht Trier
    • 3:1 in Mülheim-Kärlich – Eintracht zieht ins Rheinlandpokal-Finale ein
      Pflichtaufgabe erfüllt. Eintracht Trier steht nach einem 3:1-Erfolg gegen Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich im Finale des Bitburger-Rheinlandpokals. Robin Garnier, Jonathan Zinram und Muhamed Alawie erzielten die Treffer für die Moselstädter. Im Endspiel wartet der Sieger des anderen Halbfinal-Spiels zwischen dem FC Karbach und der TuS Koblenz. Für Eintracht Trier ist es die zweite Finalteilnahme in Folge.

      Zwei Veränderungen nahm Eintracht-Coach Rudi Thömmes an seiner Startelf im Vergleich zum Auswärtserfolg in Nöttingen vor. Michael Blum verteidigte für den angeschlagenen Kevin Heinz hinten links, im Sturmzentrum begann Sebastian Szimayer für Top-Torjäger Muhamed Alawie. Keine Minute war gespielt, da hatte der SVE bereits die erste dicke Möglichkeit, um in Führung zu gehen. Nach einem schönen Zuspiel wurde Patrick Lienhard im Sechzehner etwas ungestüm von Beinen geholt - die Pfeife von Schiedsrichter Marcel Gasteier blieb aber stumm. Den Nachschuss von Papadimitriou konnte SG 2000-Keeper Görges dann locker entschärfen (1.). So flott die Partie gestartet war, so schnell verebbte das Niveau auch wieder. Das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands spielte geduldig und kontrolliert, musste aber bei Kontersituationen der Hausherren immer wieder wieder aufpassen. Es dauerte mehr als 20 Minuten, ehe es mal wieder gefährlich wurde. Dann aber richtig. Wieder wurde Patrick Lienhard im Sechzehner gut in Szene gesetzt, wieder wurde der Spielmacher von den Beinen geholt. Im Unterschied zur Szene in der Anfangsminute hatte der Unparteiische diesmal jedoch ein Foulspiel gesehen und entschied folgerichtig auf Strafstoß für die Moselstädter. Robin Garnier ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und vollstreckte vom Punkt ins rechte Eck zur Führung (25.). Die Eintracht drückte jetzt und wirkte auch fußballerisch in dieser Phase deutlich verbessert. Nach einem guten Zusammenspiel zwischen Michael Blum und Patrick Lienhard hatte Lienhard das Auge für den stark eingelaufenen Jonathan Zinram und setzte den Flügelflitzer mit einem tollen Außenristpass in Szene. Zinram schaute kurz und schob das Leder dann eiskalt in die linke Ecke zum 2:0-Pausenstand (31.).

      Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren stärker und belohnten sich nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit dem Anschlusstreffer. Jonas Runkel setzte sich mit einem tollen Solo gegen gleich vier Gegenspieler durch, steckte für Jonas Simek durch und der Offensivmann erzielte das 1:2 für die Hausherren (51.). Die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt sichtlich geschockt und hatten Schwierigkeiten, den tieferklassigen Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Bei einer scharfen Freistoßflanke der Hausherren aus Mülheim-Kärlich hatte die Eintracht-Abwehr Glück, dass der Ball am linken Pfosten vorbei kullerte (73.). Nur zwei Minuten eher hatte Jonathan Zinram auf der Gegenseite noch die Chance zur Entscheidung verpasst (71.). Kurz vor Schluss machte es der eingewechselte Top-Torjäger Muhamed Alawie dann besser. Nach einer Hereingabe von Jonathan Zinram traf das Geburtstagskind (Alawie wird heute 29) zum 3:1. Eintracht-Coach Rudi Thömmes war mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotz des Sieges alles andere als zufrieden. "Wir haben das ganze Spiel heute nicht sehr konzentriert gespielt und die Partie zu leicht genommen. Aber wie sagt man im Fußball? Mund abputzen, Heim fahren - wir sind im Finale", bilanzierte der Übungsleiter. Eintracht Trier steht damit zum zweiten Mal in Serie im Endspiel des Rheinlandpokals. Im Finale, dass in diesem Jahr in Salmrohr stattfinden wird, wartet der SVE auf den Sieger der Begegnung zwischen dem FC Karbach und TuS Koblenz vom kommenden Dienstag. "Der Pokal ist für uns enorm wichtig. Deshalb werden wir versuchen, das Finale gegen egal welchen Gegner in jedem Fall zu gewinnen und mit einer anderen Einstellung in die Partie zu gehen, als heute", bilanzierte Thömmes nach Spielende und blickte bereits in Richtung Endspiel.

      Statistik:

      Tore: 0:1 Garnier (25./FE), 0:2 Zinram (31.), 1:2 Simek (50.), 1:3 Alawie (89.)

      SV Eintracht Trier 05: Brinkmann - Blum, Cinar, Dingels, Riedel - Telch - Papadimitriou, Lienhard, Garnier (46. Kaminiotis), Zinram - Szimayer (76. Alawie)

      SG 2000 Mülheim-Kärlich: Görges - Wißfeldt, Lauer, Dohmen, Lazarevic - Scheu (61. Kuhn), Runkel, Wans, Schneid (90. Aretz) - Simek - Wiersch

      Zuschauer: 613

      Schiedsrichter: Marcel Gasteier

      PM Eintracht Trier
    • Trotz langer Verletztenliste: Eintracht reist im Pokal als Favorit nach Konz
      Am morgigen Mittwochabend beginnt für Eintracht Trier auch die Saison im Bitburger Rheinlandpokal. Nachdem die Moselstädter in Runde Eins in den Genuss eines Freiloses gekommen waren, muss das Team von Trainer Daniel Paulus in der zweiten Runde bei Bezirksligist SV Konz ran. Auch wenn der SVE als Favorit in den Nachbarort reist, so treiben dem Coach doch personelle Engpässe die Sorgenfalten auf die Stirn.

      Stephan Schuwerack, Michael Dingels, Simon Maurer, Matthias Heck, Leoluca Diefenbach, Tim Garnier, Nani Saim und Alexander Biedermann – satte acht Spieler stehen Trainer Daniel Paulus nach der intensiven und kräftezehrenden englischen Woche im Pokalspiel am Mittwochabend nicht zur Verfügung. Mit Ausnahme von Garnier, der aus beruflichen Gründen fehlt, werden alle Akteure von Verletzungen geplagt. Insbesondere Meliani Saim macht dem Coach aktuell Sorgen, wird doch nach derzeitigem Stand beim Neuzugang ein Muskelbündelriss im Adduktorenbereich befürchtet. Sollte sich die Diagnose bestätigen, wird der 23-Jährige seiner Mannschaft voraussichtlich für einige Wochen nicht helfen können. Für die Partie in Konz wird Paulus auf die Verletzungswelle auch mit der Berufung von U19-Akteuren reagieren. Lukas Servatius wird sicher im Kader stehen, bei Fionn Arns denkt der Übungsleiter ebenfalls über eine Nominierung nach. Gute Chancen auf sein Startelf-Comeback hat auch ein Routinier: Josef Cinar könnte die Blau-Schwarz-Weißen erstmals nach seiner Verletzung wieder anführen.

      Trotz der vielen Ausfälle will der 37-jährige Eintracht-Coach Paulus aber keinen Zweifel am Favoritenstatus seiner Mannschaft aufkommen lassen: „Das ist Einstellungssache. Wir werden das Spiel ganz sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen und wollen unbedingt weiterkommen. Der Pokal – und das weiß gerade in Trier jeder – ist sportlich und finanziell für uns ein ganz wichtiger Wettbewerb. So werden wir auch auftreten.“ Während Eintracht Trier nach zuletzt sieben Zählern aus den letzten drei Partien mit ordentlich Selbstvertrauen nach Konz reist, haben die Gastgeber mit nur einem Punkt aus den ersten drei Bezirksliga-Partien keinen guten Start in die neue Spielzeit erwischt. Erst am Sonntag unterlag das Team daheim der SG Lüxem mit 1:2. Dennoch warnt Eintracht-Coach Paulus sein Team vor Überheblichkeit: „Ich erwarte, dass wir die Partie souverän herunterspielen und auch gewinnen. Dafür muss aber eine engagierte und konzentrierte Leistung her.“ Außerdem ergänzte der Coach im Hinblick auf die vielen Verletzten: „Ich hoffe, dass wir die Partie ohne größere Blessuren überstehen.“

      Anstoß auf dem Rasenplatz in Konz ist am Mittwoch um 17:45 Uhr. Die frühe Anstoßzeit resultiert aus den Richtlinien des Fußballverbandes, nach denen die Partie wegen des fehlenden Flutlichts vor Ort spätestens zu diesem Zeitpunkt angepfiffen werden muss.

      PM Eintracht Trier
    • Souveräner Sieg in Konz: Eintracht erreicht dritte Pokalrunde
      Etwa eine Stunde lang war das Zweitrundenduell im Rheinlandpokal zwischen Gastgeber SV Konz und Eintracht Trier ein Festival der vergebenen Chancen. Erst dann ließ Luca Sasso-Sant mit seinem Treffer zum 1:0 den Knoten platzen, am Ende setzte sich der Favorit aus der ältesten Stadt Deutschlands mit 6:0 beim Bezirksligisten durch. Damit stehen die Blau-Schwarz-Weißen souverän in der dritten Runde des Rheinlandpokals.

      Dass der SVE die Hausherren aus Konz von Beginn an ernst nehmen wollte, sah man schon an der Startaufstellung, die Chefcoach Daniel Paulus auf den Rasen schickte. Obwohl der Übungsleiter im Vergleich zum Oberliga-Auftritt gegen den FV Eppelborn auf sechs Positionen umstellte, durfte von einer B-Elf keine Rede sein. Erwähnenswert ist an dieser Stelle sicher besonders das Comeback von Abwehr-Routinier Josef Cinar, der erstmals nach überstandenem Kreuzbandanriss wieder auf dem Fußballplatz stand. Weitere gute Nachrichten blieben aus Sicht der Blau-Schwarz-Weißen im ersten Durchgang jedoch aus. Das Team von Trainer Daniel Paulus tat sich gegen den Bezirksligisten über weite Strecken schwer und musste sich hinten gleich mehrfach guter Kontergelegenheiten erwehren. Vorne erspielte sich der Eintracht-Angriff zwar immer wieder Möglichkeiten, ging allerdings viel zu fahrlässig damit um. Die Stürmer des SVE scheiterten entweder an Konz-Keeper Nkamgove, am Aluminium (Kopfball von Brandscheid in der 28. Minute), oder am eigenen Unvermögen im Abschluss. Beispielhaft dafür ist sicherlich die 40. Minute, als Jan Brandscheid frei auf das Gehäuse der Hausherren zusteuerte und den Ball dann unbedrängt vorbeischob.

      Zunächst war auch im zweiten Durchgang keine Besserung in Sicht. Allein in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn ließen Sasso-Sant (47. u. 56.) und Mittelfeldmann Bouzid wieder drei dicke Chancen liegen. Erst nach einer knappen Stunde gelang dem Oberligist aus der ältesten Stadt Deutschlands die Erlösung. Eine schöne Hereingabe von Georgios Lyras verwerte Sasso-Sant endlich zur 1:0-Führung (58.). Der Bann schien nun gebrochen, keine fünf Minuten nach dem ersten Tor legte Top-Torjäger Brandscheid nach guter Kahyaoglu-Vorarbeit den zweiten Treffer des Tages für den SVE nach (62.). Eine Viertelstunde vor Schluss zeichneten sich dann die drei Joker von Eintracht-Coach Paulus für das dritte Tor seines Teams verantwortlich. Nach schönem Zusammenspiel mit Saky Noutsos und Lukas Servatius machte Kevin Heinz das fällige 3:0 (75.). Nur drei Minuten später fand auch ein Distanzschuss von Lucas Jakob sein Ziel – nun wurde es mit 4:0 doch noch standesgemäß (78.). Bis zum Schlusspfiff machte der SVE dann in Person von Luca Sasso-Sant noch das halbe Dutzend voll und steht somit verdient in der dritten Runde des Rheinlandpokals (81. u. 89.). „Bis zur 60. Minute war ich absolut nicht zufrieden. Da war ich auch mit der Einstellung von einigen nicht glücklich. Nach dem Tor haben wir dann endlich mal das Tempo erhöht, Ball und Gegner laufen lassen und unsere Chancen genutzt. Letztlich war das standesgemäß. Nicht mehr und nicht weniger“, bilanzierte Trainer Paulus, der mit Lucas Jakob und Ömer Kahyaoglu auch zwei jungen Akteuren Einsatzzeit gegeben hatte, die zuletzt häufiger zuschauen mussten: „Man hat schon gesehen, dass sie eigentlich mehr Spielpraxis brauchen. Der Sprung von der A-Jugend in die erste Mannschaft ist schwer, da ist das eigentlich das A und O. Es freut mich, dass sich die beiden dann mit Vorlagen und Tor belohnen konnten. Sie müssen sich einfach noch mehr zutrauen.“ Bereits am Sonntag geht es für Eintracht Trier in der Oberliga wieder um Punkte. Um 14:30 Uhr trifft die Paulus-Elf im Stadion Kieselhumes auf den SV Saar 05 Saarbrücken.

      Statistik:

      Eintracht Trier: München – Engeldinger (65. Servatius), Mabouba, Cinar, Kahyaoglu – Kinscher (46. Heinz), Jakob, Bouzid, Lyras – Brandscheid (68. Noutsos), Sasso-Sant

      SV Konz: Nkamgove – Güth, Laudwein, Richter, Schmidt – Bühringer (59. Schuler), Peters – Kupper Stöß (81. Schmidt), Reger (84. Esch), Hausen - Kugel

      Tore: 1:0 Sasso-Sant (58.), 2:0 Brandscheid (62.), 3:0 Heinz (75.), 4:0 Jakob (78.), 5:0 Sasso-Sant (81.), 6:0 Sasso-Sant (89.)


      Zuschauer: 580

      Schiedsrichter: Christoph Zimmer

      PM Eintracht Trier
    • Eintracht gastiert im Pokal beim FC Bitburg
      Am Mittwochabend ist Eintracht Trier in der dritten Runde des Bitburger Rheinlandpokals bei Bezirkligist FC Bitburg zu Gast. Die Hausherren belegen nach fünf Siegen aus den letzten fünf Spielen aktuell den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga West (Eifel) und gehen deshalb durchaus selbstbewusst ins Duell mit dem zwei Klassen höher spielenden SVE. Dennoch ist die Marschroute für die Eintracht-Elf von Cheftrainer Daniel Paulus eindeutig: Nur der Einzug in die nächste Runde zählt.

      Bereits in der vergangenen Spielzeit kam es im Pokal zum Duell zwischen dem FC Bitburg und Eintracht Trier. Damals erwischten die Gäste aus der ältesten Stadt Deutschlands einen echten Blitzstart – Sebastian Szimayer traf bereits nach sieben Sekunden zum 1:0 aus Sicht des SVE. Am Ende siegten die Moselstädter verdient mit 3:0 und zogen in die nächste Runde ein. Geht es nach Cheftrainer Daniel Paulus, so darf es auch im diesjährigen Duell gerne wieder schnell gehen: „Da hätte ich sicher nichts dagegen. Gegen Konz haben wir uns lange schwer getan, haben erst spät die Kurve bekommen und uns damit selber in Schwierigkeiten gebracht. Gegen den FC Bitburg, der sicherlich nochmal stärker einzuschätzen ist als die Konzer, wollen wir deshalb gleich zu Beginn konzentriert und fokussiert zu Werke gehen.“ Das wird gegen formstarke Bitburger auch nötig sein, immerhin konnten die Hausherren ihre letzten fünf Ligaspiele allesamt gewinnen. In der Bezirksliga West (Eifel) belegt das Team von Trainer Fabian Ewertz deshalb aktuell einen starken zweiten Tabellenplatz, nur die SG Lüxem erwischte mit sechs Siegen einen noch besseren Saisonstart. Trotz der guten Form der Hausherren lässt Eintracht-Coach Daniel Paulus aber keine Zweifel am Ziel seiner Mannschaft aufkommen. „Wir wollen eine Runde weiterkommen. Dafür müssen wir aber mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen“, stellt der Übungsleiter klar.

      Eine groß angelegte Rotation, wie sie noch beim Gastspiel in Konz zu sehen war, plant Paulus aber nicht: „Es wird nicht so viele Wechsel geben. Ich möchte die Mannschaft nicht groß durcheinanderwirbeln. Auf der ein oder anderen Position wird es aber trotzdem Veränderungen geben.“ Sicher fehlen tun dem 37-Jährigen Abwehr-Urgestein Michael Dingels und Flügelflitzer Meliani Saim. Möglicherweise können auch Tim Garnier und Athanasios Noutsos im K.O.-Duell nicht mitwirken. Garnier hat weiterhin leichte Probleme mit dem Knie und Routinier Noutsos klagt derzeit über Schmerzen im Fuß. Ein möglicher Einsatz der beiden wird sich kurzfristig entscheiden. Spielerisch erwartet Paulus von seiner Mannschaft eine klare Steigerung im Vergleich zum blassen Liga-Auftritt beim SV Gonsenheim am Sonntag: „Wir müssen natürlich hinten wieder gut stehen, aber vor allem vorne mehr Lösungen finden. Insbesondere gegen einen voraussichtlich tiefstehenden Gegner ist es norm wichtig, dass wir uns genügend Chancen erarbeiten können.“ Anstoß der Partie im Stadion Bitburg-Ost ist am Mittwochabend um 19 Uhr. Die Kassen öffnen um 17:30 Uhr, ein Vorverkauf findet nicht statt.

      PM Eintracht Trier
    • Pflichtaufgabe erfüllt – Eintracht erreicht Achtelfinale im Rheinlandpokal
      Eintracht Trier hat am Mittwochabend den FC Bitburg 5:1 geschlagen und damit das Achtelfinale im Bitburger Rheinlandpokal erreicht. Nach Treffern von Kapitän Simon Maurer, Saky Noutsos, Luca Sasso-Sant (2) und Kevin Heinz setzte sich der SVE am Ende einer intensiven Partie letztlich souverän durch. Wie schon gegen Konz dauerte es gut eine Stunde, ehe die Paulus-Elf ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umwandeln konnte.

      Wie angekündigt verzichtete Eintracht-Cheftrainer Daniel Paulus in seiner Startelf auf die ganze große Rotation - zu stark schätzte der Übungsleiter den Bezirksliga-Zweiten aus Bitburg vor der Partie ein. Im Tor begann, wie im Pokal üblich, Johannes München statt Andrei Popescu und auch im Mittelfeld fanden sich mit Godmer Mabouba und Ömer Kahyaoglu zwei neue Gesichter wieder. Im Angriff setzte Paulus auf die zuletzt angeschlagenen Alex Biedermann und Tim Garnier. Während es im Vorjahres-Duell nur sieben Sekunden gedauert hatte, ehe der SVE den Führungstreffer erzielte, sollte es diesmal immerhin zehn Minuten dauern. Kapitän Simon Maurer erzielte aus kurzer Distanz das 1:0 (10.). In der Folge taten sich die Moselstädter jedoch schwer, der gut gestaffelte Bezirksligist aus der Bierstadt Bitburg machte die Räume eng und zwang den Favoriten immer wieder zu Fehlern. Die dickste Chance für die Hausherren vereitelte der zurückgeeilte Kevin Heinz, als er mit einem langen Bein in letzter Sekunde gegen den einschussbereiten Kevin Arbeck rettete (45.+2). Bitter auf Seiten des SVE: Georgios Lyras musste kurz vor dem Pausenpfiff verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Jan Brandscheid in die Partie.

      Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann eine knappe Viertelstunde, ehe Eintracht Trier - wie schon in der zweiten Runde beim SV Konz - endlich seine Feldüberlegenheit ausnutzen konnte. Ein satter Schuss aus der Distanz von Saky Noutsos ließ den Knoten bei den Blau-Schwarz-Weißen endgültig platzen. Bitburg-Keeper Braun konnte den platzierten Ball nicht mehr abwehren (57.). Zehn Minuten später sorgte der zur Pause eingewechselte Luca Sasso-Sant mit seinem Treffer zum 3:0 dann für die Vorentscheidung (67.). Das Tor von Bitburg-Torjäger Kevin Arbeck ließ die Hoffnung noch einmal zu den Gastgebern zurückkehren (73.), doch Kevin Heinz wurde für den Bezirksligisten zum Spielverderber. Nur drei Minuten nach dem 1:3 stellte der Linksverteidiger den alten Abstand wieder her (76.). Den Schlusspunkt der Partie setzte dann erneut Luca Sasso-Sant mit seinem fünften Turniertor (85.). Damit hat Eintracht Trier erneut das Achtelfinale im Bitburger Rheinlandpokal erreicht. "Wir wussten, dass Bitburg eine gute Mannschaft hat. Entsprechend professionell lief auch die Vorbereitung ab. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass wir früher das zweite Tor nachlegen. Am Ende war das ein Pflichtsieg und wir schauen nach vorne", bilanzierte Eintracht-Coach Paulus, der mit dem Verletzungspech seiner Mannschaft haderte: "Mit Lyras, Biedermann und Noutsos haben wir jetzt drei angeschlagene Spieler, wo wir schauen müssen, ob es zum Wochenende reicht."

      Bereits am Samstag empfängt der SVE um 14 Uhr den TuS Mechtersheim im Moselstadion. Am 10. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar soll dann nach Möglichkeit der nächste Heimsieg her.

      Statistik:
      FC Bitburg 1:5 Eintracht Trier

      Tore: 0:1 Maurer (10.), 0:2 Noutsos (57.), 0:3 Sasso-Sant (67.), 1:3 Arbeck (73.), 1:4 Heinz (76.), 1:5 Sasso-Sant (85.)

      Eintracht Trier: München - Bouzid, Maurer, Cinar, Heinz - Lyras (42. Brandscheid), Mabouba, Noutsos (64. Jakob), Kahyaoglu - Biedermann (46. Sasso-Sant), Garnier

      FC Bitburg: Braun - Maier (51. Vollmer), Sprüds, Weins, Alff - Hartwick (81. Valerius), Schütz, Edringer, Floß (19. Krasnici) - Neuerburg, Arbeck

      Zuschauer: 470

      Schiedsrichter: Mario Schmidt

      PM Eintracht Trier
    • Keine Verschnaufpause: Pokal-Achtelfinale in Morbach
      Freitag, Dienstag, Samstag – in diesem Rhythmus ist Eintracht Trier dieser Tage gefordert. Während der SVE in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zunächst bei Spitzenreiter Homburg zu Gast war und am kommenden Samstag dann den Tabellenzweiten aus Pirmasens empfängt, wartet unter der Woche das Achtelfinale im Rheinlandpokal auf die Moselstädter. Um 19:30 trifft die Elf von Cheftrainer Daniel Paulus am Dienstagabend auf Rheinlandligist SV Morbach.

      Die beste Saisonleistung war am Ende nicht belohnt worden. Trotz großem Kampf unterlag Eintracht Trier am Freitagabend im Oberliga-Topspiel beim Liga-Krösus aus Homburg. Dennoch macht die Vorstellung im Waldstadion Lust auf mehr, war die junge Trierer Elf doch phasenweise nur einen Schritt von der Sensation entfernt. Nun müssen die Blau-Schwarz-Weißen den Hebel in der englischen Woche von „Underdog“ aber wieder auf „Favoritenstatus“ umschalten. Im Achtelfinale des Bitburger Rheinlandpokals ist der SVE beim Rheinlandliga-16. SV Morbach gefordert. Dabei lässt Chefcoach Daniel Paulus keinen Zweifel an der Zielsetzung für seine Mannschaft: „Wir wollen natürlich eine Runde weiterkommen. Man hat aber in den letzten Runden schon gesehen, dass wir dafür konzentriert und engagiert auftreten müssen. Sonst kann das leicht eine ganz enge Kiste werden.“ Die Morbacher stellen zumindest nominell den bisher stärksten Gegner im Wettbewerb dar. Nach den Bezirksligisten Konz und Bitburg wartet nun also der SVM auf Eintracht Trier.

      Personell wird Coach Paulus wohl erneut auf Experimente verzichten, wegen der englischen Woche aber dennoch auf der ein oder anderen Position rotieren. „Der Pokal bietet für den ein oder anderen Spieler, der zwar nah dran ist, bisher aber noch nicht wie gewünscht zum Zug kam, die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Da habe ich die Chance, einigen wieder etwas Spielpraxis zu geben“, erzählt Paulus. Doch der 37-Jährige warnt vor Überheblichkeit: „Wir müssen kompakt und selbstbewusst auftreten. Gegen Bitburg und Konz haben wir zu lange gebraucht, um auf Betriebstemperatur zu kommen – da erwarte ich auch vom Kopf her ein anderes Auftreten meiner Mannschaft in Morbach.“ Davon, dass der Rheinlandligist durchaus ein Favoritenschreck sein kann, kann der aktuelle Tabellenführer der sechsthöchsten deutschen Spielklasse, die Sportfreunde Eisbachtal, durchaus ein Lied singen. Als haushoher Favorit und bis dahin ungeschlagen verloren die Sportfreunde Anfang Oktober daheim gegen die Morbach-Elf von Trainer Thorsten Haubst mit 0:1. Eintracht Trier ist also gewarnt. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz in Morbach ist um 19:30 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Eintracht erreicht Rheinlandpokal-Viertelfinale

      Eintracht Trier steht im Viertelfinale des Bitburger Rheinlandpokals. Der SVE siegte am Dienstagabend gegen Rheinlandligist SV Morbach mit 3:0 und darf sich deshalb über den Einzug in die nächste Runde freuen. Die Gastgeber hielten lange stark dagegen, erst im zweiten Durchgang gelangen Tim Garnier und Luca Sasso-Sant die entscheidenden Treffer, zudem unterlief dem SVM ein Eigentor. Bereits am Montagabend werden in der Bitburger Erlebniswelt die Viertelfinal-Partien gelost.

      Quelle: eintracht-trier.com/2017/10/17…nlandpokal-viertelfinale/
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Gelingt die Revanche?
      Eintracht empfängt TuS Koblenz zum PokalKracherAm Mittwochabend um 18:30 Uhr kommt es im Moselstadion im Viertelfinale des BitburgerRheinlandpokals zur Neuauflage des Vorjahresendspiels zwischen Eintracht Trier und der TuSKoblenz. Auch wenn der Regionalligist vom Deutschen Eck auf dem Papier die Favoritenrolleinnehat, will der SVE vor heimischen Publikum unbedingt die Final-Niederlage aus dem Mai(1:2) wiedergutmachen. Wirft man einen Blick auf die sportlichen Vorzeichen, so stehen dieChancen der Elf von Trainer Daniel Paulus dafür auch gar nicht so schlecht.

      19 Spiele, 14 Punkte und nur zwei Siege, dazu Tabellenplatz 17 – die Bilanz von TuS Koblenz in derRegionalliga Südwest sorgt beim Gegner derzeit nicht wirklich für Angst und Schrecken. ZumVergleich: Der SVE, der in der vergangenen Saison den bitteren Gang in die Oberliga antreten musste,hatte zum selben Zeitpunkt im Vorjahr immerhin 15 Zähler auf dem Konto. Insbesondere im Spielnach vorne fehlt es den Koblenzern an Durchschlagskraft, lediglich 21 Treffer gelangen dem Teamvon Ex-Bundesliga-Coach Petrik Sander bisher. Nur Aufsteiger Schott Mainz erzielte noch wenigerTreffer (18) als die „Schängel“. Auch am Sonntag im Kellerduell mit Röchling Völklingen gelang derTuS beim 0:0 erneut kein Tor. Der Ausfall von Angreifer Dimitrios Popovits treibt Trainer Sanderdaher zusätzliche Sorgenfalten ins Gesicht. Verlassen kann sich der Übungsleiter dagegen auf seineHintermannschaft um Kapitän André Marx und Ex-Eintracht-Keeper Chris Keilmann. Die Defensive –schon im Vorjahr Garant für die starke Regionalliga-Saison – hat erst 28 Gegentore zugelassen. Manmuss in der Tabelle weit nach oben schauen, um ein Team mit weniger Gegentreffern zu finden. Auchwenn die TuS also derzeit kriselt, ist der Regionalligist dennoch ein knallharter Brocken und alsklassenhöchster Vertreter und Titelverteidiger im Rheinlandpokal von Natur aus Favorit auf den Titel.

      „Es ist ein Heimspiel für uns und im Pokal ist immer alles möglich. Wir haben zuletzt ordentlichSelbstvertrauen getankt“, gibt sich Eintracht-Coach Daniel Paulus trotzdem optimistisch. KeinWunder, immerhin sind die Blau-Schwarz-Weißen in der Oberliga in den vergangenen Wochen sorichtig ins Rollen gekommen. Der 2:0-Heimsieg gegen TuS-Stadtrivale Rot-Weiß Koblenz amvergangenen Samstag war für den SVE bereits der vierte Erfolg in Serie. Zuvor mussten sich auchschon der FV Engers (0:1), der SV Morlautern (1:2) und der SC Idar-Oberstein (0:3) denMoselstädtern geschlagen geben. Ein weiterer Grund, optimistisch ins Spiel zu gehen: Mit Ausnahmedes vor kurzem operierten Spielmacher Saky Noutsos und Rechtsverteidiger Aaron Engeldinger, derwegen eine Knochenödems im Knie für zwei Wochen pausieren muss, hat Cheftrainer Paulus alleMann an Bord. Insbesondere im Angriff war Vielfalt zuletzt Trumpf, alle vier Stürmer der Eintrachttrafen in den letzten drei Partien. „Wir können aktuell – von Noutsos abgesehen – die besteMannschaft aufstellen. Entsprechend werden wir auch ins Spiel gehen: Wir wollen gewinnen“, lässtPaulus keine Zweifel an der Zielsetzung für das Duell zwischen SVE und TuS. Eins ist klar: Es wirdein heißer Tanz. Anstoß im Moselstadion ist am Mittwochabend um 18:30 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Pokalträume geplatzt: Eintracht unterliegt TuS Koblenz
      Es hat nicht sollen sein: in einer insbesondere in der ersten Halbzeit über weite Streckenausgeglichenen Viertelfinal-Partie im Bitburger Rheinlandpokal unterlag Eintracht Trier amheutigen Mittwochabend der klassenhöheren TuS Koblenz unter dem Strich verdient mit 0:3.

      Im Vergleich zum erfolgreichen Auftakt in die „Koblenzer Woche“, dem 2:0-Heimerfolg gegen RotWeißKoblenz am vergangenen Samstag, stellte Cheftrainer Daniel Paulus seine Mannschaft etwasum: Kevin Heinz rückte zurück in die Verteidigung, Felix Fischer startete von der „Sechs“ undGodmer Mabouba gab sein Comeback in der Startelf, die sich im klassischen 4-1-4-1 auf dem Feldverteilte. Einzige Spitze war Aleksandar Biedermann, von dem sich Paulus nach dessen Treffer zum2:0-Endstand gegen Rot-Weiss auch gegen die TuS wieder neue Impulse im Offensivspiel versprach.Für ihn blieb Jan Brandscheid zunächst auf der Bank. Auf Seiten der Koblenzer, in der RegionalligaSüdwest im Abstiegskampf gefangen, gab es ein Wiedersehen mit Chris Keilmann: der Ex-EintrachtKeeperhütete auch in der heutigen Partie das Tor der Gäste.

      Beide Seiten standen von Beginn an kompakt und waren in erster Linie darauf bedacht, dem Gegnernicht zu viel Raum zu lassen. Die Eintracht versuchte ihrerseits, durch schnelle Angriffe überGeorgios Lyras oder über den sich immer wieder ins Offensivspiel einbindenden Kevin Heinz dieDefensive der Gäste zu überwinden. So entwickelte sich zwar ein ausgeglichenes Spiel, in dem einKlassenunterschied nicht zu erkennen war – doch die klaren Torgelegenheiten, sie sollten ausbleiben.Nennenswerteste Aktion auf Seiten der Eintracht war noch ein Versuch von Lyras, der nach einerHereingabe von Tim Garnier plötzlich zum Schuss kam und den anvisierten Torwinkel verfehlte (29.).Die Koblenzer nahmen optisch in der Folge das Heft in die Hand und bissen sich in der Hälfte desSVE fest – eine Vielzahl an Freistößen rund um den Strafraum der Heimelf war die Folge. Und sowunderte es nicht, dass just eine solche Standardsituation zum 0:1-Pausenstand reichte: AndreasGlockner flankte den ruhenden Ball vom linken Flügel nach innen, fand seinen Kapitän Andre Marx,der nur noch einnicken musste (40.).

      In der Pause stellte Eintracht-Coach Paulus dann um, um den agilen Kevin Heinz wieder insMittelfeldzentrum beordern zu können. Diefenbach übernahm die linke Abwehrseite von Heinz,Mabouba musste in der Kabine bleiben. Doch die zweite Hälfte war nur knapp zehn Minuten alt, dastand es schon 0:2: Lukas Hombach traf nach einer sauber vorgetragenen Offensivaktion zurVorentscheidung für den Favoriten aus der Regionalliga Südwest (55.). In der Folge waren die BlauSchwarz-Weißenzwar stets um Druck nach vorne bemüht, doch dem SVE sollte trotz zumindestangedeuteter Offensivstärke in Aktionen rund um den eingewechselten Brandscheid und um KevinHeinz keine durchschlagende Gelegenheit vor dem Tor von Chris Keilmann gelingen. Als dann KevinLahn auf der linken Angriffsseite auf den Kasten von Popescu zulief, diesen ausspielen konnte und inder Mitte den freistehenden Antonaci fand, war die Messe gelesen – 0:3, gleichbedeutend mit demEinzug der TuS Koblenz in das Halbfinale des Rheinlandpokals (83.).

      Die Eintracht rund um Cheftrainer Daniel Paulus hat bereits am kommenden Samstag Zeit, das PokalAuszu verdauen: in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wartet dann mit dem FV Dudenhofen dienächste Auswärtsaufgabe.

      Statistik

      Tore: 0:1 Marx (40.), 0:2 Hombach (55.), 0:3 Antonaci (83.)

      Eintracht Trier: Popescu – Heinz, Cinar, Maurer, Bouzid – Fischer – Lyras (ab 62. Brandscheid),Mabouba (ab 46. Diefenbach), Kinscher, Garnier – Biedermann (ab 65. Sasso-Sant).

      TuS Koblenz: Keilmann – Schüler, Bajric (ab 65. von der Bracke), Hombach (ab 74. Wekesser),Müller – Stahl, Glockner, Lorenzoni, Lahn, Marx – Antonaci.Schiedsrichter: Christoph Zimmer

      Zuschauer: 873

      PM Eintracht Trier