[19.Spieltag 17/18] Eintracht Trier - TuS Rot-Weiß Koblenz 2:0 (1:0)

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    • [19.Spieltag 17/18] Eintracht Trier - TuS Rot-Weiß Koblenz 2:0 (1:0)

      Zum Rückrundenauftakt: Eintracht empfängt Rot-Weiß Koblenz
      Innerhalb von nur fünf Tagen hat Eintracht Trier gleich zwei Mal eine TuS aus Koblenz imheimischen Moselstadion zu Gast. Den Anfang macht am Samstag die TuS Rot-Weiß Koblenz,ehe am Mittwoch Regionalligist TuS Koblenz im Rheinlandpokal-Viertelfinale in die ältesteStadt Deutschlands reist. Mit dem Duell gegen Rot-Weiß beginnt für den SVE in der OberligaRheinland-Pfalz/Saar offiziell die Rückrunde. Im Hinspiel trennten sich beide Teams nach einerdramatischen Schlussphase und zwei späten Eintracht-Treffern mit 3:3, nun will der SVE aufheimischen Geläuf den nächsten Dreier.

      Keine vier Monate ist es her, da hat die junge Eintracht-Mannschaft beim Oberliga-Auftakt gegen RotWeißKoblenz ihre erste Reifeprüfung bestanden. Die Ungewissheit, die vor der Partie herrschte, warnach dem furiosen 3:3-Endergebnis der Erkenntnis gewichen, dass das neu formierte Team umCheftrainer Daniel Paulus über die wichtigsten Eigenschaften verfügte, die es im Fußball braucht:Leidenschaft, Moral und Teamgeist. Zwei späte Tore von Athanasios Noutsos (89./FE) und TimGarnier (90.) bescherten den Moselstädtern damals noch den Punktgewinn. Seitdem ist viel passiert.Der SVE hat sich mit einem starken Schlussspurt zum Ende der Hinrunde auf einen guten viertenRang in der Tabelle geschoben und auch die Koblenzer dürfen sich als Achter über einen Platz imsicheren Mittelfeld freuen. „Seit dem ersten Spieltag haben wir uns insgesamt wesentlichweiterentwickelt. Dass wir als Team so richtig zusammengewachsen sind, hat man nicht zuletzt in denletzten Spielen gesehen. Mit dem ersten Spiel kann man das kaum mehr vergleichen. Die jungenSpieler haben sich etabliert, wir haben außerdem große Fortschritte im taktischen und spielerischenBereich gemacht“, blickt Cheftrainer Daniel Paulus auf die Entwicklung seiner Mannschaft in denvergangenen Monaten zurück. Doch auch die Gäste vom Deutschen Eck haben sich zuletzt in einerguten Verfassung präsentiert. Die Elf von Trainer Fatih Cift ist seit Anfang Oktober ungeschlagen undbeendete am Mittwochabend mit einem 4:1-Erfolg auf beeindruckende Art und Weise dieRheinlandpokalträume des FSV Salmrohr.

      „Man hat im Hinspiel gesehen, wie schwer es ist, gegen Rot-Weiß Koblenz zu spielen. Hinzu kommt,dass wir aktuell immer auf genau die Teams treffen, die gerade einen Lauf haben. Gegen Engers undIdar-Oberstein ist es uns gelungen, diese Serien zu beenden und ich hoffe, dass wir das auch gegenKoblenz wieder schaffen“, berichtet Paulus von den Erwartungen an seine Mannschaft. Paulus, derunter der Woche auf dem Trainingsplatz aus beruflichen Gründen von seinem Co-Trainer RudiThömmes vertreten wurde, attestiert dem Team zumindest schon einmal die richtige Einstellung: „DieJungs brennen – erst recht nach der Absage des Kaiserslautern-Spiels. Alle wollen wieder Fußballspielen und haben – so hat es mir Rudi berichtet – im Training super mitgezogen. Es sind jetzt nochfünf Spiele bis zur Winterpause, da wollen wir nochmal alles geben.“ Erstmals seit einigen Wochenstehen dem Trainerteam des SVE für das Duell mit Rot-Weiß Koblenz (mit Ausnahme von MichaelDingels) alle Spieler zur Verfügung. Adam Bouzid, der gegen Idar-Oberstein einen Nasenbeinbrucherlitten hat, bekommt am Freitag eine Maske, die einen Einsatz ermöglichen soll. Auch Josef Cinar,der in der vergangenen Woche wegen Knieproblemen aussetzen musste, ist einsatzbereit. Anstoß derPartie zwischen Eintracht Trier und der TuS Rot-Weiß Koblenz ist am Samstag um 14 Uhr.

      PM Eintracht Trier
    • Vierter Sieg in Folge: Eintracht siegt auch gegen Koblenz
      Binnen fünf Tagen treffen die Mannen um Cheftrainer Daniel Paulus auf zwei Mannschaftenaus Koblenz – während am kommenden Mittwoch mit dem altbekannten Rivalen vomDeutschen Eck, der TuS Koblenz, im Rheinland-Pokal die Klingen gekreuzt werden, bat heutemit Rot-Weiß Koblenz der kleinere der beiden großen Koblenzer Vereine zum Tanz imMoselstadion.

      Nach dem witterungsbedingten Ausfall des Heimspieles gegen den 1. FCKaiserslautern II fanden heute also wieder neunzig Minuten Oberliga-Fußball auf heimischemGeläuf statt – mit dem besseren Ende für die Blau-Schwarz-Weißen: am Ende stand es 2:0 fürdie Heimelf.Der Auftakt in die „Koblenzer Woche“, er begann holprig – erst nach einer knappen Viertelstundekonnte die Eintracht mit der ersten Torchance aufwarten: ein schönes Zusammenspiel auf dem linkenFlügel zwischen Leoluca Diefenbach und Georgios Lyras landete auf dem Kopf von Goalgetter JanBrandscheid, dessen Flugkopfball nur knapp am rechten Pfosten vorbeizischte – Pech für die Eintrachtin einer ansonsten unter dem Strich ereignislosen Anfangsphase. Der SVE optisch überlegen, esdauerte aber wieder eine Viertelstunde, ehe erneut Torgefahr entstand: Lyras wirbelte über links, fandwieder Brandscheid, der aber von Thilo Kraemer zumindest elfmeterreif gehalten wird. Der Pfiff vonSchiedsrichter Michels blieb jedoch aus. Kurz vor der Pause Verwirrung vor dem Tor von TobiasOost: eine flache Hereingabe von Diefenbach landete beim aufgerückten Bouzid, der gleich zweimalan der vielbeinigen Abwehr der Koblenzer scheiterte. Torchancen im Viertelstundentakt – was dannaber folgte, war eine Viertelstunde Pause. 0:0 das Halbzeitergebnis.Die zweite Halbzeit ist fast auf die Minute genau eine – ja, Viertelstunde alt: Dominik Kinscher tanktsich auf dem rechten Flügel durch, passt zentimetergenau auf den freistehenden Tim Garnier, der imAnschluss keine Mühe hat, das Leder im rechten unteren Eck zu platzieren: das 1:0 (57.)! Es war einTreffer, der sich in den Minuten vorher andeutete, die Eintracht nahm das Heft noch mehr in die Hand,Lyras wirbelte befreit durch die Koblenzer Abwehr, tanzte ein ums andere Mal Sirtaki mit derInnenverteidigung und sorgte so für Unruhe im Defensivverbund der Gäste.

      Diese hatten jedoch nurkurze Zeit später die Riesen-Chance zum Ausgleich: ein Handspiel von Felix Fischer wurde zu Rechtmit dem fälligen Strafstoß bestraft, den Sascha Engel allerdings vergab – Popescu reagierte glänzendund hielt die Führung für den SVE fest (68.).Die Schlussphase: Unter diversen Wechseln hüben wie drüben litt der Spielrhythmus zusehends,geplante Offensivaktionen waren eher Mangelware. So war es auch nicht verwunderlich, dass dieVorentscheidung aus einem Abwehrfehler der Koblenzer Verteidigung resultierte: der eingewechselteÖmer Kahyaoglu reagierte am schnellsten, sah den freistehenden ebenfalls neu gekommenenAlexander Biedermann, der locker zum 2:0 einschob und die drei Punkte für die Eintracht unter Dachund Fach brachte (86.). Aufregung noch kurz vor Schluss: sowohl Diefenbach (gelb-rot) als auchMasala (glatt rot) mussten nach einer unübersichtlichen Aktion das Spielfeld verlassen.Mit nunmehr vier Siegen in Serie haben sich die Mannen mit der Porta Nigra auf der Brust nun amkommenden Mittwoch das Highlight-Spiel gegen die TuS aus Koblenz redlich verdient. Es bleibtabzuwarten, ob der Abschluss der „Koblenzer Woche“ ähnlich erfolgreich sein wird, wie derAnfang…

      Statistik:

      Tore: 1:0 Garnier (57.), 2:0 Biedermann (86.).

      Besondere Vorkommnisse: Popescu hält Handelfmeter von Engel (67.).

      Eintracht Trier: Popescu – Diefenbach, Cinar, Maurer, Bouzid – Heinz, Fischer, Garnier, Lyras (67.Biedermann) – Kinscher (84. Mabouba), Brandscheid (72. Kahyaoglu)

      Rot-Weiß Koblenz: Oost – Fritsch, Kraemer, Henrich, Masala – Hillen (58. Jusufi), Sauerborn (58.Hannappel), Miles, Weidenbach, Yavuz (74. Weber) – Engel.

      Platzverweise: Diefenbach (90.) / Masala (90.)

      Schiedsrichter: Philipp Michels

      Zuschauer: 629

      PM Eintracht Trier