Chemnitz meldet Insolvenz an!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ja, die heutigen Deutschen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die heutigen Regularien komplizierter sind.
      Der BAK hat gar keine Lizenz für die 3. Liga.
      Warum sollte Cottbus nachrücken? Oder Nordhausen? Warum nicht Wolfsburg II. Rechtsstreit vorprogrammiert.
      Und was wird mit dem freien Platz in der Regionalliga? Dafür würde der CFC ja auch keine Lizenz erhalten.
    • An die fehlende BAK-Lizenz hatte ich tatsächlich nicht gedacht. Der höchstspielende Chemnitzer Verein außer dem CFC ist übrigens die SG Handwerk Rabenstein. Vielleicht kann man die ja zum Träger eines Drittligaklubs 2020/21 machen ;)
      Tradition dient vielen nur dazu ihr Fandasein zu einem kommerzialisierten Verein zu tarnen, während man sich als Feindbild inkonsequent auf RB stürzt. Doch der billigste Applaus ist auch stets der peinlichste.
    • Da wären ja erstmal folgende Fragen zu klären

      1. Chemnitz muss zwangsabsteigen
      2. BAK müsste ein Lizenz bekommen
      3. BAK müsste wollen
      4. Alle anderen müssten auch einverstanden sein

      Und das alles natürlich in einer sehr kurzen Zeit, Mit jedem Spieltag weiter wird das unsinnige nämlich immer unsinniger.

      Das hat also nichts mit den heutigen Deutschen zu tun,sondern der Frage des Sinns. SG
    • Nein, so ist es nicht.
      Der BAK hat gar keine Lizenz beantragt. Hätte Chemnitz keine Lizenz bekommen, wäre Wacker Nordhausen nachgerutscht. Die haben meines Wissens aber auch ein Stadionproblem.
      Chemnitz hat aber eine Lizenz bekommen. Insofern hat Nordhausen gar kein Recht, anstelle dessen zu treten. Denn die Lizenzvergabe war ja rechtens, wenn auch dämlich. Dann läge der Ball eher bei Cottbus als Absteiger. Die sind aber sportlich abgestiegen. Mit welchem Recht sollten die in der Liga bleiben? Und außerdem wäre die Chemnitzer GmbH ja noch bis Ende der Saison spielberechtigt und dürfte nicht einfach aus dem Spielbetrieb genommen werden.
    • matz schrieb:

      Nein, so ist es nicht.
      Der BAK hat gar keine Lizenz beantragt. Hätte Chemnitz keine Lizenz bekommen, wäre Wacker Nordhausen nachgerutscht. Die haben meines Wissens aber auch ein Stadionproblem.
      Chemnitz hat aber eine Lizenz bekommen. Insofern hat Nordhausen gar kein Recht, anstelle dessen zu treten. Denn die Lizenzvergabe war ja rechtens, wenn auch dämlich. Dann läge der Ball eher bei Cottbus als Absteiger. Die sind aber sportlich abgestiegen. Mit welchem Recht sollten die in der Liga bleiben? Und außerdem wäre die Chemnitzer GmbH ja noch bis Ende der Saison spielberechtigt und dürfte nicht einfach aus dem Spielbetrieb genommen werden.
      Wo ist jetzt genau der unterschied? Da man von oben nach unten geht, wäre nach der 1. Frage von mir Schluss gewesen. Alles weitere war eh nur hypothetisch.
    • Hätte Chemnitz keine Lizenz bekommen, wäre zuerst aus der RL Nordost nachgerückt worden. Hätte es dort keinen Aufsteiger wegen fehlender Lizenz gegeben, hätte es einen Absteiger weniger gegeben, dann wäre Cottbus nicht abgestiegen.

      Der Fall mit Herne lag damals etwas anders: Herne war sportlich in der 2.Liga geblieben, der Sponsor war aber pleite, so dass am Tag vor dem ersten Spiel Herne die Lizenz entzogen wurde, das Spiel vom 1. Spieltag wurde als Freundschaftsspiel ausgetragen.

      Chemintz hat nun schon drei Spiele bestritten, dementsprechend geift der bereits zitierte § 10: Bei Insolvenz des Stammvereins folgt Lizenzentzug und Zwangsabstieg zum Saisonende, unabhängig von der Übertragung des Spielrechts. Der Paragraph ist da eindeutig.
    • andreas77 schrieb:

      Hätte Chemnitz keine Lizenz bekommen, wäre zuerst aus der RL Nordost nachgerückt worden. Hätte es dort keinen Aufsteiger wegen fehlender Lizenz gegeben, hätte es einen Absteiger weniger gegeben, dann wäre Cottbus nicht abgestiegen.

      Der Fall mit Herne lag damals etwas anders: Herne war sportlich in der 2.Liga geblieben, der Sponsor war aber pleite, so dass am Tag vor dem ersten Spiel Herne die Lizenz entzogen wurde, das Spiel vom 1. Spieltag wurde als Freundschaftsspiel ausgetragen.

      Chemintz hat nun schon drei Spiele bestritten, dementsprechend geift der bereits zitierte § 10: Bei Insolvenz des Stammvereins folgt Lizenzentzug und Zwangsabstieg zum Saisonende, unabhängig von der Übertragung des Spielrechts. Der Paragraph ist da eindeutig.
      Aber es kann ja nicht sein oder Sinn der Sache sein, dass es jetzt nach 3 Spielen bis zum Saisonende nur noch Pflichtfreundschaftsspiele ausgetragen werden... . Wäre ja Wettbewerbsverzerrung
    • Leintaeler on Tour schrieb:

      andreas77 schrieb:

      Hätte Chemnitz keine Lizenz bekommen, wäre zuerst aus der RL Nordost nachgerückt worden. Hätte es dort keinen Aufsteiger wegen fehlender Lizenz gegeben, hätte es einen Absteiger weniger gegeben, dann wäre Cottbus nicht abgestiegen.

      Der Fall mit Herne lag damals etwas anders: Herne war sportlich in der 2.Liga geblieben, der Sponsor war aber pleite, so dass am Tag vor dem ersten Spiel Herne die Lizenz entzogen wurde, das Spiel vom 1. Spieltag wurde als Freundschaftsspiel ausgetragen.

      Chemintz hat nun schon drei Spiele bestritten, dementsprechend geift der bereits zitierte § 10: Bei Insolvenz des Stammvereins folgt Lizenzentzug und Zwangsabstieg zum Saisonende, unabhängig von der Übertragung des Spielrechts. Der Paragraph ist da eindeutig.
      Aber es kann ja nicht sein oder Sinn der Sache sein, dass es jetzt nach 3 Spielen bis zum Saisonende nur noch Pflichtfreundschaftsspiele ausgetragen werden... . Wäre ja Wettbewerbsverzerrung
      Alternativ wäre ein ausschluss, aber ich denke dann würden alle Ergebnisse von Chemnitz einfach gestrichen, inclusive aller Karten. Aber nun lasst uns doch erst mal abwarten was da wirklich kommt.
    • Alternativ wäre eher, diesen mehr als zweifelhaften und selbstherrlichen (so wirkt es zumindest von außen) Insolvenzverwalter abzulösen. Da läuft etwas gewaltig schief. Die Vereinsmitbestimmung missachten, nach eigenem Gusto eine GmbH gründen, die Stadt erpressen, die Anzeigetafel nicht bezahlen und dem nachfolgenden Käufer nicht aushändigen, sich mit der Stadiongesellschaft streiten, sich mit dem Amtsgericht anlegen, den amtlich bestellten Notvorstand des Vereins nicht informieren und, und, und. RW Erfurt ist zum gleichen Zeitpunkt insolvent gegangen, hat ganz sicher weniger Mittel als Chemnitz und was hört man vom Erfurter Insolvenzverwalter? Man kann seine Arbeit als IV auch ruhig und gewissenhaft ableisten, ohne sich ständig in den Vordergrund zu spielen. Es wäre wohl für alle Beteiligte das Beste, Herrn Siemon (der keinen regionalen Bezug aufweist) nach Köln retour zu schicken.
      Wenn ich diese aktuelle Konfrontation vom Insolvenzverwalter schon wieder lese: :runter:

      Nächster Hammer: Hauptamtliche des Chemnitzer FC e.V. gekündigt

      ...
      "Von dem Insolvenzverwalter, der auch gegenüber der Stadt die Erhaltung des Nachwuchsleistungszentrums zugesagt hat, wurde zu keinem Zeitpunkt auf eine Etatlücke hingewiesen, deren angebliche Höhe wir in Anbetracht zugesagter Fördermittel nicht nachvollziehen können. Wir werden unverzüglich alle Möglichkeiten prüfen und realisieren, die zum Erhalt des Nachwuchsleistungszentrums führen", heißt es in einer Erklärung des Notvorstandes. Das wäre auch dringend nötig, da die Existenz des NLZ an den Mietvertrag mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GGG – Betreiber des Stadions – geknüpft ist.
      ...
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • matz schrieb:

      es wurde die Übertragung der Anteile auf einen anderen Verein ins Spiel gebracht, das sei laut Rechtsgutachten, von einem der Gläubiger in Auftrag gegeben, möglich.
      Dann darf bzw. muss die Frage gestellt werden, inwiefern hier ein abgekartetes Spiel läuft bzw. dies von vornherein das Ziel von der Kanzlei Siemon war, und ob IV Siemon den amtlich bestellten Vereinsvorstand deshalb über die finanzielle Misere des NLZ nicht informierte. Wobei dies auch die eigenmächtige (am Verein vorbei) GmbH Gründung/Auslagerung durch IV Siemon erklären würde.
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • die beiden kurzen Auszüge des MDR aus dem Gutachten sind aber wenig erhellend. Demnach ließe es die Satzung des Vereins zu. Ja, aber lässt es auch das Statut des DFB zu?
      Weiter heißt es, die Satzung sage nichts über den Preis aus, zu dem die Anteile zu erwerben sind. Was suggeriert, dies ginge auch zu einem symbolischen Kaufpreis. Das würde mich in einem Insolvenzverfahren überraschen.
      Dass der Gutachter den Humor besitzt, den neuen Verein beispielhaft Rasenballsport zu nennen, klingt auch nicht gerade seriös.
    • § 9, Absatz 3 des Status der 3. Liga sagt:

      dfb.de schrieb:

      3. Ein Verein (Mutterverein), der an einer Tochtergesellschaft mehrheitlich beteiligt ist (Nr. 1., § 16c der Satzung des DFB), kann mit Zustimmung des DFB­Spielausschusses
      a) sein Antragsrecht für eine Zulassung zu Beginn des Zulassungsver­fahrens dieser Kapitalgesellschaft einräumen, wobei das Antragsrecht des Vereins bestehen bleibt und ein Antrag des Vereins gegebenenfalls unter der auflösenden Bedingung der Zulassungserteilung an die Kapitalgesellschaft zu stellen ist, oder
      b) der Kapitalgesellschaft während der laufenden Spielzeit – unter Verzicht auf die eigene Zulassung im Falle einer Zulassung der Kapital ­gesellschaft – das Recht ein räumen, eine Zulassung zu beantragen, um anstelle des Vereins am Spielbetrieb teil zunehmen.


      Die Tochtergesellschaft erhält die Zulassung in den Fällen a) und b) nur, wenn sie zuvor ein Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen und erklärt hat, für die Verbindlichkeiten des Vereins gegenüber dem DFB mit einzustehen. Eine Weiterüber tragung des Antragsrechts oder der Zulassung auf Dritte ist nicht möglich.

      ...

      Heißt also: Bei Übertragung des Spielrechts an einen anderen Verein erlischt die Zulassung zum Saisonende und der NOFV muss entscheiden ob Chemnitz in die RL darf oder weiter unten spielen muss.
    • Dem Verein sind einige Kritiker und Fans, Ultras und Hooligans sowieso ein Dorn im Auge. Wen es nach einigen Leuten geht, können die es gar nicht abwarten, das neue Konstrukt RBC zu nennen und natürlich auch das gleiche Konsumentenklientel anzulocken wie in Leipzig.
      Ich persönlich wäre für nen kompletten Neuanfang als FC KMS Chemnitz, von mir aus ganz unten, wie es Lok oder Chemie auch gemacht haben etc.
    • Nach Kündigungen: Insolvenzverwalter unter Beschuss

      Nach der Kündigung der Verträge von rund 20 Trainern und Perspektivspielern schlägt Insolvenzverwalter Klaus Siemon scharfer Gegenwind entgegen. Eine Aufforderung zur Abberufung von Siemon beim Amtsgericht dürfte allerdings eher keine Chance haben.
      ...
      Quelle: mdr.de, ganzer Artikel
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • Aue und Chemnitz pflegen übrigens normalerweise eine tiefe Abneigung zueinander...

      Aue-Boss will Chemnitzer Nachwuchs retten
      Das Nachwuchsleistungszentrum des Chemnitzer FC benötigt dringend Geldgeber. Jetzt hat sich Aues Präsident Helge Leonhardt zu Wort gemeldet und bietet selbst Unterstützung an. Auch der Sächsische Fußball-Verband drängt auf eine Fortführung.

      ...
      Auch Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, hatte sich zur Thematik geäußert. Dem MDR sagte er: "Die Nachwuchsarbeit muss weitergehen, die jungen Talente müssen in Sachsen bleiben. Wir als SFV fordern den Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC und alle Verantwortlichen auf, nach Lösungen dafür zu suchen. Das Angebot von Helge Leonhardt finde ich übrigens gut, ich habe mich mit ihm darüber bereits ausgetauscht." Der Verband würde das Vorhaben mit den zwei Standorten bei Bedarf unterstützen.
      Quelle: mdr.de, ganzer Artikel
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • Es wird immer skurriler, mit diesem Insolvenzverwalter. Der IV beantragt Haftbefehle gegen den vom Gericht eingesetzten Notvorstand für den Zeitraum der anstehenden Mitgliederversammlung, um seine eigenen Kandidaten durchzudrücken. Das Amtsgericht lehnt mit der interessanten Begründung ab:
      "... dass keine Berechtigung des Insolvenzverwalters [besteht], die Wahl der Vertretungsorgane des Vereins zu beeinflussen, in dem diese beispielsweise von der Zustimmung des Verwalters abhängig gemacht wird".

      CFC-Insolvenzverwalter beantragt Haft für Notvorstand


      CFC-Notvorstand zu Siemon-Vorgehen: "Es ist absurd"

      Wenige Tage vor der Mitgliederversammlung steht der Notvorstand des Chemnitzer FC unter Dauerbeschuss von Insolvenzverwalter Klaus Siemon. Dessen Aktionen kosten den Notvorstand nicht nur wertvolle Zeit bei der Vorbereitung. Sie seien, so das Gremium, "absurd" und würden die Rechtssicherheit der MV gefährden. Dem Notvorstand geht es nach eigener Aussage nicht um einen Machtkampf, sondern lediglich um die Wahrung der Mitgliederrechte.
      ...
      Quelle: mdr.de, ganzer Artikel
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!