FC 08 Homburg - Eintracht Trier

    • FC 08 Homburg - Eintracht Trier

      Traditionsderby gegen Eintracht Trier am Freitag

      Erster gegen Vierter heißt es am Freitagabend, 13. Oktober 2017, im Waldstadion. Zu Gast ist der SV Eintracht Trier, der wie der FCH zu dieser Saison in die Oberliga abgestiegen ist. Anpfiff der Partie ist um 19:30 Uhr.

      Es wird am Freitag auch das Duell der beiden Toptorjäger der Liga, wobei Patrick Dulleck sich einen ordentlichen Vorsprung herausgearbeitet hat. 13 Treffer erzielte er in den ersten 13 Partien, Verfolger Jan Brandscheid von der SVE steht bei neun Toren, allerdings bei einem Spiel weniger. 16 Punkte liegen zwischen beiden Teams in der Tabelle.

      Quelle: fc08homburg.de/start/alle-news…cht-trier-am-freitag.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Ein Hauch von Regionalliga: SVE gastiert beim Spitzenreiter
      Am Freitagabend (13. Oktober) kommt es in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zum Duell zweier Regionalliga-Absteiger. Der Tabellenvierte Eintracht Trier ist dann bei Spitzenreiter FC 08 Homburg im Waldstadion zu Gast. Auch wenn die Gastgeber als haushoher Favorit (13 Spiele, 13 Siege) in die Partie gehen, will sich der SVE nicht verstecken und der Elf von Trainer Jürgen Luginger das Leben so schwer wie möglich machen. Denn: Auch die Moselstädter haben in dieser Saison erst ein Spiel verloren.

      Selten hat man Eintracht-Cheftrainer Daniel Paulus vor einer Partie in dieser Saison so gelöst erlebt, wie in dieser Woche. Und das, obwohl am Freitagabend das absolute Spitzenspiel des 14. Spieltags der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ansteht. Tabellenführer Homburg hat jedes Einzelne seiner bisherigen 13 Spiele gewinnen können, grüßt mit acht Zählern Vorsprung vom Platz an der Sonne. „Es ist das einzige Spiel in der Saison, wo keiner etwas von uns erwartet. Wir haben absolut nichts zu verlieren und können ganz befreit aufspielen“, erklärt Coach Paulus seine Gelassenheit vor dem nahenden Top-Spiel. Der 37-Jährige ergänzt: „Homburg hat die beste Mannschaft und quasi keine Schwachstellen. Sie arbeiten unter komplett anderen Voraussetzungen und haben mit Abstand die größten Möglichkeiten in der Liga. Aber in einem Spiel ist immer alles möglich. Wir dürfen uns nicht kleiner machen, als wir sind und wollen dem Favorit das Leben natürlich so schwer wie möglich machen.“ Dabei darf der SVE durchaus selbstbewusst ins benachbarte Saarland fahren. Obwohl am vergangenen Wochenende gegen Hertha Wiesbach daheim nur ein 1:1-Unentschieden gelang, zeigten die Moselstädter doch eine sehr ansprechende Leistung. Im Vergleich zum Saisonbeginn geht der Trend des jungen Teams eindeutig nach oben. So sieht das auch Daniel Paulus: „In den vergangenen Wochen konnte man eine schrittweise Leistungssteigerung von uns sehen. Ich hoffe auch, dass die gute Partie gegen Wiesbach den Jungs nochmal einen Schub gegeben hat. Sie haben jedenfalls gut trainiert und freuen sich auf das Spiel.“

      Beim ewigen Traditionsduell zwischen dem FCH und Eintracht Trier treffen auch zwei der beiden treffsichersten Oberliga-Angreifer aufeinander. Jan Brandscheid belegt mit seinen bisher neun Saisontreffern einen geteilten zweiten Rang in der Torschützenliste, während Homburgs Patrick Dulleck sogar schon 13 Mal einnetzen konnte und dem FCH damit auch in diesem Ranking die Spitzenposition einbringt. Neben der Torgefahr von Brandscheid ist für SVE-Trainer Paulus gegen Homburg aber auch ein anderer Aspekt entscheidend: „Wir müssen frech sein, müssen als Mannschaft auftreten und bis zum Schluss fighten. Wenn dann alles passt, können wir den FCH ärgern.“ Für dieses schwierige Unterfangen steht dem Trainerteam beinahe der komplette Kader zur Verfügung, lediglich Michael Dingels, Meliani Saim (beide Aufbautraining) und Stephan Schuwerack (Grippe) werden die Reise zu den Grün-Weißen wohl nicht mit antreten können.

      Sehr wohl mit ins Waldstadion begleiten, werden Eintracht Trier aber voraussichtlich zahlreiche Fans. Der Fanbeirat des SVE hatte im Vorfeld alle Anhänger der Blau-Schwarz-Weißen aufgerufen, die Mannschaft beim Ligaprimus zu unterstützen. „Das wird eine tolle Sache. Auch für die beiden Fanlager ist die Partie in dieser Liga sicher ein Highlight. Dazu ist es auch noch ein Flutlichtspiel – ich rechne mit einer tollen Atmosphäre“, freut sich auch Trainer Paulus. Anstoß im Homburger Waldstadion ist am Freitag um 19:30 Uhr. Für alle Daheimgebliebenen wird SVE-TV die Partie wieder live in Bild und Ton über den YouTube-Kanal von Eintracht Trier übertragen.

      PM Eintracht Trier
    • Beste Saisonleistung wird nicht belohnt: Eintracht unterliegt beim Spitzenreiter
      Auch Eintracht Trier kann die Siegesserie des FC 08 Homburg am 14. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nicht beenden. Obwohl der SVE dem Favoriten das Leben im Waldstadion über 90 Minuten schwer machte, mussten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Moselstädter am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Bereits am kommenden Samstag wartet mit dem FK Pirmasens der nächste Top-Gegner auf die Paulus-Elf.

      Eine im Vergleich zum Wiesbach-Heimspiel auf zwei Positionen veränderte Startelf schickte Eintracht-Cheftrainer Daniel Paulus auf die Mission „Sensation“ beim FC Homburg. Kevin Heinz beackerte wieder seine angestammte linke Abwehrseite, Georgios Lyras musste für den Dauerbrenner weichen. Außerdem startete Tim Garnier – am vergangenen Wochenende Torschütze zum wichtigen 1:1-Ausgleich gegen Hertha Wiesbach – für Dominik Kinscher. Eine besondere taktische Maßnahme hatte sich das Trainerteam außerdem für Godmer Mabouba überlegt: Der Franzose nahm Homburg-Torjäger Patrick Dulleck (Bis dahin: 13 Tore in 13 Spielen) in Manndeckung. Eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte. Der Angreifer fand zu keiner Zeit in die Partie, Mabouba folgte seinem Gegenspieler buchstäblich überall hin. Entsprechend harmlos fiel das Angriffsspiel der Hausherren im ersten Durchgang insgesamt aus. Die besseren Chancen – wenn man überhaupt davon sprechen kann – erarbeiteten sich zunächst die Blau-Schwarz-Weißen aus der ältesten Stadt Deutschlands. Doch zwei Kopfballgelegenheiten durch Mabouba ließ der SVE ungenutzt (17. u. 20.). Ein einziges Mal war dann die Trierer Hintermannschaft im ersten Spielabschnitt ungeordnet – und prompt durfte der Favorit den Führungstreffer bejubeln. Christian Lensch, kurzfristig für Ex-Eintrachtler Patrick Lienhard in die Startelf gerutscht, zog von der linken Seite ins Zentrum, wurde nicht entscheidend gestört und versenkte das Leder im Gehäuse von Eintracht-Keeper Popescu (41.).

      Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff hatte der SVE dann Glück, als Konstantinos Neofytos einen Abpraller aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte (47.). Die Szene diente für die Moselstädter scheinbar als Weckruf, denn der Tabellenvierte war nun vollends im Spiel angekommen. Die erste gute Gelegenheit ließ Leoluca Diefenbach noch ungenutzt (52.), nur vier Minuten später drückte der zur Pause für Garnier eingewechselte Alexander Biedermann das Leder zum vielumjubelten Ausgleich über die Linie (56.). Es war der erste Treffer des Angreifers für Eintracht Trier. Beinahe hätte Biedermann nur Augenblicke später die Partie vollends auf den Kopf gestellt, als er mit einem Abschluss aus spitzem Winkel nur knapp am gut reagierenden David Salfeld im Homburger Tor scheiterte. Diefenbachs Querpass geriet zuvor wenige Zentimeter zu lang (58.). In der Folge blieb die Partie hitzig, auch auf den Trainerbänken kam es vor 2029 Zuschauern immer wieder zu heftigen Wortgefechten. Die Vorentscheidung zu Gunsten des Favoriten aus dem Saarland fiel dann eine Viertelstunde vor Schluss. Nach einem Freistoß des FCH gelang Tom Schmitt aus dem Gewühl der erneute Führungstreffer (78.). Auch wenn die Eintracht im Anschluss alles versuchte, um nochmal den Ausgleich zu schaffen, brachten die Hausherren den knappen Vorsprung über die Zeit. In der Nachspielzeit gelang dem ansonsten abgemeldeten Dulleck per Elfmeter noch der Schlusspunkt zum 3:1 (90./+3). „Das war in jedem Fall unsere beste Saisonleistung. Wir haben es dem Favoriten heute wahnsinnig schwer gemacht und hätten ein Unentschieden sicher verdient gehabt“, bilanzierte Eintracht-Coach Daniel Paulus.

      Bereits am kommenden Samstag wartet das nächste Top-Spiel auf den SVE. Dann gastiert mit dem FK Pirmasens der Tabellenzweite im Trierer Moselstadion. Anstoß ist um 14 Uhr.

      Statistik:



      Eintracht Trier: Popescu – Bouzid, Maurer, Mabouba, Cinar, Heinz – Brandscheid, Fischer (79. Sasso-Sant), Diefenbach (83. Kahyaoglu – Noutsos – Garnier (46. Biedermann)

      FC Homburg: Salfeld – Gallego, Eichmann, Hahn, Stegerer – Schmitt (80. Gaiser), Telch, Sökler (90./+1 Giordano), Lensch (60. Lickert) – Neofytos, Dulleck

      Tore: 1:0 Lensch (41.), 1:1 Biedermann (56.), 2:1 Schmitt (78.), 3:1 Dulleck (90./+3, FE)

      Schiedsrichter: Nicolas Winter

      Zuschauer: 2029

      PM Eintracht Trier

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wupper Schalker ()

    • Benutzer online 1

      1 Besucher