FC Memmingen - FC Unterföhring 2:2 (1:1) [7.Spieltag - RL 17/18]

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    • FC Memmingen - FC Unterföhring 2:2 (1:1) [7.Spieltag - RL 17/18]

      Schicksalsspiel im Kellerduell: FC Memmingen gegen Aufsteiger Unterföhring
      Memmingen (ass). Die Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayern hat sich durch die Nachholspiele an Marie Himmelfahrt einigermaßen begradigt. Für den FC Memmingen fällt der Blick darauf ernüchternd aus. Die Mannschaft von Trainer Stefan Anderl ist Vorletzter – das hatten sich alle Beteiligten anders vorgestellt. Und es hätte noch schlimmer kommen können, wenn der Sieg von Schlusslicht SV Seligenporten gegen die SpVgg Bayreuth (2:0) noch höher ausgefallen wäre. So macht schon früh in der Saison das Wort „Schicksalsspiel“ die Runde, wenn der FCM am Freitagabend (19.30 Uhr) im Kellerduell den Aufsteiger FC Unterföhring empfängt.

      Die Lage: Fünf der sechs ausgetragenen Spiele wurden verloren, da gibt es im Memminger Lager nichts zu beschönigen. Es ist ein katastrophaler Fehlstart. Ursachenforschung ist angesagt. Das Ergebnis: Es fehlte in den vergangenen Begegnungen eigentlich nicht viel aber eben immer das Entscheidende. So findet sich der FCM – doch für viele einigermaßen überraschend nach Rang fünf in der vergangenen Spielzeit – auf dem ersten fixen Abstiegsrang wieder. Einen Platz davor steht Unterföhring, ebenfalls mit drei Punkten auf dem Konto, resultierend aus drei Unentschieden.

      Der Gegner: Der Neuling ist als Tabellenzweiter der Bayernliga Süd aufgestiegen, weil Meister SV Pullach nicht über eine regionalliga-taugliche Spielstätte verfügt. Ein entsprechendes Stadion hat Unterföhring zwar auch nicht, aber Verein und Gemeinde haben sich für diese Spielzeit im Sportpark Heimstetten eingemietet, der auch dem FC Bayern II schon mal als Ausweichquartiert diente. Dreimal 2:2 hieß es bislang für den FCU: In Eichstätt sowie zuhause gegen die mutmaßlichen Spitzenteams FC Bayern München II und SpVgg Bayreuth. Gegen den FC Augsburg II setzte es mit 0:2 eine Niederlage, wie auch unter der Woche im Aufsteigerduell mit 0:1 gegen den FC Pipinsried, was Trainer Thomas Seethaler als Rückschlag bewertete. Von den Chancen her, hätte Unterföhring gewinnen können. Der Coach kam etwas unvermittelt zu seinem Posten. Als Erfolgscoach Andreas Pummer absprang wurde der Assistent zum Chef befördert. Erfahrung hatte er bislang nur als Training auf Bezirksliga-Ebene. Seethaler muss gleich einen Umbruch bewältigen, denn acht Spieler aus der Aufstiegsmannschaft verließen den Verein. Die Neuzugänge kommen vorwiegend aus unteren Klassen.

      Das FCM-Personal: Stefan Heger steht wegen seines Staatsexamens weiter nicht zur Verfügung. Gegenüber der Besetzung vom 0:1 in Führung kehren die zuletzt Fehlenden Branko Nikolic und Daniel Zweckbronner wieder zurück.

      Die bisherigen Vergleiche: Punktspiel zwischen der ersten Mannschaft des FCM und Unterföhring gab es bislang noch nicht. Lediglich 2008 gab es einen Berührungspunkt. In zwei Qualifikationsspielen zur neu eingeführten Landesliga setzte sich die zweite Memminger Mannschaft gegen den FCU durch. Beim Gegner stand damals Manuel Baum im Tor, heute bekanntlich Bundesliga-Trainer des FC Augsburg.

      Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:
      Tor: Martin Gruber – Abwehr: Daniel Zweckbronner, Sebastian Schmeiser, Renè Schröder, Fabian Lutz – Mittelfeld: Furkan Kircicek, Branko Nikolic, Lukas Rietzler, Tim Buchmann – Angriff: Fabian Krogler, Muriz Salemovic.

      Auswechselspieler: Philipp Boyer, Pascal Maier, David Anzenhofer, Marco Schad, Simon Ollert, Jamey Hayse, Achim Speiser, Jonas Gebauer (Tor)


      Schiedsrichter: Roman Potemkin (SV Friesen/Oberfranken).

      PM FC Memmingen
    • FC Memmingen – FC Unterföhring
      SPIELABBRUCH zur Halbzeitpause beim Stand von 0:0

      Das Kellerduell am siebten Spieltag stieg in Memmingen, wo die Heimelf den Aufsteiger FC Unterföhring zu Gast hatte. Aber die Witterung machte den Beteiligten einen Strich durch die Rechnung. Erst wurde die Partie nach 30 Minuten aufgrund eines Unwetters abgebrochen, dann doch trotz 50-minütiger Unterbrechung bis zur Pause weitergespielt. Nach der Halbzeitpause entschied Referee Roman Potemkin nach einer erneuten Platzbesichtigung aber die Partie nicht mehr anzupfeifen.

      mehr: fupa.net/berichte/regionalliga…g-vs-klostere-922039.html
    • zwei Hopper/Arbeitskollegen waren gestern im Rahmen-Vorprogramm des MSV-Auswärtsspieles in Heidenheim vor Ort,da bin ich ja mal auf deren persönlichen Reisebericht gespannt.
      ´nen Abbruch wegen Unwetter habe ich persönlich noch nicht erlebt und bin ehrlich gesagt auch nicht so versessen darauf
      ich kannte wen
      der litt akut
      an Fußballwahn
      und Fußballwut
      (Joachim Ringelnatz)
    • Manfred schrieb:

      Bin mal gespannt, ob da wie in Pipinsried auch ein neutraler verdienstvoller langjähriger BFV-Funktionär aus dem Schiedsrichterwesen da war, der alles genau gesehen und gehört hat. Wer hat hier den Spielabbruch verschuldet? :lachen:
      Das kann ja nur entweder der Wettergott oder der Fußballsatan gewesen sein. Einer von den beiden bekommt nun sicher auch Stadionverbot. :)
      Ein Fußball-Vereinsheim, das nicht wie ein Fußball-Vereinsheim aussieht, hat kein Ambiente.
    • FCM-Heimspiel gegen Unterföhring wegen Unwetter abgebrochen
      Memmingen (ass). Das Regionalliga-Heimspiel des FC Memmingen gegen den FC Unterföhring ist am Freitagabend erst unter- und dann ganz abgebrochen worden. Tore waren noch keine gefallen. Grund dafür war das Unwetter, das in der Region herniederging. Allerdings waren die Gastgeber mit dem frühzeitigen Schluss nicht einverstanden.

      Die Stadionuhr zeigte 20.03 Uhr als Schiedsrichter Roman Potemkin (SV Friesen) beide Mannschaften zum ersten Mal in die Kabinen schickte. Nach einer knappen halben Stunde Spielzeit erhellte ein Blitz den pechschwarzen Himmel, die Wolken versprachen Ungemach. Kurz nach der Entscheidung des Unparteiischen stob Sturm und Starkregen durch die Arena; die Stehplatzzuschauer flüchteten in die schützende Tribüne. Gerade rechtzeitig, denn im Stadion fielen Äste umher, außerhalb knickten ganze Bäume. Potemkin wartete mehr als die vorgeschriebene halbe Stunde und die Partie wurde mit 53-minütiger Unterbrechung fortgesetzt, nachdem die Gewitterfront weitergezogen war. Der Regen setzte sich aber fort und machte den Platz tief. Die restliche Viertelstunde bis zur Halbzeit wurde unter erschwerten Bedingungen weitergespielt. Die Memminger waren hier am Drücker reklamierten nach einem Tritt gegen Fabian Krogler vergebens einen Elfmeter für sich und hatten einige gute Möglichkeiten, die größte durch Marco Schad vor dem leeren Tor. Für Unterföhring schwammen im wahrsten Sinne des Wortes die Felle davon.

      Am Ende der Halbzeitpause entschied sich Potemkin für den vorzeitigen Abpfiff. Die offizielle Begründung durch den BFV-Offiziellen Volker Maier, die über Lautsprecher verkündet wurde: „Nach einer neuerlichen Platzbesichtigung kam der Schiedsrichter zum Schluss, die Begegnung abzubrechen, weil sich die Regenfälle bis nach Spielschluss fortsetzen werden und damit die Verletzungsgefahr auf dem Platz für die Spieler zu groß ist.“ Die Entscheidung und Verantwortung in solchen Fällen liegt klar auf Seiten des Schiedsrichters, zumindest der Zeitpunkt der Verkündung war aber unglücklich. Angesichts des Spielverlaufs bis dahin dürfte Unterföhring der Abbruch nicht ungelegen gekommen sein, aus Memminger Sicht war es höchst ärgerlich. Trotz ersatzgeschwächter Mannschaft war Trainer Stefan Anderl zuversichtlich, dass die Rot-Weißen die Begegnung für sich hätten entscheiden können. Insbesondere das blutjunge Mittelfeld mit Kircicek, Schad, Rietzler und Buchmann hatte überzeugen können, der Zug zum Tor war wieder da – das kämpferische Element sowieso.

      Der Bayerische Fußballverband wird einen Nachholtermin ansetzen. Wenn dieser feststeht, will der FC Memmingen darüber informieren, wie es dabei mit der Eintrittsregelung aussehen wird. Die 552 anwesenden Fans wurden aufgerufen, vorsorglich ihre Karten aufzuheben. Die Spielordnung sieht bei Wiederholungsspielen vor, dass nach Abzug von Verbandsabgaben und Schiedsrichterkosten Einnahmen und Ausgaben zwischen den beteiligten Vereinen aufgerechnet, der Gewinn oder möglicher Verlust geteilt wird. Auf den Kosten wie Werbung, Neudruck der Stadionzeitung oder Catering für VIP-Gäste wird der FCM beim zweiten Termin aber auf jeden Fall sitzen bleiben.

      PM FC Memmingen
    • Abbruch-Spiel wird neu angesetzt – Verwirrung um Gelbe Karten
      Memmingen (ass). Das am vergangenen Freitag wegen eines Unwetters abgebrochene Regionalliga-Heimspiel des FC Memmingen gegen den FC Unterföhring wird am 27. September um 19 Uhr nachgeholt. Das Sportgericht hat erwartungsgemäß entschieden, dass die Partie neu angesetzt wird. Nach einem Unterbruch nach einer halben Stunde und Fortsetzung nach 50 Minuten hatte Schiedsrichter Roman Potemkin das Spiel in der offiziellen Halbzeitpause schließlich ganz abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt stand es noch 0:0.
      Noch nicht abschließend geklärt ist, wie die Eintrittsregelung beim Wiederholungsspiel für die Besucher des ersten Versuchs sein wird. Die 552 Zuschauer wurden aufgerufen, ihre Eintrittskarten aufzubewahren. Der FCM will zeitnah darüber informieren. In den Statuten ist vorgesehen, dass bei einem Wiederholungsspiel Einnahmen oder etwaige Verluste nach Abzug der 15-prozentigen Verbandsabgaben und Schiedsrichterkosten zwischen beiden Clubs aufgeteilt werden. Die Kosten für den Druck von Eintrittskarten und Stadionzeitung, Werbung und zusätzliches VIP-Catering muss der FCM selbst tragen.

      Was offenbar feststeht: Die verhängten Gelben Karten (jeweils zwei auf beiden Seiten) zählen trotzdem, obwohl das Abbruchspiel als nicht ausgetragen gilt. Dies ist eine klare Benachteiligung für beide Vereine, weil Regionalliga-Spieler nach der fünften Verwarnung für eine Begegnung gesperrt sind. Für den Memminger Branko Nikolic ist beispielsweise sein Strafkonto deshalb schon auf vier Gelbe Karten angewachsen.

      PM FC Memmingen
    • Eintrittsregelung für Wiederholungsspiel gefunden
      Memmingen (ass). Das wegen eines Unwetters abgebrochene Regionalliga-Heimspiel zwischen dem FC Memmingen und dem FC Unterföhring wird am Dienstag, 27. September (19 Uhr) nachgeholt. Für die Wiederholungspartie ist nun auch eine Eintrittsregelung für die Besucher gefunden worden, die beim ersten Versuch mit dabei waren. An den Vorverkaufsstellen (MZ-Servicecenter und Esso-Tankstelle am Stadion in Memmingen) sowie an den Arenakassen am Spieltag selbst werden die entwerten Karten unkompliziert in neue Tickets umgetauscht. Eine Rückerstattung des Eintrittspreises ist jedoch nicht möglich. „Wir hoffen, mit dieser Kulanz-Regelung eine für alle Fans zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben“, so der FCM-Vorsitzende Armin Buchmann. Beim Wiederholungsspiel müssen nämlich Einnahmen oder auch Verluste von den beiden beteiligten Vereinen nach Abzug von Verbandsabgaben und Schiedsrichterkosten normalerweise zu gleichen Teilen getragen werden. Die Partie war am 18. August erst unter- und dann nach der Halbzeitpause ganz abgebrochen worden.

      PM FC Memmingen
    • Nicht nur das Wetter soll dieses Mal mitspielen
      Memmingen (ass). Die Prognose für die Memminger Arena am Mittwochabend: Klarer Himmel, um die 12 Grad, Wind und Regen nicht in Sicht. Beim FC Memmingen haben sich die Verantwortlichen den Wetterbericht vor dem Regionalliga-Wiederholungsspiel gegen den FC Unterföhring (Anpfiff 19 Uhr) ganz genau angeschaut, denn der erste Versuch im August musste wegen eines Unwetters zunächst unter- und dann ganz abgebrochen werden.

      In den damals insgesamt ausgetragenen 45 Minuten waren die Gastgeber mehr und mehr am Drücker. Obgleich noch keine Tore gefallen waren, ärgerten sie sich zunächst über die Abbruchentscheidung. Das Wichtigste im Nachhinein war aber, dass im Stadion niemandem etwas passiert ist, nachdem die Schäden drumherum sichtbar wurden. Stürmisch soll es nun bei der Neuauflage allenfalls auf dem Platz zugehen. Aus Memminger Sicht möglichst mit der gleichen Besetzung wie beim 1:1 Unentschieden am Samstag beim FC Bayern II. „Das wäre zumindest mein Wunsch“, wollte sich Co-Trainer Andreas Köstner mit Chefcoach Stefan Anderl bei der Abschlussbesprechung am Dienstagabend (nach Redaktionsschluss) entsprechend einbringen. Tim Buchmann (Bauchmuskelzerrung) ist allerdings fraglich. Neuzugang Amar Cekic könnte seine Position einnehmen. Entwarnung gibt es bei Muriz Salemovic, der im Grünwalderstadion mit einer Mittelfußprellung ausgewechselt werden musste. „Die Schwellung ist glücklicherweise schnell zurückgegangen“, lässt Köstner wissen. Lukas Rietzler konnte von der Verletztenliste gestrichen werden. Auch Sebastian Schmeiser ist nach seiner Schulterluxation zum Wochenanfang wieder ins Training eingestiegen. Es sieht so aus, als würde der Abwehrchef um eine Operation herumkommen.

      In München hat die Mannschaft taktisch diszipliniert gespielt, wenn auch sehr defensiv, was Bayern-Trainer Tim Walter noch mehr ärgerte, als die Leistung der eigenen, jungen Mannschaft. Die abfällige Äußerung Walters auf der Pressekonferenz „gegen diese Truppe“ nicht gewonnen zu haben sowie die dauernden Verbalattacken gegenüber den Gästen und Schiedsrichtergespann, quittierte der eigentlich immer sehr besonnene Köstner nur mit Kopfschütteln, „er hätte sich leichter auf seine Arbeit als Coach konzentrieren sollen“. Der Bayern-Trainer wurde denn auch medial in der Tagespresse dafür kritisiert: „Walter zog es anschließend einmal mehr vor, sich maßlos über den gegnerischen Trainer und dessen Spielweise zu echauffieren … er täte gut daran, sich endlich der teils unangenehmen Realität im Männerfußball zu stellen.“ Gegen Schlusslicht Unterföhring wird beim FC Memmingen so oder so wieder eine offensivere Variante gefordert sein. Beim Blick auf die Tabelle ist jedem klar, dass für beide Seiten nur ein Sieg zählt. Der FCM, momentan auf einem Relegationsrang, könnte zumindest den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen. Für den Verlierer dieser Begegnung ziehen sportlich dunkle Wolken auf, selbst wenn das Wetter mitspielt.

      PM FC Memmingen
    • Der FC Memmingen verpasst gegen den Tabellenletzten den Befreiungsschlag. :(
      Nach 2:1-Führung wurde gegen den FC Unterföhring kurz vor Schluss der Ausgleich kassiert.


      FC Memmingen - FC Unterföhring 2:2 (1:1)
      0:1 Andreas Faber (34.)
      1:1 Muriz Salemovic (45.)
      2:1 Furkan Kircicek (72.)
      2:2 Andreas Faber (85.)

      Zuschauer: 615

      Gelb-Rot: Fabian Krogler (81./FC Memmingen/Foulspiel + Unerlaubtes Betreten des Platzes)

      Wieder kein Heimsieg: Memmingen hängt weiter tief im Keller

      Der FC Memmingen wollte den Auswärtspunkt bei den Bayern-Amateuren veredeln und gegen den FC Unterföhring im Nachholspiel am Mittwochabend den ersten Heimsieg seit zwei Monaten einfahren. Nach Rückstand hatte die Anderl-Elf die Partie gedreht und führte bis kurz vor Schluss mit 2:1, kassierte aber dann doch noch den Ausgleich und hängt damit weiter tief im Tabellenkeller fest. Der Aufsteiger aus dem Münchner Nordosten wurde für einen kämpferische Auftritt mit einem Punkt belohnt, wartet aber damit immer noch auf den allerersten Saisonsieg.

      fupa.net/berichte/regionalliga…gen-haengt-we-972931.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

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