Normannia Gmünd zieht U 23 zurück

    • Normannia Gmünd zieht U 23 zurück

      Die Normannia will zukünftig mit dem TSGV Waldstetten und dem FC Bargau kooperieren. Gleichzeitig wird die U 23 zum Saisonende zurückgezogen.

      remszeitung.de/2017/4/19/fussb…nd-fc-bargau-kooperieren/
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)
    • Wie ist deine Meinung zum Rückzug der U 23? Gab es hier eine Verzahnung mit der 1.Mannschaft?
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Die Zweite hatte in letzter Zeit immer mehr mit Personalproblemen zu kämpfen und musste regelmäßig mit Spielern aus dem Verbandsligakader aufgefüllt werden, was allerdings nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen führte. Die Motivation, in der Zweiten aushelfen zu müssen, ist nicht bei allen betroffenen Spielern gleich.

      Im Raum Gmünd und Aalen ist es zur Zeit (erfreulicherweise) auch so, dass die Leistungsdichte im Amateurfußball recht hoch ist. Mit der Normannia und Essingen gibt es zwei Verbandsligisten. Ein dritter kommt wohl nächstes Jahr mit Dorfmerkingen hinzu. Zudem haben wir hier mit Bettringen, Waldstetten und Hofherrnweiler drei Landesligisten, die sehr auf junge Spieler setzen. Ebenso der FC Bargau, der in der Bezirksliga vorne mitspielt und Perspektiven für die Landesliga hat. Für talentierte Spieler sind diese Vereine weitaus attraktiver als die Normannia-Zweite.

      Auch ist es so, dass bei der Normannia in der Jugend viele Spieler spielen, die aus dem Raum Schorndorf/Waiblingen stammen. Wenn die den Sprung in die Verbandsliga nicht schaffen, bleiben die auch nicht bei der Normannia, sondern wechseln zu ihren Heimatvereinen ins untere Remstal zurück.


      Von daher ist es zumindest für mich nachvollziehbar, dass man das mit der Zweiten nicht fortführen will, zumal das Zuschauerinteresse bei den Bezirksligaspielen sehr gering war. Aber natürlich hat es auch Nachteile, wenn die Reservisten aus dem Verbandsliga-Kader keine Spielpraxis bekommen. Dessen muss man sich eben bewusst sein.
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)

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    • Allerdings gibt es durchaus auch Leute, die das kritisch sehen. Ein Leserbrief von Nico Schoch


      Das Ende der U23-Philosophie: Ein klassisches Eigentor
      Kontinuierliche Arbeit ist der Normannia scheinbar völlig unbekannt. Das zeigte sich bereits in der Personalie Molinari und nun im Rückzug der U23-Mannschaft. Den Vogel abgeschossen hat Fußball-Bereichsleiter Heinz Eyrainer mit jener Aussage, dass die "zweite Mannschaft weder für uns noch für unsere Spieler attraktiv war". Ein Zitat, das bei den motivierten Spielern viel Unverständnis ausgelöst hat – sie wären der Normannia gerne treu geblieben, Ihr Einsatz bleibt ungewürdigt. Die Wurzel des Problems liegt nicht bei der Mannschaft oder im Konzept der U23, sondern in einer fehlgeleiteten Vereinspolitik.
      Natürlich kann man argumentieren, dass eine zweite Mannschaft hohen Aufwand, vor allem in der Organisation und Koordination, verursacht. Nun sieht es der Verein nicht ein, weiterhin Geld in dieses Bindeglied zwischen Jugend und Aktiven zu investieren – ein Armutszeugnis, will man doch explizit auf den eigenen Nachwuchs setzen. Der springende Punkt ist die fehlende Rückendeckung: Denn die U23 besitzt keinerlei Stellenwert im Verein (was sich in erster Linie beim Zuschauerzuspruch bemerkbar macht) und soll nun vorzeitig zu Grabe getragen werden, weil es aufgrund von Ergebniskrise und Verletzungsproblematik Schwierigkeiten gibt. Mal abgesehen davon, dass diese Probleme von oben herab selbst verschuldet sind, ist der Rückzug der falsche Schritt. Anstatt etwas mehr Arbeitsaufwand zugunsten einer reibungslos funktionierenden U23 zu betreiben, wird der einfachste Weg gewählt. Es wird schlichtweg aufgegeben.
      Bitter ist, dass in Vorstand und Aufsichtsrat Leute sitzen, die meinen, man könne einen Fußballverein ebenso rational führen wie ein Wirtschaftsunternehmen. Frei nach dem Motto: Die U23 bringt uns keinen direkten Vorteil für die – wohlgemerkt utopische - Zielsetzung Oberliga, also sparen wir uns dieses Geld. Der Unterbau wird von den Bestimmern schlichtweg vernachlässigt, was in einem angeblich so familiär geführten Verein nicht passieren darf. Dieses Verhalten ist einfach lächerich und offensichtlich ist man unfähig, aus der eigenen Vergangenheit zu lernen. Schließlich stand die zweite Mannschaft schon 2009 vor dem Aus, wurde anschließend aber wieder neu aufgebaut. Die jetzige Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für alle Trainer und Spieler, die viel Herzblut in die U23 investiert haben. Angefangen bei Felix Klenk und Andrea Aiello wird die gesamte, kontinuierliche Arbeit der vergangenen fünf Jahre mit einem Schlag eingerissen. Soll der gesamte Aufwand etwa vergebens gewesen sein?
      Die so hoch angepriesene Kooperation mit den Nachbarn besteht bislang auch lediglich aus schönen Worten. Denken die Herren Eyrainer und Knab wirklich, dass Waldstetten und Bargau als "Vasallenclubs" ihre herausragenden Spieler widerstandslos abtreten? Dass alle Beteiligten nach der Pfeife der vermeintlich großen Normannia tanzen? Wohl kaum. Denn sobald es ernst wird, vertritt jeder nur noch seine eigenen Interessen – was an sich gut ist. Spieler, die sich woanders wohlfühlen, werden sicher nicht auf Zuruf in den Schwerzer zurückkehren. Aktuell redet sich die Normannia die Situation schön und so wird man das Aus der U23 erst in ein paar Jahren als eklatanten Fehler wahrnehmen. Die Aufarbeitung bei einem Neustart in der Kreisliga B wird denkbar schwierig sei, zumal der eigenen Nachwuchsarbeit verlorene Jahre bevorstehen.
      Denn das Ende der hochgepriesenen U23-Philosophie ist ein schlechtes Zeichen an alle Jugendspieler, denen wichtige Erfahrungen sowie Spielzeit im Aktivenbereich künftig vorenthalten werden. Als Beispiele möchte ich besonders Yannick Ellermann, Pascal Werba und Fabian Kolb anführen, die mittlerweile zum Stammpersonal im Verbandsliga-Team gehören. Zukünftig werden viele Talente der Normannia auf Dauer verloren gehen und die Möglichkeiten der ordentlichen Nachwuchsarbeit bleiben ungenutzt. Ein klassisches Eigentor also. Chapeau, wie man sich in einer solchen Geschwindigkeit als Verein selbst demontieren kann. Da erleichtert es mich doch, dass ich mir diese Posse in der neuen Runde nicht mehr antun werde. Und dem Vernehmen nach wird bei der TSG Backnang dann ja auch ein guter Fußball gespielt...
      Nico Schoch (20, Ruppertshofen)
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)
    • Hier noch der Bericht aus der Tagespost zum Thema Rückzug und Kooperation

      FC Normannia zieht seine U23 zurück
      Fußball Der FC Normannia Gmünd meldet ab der kommenden Saison seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb ab und geht dafür eine Kooperation mit dem FC Bargau und TSGV Waldstetten ein.
      Ab der nächsten Saison ist es vorbei in der Bezirksliga beim FC Normannia Gmünd. Spätestens dann soll die zweite Mannschaft der Normannen vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Ob dieser Schritt auch schön früher notwendig wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Doch Fußball-Bereichsleiter Heinz Eyrainer verspricht: „Wir werden versuchen, die Runde sauber zu Ende zu spielen, auch wenn es personell in unserer U23 grade gar nicht gut aussieht, wir haben nur acht bis neun einsatzbereite Spieler.“ Denn ein vorzeitiger Rückzug aus der Bezirksliga könnte auch auf den Abstiegskampf Einfluss nehmen. Der Grundgedanke hinter dem Rückzug ist aber die Kooperation mit dem FC Bargau und dem TSGV Waldstetten. „Die zweite Mannschaft war weder für uns, noch für unsere Spieler attraktiv“, so Eyrainer. Nun sollen mit der Kooperation vor allem Jugendspieler, die nach dem zweiten A-Jugendjahr in den Aktivenbereich kommen und es nicht sofort in den Verbandsliga-Kader schaffen, bei den Kooperationsvereinen die Chance bekommen. Der FC Bargau und TSGV Waldstetten freuen sich dabei auf gut ausgebildete Spieler aus dem U19-Verbandsstaffelteam der Normannia. „Wir haben jedes Jahr das Problem, geeignete Spieler zu finden und die Normannia hat natürlich gute Spieler mit Potenzial“, sagt Ralf Klotzbücher, Fußball-Abteilungsleiter beim FC Bargau. Der Wechsel wird durch den Kooperationsvertrag geregelt. So soll der Spieler ohne, dass der Kooperationsverein eine Ausbildungsentschädigung bezahlen muss, zum neuen Verein wechseln können. Eine Ablösesummer ist dennoch fällig. In jedem Fall behält sich der FCN vor, den Spieler jederzeit, sowohl in der Sommer- als auch in der Winterpause zurückholen zu können. Auch Waldstettens sportlicher Leiter Markus Diezi sieht Vorteile in der Kooperation für beide Seiten: „Es ist doch ein Ansporn für die jungen Spieler sich bei uns der Landesliga etablieren zu können. Und später können sie ja wieder den Schritt zurück zum FC Normannia gehen.“ Dieser Ansporn soll den Spielern nun in der jeweils ersten Mannschaft der Partnervereine besser gegeben werden, als er in der eigenen Zweiten des FCN vorhanden war. Die Spieler können immer zurückwechseln.
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)
    • Ich kann den Leserbrief-Schreiber verstehen. Das Kostenargument zieht für mich nicht wenn ich es mit der Situation in Waldgirmes vergleiche. Hier wurden die Spieler in den letzten Jahren selber ausgebildet und so bilden diese jetzt den Kern der U 23, in der Spitze mit Duran, Azizi und Roskosz sogar drei Spieler in der Verbandsliga-Elf. Wenn du es richtig machst, sparst du eher Gelder ein bzw. hast mehr Spielraum in der Spitze. So haben wir jetzt einen guten Übergang zwischen den A-Junioren über die U 23 bis hin zur "Ersten". Mit um die 100 in der Spitze 150-200 Zuschauern hat die U 23 auch ihren festen Stamm an Zuschauern.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Waldgirmes schrieb:

      Ich kann den Leserbrief-Schreiber verstehen. Das Kostenargument zieht für mich nicht wenn ich es mit der Situation in Waldgirmes vergleiche. Hier wurden die Spieler in den letzten Jahren selber ausgebildet und so bilden diese jetzt den Kern der U 23, in der Spitze mit Duran, Azizi und Roskosz sogar drei Spieler in der Verbandsliga-Elf. Wenn du es richtig machst, sparst du eher Gelder ein bzw. hast mehr Spielraum in der Spitze. So haben wir jetzt einen guten Übergang zwischen den A-Junioren über die U 23 bis hin zur "Ersten". Mit um die 100 in der Spitze 150-200 Zuschauern hat die U 23 auch ihren festen Stamm an Zuschauern.
      Wenn man das, so wie in Waldgirmes, richtig konsequent durchzieht, ist das sicher zutreffend. Allerdings benötigt man dann einen Kader, der breit genug ist, sowie Ehrenamtliche, die für die Zweite tätig sind. Beides ist gerade in Gmünd ein Problem, weshalb auch die aktuellen Schwierigkeiten entstanden sind. Irgendwie ist die Zweite hier schon ein bisschen das fünfte Rad am Wagen. So wie jetzt hätte es auf jeden Fall nicht weitergehen dürfen, doch Abhilfe schien wohl auch nicht in Sicht, so dass es nun eben zu der Entscheidung kam, die Zweite abzumelden. Für die Spieler, die da gespielt haben, ist das sicher schade, aber wenn man jede Woche Probleme hat, eine Mannschaft stellen zu können, ist das auch mehr als unbefriedigend.

      Aber ich bin mir sicher, dass die betroffenen Spieler gut unterkommen. Vielleicht wäre auch der TSB Gmünd eine Option. Aber da muss man abwarten.
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)
    • Ein weiterer Leserbrief zum Thema Rückzug der U 23. Offensichtlich schlägt das höhere Wellen als ich es erwartet habe

      Die U23, ein Klotz am Bein?
      Leserbrief zum Rückzug der U23 des FC Normannia:
      „Quo Vadis, Normannia? Ein Traditionsverein löst sich selber auf, und niemand merkt es. Früher, ja früher, da war der Name „Normannia“ Kult und Schrecken zugleich. Bei der Normannia spielen, was gab es für einen talentierten Kicker aus dem Jugend- oder Aktivenbereich besseres? Die Normannia wurde zu Freundschaftsspielen eingeladen. Heute müssen Gegner gesucht werden! Früher musste man sich Karten auf dem ‘Schwarzmarkt’ beschaffen, um ein gutes Spiel zu sehen. Heute können die Zuschauer einzeln mit Handschlag begrüßt werden. Da werden Verträge von Trainern und Co-Trainern nicht verlängert, obwohl sie einen sehr guten Job machten – und die wahren Gründe nicht bekannt sind. Jugendspieler sollen nach der Ausbildung bei der Normannia in andere Vereine wechseln? Die Jungs gehen dann doch gleich woanders hin. Oder täusche ich mich da?
      Da wird eine U23 aufgelöst, die als Klotz am Bein angesehen wird. Oder irre ich da auch? Vielleicht spielt da mehr das liebe Geld eine Rolle und nicht die Spieler, die in die Bezirksliga aufgestiegen sind, wo andere Gmünder Vereine liebend gerne kicken würden. Sponsoren sind heutzutage ein wichtiger Baustein, und wenn wichtige ‘Geldgeber’ wegfallen, kann es kritisch werden. Wir haben tolle große Firmen in der Region, und vielleicht kann ein Hecht geangelt werden. Aber wer traut sich? Ein Dreigestirn AA – HDH – GD, das wär’s. Aalen 3. Liga, Heidenheim 2. Liga, die haben es vorgemacht. Aber utopische Visionen führen oft zu einem unsanften Aufprall. Deshalb wünsche ich, dass sich die Vorstandschaft der Burka entledigt, Transparent und wieder bodenständig wird.
      Früher war nicht alles besser – aber vieles schöner.“
      Roland Schwind
      Iggingen
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)
    • Bredi schrieb:

      Waldgirmes schrieb:

      Ich kann den Leserbrief-Schreiber verstehen. Das Kostenargument zieht für mich nicht wenn ich es mit der Situation in Waldgirmes vergleiche. Hier wurden die Spieler in den letzten Jahren selber ausgebildet und so bilden diese jetzt den Kern der U 23, in der Spitze mit Duran, Azizi und Roskosz sogar drei Spieler in der Verbandsliga-Elf. Wenn du es richtig machst, sparst du eher Gelder ein bzw. hast mehr Spielraum in der Spitze. So haben wir jetzt einen guten Übergang zwischen den A-Junioren über die U 23 bis hin zur "Ersten". Mit um die 100 in der Spitze 150-200 Zuschauern hat die U 23 auch ihren festen Stamm an Zuschauern.
      Wenn man das, so wie in Waldgirmes, richtig konsequent durchzieht, ist das sicher zutreffend. Allerdings benötigt man dann einen Kader, der breit genug ist, sowie Ehrenamtliche, die für die Zweite tätig sind. Beides ist gerade in Gmünd ein Problem, weshalb auch die aktuellen Schwierigkeiten entstanden sind. Irgendwie ist die Zweite hier schon ein bisschen das fünfte Rad am Wagen. So wie jetzt hätte es auf jeden Fall nicht weitergehen dürfen, doch Abhilfe schien wohl auch nicht in Sicht, so dass es nun eben zu der Entscheidung kam, die Zweite abzumelden. Für die Spieler, die da gespielt haben, ist das sicher schade, aber wenn man jede Woche Probleme hat, eine Mannschaft stellen zu können, ist das auch mehr als unbefriedigend.
      Aber ich bin mir sicher, dass die betroffenen Spieler gut unterkommen. Vielleicht wäre auch der TSB Gmünd eine Option. Aber da muss man abwarten.
      Kann dich schon verstehen. Du musst es auch mit deinem Umfeld stemmen können. Hier haben wir halt das große Glück auf einen großen Pool von Helfern zurück greifen zu können. Auf der anderen Seite macht es einen dann aber auch stolz wenn in der U 23 ein gehobener Fussball gespielt werden kann mit gut 90% eigenen Talenten, dann machst du auch gerne deine Thekendienste oder Fahrdienste zu Auswärtsspielen.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Ja, der SC Waldgirmes ist ein ganz toller Verein, was auch der Grund ist, dass ich im Durchschnitt zweimal im Jahr diese weite Fahrt durchziehe, um Euch hier zu besuchen. Der Besuch am Montag wird sicherlich auch nicht mein letzter gewesen sein. :)

      Leider gibt es nicht mehr viele Vereine, bei denen das so gut funktioniert wie bei Euch. Ist echt schade, aber das sind die Zeichen der Zeit.
      „Für mich ist Politik ein Spiel, und noch nicht mal ein gutes. Politiker sind allesamt Schummler, Lügner und Betrüger. Alles, was sie wollen, ist Macht und ihre Taschen zu füllen. Wenn du Politiker werden willst, dann stimmt mit dir etwas nicht."

      Lemmy (Motörhead)
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