32.Spieltag 16/17 - FK Pirmasens - SV Eintracht Trier 3:0 (2:0)

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    • 32.Spieltag 16/17 - FK Pirmasens - SV Eintracht Trier 3:0 (2:0)

      Letzte Ausfahrt Pirmasens: Eintracht beim FKP gefordert
      Es ist das nächste Endspiel im Abstiegskampf für den SV Eintracht Trier 05. Am Freitagabend trifft das Team von Cheftrainer Oscar Corrochano auf den FK Pirmasens. Die Hausherren stehen in der Tabelle aktuell sieben Zähler vor den Gästen von der Mosel und haben damit den so begehrten Rang 13 inne, der definitiv den Klassenerhalt bedeuten würde. Im Sportpark Husterhöhe zählt für den SVE deshalb nur ein Sieg.

      Die Enttäuschung nach der ebenso bitteren wie deutlichen Derbyniederlage vom vergangenen Samstag ist inzwischen Geschichte. Der Fokus des Teams der Blau-Schwarz-Weißen liegt voll auf dem kommenden Regionalliga-Spiel gegen den FK Pirmasens. Die Pfälzer zeigten in der Rückrunde bisher zwei Gesichter. Siegen gegen die Spitzenteams Saarbrücken und Hoffenheim II stehen Punktverluste gegen die Abstiegskandidaten SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und FC Nöttingen gegenüber. Ähnlich sieht es auch auf Seiten der Moselstädter aus. Nach Siegen gegen Homburg, Ulm und Offenbach steht aus den letzten vier Partien nur ein magerer Zähler auf der Habenseite des SVE. Eintracht-Chefcoach Corrochano geht trotz der zuletzt negativen Resultate mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die Partie: „Wir sind auf Augenhöhe mit Pirmasens. Mit Ausnahme des Saarbrücken-Spiels waren unsere Leistungen in der Rückrunde ordentlich. Wir müssen wieder an die ersten Partien nach der Winterpause anknüpfen.“ Für dieses Unterfangen muss Corrochano den Kader im Vergleich zum Derby vom vergangenen Samstag etwas umbauen. Neben Christoph Anton, der wegen einer dreifachen Rippenbruchs definitiv fehlen wird, fallen auch Danilo Dittrich und Kapitän Michael Dingels aus. Dafür kehrt mit Christian Telch ein ganz wichtiger Spieler nach Gelbsperre in den Kader zurück. Beim zuletzt angeschlagenen Patrick Lienhard wird die Entscheidung über einen Einsatz wohl kurzfristig fallen. Der Sieben-Tore-Mann wurde zuletzt als kreatives Element im Mittelfeld schmerzlich vermisst.

      War in den letzten Wochen bereits häufiger der Begriff „Endspiel“ zu lesen, so trifft er im Duell zwischen FKP und SVE durchaus zu. Sieben Punkte trennen beide Mannschaften aktuell, mit einem Sieg im Sportpark Husterhöhe könnte das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands bis auf vier Zähler an den rettenden 13. Tabellenplatz heranrücken und sich damit wieder mitten ins Geschehen verfrachten. „Mit einem Sieg wird das Licht am Ende des Tunnels wieder etwas heller. Und genau darauf arbeiten wir hin“, so SVE-Cheftrainer Corrochano. Die Gastgeber, bei denen mit Patrick Freyer unter der Woche der Top-Torschütze des Teams (sechs Treffer) seinen Vertrag bis 2019 verlängert hat, wollen das natürlich verhindern und ihrerseits den Big Point gegen den drohenden Abstieg holen. Für Spannung ist gesorgt. Voraussichtlich wird SVE-TV die Partie aus Pirmasens wieder im Livestream übertragen, sodass auch die Daheimgebliebenen dem Spiel folgen können. Anstoß im Sportpark Husterhöhe ist am Freitag um 19 Uhr.

      PM SV Eintracht Trier 05
    • Wupper Schalker schrieb:

      (...)Es ist das nächste Endspiel im Abstiegskampf für den SV Eintracht Trier 05.
      Meines erachtens ist es, wenn überhaupt, das letzte Endspiel im Abstiegskampf. Gewinnen die Trierer das Ding nicht, wovon ich fest ausgehe, dürfte es das gewesen sein. Dann bleibt es bei mindestens 7 Punkten Rückstand auf den FKP (aktuell erster sicherer Nicht-Absteiger), die wiederum ja allerdings ein Spiel weniger auf der Uhr haben.

      Auf der einen Seite denke ich mir schon seit Wochen "Ach, die Trierer, die steigen schon nicht ab, die reisen das Ruder irgendwie/irgendwann noch rum", andererseits ist deren Saison mittleweile so konstant schlecht, das dafür eigentlich garnichts mehr spricht:

      - Zuhause nicht mal Durchschnitt (12. in der Heimtabelle), Auswärts Katastrophal (Vorletzter in der Auswärtstabelle).
      - In der Hinrunde schlecht (15 Punkte aus 18 Spielen), in der Rückrunde nicht viel besser 11 Punkte aus 12 Spielen).
      - nur ein Sieg aus den letzten 6 Spielen -
      - man stand in der kompletten Saison nie (!) über dem Strich.

      Jetzt kommen mit Pirmasens, Watzenborn und Nöttingen drei Gegner, gegen die eigentlich nur dreier zählen. Unentschieden nützen da keinem etwas. Vorallem aber nicht den Trierern, als vorletzter der Tabelle.

      *Edit: Wahnsinn, wenn man sich überlegt, das nach derzeitigem Stand Trier, Offenbach und Stuttgart absteigen könnten. Pirmasens, Homburg und wir sind ebenfalls weit davon entfernt, den Klassenrhalt in der Tasche zu haben. Die halbe Liga steckt noch im Abstiegskampf.
      EIN LEBEN LANG
    • Worms sehe ich als nahezu gerettet an. Bis einschließlich Walldorf sind alle in der Verlosung.

      Watzenborn und Trier haben auch bereits 30 Spiele absolviert, der FKP, Homburg und der OFC nur 29. Man muss aber auch beachten das wir noch gegen Mannheim, Elvesberg und Steinbach ranmüssen, sprich die ganze Top 3 steht noch auf der Liste.

      Bei Trier geht es mir ähnlich wie dir. Kaum vorstellbar dass die Zweitletzter sind mit der Truppe. Gut, gegen SB haben einige gefehlt, aber Telch ist zumindest gegen uns wieder dabei und auch bei Lienhard hat man Hoffnung dass er spielen kann. Für Trier kann nur ein Sieg bei uns zählen, aber genau das kann auch uns in die Karten spielen. Trier muss kommen. Wir sicherlich ein sehr enges Spiel mit viel Kampf und Krampf. Alawie muss man erst mal stoppen. Sehe die Schwäche bei der Eintracht eher in der Defensive als in der Offensive. Hinspiel haben wir mit 0:3 verloren... 50:50 Spiel in meinen Augen.

      Es ist wirklich verdammt eng dieses Jahr.
      Walldorf -> an sich eine spielstarke Truppe, aber 2017 bisher nicht deren Jahr. Noch lange nicht gerettet.
      VFB II -> Spielstark, aber auch etwas einen Wundertüte. Denke die schaffen es.
      Homburg -> Von Aufstieg sprechen und gegen den Abstieg spielen. Gestern jetzt das Pokal Aus. Am Wochenende Abstiegsduell mit Offenbach. Auch für den FCH kann es eng werden.
      FKP -> wie erwartet im Abstiegskampf. Aktuell der erste Nichtabstiegsplatz. Schweres Restprogramm. Wird sehr schwer. Hoffen diese kampfstarke Truppe schafft es auch dieses Jahr wieder.
      Stukkis -> Bereits 30 Spiele. Dafür kehren einige Verletzte zurück. Tunjic steht glaub schon in den Startlöchern. Mit dem Kader absteigen wäre auch ein Ding. Wird dennoch eng.
      OFC -> Denke die schaffen das. Nicht wegen den guten Einzelspielern, sondern weil die auch als Team gewachsen sind + die Heimstärke.
      FCK II -> Abmelden oder nicht? Abstiegskampf bei der ersten, Abstiegskampf bei der Zweiten. Sind schwer einzuschätzen, aber ich denke die verwischt es.
      Watzenborn -> Niederlage in Nöttingen schmerzt dort sehr. Kommen über Kampf. Unsympathischer Trainer. Denke die werden es schwer haben drin zu bleiben.
      Trier -> Spiele gegen den FKP, Watzenborn und Nöttingen. Müssen 9 Punkte sein, wenn man drin bleiben will. Wird schwer. Unverständlich mit der Mannschaft.
      Nöttingen -> zu spät aufgewacht. Spielen befreit auf und werden noch einige Punkte holen. Dennoch geht es runter in die OL.

      Ganz schwer einzuschätzen. Bleibt spannend.
      Tod und Hass dem FCK!!!
    • Und wöchentlich grüßt das Murmeltier
      0:3 in Pirmasens - Fußball-Regionalligist Eintracht Trier kassiert die nächste Packung. Ein Aufbäumen war nicht sichtbar.

      Die Tür zu Oberliga ist für Eintracht Trier noch weiter aufgegangen. „Und wöchentlich grüßt das Murmeltier“ – dieses Motto begleitete den SVE auch bei der 0:3-Pleite am Freitagabend. Bei der Niederlage in Walldorf vor zwei Wochen lagen zwischen den ersten beiden Gegentoren sieben Minuten, gegen Saarbrücken dauerte es zuletzt sogar nur drei Minuten. Im Freitags-Gastspiel beim FK Pirmasens fing sich der SVE das 0:1 und 0:2 nun binnen sechs Minuten ein – und das kurz vor der Pause.

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    • 0:3 in Pirmasens – Eintracht bleibt im Tabellenkeller
      Déjà-Vu in Pirmasens. Obwohl der SVE im Sportpark Husterhöhe gut in die Partie kam, verlor das Team von Chefcoach Oscar Corrochano am Ende mit 3:0. Damit erleiden die Blau-Schwarz-Weißen den nächsten heftigen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt und stecken nach fünf sieglosen Partien in Serie weiterhin im Tabellenkeller fest. Am Donnerstag kommt mit Teutonia Watzenborn-Steinberg ein weiterer direkter Konkurrent im Abstiegskampf an die Mosel.

      Ohne die angeschlagenen Danilo Dittrich, Michael Dingels, Christoph Anton und Antonyos Celik baute Eintracht-Trainer Oscar Corrochano sein Team auf mehreren Positionen um. Im Mittelfeld kehrten mit Christian Telch (nach Gelbsperre) und Patrick Lienhard (nach Knochenödem) zwei Schlüsselspieler in die Startelf zurück. In der Viererkette musste Corrochano neben Dingels kurzfristig auch Josef Cinar ersetzen, der in Erwartung von Nachwuchs die Reise in die Pfalz nicht mit angetreten hatte. Die Moselstädter begannen die Partie druckvoll und hatten bereits nach zwei Minuten durch Christos Papadimitriou die große Chance zur Führung. Der Schuss des griechischen Flügelstürmers wurde aber zur Ecke geblockt (2.). Auch in der Folge hielten die Blau-Schwarz-Weißen den Druck hoch, der heimische FKP war zunächst darauf bedacht, den SVE vom eigenen Tor wegzuhalten. In weiten Teilen der Partie gelang den Hausherren das auch, nur nach einer guten halben Stunde schlich sich etwas Unordnung in die Hintermannschaft der Pfälzer ein. Nach einem Freistoß von Christian Telch landete das Leder am langen Pfosten bei Jonathan Zinram, dessen Direktabnahme aber gut anderthalb Meter über das Gehäuse von Pirmasens-Keeper Daniel Kläs hinwegfegte (33.).

      Wie so oft in den vergangenen Wochen sollte Eintracht Trier für die Nachlässigkeit bei der eigenen Chancenverwertung noch vor dem Pausenpfiff bestraft werden. Und wie. Nach einem ungenauen Rückpass von Christian Telch versuchte SVE-Torhüter Chris Keilmann die fällige Ecke zu verhindern. Dabei grätschte er das Leder genau in den Fuß von Ex-Eintrachtler Charlie Rugg, den Keilmann zwar noch stark am Abschluss hindern konnte, gegen den Nachschuss von Salif Cissé war der Schlussmann dann aber machtlos (40.). Eine Minute vor Ende des ersten Durchgangs folgte der nächste Nackenschlag für die Mannen aus der ältesten Stadt Deutschlands, als Charlie Rugg nach einem langen Ball seinem Gegenspieler enteilte und das Leder vom linken Innenpfosten zum 2:0 ins Tor knallte (44.). „Wir wussten, was auf dem Spiel steht. So haben wir auch angefangen. Dann bekommen wir aus dem Nichts das Tor und fallen zusammen. Da merkt man natürlich auch, dass wir aktuell nicht übermäßig mit Selbstvertrauen bestückt sind“, fasste Eintracht-Coach Corrochano die Geschehnisse vor der Pause zusammen.

      Welche Halbzeitansprache Corrochano auch immer an sein Team gerichtet hatte – ihre Wirkung sollte bereits nach sechs Minuten im zweiten Durchgang Geschichte sein. Nach einem gut ausgespielten Konter erzielte Cem Özer die frühe Vorentscheidung für den FKP (51.). Nach dem 3:0 passierte nicht mehr viel, lediglich Chris Keilmann konnte sich im Duell mit Dominik Rohracker nochmal auszeichnen und verhinderte stark das mögliche vierte Gegentor (63.). So blieb es aus Sicht von Eintracht Trier am Ende beim 0:3. „Die Situation ist ganz schwer. Die Köpfe der Jungs hängen jetzt nach unten. Die müssen wir jetzt wieder aufrichten“, so Corrochano. Nach der fünften sieglosen Partie in Folge steckt das Team weiter tief im Tabellenkeller fest. Am kommenden Donnerstag (13. April) reist mit dem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg der nächste direkte Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt an die Mosel. Anstoß im Moselstadion ist um 19 Uhr.

      Statistik:

      Eintracht Trier: Keilmann – Garnier, Henneböle, Blum, Heinz – Telch – Zinram (46. Riedel), Lienhard, Kaminiotis, Papadimitriou – Alawie

      FK Pirmasens: Kläs – Grünnagel, Steil (68. Griess), Heinze, Hammann – Bouzid (80. Reinert), Cisse – Rohracker, Özer, Freyer (62. Bürger) - Rugg

      Tore: 1:0 Cisse (40.), 2:0 Rugg (45.+1), 3:0 Özer (51.)

      Zuschauer: 1.001

      Schiedsrichter: Thorsten Braun

      PM SV Eintracht Trier 05