FC Amberg - SV Alemannia Haibach 4:2 (1:1) [27.Spieltag - 16/17]

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    • FC Amberg - SV Alemannia Haibach 4:2 (1:1) [27.Spieltag - 16/17]

      Alemannia Haibach hat Hoffnung noch nicht aufgegeben
      Tabellenvorletzter, der am Samstag ab 16 Uhr beim FC Amberg zu Gast ist, hat sich in der Winterpause nochmals verstärkt

      Amberg. (asl) Der Fußball-Bayernligist SV Alemannia Haibach, der am Samstag ab 16 Uhr beim FC Amberg zu Gast sein wird, hat in der Winterpause einige neue Gesichter unter Vertrag genommen und die Hoffnungen auf den Klassenerhalt noch nicht aufgeben. Das unterstreichen auch die bisherigen Ergebnisse im neuen Fußball-Jahr: Anfang März gab es ein überraschendes 0:0 in Aubstadt, dem ein 0:2 zuhause gegen die DJK Ammerthal folgte, ehe der VfL Frohnlach auswärts mit 4:0 und daheim der Würzburger FV mit 2:1 in die Schranken verwiesen worden waren. „Mit Haibach erwartet uns ein Gegner, der mit Rückenwind aus den letzten Partien nach Amberg kommt. Jedoch wollen wir uns ausschließlich auf unsere eigene Leistung konzentrieren“, so Ambergs Trainer Lutz Ernemann. Neben dem Trainerteam Slobodan Komljenovic und Njegoslav Klacar konnten die Haibacher Verantwortlichen in der Winterpause auch drei neue Spieler verpflichten. Diese sollen natürlich helfen, den Abstieg aus der Bayernliga Nord zu verhindern. Die Qualität dazu bringen sie auf jeden Fall mit. Kristijan Ivkic ist ein junger, sehr talentierter Torhüter und kommt von der SG Bad Soden, der auch schon Bayernliga beim FC Eintracht Bamberg gespielt hat. Faruk Arslan (vom SV Erlenbach) soll zukünftig die Defensive verstärken. Gleiche Aufgaben wird Michèl Geschwender vom FV 08 Neuenhain auf der linken Abwehrseite haben. Der Linksfuß bringt mit seinen 25 Jahren schon sehr viel Routine und Souveränität mit. Eigenschaften, die im Abstiegskampf helfen sollen.

      Bei Niklas Schüßler steht nach seiner Rückkehr aus den USA inzwischen auch fest, dass er für das Restspielprogramm zur Verfügung steht. Ebenfalls von einem Auslandsaufenthalt (Finnland) zurück ist Maximilian Haag. Der 26-Jährige stieg im Februar wieder ins Training ein. Erfreulich für den Verein ist die Tatsache, dass die Langzeitverletzten in der Vorbereitung auch wieder im Mannschaftstraining waren. Slava Bauer, Lukas Fröhlich und Niklas Kallina stehen inzwischen wieder im Haibacher Kader. Einzig bei Moritz Allig wird es noch ein wenig dauern, bis er wieder voll belastbar ist.„Wir haben von Seiten des Vereins alles getan, um in der nächsten Saison wieder Bayernliga-Fußball in Haibach zu spielen“, betont Andreas Zenglein, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit beim SV Alemannia. „Nun liegt der Ball bei den Trainern und Spielern“, so Zenglein weiter, „die müssen für die notwendigen Siege und Punkte sorgen.“Coach Slobodan Komljenovic bremste zu Beginn der Restrückrunde hingegen die Erwartungen: „Die Chancen auf den direkten Klassenerhalt sind bei elf Punkten Rückstand sehr gering. Unser erstes Ziel muss es sein, nicht Letzter zu werden, alles andere ist Bonus.“ Unterstützt wird Komljenovic nun von Njegoslav Klacar, der den Posten des Co-Trainers übernommen hat. „Njegoslav kenne ich schon ewig. Er war mein Trauzeuge, kommt aus Frankfurt und hat bei mehreren Vereinen Erfahrungen in verschiedenen Positionen gesammelt.“ Damit soll das Unternehmen Klassenerhalt weiter Fahrt aufnehmen.

      Das Gleiche gilt natürlich auch für den FC Amberg, der zuletzt mit 1:0 den bisherigen Spitzenreiter vom Thron gestoßen hatte. Durch diesen Erfolg haben die Gelb-Schwarzen nun schon 35 Zähler auf dem Konto und somit auf dem besten Weg. Besonders bemerkenswert ist dabei der Umstand, dass die Schanzl-Kicker unter der Regie des Trainergespanns Ernemann/Bastian Ellmaier in der Bayernligaim Jahr 2017 noch keine Par tie verloren haben. Einzig im Pokal setzte es am Dienstag eine 0:2-Niederlage gegen den Regionalligisten 1. FC Schweinfurt. Daher ist das Ziel gegen Haibach klar: „Wir sind bestrebt, die erfolgreich begonnene Serie in der Rückrunde weiterhin fortzuführen. Wir wollen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt tätigen“, so die beiden Coaches. Die können bis auf die Langzeitverletzten Sebastian Schulik und André Karzmarczyk personell fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Michael Dietl (muskuläre Probleme), Emanuel Burgutzidis (Trainingsrückstand) und Dimitrios Nakou (keine Spielberechtigung) werden fehlen.

      PM FC Amberg
    • Der siebte Streich des FC ist perfekt
      Amberger Bayernliga-Fußballer 2017 weiterhin ohne Punktspielniederlage – Am Samstag gab es ein hart erkämpftes 4:2 (1:1) gegen Alemannia Haibach

      Amberg. (asl) Der Fußball-Bayernligist FC Amberg ist weiterhin auf dem besten Weg Richtung Klassenerhalt. Die Mannschaft von Trainer Lutz Ernemann setzte sich am Samstagnachmittag im Heimspiel vor 208 Zuschauern gegen den Tabellenvorletzten SV Alemannia Haibach nach einem harten Stück Arbeit mit 4:2 (1:1) durch. Dadurch haben die Gelb-Schwarzen nun als momentaner Siebter elf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrelegationsplatz, den weiterhin der Lokalrivale SpVgg SV Weiden nach seiner 0:1-Niederlage gegen den ASV Neumarkt inne hat. „Mit Haibach erwartet uns ein Gegner, der mit Rückenwind aus den letzten Partien nach Amberg kommt. Jedoch wollen wir uns ausschließlich auf unsere eigene Leistung konzentrieren“, so Ernemann vor der Partie. Er musste gegen den Tabellenvorletzten auf die Langzeitverletzten Sebastian Schulik und André Karzmarczyk sowie auf Michael Dietl, Emanuel Burgutzidis und Dimitrios Nakou verzichten.

      „Wir sind bestrebt, die erfolgreich begonnene Serie in der Rückrunde weiterhin fortzuführen“, forderte Ernemann. Ein Wunsch, der ihm erfüllt werden sollte. Denn seine Truppe trat von Beginn an genauso engagiert wie in den letzten Wochen auf und hatte bereits nach drei Minuten die erste nennenswerte Möglichkeit. Nach einer Flanke von links von Marco Wiedmann kam in der Mitte Julian Ceesay mit dem Kopf an den Ball, der aber knapp das Ziel verfehlte. Haibach war, und das wurde in der Anfangsphase schnell deutlich, nicht gewillt, kampflos die Punkte am Schanzl zu lassen. 60 Sekunden nach der Amberger Chance hatten auch die Gäste in Person ihres Top-Torjägers Christian Breunig ihre erste Möglichkeit. Die FCA-Abwehr ließ sich durch einen schnell ausgeführten Freistoß etwas überrumpeln, so dass Breunig alleine vor Schlussmann Matthias Götz auftauchte, das Leder aber um Zentimeter am Pfosten vorbeischob (4.). Erneut Breunig testete Götz in der sechsten Minute, aber der Keeper der Gastgeber war auf dem Posten und lenkte den Schuss von der Strafraumkante ums Aluminium. Ein munterer Beginn also auf beiden Seiten, der nach elf Minuten seine nächste gefährliche Szene hatte. Nach feinem Zuspiel von Christian Huth war erneut Breunig mutterseelenallein vor Götz, der wiederum parierte. Haibach hatte in der Anfangsphase so ein deutliches Chancenplus, was in der Tatsache begründet war, dass die FC-Abwehr nicht immer einen sattelfesten Eindruck hinterließ und sich einige Nachlässigkeiten leistete, die die Alemannia eigentlich zur Führung nutzen hätte können. Die fiel schließlich für die Gelb-Schwarzen: Nach einem Wiedmann-Freistoß aus 35 Metern war FC-Kapitän Kevin Kühnlein per Kopf zur Stelle (18.). Die Freude über das 1:0 dauerte jedoch nicht lange. Im unmittelbaren Gegenzug waren sich Götz und seine Vorderleute nicht einig, wer denn nun an den Ball gehen soll. Breunig ließ sich nicht zweimal bitten und hob den Ball über den Amberger Torhüter hinweg zum Ausgleich in die Maschen (19.) – ein Gegentreffer, der bei etwas mehr Konsequenz in der Defensive vermieden hätte werden können.

      Allerdings schockte das 1:1 die mit der reiferen Spielanlage ausgerüsteten Platzherren nicht wirklich. Sven Seitz versuchte es nach einer Ecke in der 31. Minute von der rechten Haibacher Strafraumkante, sein Schuss strich nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. So blieb es nach durchaus rassigen und mit zahlreichen zum Teil hart geführten Zweikämpfen 45 Minuten zum Seitenwechsel beim Remis. Während auf Amberger Seite Brian Gallo für Sven Seitz eingewechselt wurde, gingen die Gäste in unveränderter Formation in den zweiten Durchgang, der gleich mit einem Paukenschlag begann. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, schon führte der FC Amberg wieder: Torschütze war dieses Mal Christian Knorr, der seine bis dahin starke Leistung mit dem 2:1 krönte (47.). Doch er gedacht hatte, dass dieser Gegentreffer den Haibachern den Garaus machen würde, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Wieder war die FCA-Abwehr nicht auf der Höhe. Nach einem Einwurf, den die Defensive der Gastgeber komplett verschlief, hatte wiederum Breunig allein vor Götz keine Mühe, den erneuten Ausgleich (62.) zu markieren. Der SV-Goalgetter hatte sogar das 3:2 auf dem Fuß, doch nach 70 Minuten scheiterte er aus spitzem Winkel am FC-Torwart. Auf der anderen Seite war Kühnleins Kopfball nach einer Hereingabe von Michael Busch zu unplatziert (78.). Besser macht es Busch schließlich selbst: In bester Abstauber-Manier vollstreckte er in der 80. Minute zum Amberger 3:2. Haibach, das sich am Schanzl beileibe nicht wie ein Tabellenvorletzter präsentierte, setzte logischerweise in der Schlussphase dann alles auf eine Karte, doch ohne Erfolg. Die Alemannia musste in der Nachspielzeit sogar noch das 2:4 durch Wiedmanns Konter hinnehmen (94.).

      FC Amberg – SV Alemannia Haibach 4:2 (1:1)

      FC Amberg: Götz – Geissler (72. Helleder), Ceesay, Kühnlein, Fischer – Gömmel, Busch, Knorr (67. Graml), Keilholz – Wiedmann – Seitz (46. Gallo)

      SV Alemannia Haibach: Ivkic – Uworuya, Schrod, Sänger, Geschwendner – Feyh (52. Kirchner), Schüßler, Franz, Farbmacher (73. Bauer) – Huth (86. Kallina) – Breunig

      Tore: 1:0 Kühnlein (18.), 1:1 Breunig (19.), 2:1 Knorr (47.), 2:2 Breunig (62.), 3:2 Busch (80.), 4:2 Wiedmann (90.+4)

      Zuschauer: 208

      Schiedsrichter: Michael Freund (Perlesreut)

      PM FC Amberg