19.Spieltag: Wormatia Worms - SC Freiburg II 1:4

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    • 19.Spieltag: Wormatia Worms - SC Freiburg II 1:4

      Nachdem es in den letzten Jahren ca. ein Dutzend mal für mich nicht geklappt hat ein Wormatia-Heimspiel live im Stadion zu sehen, habe ich nun das morgige Spiel auf dem Plan. Irgendwie fürchte ich auch diesmal eine Absage. Regen, Würmer im Rasen, Maulwürfe unterm Elfmeterpunkt, alte Weltkriegsbomben im Geläuf. Irgendwas ist ja immer. Aber morgen, morgen bitte nicht. :beten:
    • Seit wir den Hybridrasen haben, muss es schon 24 Stunden sintflutartig durchregnen, damit der Platz unbespielbar wird. Die Würmer haben nicht mehr viel zu fressen und die Tellerminen und Phosphorgeschosse sind alle entsorgt. Also keine Sorge :)
      "Der alteingesessene Supporter bezieht seine identität als Fan aus der lebenslangen bindung an den Fußball und seinen Klub. Nichts kann diese Zuneigung erschüttern, keine Niederlage, kein Abstieg, keine Ehekrise."

      "Mit Wormatia haben wir uns Zielsicher den Verein ausgesucht, der sich offensichtlich vorgenommen hat, das Spannungsverhältnis zwischen Enttäuschung, Versagen sowie Rettung und Glück in letzter Sekunde im endlosen Dauerbetrieb zu testen."
    • @Asa
      Hab Dank, Spaß hat's mir gemacht.

      Den Wormsern wohl eher nicht. Grad mal 590 Zuschauer, Stimmung war keine vorhanden, es gab nur ganz vereinzelt VfR-Rufe. Mir gefällt dieses in die Jahre gekommene Stadion sehr gut, die Rindswurst und das Kuchenbuffet wussten auch zu überzeugen.

      Die 1:0 Pausenführung der Wormatia war schon recht glücklich, Freiburg wusste in Durchgang 1 seine Chancen noch nicht zu nutzen, u.a. Innenpfosten und Lattentreffer binnen drei Sekunden, und auch der Wormser Torwart war richtig gut.

      Der erste Angriff der Freiburger nach der Pause führte dann direkt zum Ausgleich. Guten Morgen! Kurze Zeit später dann ein Konter zum 1:2. Danach fehlte mir bei der Wormatia ein konsequentes Aufbäumen. War mir insgesamt zu wenig, und die späteren Treffer zum 1:3 und 1:4 irgendwie folgerichtig. Auffallend auch das ziemlich motzige Tribünenpublikum um mich herum. Schon nach wenigen Minuten wurde ob der Leistung gemault, trotz Pausenführung wurde gemotzt und in Hälfte 2 wurde alles schlecht geredet. Der Schiri bekam auch noch sein Fett weg, den fand ich aber generell zu kleinlich, auf beiden Seiten. Anfeuerung oder aufmunternder Applaus waren Fehlanzeige.

      Wie dem auch sei, ich habe mich gefreut nach all den Jahren endlich mal ein Wormatia-Heimspiel besuchen zu können. Hätte mir dabei auf jeden Fall ein anderes Ergebnis gewünscht, und drücke nun die Daumen für den Klassenerhalt. Nett war es trotzdem. :ja2:
    • Das Tribünenpublikum ist traditionell motzig, das war gestern aber eigentlich noch recht ruhig. War halt die siebte Niederlage im neunten Heimspiel und das bei dem Wetter, da kommt dann so eine Stimmung raus.
      "Der alteingesessene Supporter bezieht seine identität als Fan aus der lebenslangen bindung an den Fußball und seinen Klub. Nichts kann diese Zuneigung erschüttern, keine Niederlage, kein Abstieg, keine Ehekrise."

      "Mit Wormatia haben wir uns Zielsicher den Verein ausgesucht, der sich offensichtlich vorgenommen hat, das Spannungsverhältnis zwischen Enttäuschung, Versagen sowie Rettung und Glück in letzter Sekunde im endlosen Dauerbetrieb zu testen."
    • und bei den 7 Heimniederlagen war ja noch nicht mal eine dabei, wo man es auf den Schiri oder grenzenloses Pech schieben konnte. Die Gegner waren einfach besser. Auf der Gegengerade sieht das Spiel unserer Wormatia auch nicht besser aus. Es wird weniger geschimpft, das liegt aber auch daran, dass man auf 10 Armlängen keinen Nachbarn mehr hat, der mit einstimmt.
      Was mich schlicht verzweifeln lässt (und das geht jetzt an die anderen Wormatia-Freunde hier im Forum), ist die Tatsache, dass ich keinem einzigen der Spieler mittlere RL-Qualität absprechen möchte, aber die Gesamterscheinung jämmerlich ist. Klar, kann mal ein schneller Spielzug zum Gegentor führen, wie beim 1:2 am Samstag, dass man aber eine Blaupause darauf legen kann, Ball im Klein-Klein im Mittelfeld verloren, schneller Gegenzug, 2 gegnerische Stürmer überlaufen die völlig im freien Raum platzierte Abwehr, Tor, das nervt. Außer Saarbrücken und Elversberg hat kein Gegner Druck gemacht, aber alle waren schneller im Umschaltspiel. Wir haben jede Saison 1-3 Heimspiele dabei, bei denen wir hoch gegen schnelle , ballsichere Gegner verlieren (bevorzugt U23 Mannschaften), aber so wie dieses Jahr, dass die defensiven 6 Spieler gar keinen Zugriff, bei keinem (!) Spiel bekommen, das hatten wir noch nie. Wenn ich dazu noch ein Spiel wie in Völklingen ansehe, wo ich die ersten 10 Minuten dachte, Wormatia spielt gegen eine Verbandsligamannschaft im Pokal und dann führt jeder Gegenstoß des eher mäßig starken Gegners zur Gefahr, dann scheint mir die Aufteilung im defensiven Mittelfeld und da dann durchaus das Spielerpotential das Problem zu sein. Von der unkonstanten Mannschaftsaufstellung möchte ich nicht reden. Ich denke, dieses Jahr wurde der Fehler darin gemacht, dass man sich bei den Neuverpflichtungen auf den Sturm konzentriert hatte und die Abgänge von Köksal und Löchelt im Schlussverkauf kompensieren wollte. Das hat eindeutig nicht geklappt.
      Und diese Bewertung kann man für jedes Heimspiel in dieser Saison treffen. Das Gute ist, nix ist verloren, aber wenn die Stimmung so im Eimer ist, wackelt natürlich die Mannschaft bei jedem Fehlpass.
    • Das 1:4 gegen Hoffenheim würde ich als einziges ausnehmen, das musste man von den Chancen her eigentlich gewinnen. Die dickste Baustelle ist und bleibt die Zentrale, in dem Loch in der Mitte am Samstag hätte ein LKW wenden können. Hier fehlt die Ballsicherheit, Gewandheit und Aggressivität eines Loechelt und Köksal komplett. Das ist der Hauptgrund für die vielen Gegentore, denn das kann niemand im Kader kompensieren. Hier war das lange Warten auf einen Ersatz allerdings keine Taktik, man hatte sich bei den Wunschkandidaten halt Absagen geholt - Telch z.B. ist lieber nach Homburg. Auf Rechts wiederum fehlt völlig die Geschwindigkeit eines Ludmann, auch wenn mir Schmitt gut gefällt und sich langsam macht. Zinram ist zwar schnell, hat aber auch nach vier Jahren Regionalliga leider null Spielverständnis.
      "Der alteingesessene Supporter bezieht seine identität als Fan aus der lebenslangen bindung an den Fußball und seinen Klub. Nichts kann diese Zuneigung erschüttern, keine Niederlage, kein Abstieg, keine Ehekrise."

      "Mit Wormatia haben wir uns Zielsicher den Verein ausgesucht, der sich offensichtlich vorgenommen hat, das Spannungsverhältnis zwischen Enttäuschung, Versagen sowie Rettung und Glück in letzter Sekunde im endlosen Dauerbetrieb zu testen."