26.Spieltag 16/17: TuS Koblenz - SV Eintracht Trier 1:0 (0:0)

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    • 26.Spieltag 16/17: TuS Koblenz - SV Eintracht Trier 1:0 (0:0)

      Eintracht Trier bei TuS Koblenz: Deutsche Bahn setzt zusätzliche Züge ein

      Für das bevorstehende Spiel bei TuS Koblenz am kommenden Samstag setzt die Deutsche Bahn jeweils einen zusätzlichen Zug in jede Fahrtrichtung ein. Die Bundespolizei Trier empfiehlt den Fußballfans die Mitfahrt mit diesen Zügen. Zum Lokalderby der Regionalliga Südwest am kommenden Samstag, 25. Februar 2017 (Anpfiff: 14:00 Uhr) zwischen TuS Koblenz und Eintracht Trier wird die Deutsche Bahn jeweils einen zusätzlichen Zug in beide Fahrtrichtungen einsetzen.

      Hinfahrt:
      Hauptbahnhof Trier: 10:19 Uhr
      Schweich: 10:31 Uhr
      Wittlich: 11:09 Uhr
      Bullay: 11:23 Uhr
      Hauptbahnhof Koblenz: 12:13 Uhr

      Rückfahrt:
      Hauptbahnhof Koblenz: 17:26 Uhr
      Hauptbahnhof Trier: 19:14 Uhr

      Dieser Zug hält ebenfalls an den Bahnhöfen Bullay, Wittlich und Schweich. Die Bundespolizei Trier empfiehlt den Fußballfans, diese Züge zu nehmen.

      PM Eintracht Trier
    • Aufholjagd soll weitergehen: Eintracht reist nach Koblenz
      Sieben von neun möglichen Punkten - der Start ins Pflichtspieljahr 2017 verlief für den SVE bisher vielversprechend. Im Abstiegskampf fehlen nur noch vier Zähler auf den rettenden 13. Rang. Am Samstag reist das Team von Cheftrainer Oscar Corrochano nach Koblenz und möchte gegen die heimische TuS an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Für die Gastgeber vom Deutschen Eck ist das Aufeinandertreffen mit den Blau-Schwarz-Weißen das erste Pflichtspiel nach der Winterpause.

      Zum zweiten Mal in Folge bekommt es Eintracht Trier am kommenden Spieltag mit einem Aufsteiger zu tun. Die Parallelen zwischen dem letzten Gegner, dem SSV Ulm 1846, und der TuS Koblenz sind unübersehbar. Beide haben erst zu dieser Saison wieder den Sprung in die Regionalliga geschafft, beide haben in der Hinrunde positiv überrascht und finden sich nach starken Leistungen zurecht in der oberen Tabellenhälfte wieder. Außerdem bestreiten die "Schengel" aus Koblenz, wie zuvor schon der SSV Ulm, gegen den SVE ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2017. Die Vorbereitung des Teams von Petrik Sander verlief durchwachsen, neben Siegen gegen Rot-Weiss Hadamar und den kommenden Rheinlandpokal-Gegner der Eintracht, den FV Engers, setzte es für die TuS aber auch knappe Niederlagen gegen Rot-Weiss Essen und Teutonia Watzenborn-Steinberg. SVE-Chefcoach Oscar Corrochano warnt insbesondere vor der individuellen Qualität im Kader der Gastgeber: "Die TuS hat sehr erprobte und gute Spieler in ihren Reihen, die uns definitiv weh tun können. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein."

      Hellwach war das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands zuletzt auch in Homburg und beim 5:0-Heimerfolg gegen Ulm. Erstmals seit Mai 2016 feierten die Blau-Schwarz-Weißen wieder zwei Siege in Serie. Obwohl nach wie vor vier Punkte auf den rettenden 13.Tabellenplatz fehlen, ist die Zuversicht ins Lager der Moselstädter zurückgekehrt. Ein Grund für die guten Leistungen in der Rückrunde sind auch die Winter-Neuzugänge des SVE. Rückkehrer Josef Cinar hat als Abwehrchef großen Anteil daran gehabt, dass sein Team erstmals seit acht Partien gegen Ulm wieder zu Null gespielt hat. Zuvor hatte "Jupp" bereits mit einem Tor gegen Kaiserslautern auf sich aufmerksam gemacht. Auch Christos Papadimitriou konnte sich bereits in die Torschützenliste eintragen, Jonathan Zinram und Petros Kaminiotis glänzten zuletzt mit Assists für die neuen Kollegen. "Natürlich haben die Neuzugänge bisher eine gute Visitenkarte abgegeben. Aber nicht nur die Neuen, insbesondere auch die Spieler, die schon hier waren, haben sehr gut mitgezogen und noch eine Schippe draufgelegt. Das brauchen wir jetzt auch, um nochmal einen Schritt nach vorne zu machen", freut sich SVE-Übungsleiter Oscar Corrochano über die Arbeitsmoral seiner Mannschaft.

      Gegen die TuS Koblenz gilt es, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Dass die "Schengel" eine schlagkräftige Mannschaft beisammen haben, bekam Eintracht Trier im Hinspiel schmerzhaft zu spüren. Mit 3:0 siegte die TuS im Trierer Moselstadion, insbesondere nach Standards ist das Team von Trainer Petrik Sander gefährlich. Aber der SVE reist mit Rückenwind ans Deutsche Eck und wird alles versuchen, die Punkte aus dem Stadion Oberwerth zu entführen. Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Starke Leistung wird nicht belohnt – Eintracht unterliegt in Unterzahl
      Es hat am Ende nicht sollen sein. Obwohl der SVE im Stadion Oberwerth über 90 Minuten eine starke Partie ablieferte, steht das Team von Cheftrainer Oscar Corrochano am Ende mit leeren Händen da. Trotz Unterzahl boten die Blau-Schwarz-Weißen der TuS lange Paroli. Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer stand zum Schluss gleich mehrfach im Mittelpunkt.
      „Never change a winning team“ dachte sich Eintracht-Coach Oscar Corrochano und brachte deshalb dieselben elf Akteure, die zuletzt im heimischen Moselstadion den SSV Ulm 1846 mit 5:0 nach Hause geschickt hatten. Abgesehen von den länger verletzten Simon Maurer und Tobias Henneböle standen dem Übungsleiter erneut alle Spieler zur Verfügung. In der Anfangsphase hatten beide Mannschaften noch Probleme ihre Ordnung zu finden. Weder Jonathan Zinram auf Seiten des SVE (5.), noch Kevin Lahn (6.) und Dimitrios Popovits (7.) im Trikot der TuS konnten aber die Unsicherheiten in den Hintermannschaften ausnutzen. Die beste Chance für die „Schängel“ vergab Angreifer Dejan Bozic, als er das Leder frei aus elf Metern am Keilmann-Gehäuse vorbeischob (17.).

      Es sollte beinahe bis zur 30. Minute dauern, ehe Eintracht Trier selbst gefährlich vor dem Tor von Koblenz-Keeper Sebastian Patzel auftauchte. Petros Kaminiotis schickte Kevin Heinz in die Schnittstelle, dessen Hereingabe Alawie zum 0:1 einschob – Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer entschied allerdings auf Abseits (27.). Nur drei Minuten später ließ Alawie dann vom Elfmeterpunkt die ganz dicke Chance zur Führung liegen, als Koblenz-Keeper Patzel den schwachen Schuss des Top-Torjägers abwehren konnte. Zuvor war Jonathan Zinram im Sechzehner gelegt worden (30.). Die Blau-Schwarz-Weißen waren jetzt das bessere Team und verpassten in Person von Christos Papadimitriou nur zwei Minuten vor dem Pausenpfiff knapp die erneute Chance zur Führung. Der griechische Neuzugang brachte einen aufsetzenden Abpraller aus 11 Metern nicht aufs Tor (43.).
      Als die Partie nach der Pause gerade wieder etwas Fahrt aufgenommen hatte, gab es im Mittelfeld den nächsten Aufreger. Nach einem Gerangel sank plötzlich Koblenz-Verteidiger Ricardo Antonuci zu Boden. Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer hatte eine Tätlichkeit gesehen und schickte Eintracht-Linksaußen Papadimitriou vorzeitig unter die Dusche (56.). SVE-Coach Corrochano reagierte sofort und brachte Kapitän Michael Dingels für Jonathan Zinram in die Partie. Trotz Unterzahl fanden die Gäste aus der ältesten Stadt Deutschlands schnell wieder ihre Ordnung und hielten die Koblenzer über weite Strecken gut weg vom eigenen Tor.

      Als dann schon alles nach einer Punkteteilung aussah, wurde es nochmal hektisch – im Mittelpunkt: Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer. Erst entschied der Unparteiische fälschlicherweise auf Einwurf für die Gastgeber, ahndete kurz darauf ein klares Foulspiel an SVE-Angreifer Sebastian Szimayer nicht. Weil Eintracht-Coach Corrochano insbesondere mit der Einwurf-Entscheidung nicht einverstanden war, schickte Kimmeyer den Trierer Coach auf die Tribüne. Nur Sekunden nach der fraglichen Einschätzung entschied der Schiedsrichter dann auf Freistoß für die Gastgeber. Der weite Ball von Andreas Glockner rutschte irgendwie durch und TuS-Urgestein Michael Stahl bugsierte das Leder aus einem Meter über die Torlinie (88.). Für den SVE bedeutete das 0:1 die erste Niederlage nach der Winterpause. Die starke Leistung der Gäste, insbesondere mit nur zehn Mann in der letzten halben Stunde, wurde letztlich nicht belohnt. Der zahlreich mitgereiste und über 90 Minuten lautstarke Trierer Anhang verabschiedete das Team mit der Porta Nigra auf der Brust dennoch mit verdientem Applaus. Bereits am kommenden Sonntag haben die Moselstädter im Heimspiel gegen die Kickers aus Offenbach die Chance zum nächsten Punktgewinn. Anstoß im Moselstadion ist um 14 Uhr.

      Statistik:

      Tore: 1:0 Stahl (88.)

      Besondere Vorkommnisse: Verschossener Foulelfmeter Alawie (30.), Platzverweis Papadimitriou (56./ Grobe Unsportlichkeit)

      TuS Koblenz: Patzel - Antonaci, Buchner, Marx, Stark - Lahn (72. Schmidt), Stahl, Grupp, Glockner - Bozic, Popovits (77. Charrier)

      Eintracht Trier: Keilmann - Garnier, Cinar, Blum, Heinz - Telch - Zinram (60. Dingels), Lienhard, Kaminiotis, Papadimitriou – Alawie (77. Szimayer)

      Schiedsrichter: Nikolai Kimmeyer

      PM Eintracht Trier