Stadion in Bayreuth

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    • Stadion in Bayreuth

      Neubau nach dem Umbau?
      Diskussion über die neue Gegentribüne im Bayreuther Hans-Walter-Wild-Stadion

      Neues von der Baustelle – oder doch nichts Neues und einfach nur ein Missverständnis? Meldungen, wonach beim derzeit laufenden Umbau im städtischen Hans-Walter-Wild-Stadion eventuell umgedacht werden muss, sieht die Stadt Bayreuth nüchtern und unaufgeregt. Die Verantwortlichen der SpVgg Oberfranken Bayreuth indes reden von einer „Katastrophe“, falls wirklich eintritt, dass die Tribüne auf der Gegenseite nicht umgebaut ist, wenn die Fußballer im Sommer (oder etwas früher) wieder an den Roten Main dürfen.

      fupa.net/berichte/neubau-nach-dem-umbau-587588.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Neue Tribüne noch in diesem Jahr!


      Seit fast zehn Jahren wird über eine überdachte Stehtribüne auf der Gegengerade des Hans-Walter-Wild-Stadions diskutiert, aber jetzt scheint es plötzlich ganz schnell zu gehen: Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr dazwischen kommt, könnte das Projekt noch in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden.


      Den entscheidenden Impuls gab der Stadtrat gestern bei seinen Haushaltsberatungen. Einstimmig wurde beschlossen, 1,4 Millionen Euro für eine Stahlrohrtribüne bereit zu stellen. „Ich gehe davon aus, dass wir dieses Geld noch in diesem Jahr verbauen“, zeigte sich Baureferent Hans-Dieter Striedl zuversichtlich.
      Dass trotz der Einmütigkeit noch einmal eine Diskussion nötig war, lag an Missverständnissen zu vorliegenden Angeboten und Kostenrechnungen. Georg Kämpf (BG), der sich um Vermittlung zwischen der Stadtverwaltung und den Bedürfnissen des Fußball-Regionalligisten SpVgg Oberfranken Bayreuth bemüht hatte, berichtete von einem kurzfristig eingegangenen Angebot einer Tribüne für 450 000 Euro, über das ihn SpVgg-Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Fleischmann informiert habe. Daher stellte er den Antrag, den im Haushaltsentwurf vorgesehenen Betrag von 970 000 Euro entsprechend zu reduzieren: „Es wird ja eine Ausschreibung nötig. Und wenn wir zu hohe Beträge zur Verfügung stellen, bewegen sich dann auch die Angebote in dieser Höhe.“ Striedl erinnerte allerdings daran, dass solche Angebote schon wiederholt für Verwirrung gesorgt hätten, weil sie nur den Preis für das Bauwerk angaben und beispielsweise die Fundamente unberücksichtigt ließen. Folglich wäre eine erneute Berechnung der Gesamtkosten fällig: „Ich weiß nicht, was ich jetzt aus dem Handgelenk heraus anbieten könnte.“

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