FSV Erlangen-Bruck - FC Amberg 3:2 (2:0) [10.Spieltag - Bayernliga - 17/18]

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    • FSV Erlangen-Bruck - FC Amberg 3:2 (2:0) [10.Spieltag - Bayernliga - 17/18]

      „Intakter FC Amberg“ ist voller Zuversicht
      Bayernliga-Fußballer sind am Samstag um 16 Uhr beim FSV Erlangen-Bruck zu Gast – Nico Herrndobler fällt längerfristig aus

      Amberg. (asl) Zusammenrücken, weitermachen und sich endlich belohnen – unter diesem Motto ist die letzte Woche der Bayernliga-Fußballer des FC Amberg gestanden. „Die Jungs haben in den Trainings mächtig Gas gegeben, sind motiviert und bereit, aus Mittelfranken etwas mitzunehmen“, berichtet Trainer Lutz Ernemann vor der Partie am Samstag um 16 Uhr beim FSV Erlangen-Bruck. Neun Spieltage sind inzwischen in dieser Saison absolviert, die Ausbeute der Gelb-Schwarzen ist – auf dem ersten Blick – bescheiden. Drei Zähler durch den 1:0-Sieg bei der DJK Don Bosco Bamberg stehen zu Buche, damit verbunden ist der letzte Tabellenplatz. Allerdings gab es, bis auf 0:4 beim SV Viktoria Aschaffenburg, ausnahmslos knappe Ergebnisse. So zuletzt auch beim 1:2 gegen den Spitzenreiter SC Eltersdorf, gegen den die Vilsstädter erneut Paroli boten. Das sind die nüchternen Zahlen. Wer nun glaubt, dass sich die Moral der FC-Fußballer im Keller befindet, sieht sich getäuscht. Im Gegenteil: „Das Team ist intakt und beweist enorme Eigeninitiative“, so Ernemann. Bestes Beispiel dafür die Aktion in dieser Woche, als der Mannschaftsrat ohne die Trainer den Kader zusammenrief und sich so in einem sogenannten „Kriegsrat“ intern auf die kommenden Aufgaben einschwor.

      „Die Folge war“, erzählt Ernemann, „dass die Trainings in dieser Woche auf richtig hohem Niveau waren“. „Die Jungs wollen es erzwingen. Ich hoffe, dass sie sich endlich belohnen“, so der Amberger Coach weiter. In der Teamsitzung sei vor allem der Umstand angesprochen worden, dass es oftmals nur die Kleinigkeiten und persönlichen Schnitzer sind, die ein bislang besseres Abschneiden verhindert haben. Das Pendel soll nun gegen den FSV Erlangen-Bruck um Trainer Normann Wagner auf die Amberger Seite ausschlagen. Der Landesliga-Aufsteiger aus Mittelfranken erwischte einen denkbar schlechten Saisonstart mit einem Punkt aus fünf Spielen, hat sich aber inzwischen gefangen. Zuletzt gab es neun Zähler aus vier Partien, darunter einen doch etwas überraschenden 3:1-Heimerfolg gegen Aschaffenburg. So arbeitete sich der FSV auf den 13 Tabellenrang hoch und will nun, so ist seitens der Brucker zu lesen, „diesen Trend gegen Amberg fortsetzen“. Das soll über den Kampf gelingen, denn „für schönes Spiel gibt es in dieser Tabellenregion keine Punkte“, lautet die Prämisse für die Heimpartie gegen die Vilsstädter.

      Die gehen aber sicherlich bestens gerüstet in die Begegnung. „Wir haben den Gegner zuletzt beobachtet, ausgiebig analysiert und uns die richtige Taktik zurechtgelegt“, verspricht Ernemann, ohne dabei verständlicherweise auf Details einzugehen. „Meine Jungs wollen das Unmögliche bewerkstelligen. Wenn wir dann auch endlich mal das nötige Quäntchen Glück haben, nehmen wir aus Mittelfranken was mit.“ Zumal bis auf den Dauerverletzten Johannes Ritter nahezu der gesamte Kader zur Verfügung steht. Eine Hiobsbotschaft musste der FC in dieser Woche allerdings dennoch verkraften. Neuzugang Nico Herrndobler zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und wird wohl bis zur Winterpause ausfallen. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

      PM FC Amberg
    • FSV Erlangen-Bruck - FC Amberg 3:2 (2:0)
      1:0 Timur Zenginer (12.)
      2:0 Oliver Seybold (18. Foulelfmeter)
      2:1 Michael Dietl (79.)
      3:1 Petrit Djonbalic (82.)
      3:2 Michael Dietl (84.)

      Zuschauer: 156


      Der Aufsteiger aus Erlangen Bruck konnte das Schlusslicht, den FC Amberg mit 3:2 in Schach halten. Trainer Normann Wagner war mit der Art und Weise des Auftritts seines Teams unzufrieden: "Es war ein glücklicher Heimsieg, wir haben immer zur rechten Zeit die Tore erzielt, wenngleich Amberg nie aufgesteckt hat. Die Leistung meiner Mannschaft ist ausbaufähig, dennoch nehmen wir die drei Punkte gerne mit und versuchen, nächstes Mal besser aufzutreten."
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • FC Amberg bleibt Happy End versagt
      Bayernliga-Fußballer unterliegen beim Aufsteiger FSV Erlangen-Bruck mit 2:3 (0:2) – Zwei Treffer von Michael Dietl reichen gegen effektive Gastgeber nicht

      Amberg. (lst) Erneut kein glückliches Happy End für die Bayernliga-Fußballer des FC Amberg, für die alles beim Alten bleibt. Die Mannschaft des Trainerduos Lutz Ernemann und Bastian Ellmaier zeigte am Samstag vor 156 Zuschauern beim Aufsteiger FSV Erlangen-Bruck, wie schon in den Wochen zuvor, eine gute Leistung, belohnte sich aber erneut nicht. Gegen die effektiven Mittelfranken unterlagen die Gelb-Schwarzen mit 2:3 (0:2) und zieren weiterhin mit nur drei Punkten das Tabellenende. „Meine Jungs wollen das Unmögliche bewerkstelligen. Wenn wir dann auch endlich mal das nötige Quäntchen Glück haben, nehmen wir aus Mittelfranken was mit“, hatte Ambergs Trainer vor dem Spiel gehofft, zumal sich seine Truppe beim „internen Kriegsrat“ während der Woche nochmals ganz explizit auf die Partie eingeschworen hatte. Den Vilsstädtern standen, bis auf den Dauerverletzten Johannes Ritter und Nico Herrndobler, der wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel wohl bis zur Winterpause ausfallen wird, der gesamte Kader zur Verfügung.

      Die taktische Vorgabe, die der FCA-Coach vor der Partie zu Recht nicht preisgeben wollte, war vom Anpfiff weg klar erkennbar. Die Gelb-Schwarzen setzten aus einer verstärkten Defensive heraus auf Konter, wollten den Spielaufbau der Gastgeber erst gar nicht zustande kommen lassen. Und: „Meine Jungs hatten sich vorgenommen, die individuellen Fehler abzustellen“, so Ernemann. Löbliche Vorsätze, doch leider hatte der FCA die Rechnung ohne den Wirt, sprich den FSV Erlangen-Bruck, gemacht. Für den Gastgeber gab es zuletzt neun Zähler aus vier Partien, darunter einen doch etwas überraschenden 3:1-Heimerfolg gegen Aschaffenburg. So arbeitete sich der FSV auf den 13 Tabellenrang hoch und wollte, so war seitens der Brucker zu lesen, „diesen Trend gegen Amberg fortsetzen“. Es trafen so zwei Teams mit jeweils guten Vorsätzen aufeinander, wobei die Gäste vom Anpfiff weg giftiger und unterm Strich besser auftraten. Der FSV hingegen konnte an die zuletzt gezeigten Leistungen nicht anknüpfen, zeigte sich aber ungemein effektiv. So in der zwölften Minute, als sich Rafael Hinrichs auf der Außenbahn gegen die FCA-Abwehr durchsetzte, nach innen passte, wo der alleingelassene Timur Zenginer nur noch einzuschieben brauchte – mit dem ersten gelungenen Angriff gingen die Mittelfranken in Führung.

      Und es dauerte gerade einmal sechs Minuten, als Kapitän Oliver Seybold im Amberger Strafraum von den Beinen geholt wurde und Referee Björn Söllner zu Recht auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte flach rechts unten den Strafstoß sicher zum 2:0 (18.). Wer nun gedacht hatte, dass Amberg angesichts des frühen Rückstands auseinanderfallen würde, sah sich aber getäuscht. Im Gefühl des sicheren Sieges überließen die Platzherren nach und nach den Vilsstädtern die Spielkontrolle, wobei die wiederum zu oft ihre Möglichkeiten nicht nutzten. Bis zur 79.Minute, als FSV-Schlussmann Mathias Beck den Ball vertändelte, Michael Dietl sich das Leder schnappte und zum 1:2 ins leere Tor einschob – der letzte Weckruf zur Schlussoffensive der Amberger, die sich in der 82. Minute jedoch einen Konter einfingen, den Petrit Djonbalic zum 3:1 vollendete. Dass die Moral beim FCA intakt ist, bewies die Endphase: Mit einem wunderschönen Distanzschuss verkürzte erneut Dietl auf 2:3 (84.). In den letzten Minuten probierten die Oberpfälzer wirklich alles, allerdings schaukelte Erlangen den Heimsieg über die Zeit: „Es war ein glücklicher Sieg. Wir haben immer zur rechten Zeit die Tore erzielt, wenngleich Amberg nie aufgesteckt hat. Die Leistung meiner Mannschaft ist ausbaufähig, dennoch nehmen wir die drei Punkte gerne mit und versuchen, nächstes Mal besser aufzutreten“, sagte nach dem Schlusspfiff Brucks Coach Normann Wagner.

      FSV Erlangen-Bruck – FC Amberg 3:2 (2:0)

      FSV Erlangen-Bruck: Beck; Sperber, Bauernschmitt, Hinrichs, Zenginer (67. Basener), Seybold, Djonbalic (83. Napolitano), Arapoglu, Uluca (74. Drießlein), Wolf, Özdemir

      FC Amberg: Bleisteiner; Fischer, Kojic (46. Schulik), Helleder, Kühnlein, Keilholz, Dietl, Haller (78. Haller), Popp (46. Stellmach), Tischler, Gömmel

      Tore: 1:0 Zenginer (12.), 2:0 Seybold (18./Foulelfmeter), 2:1 Dietl (79.), 3:1 Djonbalic (82.), 3:2 Dietl (84.)

      Zuschauer: 156

      PM FC Amberg

      Schiedsrichter: Björn Söllner (Schonungen).