CFC mit finanziellen Problemen

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    • CFC mit finanziellen Problemen

      Erklärung des Aufsichtsrates und Vorstandes des Chemnitzer FC
      Der Chemnitzer FC befindet sich in einer sehr schweren Situation. Ohne Hilfe von außen steht die Existenz unseres Vereins auf dem Spiel. Dabei geht es nicht allein um die Profimannschaft. Es geht um den gesamten Verein mit seinem Nachwuchsleistungszentrum, der Frauenmannschaft und die Blindenmannschaft. Es geht um unsere Mitarbeiter, ehrenamtlichen Helfer, unsere Unterstützer, Partner und Sponsoren, die uns in dieser schwierigen Situation zur Seite stehen. Und es geht um unsere Fans, die in beispielloser Weise zeigen, dass sie zum Verein stehen und ihr Möglichstes tun, um den CFC eine Zukunft zu geben. In dieser schweren Phase haben wir die Stadt Chemnitz um Hilfe gebeten. Wir danken der Stadt für die konstruktiven Gespräche und die gemeinsam mit städtischen Gesellschaften aufgezeigten Lösungswege. Uns ist bewusst, dass unsere Bitte den Stadträtinnen und Stadträten eine schwere Entscheidung abverlangt. Wir können nachvollziehen, dass angesichts zahlreicher finanzieller Herausforderungen und Bedarfe im städtischen Leben dies nur eine einmalige und außerordentliche Hilfe sein kann. Es ist für uns nachvollziehbar, dass die Stadträtinnen und Stadträte und die Öffentlichkeit fordern, dass die Gründe für diese Situation aufgeklärt werden um Vorkehrungen zu treffen, dass sich diese existenzbedrohende Situation nicht wiederholt.

      Wir tragen Verantwortung für den Verein und die entstandene Situation und sehen uns in der Pflicht unseren Teil beizutragen, dass der Chemnitzer FC eine Chance erhält. Dies kann nur gelingen, wenn wir als Gremien des CFC auch personelle Konsequenzen tragen. Vorstand und Aufsichtsrat übernehmen die Verantwortung für diese Situation und stellen ihre Ämter mit Wirkung zur nächsten außerordentlichen Mitgliederversammlung des CFC zur Verfügung. Diese außerordentliche Mitgliederversammlung wird unverzüglich einberufen und unter Beachtung der Ladungsfristen im Januar 2017 stattfinden, um die Gremien des Vereins neu zu wählen. Vorstand und Aufsichtsrat bleiben bis dahin allein deshalb im Amt, um eine rechtliche Vertretung des Vereins sicherzustellen und die für eine zukunftsorientierte und starke Neuaufstellung notwendigen Schritte einleiten zu können. Der Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer FC, Dr. Mathias Hänel, erklärt dazu: „Ich trage persönlich schwer an der entstandenen Lage. Ich stehe zu meiner Verantwortung und sehe mich gleichzeitig in der Pflicht, alles zu tun, damit ein Neustart des CFC gelingt. Gemeinsam mit einer personellen Neuaufstellung sowie dem professionellen Knowhow der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG und der Grundstücks u. Gebäudewirtschafts GmbH kann es gelingen, wieder in ein wirtschaftlich solides Fahrwasser zu gelangen.“

      Neben der personellen Neuaufstellung ist die konsequente Umsetzung der Empfehlungen des Sanierungs- und Konsolidierungsgutachtens unabdingbar, um die wirtschaftliche Lage des CFC zu stabilisieren. Kostenoptimierung, Budgetdisziplin, Schuldenmanagement und eine Optimierung der laufenden Verträge sind wesentliche Bausteine auf diesem Weg. Entsprechende Gespräche hierzu laufen bereits. Als weitere Maßnahme haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den kaufmännischen Geschäftsführer, Dr. Dirk Kall, zum Vorsitzenden der Geschäftsführung zu berufen. So soll sichergestellt werden, dass alle Aktivitäten und Maßnahmen unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen. Das Angebot der eins, die kaufmännische Betriebsführung und das Finanzcontrolling des CFC zu übernehmen, nehmen wir an. Auf diese Weise wird sowohl finanzielle Transparenz erreicht als auch eine regelmäßige Berichterstattung für die Gremien des CFC aber auch für die Unterstützer, Sponsoren und Stadträte ermöglicht. Uns ist bewusst, dass durch die schwierige wirtschaftliche Situation auch das Vertrauen unserer Sponsoren auf die Probe gestellt wird. Umso mehr danken wir Ihnen für die vielfältige Unterstützung und Rückenstärkung. Die Analyse der Situation sowie die zukünftige Aufstellung und Ausrichtung des Vereins werden wir in engem Austausch mit ihnen besprechen und vorantreiben, weil wir dies nur gemeinsam schaffen können.

      Unseren Fans möchten wir ausdrücklich danken. Auch hier herrscht ohne Zweifel Enttäuschung über die existenzgefährdende Lage unseres Vereines. Wir sind uns der Sorge der vielen langjährigen und auch durch das Stadion neu gewonnenen Fans um ihren Verein mehr als bewusst. Der Chemnitzer FC ist beeindruckt über die unbändige Unterstützung aller Anhänger der Himmelblauen. Wir danken dem Fanszene Chemnitz e.V., dem Fanprojekt und unserer Fanbeauftragten, die eine Spendensammlung mit einem überwältigenden Ergebnis ins Leben gerufen haben. Jeder einzelne Beitrag der vielen Spender zeigt, mit welchem Herzblut unsere Fans das Überleben des Vereines sichern wollen. Die Signalwirkung dieser Spendenaktion ist sowohl innerhalb des Vereines als auch nach außen eine wichtige Säule. Ebenso möchten wir allen Fans für ihre Ideen und Hilfsangebote danken. Wir müssen diese Gedanken in unsere tägliche Arbeit stärker einfließen lassen. Die Kommunikation und der transparente Umgang mit den Fanvertretern muss weiter regelmäßig stattfinden und die Anliegen unserer Fans auf Augenhöhe besprochen werden
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      Beeindruckend ist ebenso die Aktion 10.000 plus X unserer Fanszene. Wir wissen, dass viele Fans ihre Karten für das letzte Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg bereits im Vorverkauf erworben haben und intensiv für dieses Spiel werben. Unser Respekt gilt besonders den Fans und Fanclubs, die Tickets gekauft haben und diese in enger Abstimmung mit der Kindervereinigung Chemnitz e.V. an Kinder und Jugendliche und die Betreuer Chemnitzer Einrichtungen/ Vereine verteilen. Das ist zukunftsweisend und zeigt, dass unsere Anhänger weit über den wöchentlichen Besuch der Spiele der Profimannschaft hinaus der Puls des Vereines sind. Gleichwohl werden wir die bereits bestehende und in den letzten Jahren gewachsene soziale Vernetzung in Chemnitz weiter pflegen und noch offensiver nach außen tragen. Soziale Verantwortung übernimmt der Chemnitzer FC sehr gern, da wir den Bürgern dieser Stadt gern als Verein eine Stütze und spannende Freizeitalternative sein möchten. Der Fußball soll eine Sogwirkung auf alle Bevölkerungsgruppen haben. Hier gilt es, Reserven zu erkennen und den CFCnoch stärker im Leben der Menschen zu verankern. In der anstehenden Mitgliederversammlung am 12. Dezember wollen wir unseren Mitgliedern Rede und Antwort stehen. Ungeachtet der Enttäuschungen und Fragen werben wir für ein sachliches Miteinander und eine konstruktive und lösungsorientierte Versammlung. Der Chemnitzer FC braucht jede und jeden, um weiter zu bestehen. Jetzt erst recht.

      PM Der Aufsichtsrat und Vorstand des Chemnitzer FC e.V
    • CFC-Führung entschuldigt sich für Finanzloch

      Die Vereinsführung des Chemnitzer FC musste am Montagabend Rechenschaft ablegen, wie es zur finanziellen Schieflage des Drittligisten kommen konnte. Es wurde eine rege Diskussion. Die große Revolution blieb jedoch aus.

      Präsident Mathias Hänel, der übrigens mit Applaus empfangen wurde, erklärte den rund 750 anwesenden Mitgliedern sowie den Stadträten und der Profimannschaft, dass sich die Situation des Vereins im Geschäftsjahr 2015/16 dramatisch verschlechtert habe. Insgesamt wurde ein Schuldenberg von knapp 1,464 Millionen Euro angehäuft. Für das laufende Geschäftsjahr wird zudem mit einem weiteren Fehlbetrag in Höhe von 820.000 Euro gerechnet. Entsprechend dringend brauche der CFC externe Hilfe.

      mdr.de/sport/cfc-mitgliederversammlung-100.html

      Interview: CFC-Vorstandschef Hänel weist Vorwürfe zurück

      Nach der Mitgliederversammlung hat sich Mathias Hänel zum Betreiberkonzept für das neue Stadion geäußert. Der Vorstandschef wies im Gespräch mit dem MDR Vorwürfe zurück, der CFC hätte gewusst, dass das Stadion in der 3. Liga nicht finanzierbar sei.

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      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Öffentliche Gelder werden zur Verfügung gestellt
      Insolvenz verhindert! Chemnitz atmet auf

      Große Erleichterung beim Chemnitzer FC: Der Drittligist hat eine drohende Insolvenz dank der Hilfe der öffentlichen Hand abgewendet. Der Rat der Stadt Chemnitz stimmte am Freitagabend mit großer Mehrheit der Freigabe von 1,26 Millionen Euro aus der Auflösung eines Pachtvertrages zu. Eine zusätzliche Finanzspritze eines Energieversorgers soll das Millionendefizit des CFC beheben.
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