1. FC Normannia Gmünd gegen Sportfreunde Schwäbisch Hall

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    • 1. FC Normannia Gmünd gegen Sportfreunde Schwäbisch Hall

      Am Samstag kommen die Sportfreunde aus der Salzsiederstadt nach Schwäbisch Gmünd. Der letzte Heimsieg datiert vom 18. Dezember 1971

      Nur unter Fritz Millinger gab es einen Normannia-Heimsieg gegen Hall
      „Gib dem Kaninchen eine Möhre extra. Es hat uns das Leben gerettet“
      Berti Vogts als Jürgen Lampert in "Tatort" (1999)

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Die Vorschau fürs Stadionblatt

      Der heutige Gegner: Sportfreunde Schwäbisch Hall
      Zum heutigen Heimspiel empfängt die Normannia die Mannschaft der Sportfreunde Schwäbisch Hall. Die Sportfreunde Schwäbisch Hall wurden im Jahre 1912 gegründet und feierten ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte in den 70er Jahren, als man mehrere Jahre der 1. Amateurliga angehörte, welche damals die dritthöchste Spielklasse darstellte. In der Saison 1975/1976 nahmen die Haller am DFB-Pokal teil und erreichten mit einem 5:1-Sieg gegen den Heimatverein von Winfried Schäfer, die TuS Mayen, sogar die zweite Runde, in der dann allerdings mit einem 0:5 gegen die Stuttgarter Kickers Endstation war. Die Qualifikation zur 1978 neu gegründeten Oberliga Baden-Württemberg gelang allerdings nicht. In der Saison 1980/1981 wurden die Sportfreunde Meister der Verbandsliga Württemberg. Jedoch dauerte die Zugehörigkeit zur Oberliga nur ein Jahr und in der Saison 1988/1989 stieg man auch aus der Verbandsliga ab. Zu Beginn des neuen Jahrtausends ging es sogar bis in die Kreisliga A hinunter, bevor mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der Saison 2003/2004 ein Aufwärtstrend eingeläutet wurde, der bis heute nahezu ununterbrochen anhält. Bereits in der Saison 2004/2005 gelang als Meister der Bezirksliga Hohenlohe der Wiederaufstieg in die Landesliga Staffel 1, in der man in der Saison 2007/2008 nur um einen Punkt die Meisterschaft verfehlte, in der Relegation allerdings am FV Biberach scheiterte. Der lang ersehnte Aufstieg in die Verbandsliga gelang dann in der Saison 2010/2011, in der die Meisterschaft in der Landesliga Staffel 1 gefeiert werden konnte. Das erste Verbandsligajahr verlief für die Haller durchaus positiv. Selber belegte man den 7. Platz , während der hoch gehandelte Lokalrivale TuRa Untermünkheim völlig überraschend aus der Verbandsliga abstieg. Und in den drei darauf folgenden Spielzeiten waren die Haller weiterhin recht erfolgreich und belegten die Plätze 4,5 und 3. Nicht ganz zufrieden war man in Schwäbisch Hall demgegenüber mit dem Abschneiden in der vergangenen Runde, die man punktgleich mit der Normannia auf Platz 8 abschloss. Doch 44 Punkte bei 52:47 Toren waren in Anbetracht der vielen Verletzten, die die Haller in der vergangenen Saison zu beklagen hatten, gewiss keine schlechte Ausbeute.
      Überaus ehrgeizige Ziele wurden vor Beginn der aktuellen Saison in Schwäbisch Hall verkündet. Ein Platz unter den ersten drei Mannschaften wurde als Saisonziel ausgerufen. Große Hoffnungen setzte man hierbei vor allem auf die Rückkehrer Serdal Kocak (zuletzt SGV Freiberg), Mert Sipahi und Basri Tyriaki (beide zuletzt TSV Ilshofen) Und mit Andreas Grimmer von der TSG Backnang und dem Ex-Normannen Abdulsamed Akin (zuletzt VfB Neckarrems) kamen weitere verbandsligaerfahrene Akteure hinzu, so dass man von Vereinsseite aus große Anstrengungen unternommen hat, um tatsächlich dem Anspruch, zur Spitzengruppe der Liga zu gehören, genügen zu können. Doch wie unberechenbar die Verbandsliga ist, mussten in der bisherigen Saison neben dem TSV Berg auch die Haller erleben. Abstiegskampf statt Titelrennen ist bei unserem heutigen Gegner angesagt. In der Winterpause gab es einige personelle Veränderungen bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall. Der langjährige Trainer Thorsten Schift wechselte ins Teammanagement. Sein Nachfolger wurde der auf der Ostalb alles andere als unbekannte Slobodan Pajic, welcher früher lange Jahre beim VfR Aalen spielte und dort auch verschiedene Trainertätigkeiten ausübte. Zudem war Pajic auch schon bei der TSG Hofherrnweiler als Trainer tätig. Mit Marko Markovic vom TSV Weilimdorf, Marian Föll vom TuRa Untermünkheim, Stoyan Stoyanov von der Viktoria Backnang sowie dem zuletzt in den USA lebenden Valentin Dambach wurden vier neue Spieler verpflichtet. Allerdings hatte man mit Philipp Wolf, Siegfried Waldbüßer, Andreas Grimmer und Basri Tyriaki auch vier Abgänge in der Winterpause zu verzeichnen. Mit Licht und Schatten verliefen bislang die Auftritte unter dem neuen Trainer Slobodan Pajic. Auswärts konnte man aber beim Unentschieden in Echterdingen sowie beim Sieg in Sindelfingen durchaus überzeugen. Und da ist ja noch diese Serie, auf die unser heutiger Gast hoffen kann. Denn noch nie mussten die Haller Sportfreunde bei den bisherigen Gastspielen in Gmünd den Normannia-Rasen als Verlierer verlassen. Bei aller Sympathie für die Haller wird es höchste Zeit, dass diese Serie heute ihr Ende findet.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Ein Blick auf die Tabelle genügt um zu sehen was Sache ist. Die Sportfreunde stecken tief im Abstiegsstrudel und die Normannen sollten schleunigst schauen das sie da nicht mehr reinkommen....
    • Einfach wird das nicht. Die Haller haben viele gute Einzelspieler. Nur als Mannschaft funktioniert das irgendwie nicht. Aber an einem guten Tag können die jeden schlagen. Von daher ist es ein Spiel ohne einen Favoriten.

      Vielleicht ist es aber von Vorteil, dass die Haller mehr unter Druck stehen als die Normannia. Für Hall ist heute ein Punkt schon fast zu wenig, während bei der Normannia ein Unentschieden zumindest kein Beinbruch wäre. Aber ein Sieg wäre mir nach der großen ernüchterung im Pokal natürlich lieber. :)
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Heute hat die Normannia absolut verdient mit 1:0 gegen die erstaunlich passiven Sportfreunde aus Hall gewonnen. Auch wenn viele Zuschauer geschimpft haben, war das Spielniveau in der ersten Halbzeit wirklich ordentlich, wobei die Normannia schon in den ersten 45 Minuten die besseren Chancen hatte. So ungefähr nach 70 Minuten verschoss die Normannia dann einen Foulelfmeter, doch nur unwesentlich später klärte ein Haller bei einem Normannia-Schuss mit der Hand, so dass es einen zweiten Elfer gab. Und der führte dann zum 1:0 und zu einer roten Karte für Hall. Trotz mehrerer Auswechslungen wurden die Gäste auch in der Folgezeit nicht gefährlicher und so stand am Ende ein knapper, aber hochverdienter 1:0-Sieg der Normannia zu Buche.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Gar nicht gut drauf und nur schwer dazu zu überreden, mit mir ein Bier zu trinken, war am Samstag Schwäbisch Halls Abteilungsleiter Eberhard Döring. Aber ich hab's trotzdem noch geschafft. :)

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      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.