[Regionalliga] Open Petition für eine viergleisige Regionalliga mit vier Direktaufsteigern

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    • [Regionalliga] Open Petition für eine viergleisige Regionalliga mit vier Direktaufsteigern

      Da der DFB ja selbst im Zugzwang ist eine Viergleisigkeit vorzubereiten, sollte man diese inhaltlich schon mal flankieren und abseits anderer Modelle, die gar nicht zur Debatte stehen (Nord- und Südstaffel, Dreigleisigkeit etc.) auch einzeln diskutieren.

      Es sei mir hoffentlich gestattet, diese hier auch einzeln diskutieren zu lassen und so zur besseren Verbreitung über alle möglchen Foren die ihr kennt, zu verbreiten.

      openpetition.de/petition/onlin…eigern-regionalligareform
    • Teil der Petition war ja auch, dass es einen finanziellen Ausgleich zwischen den Regionalligen geben könnte. Auch unser Insider hat über dieses Thema des öfteren diskutiert. Deshalb möchte ich das Thema gerne mal in diesem Thread nochmal aufgreifen. Ich hab mir das jetzt mal so überlegt:
      • Die Regionalliga Südwest ist mit 22% der Fläche etwas unter dem Durschnitt. Dafür leistet die GbR mit 29% der Herrenmannschaften einen Beitrag. Sie ist die einzige, die in diesem Kriterium über 25% liegt. Da Herrenmannschaften das Hauptkriterium ist, ist die Liga gerecht fertigt.
      • Aus den Regionalligan West, Nord, Nordost und Bayern müssen also 3 werden. Aus geographischen Gründen müssten Teile vom Norden als Partner des Regionalverband West die Regionalliga Nordwest gründen, Teile von Nordost mit Bayern den Südosten bilden und die Reste von Nord und Nordost sich zu einer gemeinsamen Liga zusammenschließen. Soweit die Theorie.
      • Regionalliga Nordwest aus NRW, Bremen und Niedersachsen komplett ist aufgrund der Mannschaftszahlen nicht zumutbar. Eine Teilung wird von Niedersachsen ausgeschlossen.
      • Da die Regionalliga West das vom DFB-Bundestag beschlossene 20%-Kriterim erfüllt, kann sie erhalten bleiben. Es bleibt jedoch noch offen, womit sie ihren Beitrag zur Reform leisten kann, vor allem weil sie weniger als 10% der Fläche ausmacht.
      • Aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern müssen somit zwei werden. Aufgrund der weiten Fahrtwege sind diese ohne finanzielle Zuwendungen schwer zu finanzieren.
      Idee: Damit die Regionalliga West auch einen Beitrag zur Reform leistet, muss sie die Finanzierung der Regionalligen Nord und Südost unterstützen. In der Saison 2017/18 haben insgesamt 502.846 Zuschauer die Spiele der Regionalliga West besucht. Mit einem Euro pro Eintrittskarte stünde in einer Saison also gut eine halbe Millionen Euro zur Verfügung. Bei 36 Regionalligisten stünden im Durchschnitt 14.000 Euro pro Saison zu Verfügung. Wohlgemerkt: im Durchschnitt. Wer weiter reist und öfter übernachten muss, soll auch mehr bekommen. Da sind dann vielleicht auch mal 20.000 Euro drin.

      Frage: Wären die beiden Regionalligen mit durchschnittlich 14.000 Euro pro Saison und Mannschaft zusätzlich finanzierbar? Es müssen nicht alle Reisekosten abgedeckt sein. Man bedenke, dass die aktuelle Regionalliga auch Geld kostet. Der Zuschuss müsste also die Mehrkosten finanzieren. Muss der Beitrag der Zuschauer der Regionalliga West höher ausfallen?

      Die große Unbekannte sind auch noch die Zuschauerzahlen. Bei Auswärtsfahrten sind oft größere Entfernungen zu überwinden. Deshalb ist mit weniger Auswärtsfans zu rechenn. Jedoch dürfte die Zahl der Besucher der Heimmannschaft zunehmen. Es wird zwar weniger Derbies geben, dafür wird das Niveau in der Liga höher sein.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Ich habe die Zuschauerzahlen aus dem Jahr 2009 gefunden:

      Zuschauer in der RL

      Da die alte Regionalliga Nord 2009 einen deutlich höheren Zuschauerschnitt hatte als die heutigen Regionalligen Nord und Nordost, würde ich auch beim Freistaatenmodell mehr Zuschauer erwarten. Es kommen also auch noch höhere Einnahmen bei den Heimspielen dazu.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Das sollte man erwarten können, wenn 1/3 der Mannschaften wegfällt. Ob allerdings die Zweitvertretungen und die Berliner Vereine die großen Zuschauermagneten sein werden, wage ich zu bezweifeln. Da gab es 2009 schon andere Kaliber.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Rems Murr schrieb:

      Ich habe die Zuschauerzahlen aus dem Jahr 2009 gefunden:

      Zuschauer in der RL

      Da die alte Regionalliga Nord 2009 einen deutlich höheren Zuschauerschnitt hatte als die heutigen Regionalligen Nord und Nordost, würde ich auch beim Freistaatenmodell mehr Zuschauer erwarten. Es kommen also auch noch höhere Einnahmen bei den Heimspielen dazu.

      Wenn, wie seinerzeit, der komplette NOFV-Bereich (Zs-Schnitt derzeit 1.220) mit Nord (Zs-Schnitt aktuell 641) zusammengehen würde, ergäbe sich wahrscheinlich ein Mehr an Zuschauern für die einzelnen Vereine. Auch wenn die von dir als Vergleich herangezogene Liga seinerzeit u.a. mit Magdeburg, Halle, Kiel, S. Leipzig, Chemnitz, Lübeck usw. sehr prominent und zuschauerträchtig besetzt war. Nur lässt sich dies nicht einfach auf die 2 angedachten Opfer-Ligen übertragen. Der Nordbereich des NOFV profitiert von der Zugkraft des südlichen Teils. Vereine wie der BAK, Viktoria, B03, Halberstadt oder die Biffzen profitieren von dieser Zugkraft und hätten zu den höheren Fahrtkosten noch Zuschauereinbußen:
      Zuschauer Viktoria Berlin
      Zuschauer BAK
      Zuschauer Halberstadt
      Zuschauer Biffzen
      Nichts gegen Lübeck oder Oldenburg, aber kein Nordverein hat regional im Nordosten auch nur annähernd die Zugkraft von Leipzig, Chemnitz oder Erfurt.

      Und selbst im Südteil würde sich der Wegfall der Biffzen und der Babelszwerge bemerkbar machen. Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass wäre mit Illertissen, Burghausen, Aschaffenburg usw. vergleichbar? Zumal bei den Vereinen der RL Bayern (Zs-Schnitt momentan 622) wohl kaum hohe Auswärtsfahrerzahlen zu erwarten sind.
      Zuschauer Chemnitz
      Zuschauer Erfurt
      Zuschauer Lok Leipzig
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • @@'Rems Murr

      Schön zu lesen, dass von eurer Seite nebst der Huldigung der mannschaftszahlen auch so etwas wie Publikumszuspruch in Hinblick auf einen neuzuschnitt der Ligen Erwägung gezogen wird.
      Tatsächlich wird die wirtschaftliche Realität von Amateurvereinen maßgeblich von Zuschauerzahlen- und damit einhergehend auch Sponsoring- und Fahrtkosten bestimmt.

      @Klutsch
      Gut analysiert! Ich habe ja in meinem Eröffnungsbeitrag zum Thema 22/5 exakt das auch so beschrieben und die folgekosten für die Vereine des Nofv benannt. Eine nordstaffel mit dem Nordteil des Nofv bringt zuschauermassig gar nichts für alle Teilnehmer. Süd Nofv plus Bayern bringt für die sächsische/ Thüring Clubs ein sattes minus. In Bayern kommen ein paar mehr, wenn Lok und Chemie aufschlägt, aber das wird durch erhöhte sicherheitsauflagen wieder ausgefressen.
      Nur deswegen kam ich überhaupt auf den Vorschlag , Bayern plus Württemberg, weil sich so Fahrtkosten nicht erhöhen und durch Regionalitaet auch mehr publikumswirksame Derbys entstehen.
      Die Annäherung an den Proporz ist wichtig, aber ein Neuzuschnitt der Ligen muss auch
      wirtschaftlich für Amateure machbar und sinnvoll sein .

      Und nochmal zur Erinnerung: wesentlicher Grund der „Reform“ 2012 war doch die Tatsache, dass durch die Vielzahl der U23 Teams die übrigen sich in ihrer Existenz gefährdet sahen. Von den 54 Clubs in 3 Staffeln waren 2008-12 in zwei Spielzeiten je 21 und in den beiden anderen Spielzeiten 25 U23 Teams am Werk.

      Und glaubt irgendwer ,dass man jetzt bei einer Reduktion auf vier Staffeln mit 72 Teams die U23 los wird ? Nein , da werden dann auch weiterhin mindestens 20 U23 Teams den anderen die Existenz schwer machen.
    • dokpop schrieb:

      Und nochmal zur Erinnerung: wesentlicher Grund der „Reform“ 2012 war doch die Tatsache, dass durch die Vielzahl der U23 Teams die übrigen sich in ihrer Existenz gefährdet sahen. Von den 54 Clubs in 3 Staffeln waren 2008-12 in zwei Spielzeiten je 21 und in den beiden anderen Spielzeiten 25 U23 Teams am Werk.

      Und glaubt irgendwer ,dass man jetzt bei einer Reduktion auf vier Staffeln mit 72 Teams die U23 los wird ? Nein , da werden dann auch weiterhin mindestens 20 U23 Teams den anderen die Existenz schwer machen.

      Das Problem liegt aber daran, dass in den Ligen kaum U23 Teams abgemeldet haben. Im Südwesten und Westen haben viele U23 Teams abgemeldet.

      Es sollte aber niemand überraschen, dass das Verhältnis der U23 tendenziell steigen wird, nur warum macht man dann so einen Vorschlag? Typischer Fall von den Verantwortlichen der Vereine mit zu schnell was populistisches gefordert.
    • Jetzt nochmal zurück zur ursprünglichen Idee: Damit die Regionalliga West auch einen Beitrag zur Reform leistet, muss sie die Finanzierung der Regionalligen Nord und Südost unterstützen. In der Saison 2017/18 haben insgesamt 502.846 Zuschauer die Spiele der Regionalliga West besucht. Mit einem Euro pro Eintrittskarte stünde in einer Saison also gut eine halbe Millionen Euro zur Verfügung. Bei 36 Regionalligisten stünden im Durchschnitt 14.000 Euro pro Saison zu Verfügung. Wohlgemerkt: im Durchschnitt. Wer weiter reist und öfter übernachten muss, soll auch mehr bekommen. Da sind dann vielleicht auch mal 20.000 Euro drin.

      Frage: Wären die beiden Regionalligen mit durchschnittlich 14.000 Euro pro Saison und Mannschaft zusätzlich finanzierbar? Es müssen nicht alle Reisekosten abgedeckt sein. Man bedenke, dass die aktuelle Regionalliga auch Geld kostet. Der Zuschuss müsste also die Mehrkosten finanzieren. Muss der Beitrag der Zuschauer der Regionalliga West höher ausfallen?
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Rems Murr schrieb:

      Jetzt nochmal zurück zur ursprünglichen Idee: Damit die Regionalliga West auch einen Beitrag zur Reform leistet, muss sie die Finanzierung der Regionalligen Nord und Südost unterstützen. In der Saison 2017/18 haben insgesamt 502.846 Zuschauer die Spiele der Regionalliga West besucht. Mit einem Euro pro Eintrittskarte stünde in einer Saison also gut eine halbe Millionen Euro zur Verfügung. Bei 36 Regionalligisten stünden im Durchschnitt 14.000 Euro pro Saison zu Verfügung. Wohlgemerkt: im Durchschnitt. Wer weiter reist und öfter übernachten muss, soll auch mehr bekommen. Da sind dann vielleicht auch mal 20.000 Euro drin.

      Frage: Wären die beiden Regionalligen mit durchschnittlich 14.000 Euro pro Saison und Mannschaft zusätzlich finanzierbar? Es müssen nicht alle Reisekosten abgedeckt sein. Man bedenke, dass die aktuelle Regionalliga auch Geld kostet. Der Zuschuss müsste also die Mehrkosten finanzieren. Muss der Beitrag der Zuschauer der Regionalliga West höher ausfallen?
      Also dieser Ansatz funktioniert nicht. Wenn dann müssen alle sich alle Regionalligisten beteiligen und das Geld wird anteilig nach Fahrtweg per Luftlinie ohne Berücksichtigung der U23 Teams verteilt.
    • Marc!? schrieb:

      Das Problem liegt aber daran, dass in den Ligen kaum U23 Teams abgemeldet haben. Im Südwesten und Westen haben viele U23 Teams abgemeldet.

      Es sollte aber niemand überraschen, dass das Verhältnis der U23 tendenziell steigen wird, nur warum macht man dann so einen Vorschlag? Typischer Fall von den Verantwortlichen der Vereine mit zu schnell was populistisches gefordert.
      Stimmt ,mathematisch betrachtet wird wohl der Anteil der U23 Teams bei einer Reduktion auf 4 Staffeln steigen ....aber was daran ist populistisch ?
    • Marc!? schrieb:

      Also dieser Ansatz funktioniert nicht. Wenn dann müssen alle sich alle Regionalligisten beteiligen und das Geld wird anteilig nach Fahrtweg per Luftlinie ohne Berücksichtigung der U23 Teams verteilt.
      Ich würde sagen das wäre Verhandlungssache zwischen den Verbänden. Wäre halt unkomplizierter, wenn nicht alle zahlen und alle kriegen, sondern West zahlt, Nord und Südost bekommen.

      Das mit den Reserven habe ich gar nicht bedacht. Danke für den Hinweis. Dann würde die halbe Million sogar auf weniger Mannschaften verteilt werden. Vielleicht so 25 bis 28. Damit könnten im Durchschnitt schon knapp 20000 Euro zu Verfügung stehen. Für Vereine, die weit fahren vielleicht sogar 30000?

      Frage angepasst: Wären die beiden Regionalligen mit durchschnittlich 20.000 Euro pro Saison und Mannschaft zusätzlich finanzierbar?
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • dokpop schrieb:

      Marc!? schrieb:

      Das Problem liegt aber daran, dass in den Ligen kaum U23 Teams abgemeldet haben. Im Südwesten und Westen haben viele U23 Teams abgemeldet.

      Es sollte aber niemand überraschen, dass das Verhältnis der U23 tendenziell steigen wird, nur warum macht man dann so einen Vorschlag? Typischer Fall von den Verantwortlichen der Vereine mit zu schnell was populistisches gefordert.
      Stimmt ,mathematisch betrachtet wird wohl der Anteil der U23 Teams bei einer Reduktion auf 4 Staffeln steigen ....aber was daran ist populistisch ?
      Ach das darfst nicht ernst nehmen, denn einige verwenden schnell mal solche oder ähnliche Begriffe ohne jeglichen sinnvollen Zusammenhang.... Weißt du doch: Alles was nicht mainstream und xy.konform ist, ist populistisch... Dabei kommt das Wort wohl ursprünglich vom Wort Volk ableiten. Und was daran schlecht sein soll, konnte mir auch noch niemand erklären... .^^
    • Rems Murr schrieb:

      Frage angepasst: Wären die beiden Regionalligen mit durchschnittlich 20.000 Euro pro Saison und Mannschaft zusätzlich finanzierbar?
      Ist das denn so sinnvoll?
      Wäre es nicht eher angebracht, die Rahmenbedingungen für die 4.Spielklasse so zu gestalten, dass nicht noch Einnahmeeinbußen/Zusatzkosten entstehen und irgendwie aufgefangen werden müssen?
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • WieWaldi schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Frage angepasst: Wären die beiden Regionalligen mit durchschnittlich 20.000 Euro pro Saison und Mannschaft zusätzlich finanzierbar?
      Ist das denn so sinnvoll?Wäre es nicht eher angebracht, die Rahmenbedingungen für die 4.Spielklasse so zu gestalten, dass nicht noch Einnahmeeinbußen/Zusatzkosten entstehen und irgendwie aufgefangen werden müssen?
      du denkst eben von der Basis und Realität azs, die Verbandsaufsicht hat vom oben herab ggf eine andere Perspektive ?
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