1.FC Normannia Gmünd - FC Wangen

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    • 1.FC Normannia Gmünd - FC Wangen

      Einen ziemlich unbequemen Gegner erwartet morgen die Normannia. Hier die Vorschau.


      Der heutige Gegner: FC Wangen
      Zum heutigen zweiten Heimspiel des Jahres 2018 empfängt die Normannia den FC Wangen. Der FC Wangen wurde im Jahre 1905 gegründet und hatte seine größten Erfolge in der Zeit zwischen 1957 und 1978. In der Saison 1956/1957 stieg der FC Wangen in die damals drittklassige 1. Amateurliga auf. Zwar musste man im Folgejahr wieder absteigen, doch ein Jahr später gelang der Wiederaufstieg. Und dieses Mal konnte man sich fast 20 Jahre in der dritthöchsten Spielklasse halten. In der Saison 1967/1968 wurden die Allgäuer sogar Meister in der 1. Amateurliga, konnten sich aber in den Aufstiegsspielen für die damals zweitklassige Regionalliga Süd nicht durchsetzen. Bis zur Saison 1977/1978 blieben die Wangener drittklassig, konnten sich aber anschließend nicht für die 1978 neu gegründete Oberliga Baden-Württemberg qualifizieren. Die Rückkehr ins Baden-Württembergische Oberhaus gelang erst in der Saison 1994/1995, doch bereits ein Jahr später musste man die Oberliga schon wieder verlassen. In der Saison 2001/2002 folgte dann auch der Abstieg in die Landesliga Staffel 4. 2003/2004 konnten die Wangener dann die Landesliga-Meisterschaft feiern, doch zwei Jahre später stieg man erneut aus der Verbandsliga ab. 2006/2007 gab es in Wangen eine weitere Landesliga-Meisterschaft zu feiern, doch auch dieses Mal konnte man sich nur über zwei Verbandsliga-Jahre freuen, wobei die Bilanz im Jahre 2008/2009 mit nur 9 Niederlagen (genau so viele wie der damalige Tabellendritte aus Hollenbach), jedoch 15 Unentschieden schon richtig bitter war. Doch danach ging es in Wangen wieder bergauf. In der Saison 2009/2010 wurden die Wangener mit 11 Punkten Vorsprung vor dem FC 07 Albstadt zum dritten Mal Meister der Landesliga Staffel 4 und etablierten sich in der Folgezeit einige Jahre in der Verbandsliga. In der Saison 2014/2015 mussten die Wangener dann aber, dieses Mal als Tabellenletzter, erneut den bitteren Gang in die Landesliga Staffel 4 antreten. Doch bereits ein Jahr später konnte man in Wangen die Landesliga-Meisterschaft und die damit verbundene Rückkehr in die Verbandsliga feiern. In der vergangenen Runde mussten die Wangener dann lange um den Klassenerhalt zittern. Dieser wurde erst am letzten Spieltag mit einem 3:2-Sieg bei Olympia Laupheim klar gemacht, wobei man von unerwarteten Niederlagen des FV Löchgau (gegen den bis dahin auswärts noch sieglosen und bereits abgestiegenen SV Zimmern) und des TSV Berg (gegen den VfB Neckarrems) profitierte. 36 Punkte bei 54:70 Toren reichten für Platz 11, welcher den Nichtabstieg bedeutete.
      Auch in der neuen Runde lautet das Saisonziel unseres heutigen Gasts aus dem Allgäu wieder der Klassenerhalt. Auf spektakuläre Neuzugänge hat man in Wangen – mit Ausnahme des erfahrenen Linksverteidigers Steffen Friedrich, der vom Regionalligisten FC Memmingen nach Wangen kam - verzichtet und vertraut auf sein eingespieltes Kollektiv und seinen Teamgeist. Seit Adrian Philipp im Oktober 2016 das Traineramt übernommen hat, ist es gelungen, die zuvor oft anfällige Defensive des FC Wangen enorm zu stabilisieren.Und so ist man in Wangen mit dem bisherigen Saisonverlauf auch sehr zufrieden, zumal man trotz vieler Verletzten in der Hinrunde und einer dünnen Personaldecke schon zur Winterpause 20 Punkte auf dem Konto hatte und zuletzt mit einem völlig unerwarteten 1:0-Auswärtssieg beim heimstarken FSV Hollenbach überraschen konnte und die Hollenbacher Offensive hierbei vor große Probleme stellte. Mittlerweile ist die Defensive sogar zur Stärke der Wangener geworden, während das Offensivspiel teilweise noch verbesserungsfähig ist. Deshalb ist heute damit zu rechnen, dass das Team von Adrian Philipp, welcher vor kurzem seinen Vertrag in Wangen verlängert hat, auch im Normannia-Stadion sehr diszipliniert auftritt und nur wenige gegnerische Torgelegenheiten zulassen wird. Und so bleibt zu hoffen, dass die Normannia – anders als beim letzten Heimspiel gegen den TSV Ilshofen - heute nicht nur eine starke Leistung abliefert, sondern auch ihre Torchancen verwertet und sich mit drei Punkten für ihr Engagement belohnt. Auf jeden Fall ist mit einem engen und spannenden Spiel zu rechnen, in welchem auch die Tagesform eine große Rolle spielen wird.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • War gestern nicht vor Ort, sondern beim Landesliga-Derby in Bargau.

      Wie mir berichtet wurde,hat die Normannia verdient, aber zu hoch gewonnen. Die erste Halbzeit war wohl ausgeglichen, aber in der zweiten Halbzeit war die Normannia dann doch die bessere Mannschaft.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Bredi schrieb:

      Wie mir berichtet wurde,hat die Normannia verdient, aber zu hoch gewonnen.
      Da möchte ich doch - trotz meiner Normanniabrille - sagen, das m.M.n. der Sieg auch in der Höhe verdient war. In der 1. Halbzeit hatte Normannia noch zwei gewaltige Torchancen, die leider nur zu einem Lattenknaller resultierten, derweil Wangens Ausgleichstor ein Hurgler bei Ausnutzung der einzigen Abwehrschwäche der Gastgeber in der 1. Halbzeit war. Wangen spielte recht clever, und ein zweites Tor wäre bestimmt nicht unverdient gewesen, aber im Endeffekt ist das 4:1 schwer in Ordnung.
      „Gib dem Kaninchen eine Möhre extra. Es hat uns das Leben gerettet“
      Berti Vogts als Jürgen Lampert in "Tatort" (1999)

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Vexillum schrieb:

      Bredi schrieb:

      Wie mir berichtet wurde,hat die Normannia verdient, aber zu hoch gewonnen.
      Da möchte ich doch - trotz meiner Normanniabrille - sagen, das m.M.n. der Sieg auch in der Höhe verdient war. In der 1. Halbzeit hatte Normannia noch zwei gewaltige Torchancen, die leider nur zu einem Lattenknaller resultierten, derweil Wangens Ausgleichstor ein Hurgler bei Ausnutzung der einzigen Abwehrschwäche der Gastgeber in der 1. Halbzeit war. Wangen spielte recht clever, und ein zweites Tor wäre bestimmt nicht unverdient gewesen, aber im Endeffekt ist das 4:1 schwer in Ordnung.
      Auch Normannia-Pressemann Claus-Jörg Krischke schreibt hier von einem verdienten, aber mindestens um 1 Tor zu hoch ausgefallenen Sieg. swp.de/sport/fussball-lokal/ho…-4_1-erfolg-25058490.html

      Und so sahen es die Wangener: fupa.net/berichte/ex-profi-erl…m-alleingang-1993103.html

      Vielleicht muss Du Deine Normanniabrille doch mal wieder putzen. :ablachen: :smile:
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Bredi schrieb:

      Vielleicht muss Du Deine Normanniabrille doch mal wieder putzen.
      Hm, lieber nicht. Denn dann müsste ich ja sagen, das gemessen an den dicken Torchancen, die nicht vom Keeper vereitelt wurde, das Spiel um mindestens ein Tor zu knapp ausgefallen ist :peace:
      „Gib dem Kaninchen eine Möhre extra. Es hat uns das Leben gerettet“
      Berti Vogts als Jürgen Lampert in "Tatort" (1999)

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