19. Spieltag: SV Waldhof Mannheim - SV Eintracht Trier 3:1 (1:0)

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    • 19. Spieltag: SV Waldhof Mannheim - SV Eintracht Trier 3:1 (1:0)

      Eintracht zu Gast beim Meister
      Eintracht Trier reist am kommenden Samstag (Anpfiff 14 Uhr) zum amtierenden Meister der Regionalliga Südwest SV Waldhof Mannheim. Nach der 1:4-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers richtet SVE-Oscar Corrochano den Blick nach vorne, denn Zeit zum Trübsal blasen bleibt der Eintracht keine. Zwei Spiele mit viel Aufwand, aber mit wenig Ertrag: Das ist die Bilanz der Eintracht nach den Niederlagen gegen die TSG Hoffenheim U23 und die Stuttgarter Kickers. Beide Misserfolge schmerzen doppelt, denn in Hoffenheim war der SVE mindestens ebenbürtig. Dazu fiel die 1:4-Heimniederlage gegen die Stuttgarter Kickers zu hoch aus. Eintracht-Trainer Oscar Corrochano nennt die Gründe und zieht gleichzeitig Schlüsse für das kommende Auswärtsspiel gegen den SV Waldhof Mannheim: „Mit dem 1:1-Ausgleichstreffer gegen Stuttgart waren wir gut im Spiel. Als dann das 1:2 folgte, waren wir zu offen und wir waren etwas zu ungestüm. In diesen Situationen müssen wir mehr Ruhe bewahren und in der Ordnung bleiben. Sonst kassieren wir Gegentore.“

      Nach der Niederlage blieb nicht viel Zeit, der Partie hinterher zu trauern. „Kurz nach dem Spiel war die Enttäuschung da. Aber gerade in den englischen Wochen müssen wir schnell wieder nach vorne blicken. Rückschläge, Höhen und Tiefen gehören im Fußball dazu“, so Corrochano weiter. Personell muss der Coach immer noch auf Michael Dingels (Schulterverletzung), Holger Lemke (Knieverletzung) und Simon Maurer (Kreuzbandriss) verzichten. Einige andere Spieler hatten nach dem Stuttgart-Spiel leichtere Blessuren, ob diese Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit haben werden, wird sich aber erst im Abschlusstraining zeigen. Damit in Mannheim eine Trendwende angepeilt werden kann, wäre eine breite Personaldecke nützlich. Denn die Eintracht trifft in der Kurpfalz auf einen eingespielten Gegner mit zuletzt drei Siegen in Folge. Die Mannheimer wurden in der vergangenen Saison Meister der Regionalliga Südwest, scheiterte dann jedoch in der Aufstiegsrelegation an den Sportfreunden Lotte. Im Sommer konnte ein Großteil der Stammformation gehalten werden und der Kader wurde punktuell verstärkt. Ein Wiedersehen gibt es außerdem mit Stürmer Benedikt Koep, der im vergangenen Jahr das Trikot der Eintracht trug. Auf der Trainerbank sitzt seit diesem Sommer Gerd Dais, der Kenan Kocak beerbte (wechselte in die zweite Liga zum SV Sandhausen). „Wir wissen über die Qualität vom Waldhof. Auch in diesem Jahr stellen sie eine Topmannschaft, die aufsteigen möchte“, beschreibt Corrochano den Gegner. „Sie haben sehr erfahrene Spieler, wie zum Beispiel Michael Fink, und insgesamt werden sie uns viel abverlangen. Aber auch meine Mannschaft bringt fußballerische Qualität mit und wir werden dagegenhalten.“

      PM SV Eintracht Trier
    • Trier hat phasenweise ganz gut gespielt, wenn aber das Abwehrverhalten vor den Gegentoren zum 0:1 und 1:2 absolut dilettantisch ist , dann hat das mit Regionalligafußball nichts zu tun.

      Der Elfer für Trier war auch fraglich, sah eher nach einer Schwalbe aus.

      Wie dem auch sei - eine absolut enttäuschende Saison bisher, welche wohl in der Oberliga enden wird.

      Selbst schuld, wenn man eine sehr gut funktionierende Mannschaft der letzten Saison ohne Grund sprengt.
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!
    • Ordentliche Leistung, aber keine Punkte: Eintracht verliert 1:3 in Mannheim
      Es ist wie verhext: Eintracht Trier investiert viel, steht aber wie schon gegen Hoffenheim und Stuttgart mit leeren Händen da. Gegen den amtierenden Meister der Regionalliga Südwest Waldhof Mannheim waren die Trierer über weite Strecken gut im Spiel, trotzdem setzte es am Ende eine 1:3-Niederlage.

      Die Eintracht hatte es in der Kurpfalz mit einem selbstbewussten Gegner zu tun. Waldhof Mannheim konnte die vergangenen drei Spiele gewinnen und trat mit dementsprechend breiter Brust auf. In der Anfangsphase untermauerten die Quadratestädter ihre Aufstiegsambitionen und gingen früh in Führung. Die kalte Dusche für die Eintracht gab es schon in der dritten Minute: Der bundesligaerfahrene Michael Fink erzielte mit einem platzierten Schuss den 1:0-Führungstreffer aus der zweiten Reihe. Zuvor konnte die Eintracht das Leder nicht schnell genug aus der Gefahrenzone bringen. Anschließend fing sich die Corrochano-Elf aber schnell und fand ins Spiel. Vermehrt suchten die Trierer den Weg in den Mannheimer Strafraum, die entscheidende Idee und die finale Durchsetzungskraft fehlten dem SVE aber noch. „Da kamen wir nicht oft genug zwischen die Linien“, analysierte der Trierer Trainer. Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

      In der zweiten Halbzeit sahen die 3322 Zuschauer wieder ein frühes Tor – Aber dieses Mal für die Eintracht. Denn die machte genau da weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte und wurde für den Aufwand belohnt. Christian Telch spielte einen feinen Pass in die Spitze. SVW-Torhüter Markus Scholz musste aus Kasten und foulte Sebastian Szimayer regelwidrig im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Muhamed Alawie sicher (53.). Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn die Hausherren stellten den alten Abstand schnell wieder her. Ein Angriff von der rechten Seite landete beim unmittelbar vorher eingewechselten Nicolas Hebisch, der im Zentrum lauerte und traf (60.). Kurz vor Spielende erhöhte der eingewechselte Gian-Luca Korte auf 3:1 (89.). Corrochano ärgerte sich besonders über das 2:1. „Wir spielen zu viel ‚klein klein‘, was so nicht passieren darf. Für eine erfahrene Mannschaft wie Mannheim ist das zu einfach. Da haben wir unser naives Gesicht gezeigt“, so Corrochano. „Wir müssen die Naivität endlich abstellen“, kritisierte er weiter. „Es bringt uns nichts, wenn wir nach dem Spiel gesagt bekommen, wir hätten gut gespielt. Am Ende stehen wir doch ohne Punkte da.“ Am kommenden Freitag geht es für die Eintracht weiter. Dann reist der SVE zur SV Elversberg ins Saarland.

      Statistik:

      Waldhof Mannheim : Scholz – Müller, Seegert, Schultz, Amin – Ibrahimaj, Fink, Förster, Sommer (77. Korte) – Koep, Burgio (58. Hebisch)

      Eintracht Trier: Keilmann – Heinz, Blum (81.Gladrow) , Schneider, Henneböle, Riedel – Lienhard, Telch – Alawie, Anton, Szimayer

      Tore: 1:0 (3.) Fink, 1:1 (53.) Alawie, 2:1 (60.) Hebisch, 3:1 Gian-Luca Korte (89.)

      Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck

      Zuschauer: 3322

      PM Eintracht Trier