29.Spieltag 16/17: Eintracht Trier - Wormatia Worms 2:2 (0:2)

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    • 29.Spieltag 16/17: Eintracht Trier - Wormatia Worms 2:2 (0:2)

      Traditionsduell im Moselstadion: Eintracht empfängt Wormatia Worms
      Nahezu jede Partie kann für Eintracht Trier in der aktuellen Situation als Endspiel deklariert werden - so natürlich auch das Duell mit Wormatia Worms am Samstag (18. März). Der SVE benötigt dringend drei Punkte, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten. Dabei steht hinter einigen Akteuren derzeit noch ein Fragezeichen. Lange hatte man an der Mosel nicht Zeit, sich über das bittere 2:3 am vergangenen Wochenende in Stuttgart Gedanken zu machen. Bereits am Mittwoch stand mit dem Rheinlandpokal-Viertelfinale das nächste Pflichtspiel an. Gegen den FV Engers machten die ersatzgeschwächten Trierer ein starkes Spiel, ließen dem Außenseiter aus der Rheinlandliga wenig Raum und zogen mit 4:0 souverän in die nächste Runde ein. „Im Hinblick auf Samstag war das insbesondere in Sachen Motivation und Selbstvertrauen ein wichtiger Schritt. Es freut mich, dass die Jungs sich belohnt haben!“, bilanzierte Eintracht-Coach Oscar Corrochano den Auftritt seiner Mannschaft.

      Gegen die Wormatia gilt es am Samstag dann, das Vertrauen in die eigene Stärke wieder in Punkte umzuwandeln. Geht es nach Cheftrainer Corrochano, dann ist die Zielsetzung für das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzehnten eindeutig der „Dreier“: „Zuhause wollen wir sowieso jedes Spiel gewinnen. Und wenn man schaut, wie die letzten Spiele gelaufen sind, haben wir zurecht den Anspruch den Sieg zu holen.“ In der Tat stehen die Gäste in der Tabelle zwar mit neun Zählern Vorsprung auf die Blau-Schwarz-Weißen im Mittelfeld der Tabelle, seit der Winterpause schwächelt die Wormatia aber merklich. Zuletzt kam das Team von Trainer Steven Jones nicht über ein 2:2 gegen Tabellenschlusslicht Nöttingen hinaus. Zuvor setzte es gar eine 1:4-Heimniederlage gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg.

      Grund zum Übermut gibt es in der ältesten Stadt Deutschlands dennoch nicht. Die Eintracht steht nach der bitteren Niederlage in Stuttgart am vergangenen Samstag auf Rang 17 der Tabelle, ist auf Punkte dringend angewiesen. Zudem drohen mit Muhamed Alawie, Josef Cinar und Patrick Lienhard gleich mehrere Schlüsselspieler auszufallen. Alle drei werden von muskulären Problemen geplagt, ein Einsatz entscheidet sich voraussichtlich nach dem Abschlusstraining. Ebenfalls fehlen wird Neuzugang Antonyos Celik, der weiterhin an einem Sehnenriss im Adduktorenbereich laboriert. Hoffnung macht hingegen die Rückkehr der zuletzt gesperrten Christos Papadimitriou und Michael Blum, die Corrochano nach ihren Sperren wieder zur Verfügung stehen und beide unter der Woche im Pokal wieder zum Einsatz gekommen waren. Für den SVE geht es nun darum, die bisher ordentliche Ausbeute von zehn Zählern nach der Winterpause um weitere Punkte zu ergänzen. Anstoß im Moselstadion ist um 14 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Last-Minute-Alawie rettet Punkt gegen Worms
      War das ein Krimi im Trierer Moselstadion. Am Ende stand nach dem Duell zwischen Eintracht Trier und Wormatia Worms ein 2:2 auf der Anzeigentafel. Nachdem die Wormatia im ersten Durchgang bereits mit 2:0 in Führung lag, kämpften sich die Moselstädter in der zweiten Halbzeit stark ins Spiel zurück. Lebensversicherung des SVE war am Ende einmal mehr Top-Torjäger Muhamed Alawie - seine beiden Treffer sicherten der Corrochano-Elf zum Schluss zumindest einen Zähler.

      Eintracht-Chefcoach Oscar Corrochano schickte seine Mannschaft gegen die Gäste aus der Nibelungenstadt Worms im gewohnten 4-1-4-1-System auf den Rasen des Trierer Moselstadions. Dabei musste der Übungsleiter auf Sieben-Tore-Mann Patrick Lienhard verzichten, der mit einem Hämatom im Knöchel zuletzt aussetzen musste. Für ihn rückte Michael Blum nach seiner Sperre wieder ins Team. "Blumi" startete zunächst auf der "Sechs", Christian Telch rückte eine Position nach vorne. Auch im Sturmzentrum gab es eine Umstellung. Top-Torjäger Muhamed Alawie saß zunächst auf der Bank, Christoph Anton nahm seine Position ein. Alawie laborierte zuletzt an einer Entzündung im Rücken, die in der Folge zu muskulären Problemen führte. Erst im Abschlusstraining gab der Torjäger grünes Licht, Corrochano mied das Risiko und ließ den Angreifer zunächst draußen.
      Der SVE begann die Partie druckvoll und hatte in Person von Jonathan Zinram auch die erste gute Gelegenheit der Partie. Petros Kaminiotis bediente Zinram im Sechzehner, aber der Linksschuss des Neuzugangs ging knapp rechts am Gehäuse von Worms-Keeper Miltner vorbei (13.). Beinahe im direkten Gegenzug dann der Schock aus Sicht der Blau-Schwarz-Weißen: Nach einem stark ausgespielten Konter drückte Worms-Kapitän Florian Treske das Leder aus fünf Metern über die Linie (14.). Das Gegentor hatte seine Wirkung nicht verfehlt, die Eintracht hatte jetzt Schwierigkeiten ihr Spiel so flüssig aufzuziehen, wie noch zu Beginn. Schon nach 33 Minuten ging dann ein Raunen durch das weite Rund des Trierer Moselstadions, als Corrochano seinen Torjäger Alawie zum Aufwärmen schickte. Noch bevor der Top-Scorer des SVE zur Einwechslung bereit war, folgte der nächste Nackenschlag. Nach einem Luftduell zwischen Josef Cinar und Wormatia-Verteidger Benjamin Maas entschied Schiedsrichter Timo Klein auf Strafstoß. Der starke Alan Stulin ließ sich die Chance dann nicht entgehen und verwandelte sicher (36.). Corrochano reagierte und brachte Alawie für den gelbverwarnten Josef Cinar in die Partie. "Wir waren von Beginn an die dominierende Mannschaft, haben aber wieder unsere Chancen nicht genutzt. Das Gegentor kam dann zur Unzeit und genau in eine Phase, in der wir am Drücker waren", haderte der 40-Jährige mit dem Verlauf des ersten Durchgangs.

      Im zweiten Durchgang erwischte wieder Eintracht Trier den besseren Start, war sichtlich auf Wiedergutmachung aus. Nur knapp zehn Minuten sollte es dauern, ehe die Bemühungen der Gastgeber sich auszahlen sollten. Einen tollen langen Pass von Michael Blum verwertete der eingewechselte Alawie gekonnt zum 1:2-Anschlusstreffer (56.). Die 1.537 Zuschauer im Moselstadion peitschten ihr Team jetzt nach vorne, die Wormatia behielt aber Ordnung und Nerven und ließ entsprechend wenig Chancen zu - bis zur dritten Minute der Nachspielzeit. Nach einem Freistoß von Christian Telch wurde Christoph Anton im Sechzehner zu Fall gebracht. Zum zweiten Mal an diesem Nachmittag zeigte der Unparteiische Timo Klein auf den Punkt - es gab Strafstoß für den SVE. Und weil Elfmeter eine Sache für Muhamed Alawie sind, trat der Torjäger auch diesmal wieder an. Mit einem trockenen Abschluss ließ er Worms-Torhüter Miltner keine Chance und erzielte in buchstäblich letzter Minute den verdienten 2:2-Ausgleich. "Alawie hat bis gestern nicht trainiert, deshalb wollten wir kein Risiko eingehen. Wir haben dann mit ihm abgesprochen, dass er zunächst von der Bank kommt", erklärte Corrochano die Nicht-Berücksichtigung des Stürmers für die Startelf. Ein dickes Lob hatte der Coach für seinen Schützling dann auch noch parat: "Er ist unsere Lebensversicherung vorne. Natürlich durch seine Tore, aber auch wie er die Bälle festmacht, wie er fürs Team arbeitet." Am kommenden Samstag hat Eintracht Trier die nächste Chance auf drei Punkte. Dann treten die Moselstädter beim FC Astoria Walldorf an. Anstoß ist um 14 Uhr.

      Statistik:

      Tore: 0:1 Treske (14.), 0:2 Stulin (36./FE), 1:2 Alawie (56.), 2:2 Alawie (90.+3/FE)

      Eintracht Trier: Keilmann – Garnier, Dingels, Cinar (37. Alawie), Heinz – Blum – Zinram, Telch, Kaminiotis (78. Szimayer), Papadimitriou (71. Riedel) – Anton

      Wormatia Worms: Miltner – Gopko, Maas, Metzger – Ludmann, Köksal, Himmel, Stulin (70. Auracher) – Loechelt, Pinheiro (87. Güclü) – Treske (75. Saiti)

      Zuschauer: 1537

      Schiedsrichter: Timo Klein

      PM Eintracht Trier
    • 29. Spieltag 16/17: Eintracht Trier - Wormatia Worms 2:2 (0:2)

      Nicht nur 2 Punkte wurden der Eintracht geklaut....


      lokalo.de schrieb:

      In der Kabine ausgeraubt – Eintracht Stars jagen Täter in Trier-Nord

      Nach dem späten Ausgleich im Heimspiel gegen die Wormatia aus Worms war die Freude groß, ein Punktgewinn in letzter Sekunde. Doch in der Kabine dann der Schock: Handys, Portemonnaies und Autoschlüssel fehlten – die Eintracht Spieler wurden in der eigenen Kabine ausgeraubt...

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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D