3.Spieltag 2017/18: FSV Salmrohr - SV Eintracht Trier 0:0

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    • 3.Spieltag 2017/18: FSV Salmrohr - SV Eintracht Trier 0:0

      Das Duell: Mentor trifft auf Zögling
      fupa bat Salmrohrs Trainer Peter Rubeck und Triers Coach Daniel Paulus vor dem Derby zum Interview


      Erstmals seit 2006 stehen sich die Fußballclubs FSV Salmrohr und Eintracht Trier wieder in einem Liga-Spiel gegenüber. Die Vereine sind Erzrivalen, die Trainer Daniel Paulus (Trier) und Peter Rubeck (Salmrohr) dagegen Kumpel. Dennoch könnte es rumsen. Die Trainer über gemeinsame Kneipenbesuche, Ausbrüche an der Seitenlinie und Wunschspieler.

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    • SVE geht trotz Abwehrsorgen mit Zuversicht ins Derby
      Am Samstag kommt es nach zwei Jahren Pause wieder zum Derby zwischen Eintracht Trier und dem FSV Salmrohr. Während die Gastgeber aus dem Salmtal mit zwei torlosen Remis in die Saison gestartet sind, sorgten die Blau-Schwarz-Weißen mit späten Toren in den beiden Auftaktpartien für große Emotionen. Trotz zunehmender Abwehrsorgen geht Eintracht-Coach Daniel Paulus deshalb optimistisch ins Duell mit dem Erzrivalen.

      „Morgen werden zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die sich nichts schenken werden. Anders als im letzten Spiel gehe ich davon aus, dass der Gegner bis zum Schluss durchhalten und auf seine Chance lauern wird. Aber das wollen wir auch. Natürlich fahren mit dem Ziel nach Salmrohr, die Partie zu gewinnen“, formuliert Eintracht-Cheftrainer Daniel Paulus seine Erwartung an das Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Zweitligisten. Den Schlüssel zum Sieg vermutet der Übungsleiter vor allem in der Defensive: „Wir müssen hinten gut stehen und dann zusehen, dass wir die Möglichkeiten, die sich bieten, nutzen können.“ Insbesondere die Hintermannschaft macht Paulus aktuell aber noch Sorgen. Neben den längerfristigen Ausfällen von Josef Cinar, Michael Dingels und Stephan Schuwerack steht gegen den Lokalrivalen auch Lutz Radojewski nicht zur Verfügung. Der Sommerneuzugang fehlt aus privaten Gründen. „Durch die Abwesenheit von Lutz haben wir hinten natürlich wieder eine Leerstelle. Ich habe da natürlich ein paar Ideen, eine endgültige Entscheidung fällt aber erst nach dem Abschlusstraining“, ließ sich der Coach in der Personalie nicht in die Karten schauen.

      Während es bei den Gästen aus der ältesten Stadt Deutschlands also eher im Abwehrbereich Engpässe gibt, hat sich Gastgeber FSV Salmrohr bisher vor der Gegners Tor schwer getan. Zum Auftakt spielte die Elf von Ex-SVE-Coach Peter Rubeck gleich zwei Mal 0:0 – zunächst im Heimspiel gegen die TuS Mechtersheim, dann bei der TSG Pfeddersheim. Eintracht-Trainer Paulus warnt deshalb vor zu viel Emotionalität: „Die Jungs sollen dieses Spiel genießen, ein Derby soll auch Spaß machen. Die Emotionen werden sicher auch mal hochkochen, aber wir dürfen die Geduld nicht verlieren. Wenn wir es schaffen, hinten grobe Fehler zu vermeiden, dann können wir das Spiel auch gewinnen.“ Zu einer echten Derby-Atmosphäre gehören bekanntermaßen aber nicht nur zwei Mannschaften, sondern auch die frenetischen Anhänger auf den Rängen, wie der 37-Jährige betont: „Die Unterstützung in dieser Saison war bisher phänomenal. Obwohl spielerisch bei uns noch Sand im Getriebe war, spüren die Fans auch, dass die Mannschaft unbedingt will und immer alles gibt. Wir sind als Team für diesen frühen Zeitpunkt auch schon super zusammengewachsen!“ Anstoß im Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen ist am Samstag um 15:30 Uhr, gespielt wird im Salmtalstadion.

      PM Eintracht Trier
    • Torloses Remis im Salmtal: Derby endet 0:0
      Am 3. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar hat Eintracht Trier beim 0:0-Unentschieden gegen Lokalrivale FSV Salmrohr den insgesamt fünften Punkt der jungen Saison eingefahren. In einer kampfbetonten Partie vor 2000 Zuschauern im Salmtalstadion verpasste es der SVE, die wenigen guten Chancen gegen taktisch disziplinierte Gastgeber in Zählbares umzumünzen. Am kommenden Wochenende empfangen die Blau-Schwarz-Weißen im Moselstadion dann die Mannschaft der Stunde aus Diefflen.

      Zwei Veränderungen nahm Eintracht-Coach Daniel Paulus an seiner Startelf im Vergleich zum Heimerfolg gegen Dudenhofen vom vergangenen Samstag vor. Für den aus persönlichen Gründen verhinderten Lutz Radojewski verteidigte Leoluca Diefenbach an der Seite von Kapitän Simon Maurer im Abwehrzentrum und auch Felix Fischer rotierte zurück in die Starformation. Tim Garnier musste deshalb zunächst mit der Ersatzbank vorlieb nehmen. Schnell entwickelte sich das erwartet robuste Spiel. Die Hausherren aus Salmrohr standen hinten kompakt und ließen den Gästen aus der ältesten Stadt Deutschlands wenig Räume, die sich entsprechend schwer taten, vorne für die nötigen Akzente zu sorgen. Die wenigen Angriffsbemühungen der Hausherren versandeten ihrerseits meist in der Trierer Hintermannschaft, wo Kapitän Maurer und Neuzugang Diefenbach eine tadellose Leistung ablieferten. SVE-Coach Paulus hatte bereits im Vorfeld der Partie ein „Geduldsspiel“ erwartet – und der 37-Jährige sollte Recht behalten. Erst nach einer guten halben Stunde bekamen die 2000 Zuschauer im Salmtalstadion (davon über 1000 mitgereiste Eintracht-Fans) dann eine Chance der Moselstädter zu sehen. Nach einem abgefälschten Ball von Eintracht-Stürmer Alexander Biedermann scheiterte Routinier Athanasios Noutsos aber am gut reagierenden Salmrohrer Keeper Daniel Ternes. Die anschließende Ecke landete dann genau auf dem Kopf von Biedermann, der das Gehäuse aber knapp links verfehlte (33.).

      Im zweiten Durchgang mussten die durch den Dauerregen durchnässten Anhänger dann weniger lange auf eine Torgelegenheit warten. Gerade eine Minute standen beide Teams wieder auf dem Platz, als Eintracht-Neuzugang Georgios Lyras nach einer guten Eckball-Variante von der Grundlinie nur den Außenpfosten traf (47.). Auch wenn der FSV Salmrohr nun nicht mehr ganz so tief stand, wie noch zu Beginn der Partie, kam auch aufgrund vieler kleinerer Fouls nie wirklich Spielfluss auf. Zu diesem Zeitpunkt war die lautstarke Anfeuerung des mitgereisten Trierer Anhangs noch das größte Highlight. Trotz Gelegenheiten für Salmrohrs Lars Schäfer (69.) und SVE-Abräumer Godmer Mabouba (76.) kam bis zur Schlussminute keine echte Gefahr mehr auf. Hitzig wurde es gut zehn Minuten vor dem Ende nochmal, als Patrick Herres, der erst acht Minuten zuvor das Spielfeld betreten hatte, auf Seiten der Gastgeber nach grobem Foulspiel gegen Jan Brandscheid zurecht des Feldes verwiesen wurde (81). In der Nachspielzeit hätte der eingewechselte Ekene Ozoh den Hausherren dann sogar trotz Unterzahl beinahe noch den schmeichelhaften Sieg beschert, scheiterte mit seinem Abschluss aus kurzer Distanz allerdings an Eintracht-Keeper Andrei Popescu (90./+2). Doch der Rumäne rettete seiner Mannschaft mit der guten Parade zum Schluss den Punkt. „Letztlich müssen wir mit dem 0:0 leben. Wir haben es leider nicht geschafft unsere wenigen Chancen zu nutzen und haben es verpasst, vorne die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln“, bilanzierte Eintracht-Chefcoach Paulus nach Spielende. Nur die Kulisse erhielt ein Sonderlob des Trainers: „Das war heute wieder überragend. Wir haben noch viel zu tun und trotzdem unterstützen uns die Fans momentan einfach sensationell!“ Am kommenden Samstag empfängt der SVE am 4. Spieltag dann die Mannschaft der Stunde aus Diefflen im Moselstadion. Der FV grüßt nach drei Siegen aus drei Partien aktuell von der Tabellenspitze. Anstoß des Spiels ist um 14 Uhr.

      Statistik:
      Eintracht Trier: Popescu – Engeldinger, Maurer, Diefenbach, Heinz – Brandscheid, Mabouba (83. Kahyaoglu), Fischer, Lyras (83. Sasso-Sant) – Noutsos, Biedermann (72. Garnier)

      FSV Salmrohr: Ternes – Abend, Schäfer, Düpre, Braun – Selmane – Lames (53. Jarecki), Meyer, Irsch (73. Herres), Bohr – Mehrfeld (53. Ozoh)

      Schiedsrichter: Patrick Alt

      Zuschauer: 2000

      Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Herres (81., grobes Foulspiel)

      PM Eintracht Trier
    • Noch kurze Eindrücke vom Spiel in Salmrohr.

      Insgesamt ein gerechtes Unentschieden. Beide Teams spielerisch noch mit viel Sand im Getriebe, aber kämpferisch sowie läuferisch sehr gut.
      Vorne ist Salmrohr angelaufen und in der Defensive standen die Salmtaler sehr kompakt und ließen kaum was zu - so hat Rubeck hat auch mit Trier gespielt. Nach vorne waren sie hingegen ziemlich harmlos, Trier hatte mehr vom Spiel, aber so richtig zündende Ideen und ein Kreieren von Chancen habe ich auch nicht gesehen. Insgesamt konnte Trier in Halbzeit 1 zwei Chancen für sich verbuchen. Ein Schuss aus der zweiten Reihe von Fischer - der aus der U 19 hochgekommene Spieler gefiel mir trotz dem einen oder anderen technischem Fehler ganz gut - und ein Kopfball zentral vor dem Tor, der allerdings etwas kläglich vergeben wurde.

      In der zweiten Hälfte gab es noch einen Schuss an den Außenpfosten, nachdem sich unser neue Grieche gut über die Außenbahn in den Strafraum durchgetankt hatte. Das war es aber auch schon. Ich glaube Lars Schäfers Schuss strich knapp an Triers Gehäuse vorbei. Selbst in Überzahl nach roter Karte gegen Herres kam von Trier nicht mehr viel - im Gegenteil: Salmrohr hatte noch durch den eingewechselten Ozoh die riesen Chance zur Führung, scheiterte in der Nachspielzeit aber an Triers Keeper Popescu.

      Bei der Eintracht gab es einige technische Fehler, Stockfehler, Pässe öfters ungenau - da liegt noch einiges an Arbeit bei der Mannschaft.
      Allerdings braucht die komplett neu formierte Mannschaft mit vielen jungen Spielern einfach auch Zeit. Potential ist vorhanden.

      Insgesamt bin ich mit 5 Punkten aus drei Spielen zufrieden, da bisher die Einstellung und das Engagement stimmen.
      Der kommende Gegner FV Diefflen wird indes ein echter Gradmesser - drei Spiele und neun Punkte sowie ein Torverhältnis von 12:2 sprechen für sich.
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!
    • SVE-Torsten schrieb:

      Insgesamt ein gerechtes Unentschieden. Beide Teams spielerisch noch mit viel Sand im Getriebe, aber kämpferisch sowie läuferisch sehr gut.
      Sehe ich im Prinzip ähnlich, wobei ich den Leistungsunterschied nicht so deutlich erwartet habe. Hat natürlich auch etwas mit der Ausrichtung zu tun, Salmrohr (verehrt und angespien) zunächst auf die Defensive bedacht, war aber die richtige Entscheidung.

      Mit der Hereinnahme von Anthony Ozoh und Jarecki Mitte der zweiten Halbzeit hatte Peter Rubeck jedoch eine Variante ins Spiel gebracht, auf die sich Trier lange nicht so reicht eigestellt hat. Über große Phasen kam Salmrohr auf und war eigentlich auf Augenhöhe. Das ist vielversprechend für die Zukunft! Es resultierten daraus auch die beiden Torchancen der Gastgeber. Die Riesenchance von Ozoh in der Nachspielzeit wäre natürlich ein Husarenstreich geworden - allerdings des Guten zu viel.

      So unverdient ist der Punkt insgesamt für Salmrohr somit nicht, wenn sie auch nicht durch Attraktivität glänzten.

      Umkämpftes Spiel, hat mir gefallen, leider mit dem Foulspiel von P. Herres, der leider zu recht vom Platz gestellt wurde.

      Beide Teams können sich noch ein gutes Stück entwickeln - ich bin nicht mehr so skeptisch wie zu Saisonbeginn. Vielleicht schaffe ich es am Samstag nach Wiesbach, nicht gerade eine Übermannschaft bislang....
      Trier gegen Diefflen. Bin mal gespannt wie lange deren Erfolgsphase andauert, bislang das Maß der Dinge.

      2.000 Zuschauer waren es aber nicht. Die Tribüne konnte ich nicht einsehen, habe so auf 1.600 Zuschauer geschätzt.
      Schiedsrichter war gut bei dem nicht einfachen Spiel. Das Bier auch!

      so long,
      Resolution!
    • Eifel-Druide schrieb:

      ...war gut...


      Das Bier auch!
      :glotz1:

      Hui - endlich gibt's Trierer Löwenbräu beim FSV?

      :applaus:
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D