30.Spieltag 16/17 - FC Astoria Walldorf - SV Eintracht Trier 3:2 (1:0)

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    • 30.Spieltag 16/17 - FC Astoria Walldorf - SV Eintracht Trier 3:2 (1:0)

      Eintracht will den „Dreier“ in Walldorf – SVE-TV überträgt live
      Am Samstag um 14 Uhr trifft Eintracht Trier im FC-Astoria Stadion auf den FC-Astoria Walldorf. Ein Sieg beim Tabellenzwölften ist für die Moselstädter beinahe Pflicht, nur ein „Dreier“ hilft dem Team von Cheftrainer Oscar Corrochano im Abstiegskampf weiter. Neben der starken Aufholjagd gegen Worms ist auch die Genesung eines Abwehr-Routiniers ein Grund zur Hoffnung. Es ist eine der wenigen Partien der Hinrunde, an die sich die Fans des SVE gerne erinnern werden: Der 4:0-Heimerfolg gegen den FC-Astoria im September war damals der erst zweite Saisonerfolg für die Blau-Schwarz-Weißen und eine der stärksten Saisonleistungen. Jeweils zwei Treffer von Muhamed Alawie und Patrick Lienhard sorgten damals für den Sieg. Auch am Samstag ist die Marschroute für Eintracht Trier wieder klar: Erneut sollen gegen Walldorf drei Punkte her. „Wir müssen in Walldorf auf jeden Fall nachlegen. Wir wissen in welcher Lage wir sind. In der Rückrunde haben wir es geschafft, wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Daran wollen wir anknüpfen“, formulierte Eintracht-Coach Corrochano seine Erwartungen für die Partie am Samstag.

      Verzichten muss der Übungsleiter dabei sicher auf Hinspiel-Torschütze Patrick Lienhard, der nach wie vor verletzungsbedingt nicht trainieren konnte. Bei Top-Torjäger Muhamed Alawie fällt die endgültige Entscheidung über einen Einsatz erst nach dem Abschlusstraining, derzeit gäbe es aber „positive“ Signale, so Corrochano. Mit an Bord ist auch der zuletzt angeschlagene Abwehr-Routinier Josef Cinar, der unter der Woche wieder mittrainieren konnte. Besonders ein Einsatz von 18-Tore-Mann Alawie wäre für die Moselstädter essenziell, zuletzt stellte der Stürmer mit zwei wichtigen Treffern gegen Worms seinen Wert für die Mannschaft unter Beweis. Der Gegner aus Walldorf wird aber ebenso wie die Trierer auf Wiedergutmachung aus sein, schließlich setzte es an den vergangenen beiden Spieltagen zwei bittere Niederlagen bei Teutonia Watzenborn-Steinberg (2:3) und daheim gegen den Tabellenletzten aus Nöttingen (1:5). Für Eintracht-Trainer Corrochano ist die Formschwäche der Gastgeber dennoch kein Grund, den Gegner zu unterschätzen: „Der FC-Astoria hat vorne große Qualität. Sie können wirklich jedes Team in der Liga schlagen und wir sollten uns von den letzten Ergebnissen nicht täuschen lassen. Gerade im Abwehrverbund müssen wir in Sachen Handlungsschnelligkeit auf hohem Regionalliga-Niveau agieren.“ Anstoß im FC-Astoria Stadion ist am Samstag um 14 Uhr. Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Stuttgart wird es auch aus Walldorf wieder einen Video-Livestream von SVE-TV geben, sofern die technischen Voraussetzungen vor Ort gegeben sind. Die Übertragung beginnt gegen 13:55 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Rückschlag im Abstiegskampf: Eintracht verliert in Walldorf
      Die Moral hat gestimmt, das Ergebnis wieder einmal nicht. Eintracht Trier muss sich Astoria Walldorf am Samstag nach 90 Minuten mit 2:3 geschlagen geben und erleidet damit einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Durch die Niederlage rutscht der SVE auf Rang 18 der Tabelle ab und ist im Derby gegen Saarbrücken am kommenden Samstag zum Siegen verdammt.

      Im ungewohnten 3-4-3-System schickte Eintracht Chefcoach Oscar Corrochano seine Elf auf den grünen Rasen im FC-Astoria Stadion. Top-Torjäger Muhamed Alawie rückte nach seiner Genesung wieder auf die angestammte Position im Sturmzentrum, wo er von Christoph Anton und Jonathan Zinram flankiert wurde. Die Moselstädter kamen wie so oft besser in die Partie und erarbeiteten sich in den ersten zwanzig Minuten ein leichtes Übergewicht in Sachen Spielkontrolle. Außer einem wenig gefährlichen Abschluss von Kevin Heinz (17.) verpasste es das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands aber, sich echte Torgelegenheiten zu erspielen. Insgesamt darf der erste Durchgang durchaus als chancenarm bezeichnet werden. Der aktive Jonathan Zinram ließ noch die beste Gelegenheit zum Torerfolg für den SVE ungenutzt, als er sich in aussichtsreicher Position für ein Abspiel entschied, statt es selber zu probieren (32.). Und wie es im Fußball dann manchmal ist, verpasste der FC-Astoria den Trierern kurz vor der Pause den Nackenschlag. Marcus Meyer setzte sich vor dem Sechzehner mit viel Tempo gegen mehrere blau-schwarz-weiße Gegenspieler durch und knallte das Leder präzise ins linke untere Eck (45.).

      Der zweite Spielabschnitt begann dann, wie der erste zu Ende gegangen war – mit einem bitteren Dämpfer für das Team der Eintracht. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff entschied Schiedsrichter Philipp Lehmann nach einem Foul von Michael Blum auf Strafstoß für die Hausherren. Walldorf-Kapitän Timo Kern verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:0 (51.). „Wir haben im ersten Durchgang zum ungünstigsten Zeitpunkt das Gegentor bekommen. Dann kommen wir aus der Kabine und kassieren in Form des Elfmeters direkt das nächste Brett“, kommentierte SVE-Coach Corrochano die Geschehnisse vor und nach der Halbzeitpause. Wie schon im letzten Heimspiel gegen Worms wachte das Team des Deutsch-Spaniers erst nach dem zweiten Gegentor auf. Folgerichtig erzwangen die Moselstädter nach einer knappen Stunde ein Eigentor durch Astorias Jonas Kiermeier, der seinem Keeper Jürgen Rennar nach einer Anton-Hereingabe keine Abwehrchance ließ (60.). Nur vier Minuten später vereitelte Rennar im Gehäuse der Gastgeber nach einem wuchtigen Kopfball von Josef Cinar den Ausgleich (64.).

      Die Partie war jetzt offen, die Gäste aus der Römerstadt warfen alles nach vorne. So kam es, wie es kommen musste. Nach einer starken Vorarbeit von Yakup Polat erhöhte der eingewechselte Nicolai Groß für die Astoria auf 3:1 (84.). Auch wenn Muhamed Alawie in der Nachspielzeit noch das 2:3 erzielte (90.+3), blieb es aus Sicht der Blau-Schwarz-Weißen bei der bitteren Pleite. Mit weiterhin 26 Punkten rutschte der SVE auf Rang 18 der Tabelle. Ein Sieg im Derby gegen den 1. FC Saarbrücken am kommenden Samstag ist für die Corrochano-Elf jetzt Pflicht, will man die Chance auf den Klassenerhalt wahren. „Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir müssen gegen Saarbrücken gewinnen, alles andere hilft uns nicht weiter“, blickte der Übungsleiter bereits auf das Derby.

      Statistik:

      Eintracht Trier: Keilmann – Dingels (46. Papadimitriou), Cinar, Blum – Garnier, Telch, Kaminiotis (51. Dittrich), Heinz – Anton, Alawie, Zinram

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Kizilyar, Pellowski, Stadler (68. Groß) – Hillenbrand, Haas (20. Polat), Kern, Meyer – Schön (68. Hofmann), Carl

      Tore: 1:0 Meyer (45.), 2:0 Kern (51., FE), 2:1 Kiermeier (60, ET), 3:1 Groß (84.), 3:2 Alawie (90.+3)

      Schiedsrichter: Philipp Lehmann

      PM Eintracht Trier
    • Walldorf ringt Trier nieder

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      (FCA-Akteur Marcus Meyer in Aktion; Bild: Pfeifer)

      Am 30. Spieltag der Regionalliga Südwest gelang dem FC-Astoria Walldorf nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ein wichtiger 3:2-Heimsieg gegen Angstgegner Eintracht Trier. Nach ruhigen ersten 45 Minuten, überschlugen sich die Ereignisse im zweiten Durchgang. Walldorfs Trainer Matthias Born nahm im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Nöttingen vier Veränderungen in seiner Startelf vor. In der Innenverteidigung verteidigten Pascal Pellowski und Ugurtan Kizilyar für Tabe Nyenty und John Malanga. Auf der Außenverteidigerposition ersetzte Jonas Kiermeier nach abgesessener Gelb/Rot-Sperre Benny Hofmann. Im offensiven Mittelfeld kehrte der wiedergenesene Andreas Schön in die Startformation zurück, für ihn musste zunächst Yakup Polat weichen.

      Die 1. Halbzeit war schnell zusammengefasst, beide Mannschaften beschränkten sich darin keine Fehler zu machen. Mitte des ersten Durchgangs musste Steffen Haas nach einer Defensivaktion mit einer Verletzung am Sprunggelenk ausgewechselt werden, für ihn kam Polat ins Spiel (20.). Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware, umso überraschender fiel der 1:0-Führungstreffer für den FCA praktisch mit dem Pausenpfiff durch eine beherzte Einzelaktion von Marcus Meyer (45.). Nach der Pause wurden beide Mannschaften offensiver, in der 51. Minute wurde Schön im gegnerischen Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt, Kapitän Timo Kern verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0 (51.). Mit dem Rücken zur Wand schmiss Trier in der Folge alles nach vorne und erspielte sich gute Tormöglichkeiten. Den 1:2-Anschlusstreffer erzielte jedoch ein Walldorfer, nach einer scharfen Hereingabe traf Kiermeier ins eigene Tor (61.). Jetzt stand die Partie auf der Kippe, Trier schnürte Walldorf in deren Hälfte ein und setzte die Born-Elf mächtig unter Druck. In der Schlussphase ergaben sich Konterräume, der kurz zuvor eingewechselte Nicolai Groß vergab freistehend nach einem feinen Zuspiel von Meyer (80.). Fünf Minuten später machte es Groß besser, als ihm auf Zuspiel von Polat das vorentscheidende 3:1 gelang (85.). Mit dem Schlusspfiff sorgte Gästetorjäger Muhamed Alawie noch für Ergebniskosmetik (92.).

      Stimmen zum Spiel:

      Oscar Corrochano (Trainer, Trier): „Wir waren spielbestimmend und aktiver als der Gegner. Wir konnten uns jedoch keine richtigen Torchancen herausspielen. Trotz der Niederlage Kompliment an meine Mannschaft, die nie aufgesteckt hat. Gegen Saarbrücken müssen wir jetzt gewinnen, ohne Wenn und Aber.“

      Matthias Born: „In der 1. Halbzeit hat man zwei verunsicherte Mannschaften gesehen. In der 2. Halbzeit war es ein offenes Spiel, mit dem besseren Ende für uns. Wir sind froh, dass wir die Führung heute nicht mehr hergegeben haben.“

      Ausblick:
      Am Dienstag (28. März) tritt der FC-Astoria Walldorf im Badischen Pokalhalbfinale beim Ligakonkurrenten FC Nöttingen an. Die Partie im Panorama-Stadion wird um 18:30 Uhr angepfiffen. In der Liga geht es nächsten Samstag (1. April) mit dem Auswärtsspiel bei den abstiegsbedrohten Stuttgarter Kickers weiter, Anpfiff ist um 14 Uhr.

      Tore: 1:0 (45.) Meyer, 2:0 (51./FE) Kern, 2:1 (61./ET) Kiermeier, 3:1 (85.) Groß, 3:2 (92.) Alawie

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Kizilyar, Pellowski, Stadler (67. Hofmann) – Haas (20. Polat), Kern, Meyer, Hillenbrand – Schön (67. Groß), Carl

      Eintracht Trier: Keilmann – Blum, Cinar, Dingels (46. Papadimitriou), Heinz – Garnier, Zinram, Kaminiotis (50. Dittrich), Telch, Anton – Alawie

      Schiedsrichter: Philipp Lehmann

      Zuschauer: 450

      PM FC-Astoria Walldorf