FC Amberg - Würzburger Kickers II 5:2 (0:1) [33.Spieltag - 16/17]

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    • FC Amberg - Würzburger Kickers II 5:2 (0:1) [33.Spieltag - 16/17]

      FC will den „Bock nochmals umstoßen“
      Amberger Bayernliga-Fußballer erwarten am Samstag um 14 Uhr zum letzten Heimspiel die Zweitliga-Reserve der Würzburger Kickers

      Amberg. (asl) Letzter Heimauftritt in dieser Saison für die Bayernliga-Fußballer des FC Amberg: Die Mannschaft von Trainer Lutz Ernemann erwartet am Samstag um 14 Uhr am Schanzl die Zweitliga-Reserve des FC Würzburger Kickers. Und die Vorgabe für diese Partie ist angesichts der Tatsache, dass der Vorsprung der Gelb-Schwarzen auf den ersten Abstiegsrelegationsplatz zwei Spieltage vor dem Saisonende auf vier Zähler zusammengeschrumpft ist, klar: „Für uns gilt es nach der zuletzt durchlebten Negativserie, den Bock im letzten Heimspiel wieder umzustoßen, um mit einem positiven Erlebnis auch die allerletzte Aufgabe in Aubstadt angehen zu können“, gibt Ernemann vor. In der Tat waren die FCA-Spieler in den letzten Wochen nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Nach dem tollen Auftakt nach der Winterpause ist der letzte Sieg vom 1. April mit dem 4:2 gegen den SV Alemannia Haibach datiert. Seitdem gab es lediglich drei Unentschieden und vier Niederlagen, darunter das unrühmliche 2:7 vor zwei Wochen zu Hause gegen die SpVgg Ansbach. Die logische Konsequenz: Obwohl die Gelb-Schwarzen aktuell 41 Punkt auf dem Konto haben, ist der endgültige Klassenerhalt – das vorgegebene Saisonziel nach dem Umbruch nach dem Regionalliga-Abstieg – rechnerisch noch nicht in trockenen Tüchern. Die SpVgg SV Weiden, die mit 37 Punkten den ersten Abstiegsrelegationsrang belegt, ist weiterhin in Schlagweite. Allerdings müsste der in dieser Saison schwächelnde oberpfälzer Konkurrent schon seine beiden Begegnungen daheim gegen den SC Eltersdorf und bei den Würzburger Kickers gewinnen, und der FC keinen Zähler mehr holen. Dann würde die Ernemann-Elf in die Relegation rutschen.
      Viele „Wenn und Aber“, auf die sich die Amberger keinesfalls einlassen möchten. Nach der 2:7-Klatsche gegen Ansbach zeigten sie nämlich am Freitag vor einer Woche beim 1:2 beim SC Eltersdorf wieder eine ansteigende Formkurve und hätten durchaus mehr mit an den Schanzl bringen können. Die letzten bestehenden Zweifel am Ligaerhalt sollen nun gegen Würzburg ausgeräumt werden. „Wir wollen wir unseren Fans wieder attraktiven Fußball mit positiven Ergebnissen bieten“, lautet Ernemanns Vorgabe.

      Wobei die Unterfranken mit der Empfehlung eines 6:0-Erfolges im Derby gegen den Würzburger FV die Reise in die Oberpfalz antreten. Die Elf um Coach Claudiu Bozesan rangiert damit als Aufsteiger auf dem achten Tabellenplatz (47 Zähler) und kann beruhigt in den Saisonendspurt gehen. Vielleicht ein kleiner Vorteil für den FC Amberg, denn ob die Würzburger noch mit der nötigen Ernsthaftigkeit wie beim 1:0-Hinspielerfolg in die Partie gehen werden, bleibt abzuwarten. Die Gastgeber können für diese Begegnung personelle nahezu aus dem Vollen schöpfen. Ernemann und sein Co-Trainer Bastian Ellmaier müssen lediglich auf den erkrankten Caleb Clarke sowie den an einem Rippenbruch laborierenden Andreas Graml verzichten. Beste Voraussetzungen also, um den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen.

      PM FC Amberg
    • FC bringt Klassenerhalt in trockene Tücher
      Amberger Bayernliga-Fußballer landen 5:2 (0:1)-Heimerfolg gegen Würzburger Kickers II – Partie wird binnen sechs Minuten entschieden

      Amberg. (asl) Geschafft: Der Fußball-Bayernligist FC Amberg hat am Samstagnachmittag den Klassenerhalt perfekt gemacht. Vor der mageren Kulisse vor lediglich 133 Zuschauern musste zwei Wochen nach dem 2:7 gegen Ansbach der Aufsteiger Würzburger Kickers daran glauben und kassierte eine 2:5 (1:0)-Pleite. Nach einer schwachen ersten Hälfte drehten die Gastgeber um Trainer Lutz Ernemann in der zweiten auf und entschieden nach dem 2:2 binnen fünf Minuten die Begegnung für sich. Mit diesem Erfolg haben sich die Gelb-Schwarzen mit aktuell 44 Punkten aller Abstiegssorgen entledigt. Die Vorgabe für diese Partie war angesichts der Tatsache, dass der Vorsprung der Gelb-Schwarzen auf den ersten Abstiegsrelegationsplatz zwei Spieltage vor dem Saisonende auf vier Zähler zusammengeschrumpft war, klar: „Für uns gilt es nach der zuletzt durchlebten Negativserie, den Bock im letzten Heimspiel wieder umzustoßen, um mit einem positiven Erlebnis auch die allerletzte Aufgabe in Aubstadt angehen zu können“, gab Ernemann vor.
      Dazu musste er lediglich auf den erkrankten Caleb Clarke sowie den an einem Rippenbruch laborierenden Andreas Graml verzichten. Beste Voraussetzungen also, um den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen, zumal die Unterfranken mit der Empfehlung eines 6:0-Sieges im Derby gegen den Würzburger FV an den Schanzl anreisten. Und mit dermaßen Selbstvertrauen ausgerüstet, hatten die Kickers nach vier Minuten die erste dicke Möglichkeit. Nach einem Fehlpass im Amberger Mittelfeld lief Dominik Wüst alleine auf Schlussmann Matthias Götz zu, der in seinem letzten Heimauftritt im FC-Trikot aber den Flachschuss reaktionsschnell klärte.

      Gegen eine zunächst um Stabilität bemühte Amberger Mannschaft hatten die Gäste in der Anfangsphase mehr vom Spiel und gingen dementsprechend mit 1:0 in Führung. Wüst wurde an der FC-Strafraumgrenze mustergültig flach angespielt und ließ mit seinem platzierten Schuss in die rechte untere Ecke dieses Mal Götz keine Chance (18.). Von den Gastgebern war vor allem in der Offensive kaum etwas zu sehen, der einzige echte Angreifer Sven Seitz bekam keine Unterstützung. Erst allmählich kamen die Vilsstädter dank der lautstarken Unterstützung des eigenen Publikums besser in die Partie. Aber es dauerte bis zur 36. Minute, als der FCA durch Michael Busch in aussichtsreicher Schussposition annähernd so etwas wie eine Möglichkeit hatte. Das war es aber auch, was es seitens der Platzherren in der ersten Halbzeit zu vermelden gab. Deren Spiel war geprägt von vielen Ballverlusten im Aufbau – Fehler, die die hoch stehenden Würzburger immer wieder gefährlich nutzten, vor allem Wüst war ein ständiger Unruheherd und nicht unter Kontrolle zu bringen. Während die Kickers in unveränderter Aufstellung in den zweiten Durchgang gingen, brachte Ernemann auf Amberger Seite Fabian Helleder und Sven Seitz und beorderte Marco Wiedmann nach vorne. Eine taktische Umstellung, die ganz schnell Früchte bringen sollte. Denn der FC kam weitaus aktiver aus der Kabine und drehte die Partie mit einem Doppelschlag binnen 120 Sekunden. Zunächst wurde Christian Knorr im Würzburger Strafraum von den Beinen geholt, den berechtigen Elfmeter verwandelte Michael Busch sicher (51.).

      Eine Minute später hatten die Gelb-Schwarzen eine Ecke, die zum 2:1 führte: Die Zustimmung in der Würzburger Abwehr passte nicht, so dass der Ball Scott Kennedy vor die Füße fiel, der aus dem Gewühl heraus aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, den zweiten Amberger Treffer zu markieren. Die Freude über die Führung sollte aber nicht lange währen: Denn Onur Ünlücifci war in der 58. Minute mit dem Ausgleich zur Stelle. Dennoch: Der FCA machte nun Druck und trat im Vergleich zur ersten Hälfte wie verwandelt auf.
      Und er hatte die nächste Chance zum 3:2 durch den eingewechselten Martin Popp, der aus 25 Metern den etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Max Kümmet prüfte, der das Leder aber parieren konnte (73.). In der 75. Minute machte es dann Christian Knorr in seinem letzten Heimspiel für den FC besser: Er ließ Kümmet nach einem vorausgegangenen feinen Pass geschickt aussteigen und schob ins leere Tor zum 3:2 ein. Für die endgültige Entscheidung sorgte letztendlich Knorr mit seinem zweiten Abschiedsgeschenk für die Vilsstädter in der 78. Minute: Der beste Torschütze für den FC in dieser Saison vernaschte am Elfmeterpunkt die gesamte Kickers-Defensive und schob überlegt per Flachschuss ins lange Eck zum 4:2 ein. Und für die nun auseinander brechenden Kickers sollte es noch schlimmer kommen: Mit dem schönsten Spielzug des Tages passte Knorr ganz exakt Busch an, der alleine vor Kümmet die Nerven behielt und den 5:2-Endstand (80.) markierte.


      FC Amberg – FC Würzburger Kickers II 5:2 (0:1)

      FC Amberg: Götz – Geissler, Kühnlein, Kennedy, Gömmel (64. Popp) - Busch, Ceesay, Wiedmann, Keilholz – Seitz (46. Helleder), Knorr (86. Schulik).

      FC Würzburger Kickers II: Kümmet – Schmitt, Volz, Beier (79. Landshuter), Uzelac – Lotzen (46. Schnell), Ünlücifci, Sakar (84. Hartleb), Wagner – Wüst, Fries.

      Tore: 0:1 Wüst (18.), 1:1 Busch (51./Foulelfmeter), 2:1 Kennedy (52.), 2:2 Ünlücifci (58.), 3:2 Knorr (75.), 4:2 Knorr (78.), 5:2 Busch (80.).

      Zuschauer: 133.

      Schiedsrichter: Steffen Brütting (Nürnberg).

      PM FC Amberg