25.Spieltag 16/17: Eintracht Trier - SSV Ulm 5:0 (1:0)

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    • 25.Spieltag 16/17: Eintracht Trier - SSV Ulm 5:0 (1:0)

      „Spatzen“ gastieren an der Mosel – Eintracht Trier empfängt SSV Ulm

      Vier Punkte aus zwei Nachholspielen, darunter der enorm wichtige 2:1-Erfolg beim FC 08 Homburg am Mittwoch: Die Mission Klassenerhalt ist bei Eintracht Trier in vollem Gange. Mit dem SSV Ulm 1846 gastiert am Sonntag ein echtes Überraschungsteam im Moselstadion. Der Aufsteiger überwinterte nach einer furiosen Hinrunde auf Rang 6. Trotzdem gilt für den SVE nur ein Punktgewinn. „Der Sieg hat natürlich absolut gut getan. Auch in der Hinsicht, als dass wir uns endlich mal selbst belohnt haben“, blickt Eintracht-Chefcoach Oscar Corrochano erleichtert und zufrieden auf den Gastauftritt seiner Mannschaft in Homburg am vergangenen Mittwoch zurück. Die vergangene Woche glich für die Moselstädter einer Achterbahnfahrt. Erst das unglückliche 2:2-Unentschieden gegen Abstiegskonkurrent Kaiserslautern II, dann das Lebenszeichen im Saarland, als die Blau-Schwarz-Weißen sich gegen den FC Homburg nach Rückstand zurück in die Partie kämpften und die drei Zähler aus dem Waldstadion entführen konnten. Mit dem SSV Ulm gastiert jetzt der nominell stärkste Gegner der englischen Woche im Trierer Moselstadion – die „Spatzen“ überwinterten auf Platz sechs der Regionalliga Südwest.

      Für die Gäste aus Bayern ist es das erste Pflichtspiel im Kalenderjahr 2017. Während der SVE aufgrund zweier Nachholspiele bereits voll in der Rückrunde angekommen ist, tat sich das Team von Coach Stephan Baierl in der Vorbereitung zuletzt schwer. Nur ein Sieg aus sieben Partien steht zu Buche, die Generalprobe ging außerdem zünftig in die Hose: Mit 1:7 unterlagen die Ulmer am vergangenen Samstag gegen die U23 von Bundesligist FC Augsburg. SVE-Cheftrainer Oscar Corrochano warnt dennoch davor, den Gast aus Schwaben zu unterschätzen: „Von den Ergebnissen her hat Ulm natürlich eine durchwachsene Vorbereitung gespielt. Aber das kann immer täuschen! Deswegen werden wir die Partie genauso konzentriert angehen, wie die letzten beiden Spiele.“ Die spielerische Qualität der „Spatzen“ ist unbestritten, im Hinspiel bekam Eintracht Trier bei der 1:3-Niederlage im Donaustadion selbst eine Kostprobe des fußballerischen Könnens des SSV. „Ulm ist eine technisch und taktisch gute Mannschaft, die selbst auch Fußball spielen möchte“, beschreibt Corrochano die Stärken des kommenden Gegners. Im Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Bundesligist kann der Deutsch-Spanier personell beinahe aus dem Vollen schöpfen, lediglich Simon Maurer und Tobias Henneböle stehen dem SVE weiterhin nicht zur Verfügung. Auf Seiten der Gäste fehlen mit Linksverteidiger Pierre Fassnacht und Acht-Tore-Mann David Braig hingegen zwei wichtige Stützen. Die Marschroute, die Corrochano deshalb vorgibt, ist eindeutig: „Wir müssen sehr wachsam sein und von der ersten Minute an mit voller Intensität loslegen.“

      Anstoß im Moselstadion ist am Sonntag, den 19. Februar, um 14 Uhr. Der Nebeneingang auf Höhe des ehemaligen VIP-Zelts bleibt wie beim letzten Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern geschlossen.

      PM SV Eintracht Trier e.V.
    • 5:0! - Eintracht Trier feiert Schützenfest gegen Ulm
      Eintracht Trier feiert den dritten Punktgewinn innerhalb von einer Woche. Gegen den SSV Ulm 1846 gewannen die Blau-Schwarz-Weißen im heimischen Moselstadion nach einer starken Vorstellung mit 5:0. Dabei profitierten die Gastgeber sowohl von einem frühen Platzverweis gegen die Schwaben, als auch vom Tor-Instinkt des Top-Scorers Muhamed Alawie, der den SVE mit seinen drei Treffern auf die Siegerstraße brachte.

      Die Ausgangsposition vor der Partie war klar: Der SVE brauchte dringend Punkte, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten. Mit dem SSV Ulm 1846 reiste allerdings eine der Überraschungsmannschaften der Saison an die Mosel, der Aufsteiger überwinterte auf einem starken sechsten Rang. Überraschend war deshalb dann auch das Endergebnis im Trierer Moselstadion – allerdings nur zur Freude der Gastgeber. Nach einer starken Vorstellung behielt Eintracht Trier die drei Punkte am Ende in der Heimat und besiegte die Gäste aus Baden-Württemberg mit 5:0. Nur auf einer Position veränderte Eintracht-Chefcoach Oscar Corrochano seine Startelf im Vergleich zum Auswärtssieg unter der Woche in Homburg. Der dortige Siegtorschütze Patrick Lienhard rückte für Neuzugang Antonyos Celik ins Mittelfeldzentrum. Eine Maßnahme, die sich im Verlaufe des Spiels lohnen sollte.

      Der SVE begann druckvoll und hatte bereits in der siebten Minute die dicke Chance zur Führung. Jonathan Zinram bekam den Ball in halbrechter Position wunderbar in den Lauf gespielt, sein Abschluss war letztlich aber zu zentral und deshalb eine sichere Beute für Ulm-Keeper Holger Betz. Obwohl der SSV Ulm in der Folge besser in die Partie kam, waren es weiter die Gastgeber, die das Spiel bestimmten. Belohnt wurden die Bemühungen der Moselstädter nach einer guten halben Stunde. Eine Ecke von Christian Telch verlängerte Mittelfeld-Neuzugang Petros Kaminiotis am kurzen Pfosten per Kopf und Muhamed Alawie bugsierte die Kugel im Zentrum ebenfalls per Kopf über die Linie – 1:0 für den SVE (31.)! Noch vor der Pause sollte dann eine erste Vorentscheidung fallen. Ulms Kapitän Florian Krebs vertändelte unter Druck das Leder gegen den Torschützen Muhamed Alawie. Ehe sich dieser jedoch auf den einsamen Weg Richtung Tor machen konnte, brachte Krebs den Angreifer zu Fall. Logische Folge: Platzverweis für Krebs durch Schiedsrichter Christof Günsch (35.). „Wir haben intensiv angefangen und sind verdient in Führung gegangen. Im Nachhinein hatten wir natürlich etwas leichteres Spiel durch die rote Karte für Ulm. Trotzdem hat die Mannschaft das auch wirklich gut gemacht, es ist keine Selbstverständlichkeit dann nicht nachlässig zu werden“, freute sich Eintracht-Coach Oscar Corrochano nach Spielende.

      In der Tat lehnte sich das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands auch im zweiten Durchgang keinesfalls zurück. Nach einem Foulspiel von Ulms Torwart-Routinier Holger Betz an Patrick Lienhard erhöhte erneut Muhamed Alawie per Elfmeter auf 2:0 für den SVE. In einer Phase, in der die „Spatzen“ aus Ulm trotz Rückstand und Unterzahl zu zwei guten Gelegenheiten gekommen waren, machte Lienhard dann den Deckel drauf. Innerhalb von drei Minuten erzielte der 24-Jährige zwei tolle Treffer und erhöhte auf 4:0 für seine Mannschaft. Beim ersten Tor überlupfte der Spielmacher Gäste-Torhüter Betz (73.), ehe er den Keeper bei seinem zweiten Treffer geschickt umspielte (75.). Zur Krönung legte Muhamed Alawie nur sechs Minuten später noch seinen drittes Tor und damit den Endstand nach. Robin Garnier hatte gut vorbereitet (81.). „Das ist ein sehr deutliches Ergebnis, hinter dem viel Arbeit steckt. Vor einer Woche haben wir gegen Kaiserslautern hier ein 2:0 noch aus der Hand gegeben. Heute haben wir das Ergebnis sogar noch ausgebaut“, zeigte sich Corrochano voll des Lobes für den Auftritt seiner Mannschaft. Das nächste Spiel des SVE findet am kommenden Samstag in Koblenz statt, wenn es Eintracht Trier mit der dort heimischen TuS zu tun bekommt. Anpfiff im Stadion Oberwerth ist um 14 Uhr.

      Statistik:

      Tore: 1:0 Alawie (31.), 2:0 Alawie (55.), 3:0 Lienhard (73.), 4:0 Lienhard (75.), 5:0 Alawie (81.)

      Besondere Vorkommnisse: Platzverweis gegen Florian Krebs (35., Notbremse)

      Eintracht Trier: Keilmann – Garnier, Cinar, Blum, Heinz – Telch – Zinram (70. Anton), Kaminiotis (87. Dingels), Lienhard, Papadimitriou – Alawie (85. Szimayer)

      SSV Ulm: Betz – Nierichlo, Krebs, Reichert (83. Pangallo), Celiktas – Bagceci, Sapina, Sauter, Gondorf (73. Koch) – Rathgeber, Graciotti (62. Barwan)

      Zuschauer: 1.541

      Schiedsrichter: Christof Günsch

      PM SV Eintracht Trier e.V.