36.Spieltag 16/17: Eintracht Trier - TSG Hoffenheim II 0:0

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    • 36.Spieltag 16/17: Eintracht Trier - TSG Hoffenheim II 0:0

      Lebt die Hoffnung weiter? - Eintracht empfängt Hoffenheim
      Wie so oft in dieser Rückrunde der Regionalliga Südwest steht für Eintracht Trier mal wieder ein Endspiel an. Gegen den Tabellenvierten TSG Hoffenheim U23 müssen die Moselstädter am 36. Spieltag unbedingt gewinnen, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Nach zuletzt drei Siegen in Serie stimmt in der ältesten Stadt Deutschlands zumindest eine Sache wieder: Das Selbstvertrauen.

      Sechs Punkte Rückstand auf der rettende Ufer bei noch drei ausstehenden Partien in der Regionalliga Südwest – die Tabellensituation von Eintracht Trier ist prekär. Entsprechend motiviert werden die Blau-Schwarz-Weißen in die Partie am Freitag gegen die TSG Hoffenheim U23 gehen. „Wir müssen versuchen das Spiel zu gewinnen und dabei definitiv noch einen Schritt nach vorne machen. Mehr laufen, noch konzentrierter sein. Fehler, wie beim Gegentor in Nöttingen, müssen wir unbedingt abschalten“, formuliert Eintracht-Interimscoach Rudi Thömmes die Erwartungshaltung an sein Team für die Partie gegen die Kraichgauer. Unterstützung erhofft sich der ewige Pokalheld dabei auch von den Rängen: „Unsere Fans sind riesig, haben uns immer großartig unterstützt. Ob in Nöttingen oder auch zuletzt im Pokal. Ich hoffe, dass wir all unseren Anhängern mit einem Sieg am Freitag wenigstens etwas zurückgeben können.“ Mit der TSG Hoffenheim U23 erwartet die Moselstädter am Freitag aber ein echter Brocken. Der Tabellenvierte gewann drei der letzten vier Partien, ließ nur gegen die TuS Koblenz zwei Punkte liegen. Wie für die Zweitvertretungen von Profi-Klubs üblich gelten die jungen Spieler der TSG als technisch und taktisch extrem gut ausgebildet. Kommt die Offensive der Gäste ins Rollen, gibt es kaum ein Halten. Mit 69 Treffern haben die Hoffenheimer in dieser Regionalliga-Saison die mit Abstand meisten Tore erzielt. Deshalb warnt auch Eintracht-Coach Thömmes vor den Youngstern: „Uns erwartet eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Wir werden mit viel Aggressivität dagegenhalten müssen.“

      Personell kann Thömmes, im Gegensatz zu den Gästen, beinahe aus dem Vollen schöpfen. Die nach wie vor angeschlagenen Kevin Heinz und Patrick Lienhard werden ebenso dabei sein, wie Top-Torjäger Muhamed Alawie. Lediglich die länger verletzten Christoph Anton, Danilo Dittrich und Holger Lemke werden weiterhin fehlen. Hoffenheim-Übungsleiter Marco Wildersinn muss hingegen auf zahlreiche Akteure verzichten. Alexander Rossipal und Prince Osei Owusu werden nach Krankheit wohl ebenso wenig einsatzfähig sein, wie Robin Szarka, Maximilian Waack, Luca Dähn, Kemal Ademi und Innenverteidiger Stefan Posch. Eintracht Trier ist dennoch gewarnt, die Qualitäten der Gäste aus dem Kraichgau sind bekannt. Anstoß im Moselstadion ist am Freitagabend um 19 Uhr, geleitet wird das Duell zwischen SVE und TSG von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier.

      PM Eintracht Trier
    • Großer Kampf wird nicht belohnt – SVE und Hoffenheim trennen sich torlos
      Fußball kann grausam sein. Im Freitagabendspiel zwischen Eintracht Trier und der TSG Hoffenheim U23 haben das die 1.364 Zuschauer im Moselstadion wieder erfahren müssen. In einer intensiven Partie waren die Gastgeber aus der ältesten Stadt Deutschlands über weite Strecken das bessere Team, erarbeiteten und erspielten sich zahlreiche Großchancen. Doch die starke Leistung des SVE wurde am Ende nicht belohnt, beide Mannschaften trennten sich 0:0.

      Eintracht-Interimscoach Rudi Thömmes vertraute im Duell mit dem Tabellenvierten aus dem Kraichgau exakt der Startelf, die vor zwei Wochen in Nöttingen mit 3:1 gewonnen hatte. Und die Maßnahme sollte sich auszahlen. Der SVE begann die Partie konzentriert, merkte schnell, dass gegen die torgefährlichste Mannschaft der Liga heute was zu holen war. Die erste dicke Chance für die Blau-Schwarz-Weißen hatte Robin Garnier, dessen Schuss knapp über das Gehäuse von Gäste-Keeper Gregor Kobel hinwegfegte (22.). Der Schuss von Garnier sollte dabei nur den Auftakt eines echten Chancenfestivals auf Seiten von Eintracht Trier darstellen. Doch weder Muhamed Alawie (32. und 40.), noch Christos Papadimitriou konnten das Leder im Tor unterbringen. Es blieb zur Pause deshalb beim 0:0.

      Im zweiten Durchgang bot sich dasselbe Bild. Die Gäste aus Hoffenheim kamen zwar besser aus der Kabine, als aber das Pressing der Moselstädter nach gut einer Stunde wieder zu greifen begann, spielten beinahe nur noch die Hausherren. Eine Aktion in der 62. Minute sollte dann den Auftakt für verrückte zehn Minuten werden. Nach einer tollen Hereingabe von Jonathan Zinram stand SVE-Ersatzkapitän Christian Telch (Michael Dingels musste nach 39 Minuten wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden) am langen Pfosten goldrichtig. Doch der zurückgeeilte 1899-Verteidiger Simon Lorenz kratzte den Schuss aus gut einem Meter per Grätsche noch von der Linie (62.) Nur sieben Minute später setzte Papadimitriou den Ball nach einem guten Konter knapp rechts unten am Gehäuse der Gäste vorbei (69.). Die Chancenflut nahm weiter ihren Lauf. Und wie. Jonathan Zinram steuerte völlig alleine auf Hoffenheim-Keeper Kobel zu und irgendwie verhinderte der Schlussmann beim Schuss des Flügelflitzers erneut die Führung (72.). Augenblicke später wurde ein Treffer von Top-Torjäger Muhamed Alawie wegen Abseitsstellung nicht anerkannt (73.) „Wir sind heute an einem Tor gescheitert, der Ball sollte einfach nicht reingehen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, die Jungs haben heute alles versucht“, sagte Eintracht-Coach Rudi Thömmes nach Spielende und rang dabei sichtlich um Worte.

      Der SVE versuchte bis zur letzten Minute alles. Der eingewechselte Youngster Vincent Boesen scheiterte mit seinem Kopfball in der Nachspielzeit als letzter Eintracht-Akteur an diesem Abend an Gäste-Keeper Kobel (90.+2). So blieb es letztlich beim 0:0. „Es sollte heute einfach nicht sein. Vielen Dank an die Zuschauer, die uns heute wieder tatkräftig unterstützt haben. Wir werden versuchen, nächste Woche in Stuttgart zu gewinnen – es sind noch sechs Punkte zu holen“, machte Thömmes seinem Team Mut für die verbliebenen zwei Partien. Am kommenden Samstag reist sein Team nämlich zu einem direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg – den Stuttgarter Kickers. Anstoß im „Degerloch“ ist um 14 Uhr.

      Statistik:

      SV Eintracht Trier 05: Keilmann - Riedel, Dingels (39. Maurer), Cinar, Heinz - Telch (80. Boesen) - Zinram, Garnier, Lienhard, Papadimitriou (86. Henneböle) - Alawie

      TSG Hoffenheim II: Kobel - Dehm, Engelhardt, Lorenz, Kölmel - Geiger, Ikpide, Ochs - Mees (72. Klauss), Viventi (72. Bühler), Wähling (76. Coban)

      Zuschauer: 1.364

      Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier

      PM Eintracht Trier