28.Spieltag 16/17 - VfB Stuttgart II - SV Eintracht Trier 3:2 (1:1)

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    • 28.Spieltag 16/17 - VfB Stuttgart II - SV Eintracht Trier 3:2 (1:1)

      Von der Mosel an den Neckar: Eintracht gastiert beim VfB II
      Die Wochen der Wahrheit gehen für Eintracht Trier in die nächste Runde. Am Samstag reisen die Moselstädter zum VfB Stuttgart II – und damit wieder zu einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Während die Schwaben sich durch zuletzt vier Siege in Serie wieder etwas Luft verschaffen konnten, zählt für den SVE weiterhin jeder Punktgewinn. Mit einem Erfolg im GAZI-Stadion auf der Waldau könnte die Elf von Cheftrainer Oscar Corrochano weiter wichtigen Boden gut machen.

      Mageren 15 Zählern nach 21 Spielen vor der Winterpause stehen nach dem Jahreswechsel bereits zehn Punkte aus nur fünf Partien gegenüber – Eintracht Trier hat seine Form endlich gefunden. Den positiven Trend möchten die Blau-Schwarz-Weißen auch am Samstag in Stuttgart fortsetzen. Aber die Gäste von der Mosel sind gewarnt: Der VfB gewann zuletzt vier Partien in Serie, kassierte dabei nur ein Gegentor (beim 4:1-Erfolg gegen den FK Pirmasens). Eintracht-Chefcoach Oscar Corrochano erwartet daher eine konzentrierte Leistung seines Teams: „Wir müssen mit derselben Marschroute wie in den letzten Spielen in die Partie gehen. Die Spieler des VfB sind sehr agil, technisch und taktisch gut ausgebildet. Da wird uns in puncto Handlungsschnelligkeit alles abverlangt werden.“

      Verzichten muss Corrochano am Samstag ganz sicher auf die gesperrten Christos Papadimitriou und Michael Blum. Tobias Henneböle hat nach seinen hartnäckigen Achillessehnenproblemen zwar das Mannschaftstraining wieder aufgenommen, hat aber weiterhin Trainingsrückstand. Ähnliches gilt für Simon Maurer, der sich nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbau befindet. Insbesondere in der Innenverteidigung ist die Personaldecke durch die Ausfälle dünn. Sorgen macht sich Corrochano deshalb aber nicht, mit Kapitän Michael Dingels stünde die passende Alternative schon bereit. „Auch wenn Micha im körperlichen Bereich noch Defizite hat, ist er ein ganz wichtiger Spieler für uns. Nach seiner Einwechslung gegen Offenbach hat er das gut gemacht und wir haben vollstes Vertrauen, wenn er auf dem Platz steht“, lobte Corrochano seinen Spielführer. Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Mittelfeldakteur Antonyos Celik. Der Neuzugang musste beim 5:1-Testspielerfolg gegen Ehrang/Pfalzel am Dienstagabend verletzt ausgewechselt werden, ein Einsatz am Samstag gegen Stuttgart ist aktuell unwahrscheinlich. Eine MRT-Untersuchung am heutigen Donnerstag soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

      Hoffnung macht hingegen die Genesung von Patrick Lienhard. Der Spielmacher musste gegen Offenbach wegen einer heftigen Prellung zuschauen, ist aber im Schwabenland voraussichtlich wieder eine Option. Mit bereits drei Toren nach der Winterpause zählte Lienhard zuletzt zu den Leistungsträgern. Für den SVE ist das Ziel gegen den VfB Stuttgart II klar: Punkte müssen her. Anstoß im GAZI-Stadion auf der Waldau ist um 14 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Gute Leistung wird nicht belohnt – Eintracht verliert in Stuttgart
      Die starke Leistung von Eintracht Trier wurde am Ende nicht belohnt: Im Stuttgarter Degerloch musste der SVE gegen die U23 des VfB Stuttgart eine bittere 2:3-Niederlage einstecken. Die Trierer scheiterten im Schwabenland auch an der eigenen Chancenverwertung, verpassten es früh in der Partie für die Entscheidung zu sorgen.

      Was für ein Fußballspiel! Das Auswärtsmatch gegen die U23 des VfB Stuttgart hatte es in sich: Flotte Kombinationen, zwei spielstarke Mannschaften und Spannung bis zum Ende. Nur das Endergebnis passte aus Trierer Sicht nicht ins Bild. Im Vergleich zum Sieg der Vorwoche gegen die Offenbacher Kickers nahm Trainer Oscar Corrochano zwei Änderungen in der Startaufstellung vor. Für den gesperrten Michael Blum begann Kapitän Michael Dingels in der Innenverteidigung. Patrick Lienhard, der gegen den OFC aufgrund einer Prellung passen musste, rückte für Danilo Dittrich wieder in die Startelf. Im Schwabenland entwickelte sich zu Beginn eine muntere Partie. Der SVE präsentierte sich direkt hellwach, presste stark und war mit viel Ballbesitz präsent. Auch die ersten Torgelegenheiten gehörten den Gästen von der Mosel: Robin Garnier eroberte einen Ball im Mittelfeld und leitete zu Muhamed Alawie weiter, dessen Schuss VfB-Keeper Benjamin Uphoff nur mit Mühe zur Ecke klären konnte. In der 20. Minute prüfte Alawie erneut Uphoff, der das Leder mit beiden Fäusten entschärfen musste.

      Sieben Minuten später belohnte sich der SVE schließlich für seine starke Anfangsphase. Muhamed Alawie schlüpfte dieses Mal in die Rolle des Vorbereiters und bediente mit einem Querpass den mitgelaufenen Christoph Anton. Kaltschnäuzig markierte "Toni" das 1:0 (27.). Im Anschluss hätten die Trierer das Ergebnis sogar noch ausbauen können, aber sowohl der omnipräsente Muhamed Alawie (29.), Patrick Lienhard (35.) als auch Kevin Heinz (43.) hatten Pech im Abschluss. Dann, wie aus dem Nichts trafen die Hausherren zum Ausgleich. Eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit setzte Daniele Gabriele den Ball mit einem scharfen Schuss an den Innenpfosten. Den Abpraller sicherte sich Nicolas Sessa, der das Leder zum 1:1-Halbzeitstand über die Linie drückte. "Den verteidigen wir einfach nicht gut. Man kann natürlich nicht jede Chance verhindern, aber das war für den VfB die erste Gelegenheit. Wir hingegen haben vorher schon fünf 100%ige liegen lassen", haderte SVE-Coach Corrochano nach Spielende.

      Nach Wiederanpfiff ging es dann Schlag auf Schlag: Nicolas Sessa traf mit einem unhaltbaren direkten Freistoß zum zweiten Mal (49.) und brachte den VfB in Führung. Jedoch dauerte es nur eine Minute, ehe die Eintracht wieder rankam. Patrick Lienhard wurde im Strafraum gefoult. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Muhamed Alawie souverän zum 2:2 (50.). Doch damit, zum Leidwesen der Trierer, war die torreichste Phase des Spiels noch nicht vorbei. Schiedsrichter Timo Wlodarczak pfiff erneut Elfmeter, diesmal allerdings für die Stuttgarter U23. Die Chance ließ sich Daniele Gabriele nicht nehmen und brachte die Hausherren erneut in Führung. Aber die Eintracht stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Trainer Oscar Corrochano brachte mit Sebastian Szimayer einen zweiten Stürmer, ,um den Offensivdruck zu erhöhen. Christoph Anton (62. Schuss über das Tor) und Robin Garnier (69. Schuss an das Außennetz) hatten dazu das 3:3 auf dem Fuß. Das Glück war definitiv nicht auf Trierer Seite. Am Ende stand eine unverdiente 2:3-Niederlage als Endergebnis. "Wir haben viele Torchancen gehabt und hätten eigentlich zur Pause schon mit zwei, drei Toren führen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine große Moral bewiesen, uns aber in den entscheidenden Situationen zu ungeschickt verhalten. Das ist schon ein herber Rückschlag, auch in dieser Art und Weise: Wir haben gut gespielt und trotzdem verloren", fasste Corrochano die Partie zusammen. Lange werden sich die Schützlinge von Chefcoach Oscar Corrochano allerdings nicht den Kopf zerbrechen können. Bereits am Mittwoch steht gegen den FV Engers das Viertelfinale im Rheinlandpokal auf dem Programm. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz in Oberbieber ist um 19 Uhr.

      Statistik:

      VfB Stuttgart U23: Uphoff –Walter, Onguene, Feisthammel, Hagn – Ristl, Rathgeb, Sessa – Elva (88. Radeljic), Gabriele (78. Ferdinand), Ramaj (62. Morina)

      SV Eintracht Trier 05: Keilmann – Garnier, Dingels, Cinar, Heinz (87. Dittrich) – Telch – Zinram, Kaminiotis (60. Szimayer), Lienhard, Anton – Alawie

      Tore: 0:1 (27.) Anton, 1:1 (44.) und 2:1 (49.) Sessa, 2:2 (50.) Alawie, 3:2 (57.) Gabriele

      Zuschauer: 457

      Schiedsrichter: Timo Wlodarczak

      PM Eintracht Trier
    • Mehrfach "hätte" und "müssen", dazu das gleiche - wehleidige - Rumgeheule wie nach der - natürlich auch unverdienten - Hinspielniederlage.
      Fakt ist: Der VfB II holt alle 6 Punkte gegen die Eintracht. :fussiliebe:
      Im offiziellen SVE-Forum werden nicht beeinflußbare Dinge wie der Punktabzug des VfR Aalen diskutiert.
      Im Fußball zählt nicht Verdient oder Unverdient - einzig und alleine die eingefahrenen Punkte helfen weiter.
      Punktum: SO steigst Du ab.
      Spätestens der Blick auf das Restprogramm - dort ist Trier auch noch am viertletzten Spieltag zum Zuschauen gezwungen - sollte auch den letzten Träumer aufwecken.
      Hinzu kommt in den nächsten Tagen noch ein weiteres Störfeuer - nämlich der drohende Zuschauerausschluß beim Heimspiel gegen den 1. FCS am 1. April.
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D