Altona 17/18

    • Altona 17/18

      „Kleine Fehler, große Strafe: Willkommen in der Regionalliga!“
      Altona kassiert bittere Pleite zum Regionalligastart gegen Havelse

      Obwohl man den Gegner in der Anfangsphase regelrecht überrannte und auch in der Schlussphase ein regelrechtes Powerplay aufzog, stand Altona 93 im ersten Regionalligaspiel nach achtjähriger Abstinenz am Ende mit leeren Händen da. Und so machte der übliche Spruch, man habe „Lehrgeld gezahlt“, schnell die Runde – auch beim siegreichen Trainer des TSV Havelse, Christian Benbennek, der ausschließlich lobende Worte für den AFC fand: „Das Spiel hätte auch 2:2 ausgehen können“, und weiter: „Ich glaube nicht, dass Altona Probleme kriegen wird“, erklärte er, als er auf die Chancen der 93er in der vierthöchsten deutschen Spielklasse angesprochen wurde.
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      Der erste Aufreger vor 1255 Zuschauer auf der einmal mehr bestens gefüllten Adolf-Jäger-Kampfbahn ereignete sich bereits vor dem eigentlichen Schauspiel. Zunächst verzögerte sich die Anreise der Gäste um eine knappe halbe Stunde, da sie im Stau standen. Dann hatte das Schiedsrichtergespann um den Mann an der Pfeife, Patrick Schwengers, von dem noch die Rede sein wird, etwas gegen das Outfit des TSV einzuwenden. Deshalb mussten die Niedersachsen in grünen Leibchen auflaufen.
      mehr: fussifreunde.de/artikel/kleine…mmen-in-der-regionalliga/


    • Asa schrieb:

      „Kleine Fehler, große Strafe: Willkommen in der Regionalliga!“
      Altona kassiert bittere Pleite zum Regionalligastart gegen Havelse
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      Diesen Beitrag der "Fussifreunde" kann ich so nicht unwidersprochen stehen lassen!
      Schon in den Anfangsminuten zeigte der TSV Havelse auf, dass in der Reg-Liga anderer Fußball gespielt wird, als in der Hamburger Oberliga! Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte mit dem daraus folgenden 1:0 für die 93er traf sie dann aber vollkommen unvorbereitet.
      Havelse ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Spielte ein enormes Pressing und ließ den AFC nicht zur Ruhe kommen. Der dann längst fällige Ausgleichtreffer war aber auch mit sehr viel Glück verbunden: denn bei derart vielen im Strafraum versammelten Spielern die Lücke zum Torschuss zu finden, erlebt man nicht oft. der Führungstreffer zum 2:1 dagegen war ganz stark und kaum zu verteidigen.
      Was dann in der 2. HZ folgte, war ein einziger Sturmlauf der Hausherren! Havelse aber verteigte saustark. Und die vielen Flanken des AFC waren ein gefundenes Fressen für die hochgewachsenen Abwehrrecken der Niedersachsen.

      Mitte der 2. HZ wurde von beiden Teams eine härtere Gangart eingelegt. Und nun begann auch die Leidenszeit des SR-Teams. Selbstgemachte Leiden übrigens. In meinen Augen vollkommen unnötig mussten sich die Havelser grüne Leibchen über ihre Trikots ziehen. Weshalb? Das wird wohl für immer ein Geheimnis des Schiris bleiben! Altona, auch bekannt durch seine schwarz-weiss-roten Ringeltrikots, hat zur neuen Saison von weißer Farbe dominierte Trikots mit oberhalb der Brust angeordneten schwarz-roten Streifen. Dazu weiße Hosen und den Ringelstutzen. Havelse trug einen komplett roten Dress.
      Folglich hatte der SR Stressw, wenn es darum ging, gegen Havelser persönliche Strafen auszusprechen. Denn keiner konnte die Rückennummern der Gäste erkennen! So musste der Referee mehrmals nicht nur seine Assistenten, sondern auch den Kapitän Havelses befragen, wer denn wohl der Übeltäter gewesen war. Souveränität sieht anders aus.

      Insgesamt war es ein sehr intensives und gutes Spiel. Die Fans von Altona 93 unterstützen ihre Mannschaft sehr leidenschaftlich und sollten im weiteren Saisonverlauf auch der 12. Mann der Mannschaft sein. Aus Havelse waren nur wenige Fans dabei. Dafür lohntes sich eigentlich nicht, Wurst- und Bierbude zu öffnen. Ein großer Teil des AFC-Anhangs aber läutete nach Spielschluss noch die 3. Halbzeit ein. Trotz der Niederlage wurde noch reichlich Hopfentropfen seinem Zweck zugeführt.
    • Altona 93 - Eintracht Braunschweig II 0:3 (0:3)

      Nachdem der AFC am Sonntag daheim vor immerhin knapp 1.200 Fans (darunter auch Uwe Seeler) bereits gegen Norderstedt mit 0:3 eine Heimschlappe quittieren musste, waren es gestern die Bubis von Eintracht Braunschweig, die den 93ern mit dem gleichen Ergebnis eine Heimniederlage beibrachten!

      Vor der Minuskulisse von nur 610 Fans begannen die Altonaer recht ordentlich. In der 9. Minute scheiterte Lechler am Pfosten. Fortan bestimmten aber die Eintrachtler das Geschehen. Sie spielten zügig nach vorn und waren immer einen Tick eher am Ball.
      Dennoch dauerte es bis zur 34. Minute, bis es im Tor der Hausherren einschlug: Altona vertändelte im Angriff den Ball und die Braunschweiger fuhren einen Konter über drei Stationen - 0:1. Und bereits eine Minute später erneut ein schneller Angriff der Blau-Gelben - 0:2! Nun wirbelten die Gäste gegen die vollkommen verunsicherte AFC-Abwehr weiter. Und in der 44. Minute folgte das 0:3.

      In HZ 2 verwalteten die Braunschweiger das Ergebnis nur noch. Hätten dabei allerdings durchaus noch was drauflegen können. Altona traf kurz vor Schluss zwar nochmals das Gebälck - aber das wäre eh nur Kosmetik gewesen.

      In dieser Verfassung muss man sich große Sorgen um die 93er machen.
    • Neuling Altona 93 hat trotz acht Niederlagen aus den letzten neun Spielen den Vertrag mit seinem Trainer Berkan Algan bis 2019 verlängert. Der 40-jährige Algan ist bereits seit 2015 beim Aufsteiger tätig und führte die Hamburger vor wenigen Monaten zum Aufstieg in die Regionalliga Nord.

      NDR-Videotext 210


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