8. Spieltag: 1. FC Bocholt - SV Straelen

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    • 1. FC Bocholt - SV Straelen 0:1 (0:1)
      0:1 Tim Winking (22./Eigentor)

      Zuschauer: 300

      Bocholt mit: Milovanovic - Bleker, Winking, Beckert - Nemec, Welter (46.Gurny), Bugla (Volmering), Meißner, Belkassem (46.Möllmann) - Öztürk, Goris


      1. FC Bocholt verliert nach Missverständnis
      Hünting-Elf unterliegt SV Straelen durch Eigentor von Winking

      Oberligist 1. FC Bocholt hat es am Sonntag nicht geschafft, den Tabellenführer zu stürzen. Die Mannschaft von Trainer Manuel Jara musste sich in der heimischen Stölting-Arena dem SV Straelen geschlagen geben und hinkt den eigenen Ansprüchen damit weiter deutlich hinterher. Der einstige Titelkandidat ist nach acht Spieltagen nur einen Punkt von einem Abstiegsrang entfernt. „Statt des positiven Drucks durch die Zielsetzung haben wir jetzt den durch die Tabelle. Das ist auch nicht besser“, sagte Jara nach der 0:1 (0:1)-Niederlage. Die entscheidende Szene spielte sich in der 22. Minute ab, als der SV Straelen den Ball halbhoch in den Strafraum spielte. Tim Winking ging zum Ball, als der für den unter der Woche erkrankten Maurice Schumacher im Tor stehende Maksimilijan Milovanovic laut, aber vielleicht etwas zu spät „Torwart“ rief. Doch Winking legte den Ball mit dem Kopf am Keeper vorbei ins eigene Tor. „Gefühlt musste ich etwas in dieser Szene machen, da ich den Gegenspieler im Nacken hatte. Letztendlich war es die falsche Entscheidung“, sagte Winking. Aber auch Milovanovic gab sich selbstkritisch. „Eigentlich darf ein Spieler nicht mehr an den Ball gehen, wenn gerufen wird. Vielleicht muss ich aber eher rufen. Ich denke, wir sind beide nicht ganz unschuldig“, sagte der Torhüter. Jara wollte danach keine Torhüterdiskussion lostreten. „Maurice musste unter der Woche Tabletten nehmen. Deshalb war der Wechsel alternativlos. Ob er die Situation anders gelöst hätte, weiß ich nicht“, sagte der Trainer.

      Er hatte ansonsten ein chancenarmes Spiel gesehen, in dem der SV Straelen trotz namhafter Ausfälle sehr sicher in der Defensive stand und dem 1. FC Bocholt kaum einmal genügend Raum gab, um Chancen zu kreieren. Lediglich einmal wurde die Gästeabwehr ausgehebelt, als Philipp Goris nach feinem Zuspiel von André Bugla alleine vor dem Tor stand, er den Ball aber ohne jeden Druck in die Arme von SVS-Torhüter Keisuke Ishibashi schoss. „Das war die wahrscheinlich beste Chance im Spiel. Doch wir machen die Tore im Moment einfach nicht“, sagte Jara. Auch Buglas Schuss nur eine Minute später wurde von Ishibashi entschärft. Auf der anderen Seite musste sich Milovanovic kaum einmal strecken. Lediglich Randy Grens näherte sich zweimal bedrohlich dem Tor (20., 23.). Jara reagierte in der Halbzeit und brachte Niklas Möllmann und Christian Gurny für Souhail Belkassem und Mike Welter. Und zunächst ging es auch gut los. Goris (52.), und Bugla (55., 56.) setzten erste Schüsse ab, doch ernsthaft in Gefahr geriet das Straelener Tor danach nicht mehr. Der Gegner machte die Räume eng, befreite sich auch geschickt aus Pressingsituationen und erspielte sich durch Drilon Istrefi (56.) und René Jansen (73.) auch noch zwei gute Möglichkeiten. Beim 1. FC Bocholt war der Wille zwar zu erkennen, aber die Abstände auf dem Spielfeld mitunter viel zu groß. Auch gedanklich wirkten die Gäste schneller, sodass sie den Sieg letztendlich sicher über die Zeit brachten. „Das ist eine abgezockte Mannschaft. Hintenheraus hat sie uns am langen Arm vertrocknen lassen“, sagte Jara. Er hatte als letzte Wechseloption in der 73. Minute Jan-David Volmering für André Bugla gebracht. „Mehr Möglichkeiten hatten wir von der Bank leider nicht“, so der Coach.

      Quelle: BBV
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Es wundert mich ein wenig das von der heimische Presse noch keinerlei Kritik zu lesen sind. Auf den PK's werden keine kritischen Stimmen laut, weder von Presse noch von Fanseite. Dabei kann man in privaten Gesprächen bei fast jedem Zuschauer mittlerweile das gleiche heraushören, völlige Unzufriedenheit und Unverständis für alles, was Jara in dieser Saison bisher abliefert - auf und neben dem Platz (Interviews).
      1. FC Bocholt 1900 e.V. - Die Macht vom Hünting
    • Was in dem Spiel gezeigt worden ist war unter aller Sau für jeden zahlenden Fan der sich das noch antut! Sonntag für Sonntag wird es peinlicher, der Verein sollte sich nicht wundern wenn immer mehr Leute irgendwann die Schnauze voll haben - und das alles nur dank der aussagen von Jara, die er auch noch Woche für Woche wiederholt :schreck2: anstatt ENDLICH sich selbst und die Ziele zu korrigieren!! größte Lachnummer im bocholter Fußball !!
    • Also einfach "Jara raus!"? Und was oder wer stattdessen?

      Hätten wir irgendwie noch das 1:1 gemacht wären an diesem Wochenende wohl alle zufrieden gewesen. Nicht mit dem Spiel der Schwatten, aber dem Resultat... "besser als nichts, kann man mit leben."
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Und noch die Gästesicht:

      SV Straelen erobert auch den Hünting

      Der SV Straelen hat's schon wieder getan. Nämlich gewonnen. Zum sechsten Mal am gerade einmal achten Spieltag. Langsam werden die Auftritte des Aufsteigers unheimlich. Am traditionsreichen Hünting mussten die Grün-Gelben am Sonntag ohne ihren Lenker und Denker auskommen - Kevin Weggen war wegen einer Gelb-Rot-Sperre zum Zuschauen verurteilt. Dennoch trat der SV Straelen vor rund 300 Besuchern so auf, als sei nichts gewesen. Die Mannschaft kontrollierte 90 Minuten lang das Geschehen. Und dies bei einem Gegner, den nicht gerade wenige Kenner des Oberliga-Fußballs vor dem Saisonstart als Titelkandidaten auf dem Zettel hatten.

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      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Dionysus schrieb:

      Also einfach "Jara raus!"? Und was oder wer stattdessen?

      Hätten wir irgendwie noch das 1:1 gemacht wären an diesem Wochenende wohl alle zufrieden gewesen. Nicht mit dem Spiel der Schwatten, aber dem Resultat... "besser als nichts, kann man mit leben."
      Ein Trainerrauswurf ist doch heutzutage nichts besonderes mehr, und einen neuen wird mal wohl schnell finden. Fakt ist doch, so kann es nicht weiter gehen.
      Jara könnte man in einer anderen Funktion bestimmt noch im Verein unterbringen.
    • Borusse II schrieb:

      Dionysus schrieb:

      Also einfach "Jara raus!"? Und was oder wer stattdessen?
      Hätten wir irgendwie noch das 1:1 gemacht wären an diesem Wochenende wohl alle zufrieden gewesen. Nicht mit dem Spiel der Schwatten, aber dem Resultat... "besser als nichts, kann man mit leben."
      Ein Trainerrauswurf ist doch heutzutage nichts besonderes mehr, und einen neuen wird mal wohl schnell finden. Fakt ist doch, so kann es nicht weiter gehen. Jara könnte man in einer anderen Funktion bestimmt noch im Verein unterbringen.

      Jara ist Trainer und ehrgeizig. Wenn er weg ist, dann m.M. auch ganz.
      Manager/sportlicher Leiter geht ja nicht mehr, da wurde schließlich jetzt M.Welling installiert. Und als Frischling und alter Spezi von Jara frage ich mich auch, würde er aktuell ernsthaft durchgreifen und Jara entlassen? Ich glaube da wird eher zusammengehalten!
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)