28. Spieltag: 1. FC Bocholt - VfB Homberg

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    • 1. FC Bocholt lässt wieder zu viele Chancen aus
      Fußball-Oberligist spielt unentschieden gegen VfB Homberg

      Wenn der 1. FC Bocholt in dieser Saison seine Torchancen besser genutzt hätte, würde er in der Tabelle der Fußball-Oberliga weitaus höher stehen als auf dem elften Platz. Wie schon bei der 1:2-Niederlage bei der Spvg. Schonnebeck ließ die Elf von Trainer Manuel Jara am Sonntag gegen den bis dato Tabellenvierten VfB Homberg einige Hochkaräter aus. Unterm Strich reichte es nur zu einem 1:1 (1:1). Dennoch war Jara nach der Partie nicht ganz unzufrieden. „Zumindest haben wir uns nicht noch ein Tor reinkegeln lassen, sodass wir diesmal nicht mit völlig leeren Händen da stehen. Klar wären aber auch drei Punkte drin gewesen“, sagte der Coach. Deutlicher wurde sein Gegenüber Stefan Janßen. „Wenn wir ehrlich sind, hätte das Spiel zur Pause zugunsten des 1. FC Bocholt entschieden sein müssen. Ich habe mindestens vier hundertprozentige Chancen für den 1. FC Bocholt gezählt“, sagte der VfB-Trainer.

      Allen voran Dominik Göbel hätte den 1. FC Bocholt in Führung schießen müssen. Doch als er in der 13. Minute alleine vor VfB-Keeper Philipp Gutkowski auftauchte, schoss er den Torwart an. Vier Zeigerumdrehungen später drosch er den Ball über das Tor, ehe er in der 38. Minute erneut an Gutkowski scheiterte. Zwischendurch hatte André Bugla den Torhüter geprüft (30.). Der VfB Homberg hatte dem nur eine gute Möglichkeit von Ferdi Acar entgegenzusetzen (42.). In der 44. Minute belohnte sich der 1. FC Bocholt dann, als Justin Bock nach Flanke von Marc Beckert den Ball auf Niklas Möllmann weiterleitete, der ihn im Tor unterbrachte. „Das 0:1 war völlig verdient. Aus dem Nichts haben wir dann aber das 1:1 erzielt“, sagte Janßen. Patrick Nemec leistete sich ein unnötiges Foul. Nach dem Freistoß traf Bugla unbedrängt ins eigene Netz (44.). „Ich habe gedacht, jemand ist direkt hinter mir, weil auch niemand etwas gesagt hat. Das war mein erstes Eigentor“, sagte Bugla. Unmittelbar nach der Pause hatte Möllmann das 2:1 auf dem Fuß, Homberg aber auch einen Elfmeter bekommen können, als Len Heinson bei einer Rettungsaktion in höchster Not der Ball an den Arm sprang. Danach verflachte die Partie zusehends, auch weil der VfB nun sicherer in der Defensive stand. Heinson (65.) und Möllmann (66.) hatten noch einmal eine Chance, auf der anderen Seite verpasste Julien Rybacki die Führung in der 69. Minute knapp. Als Gutkowski in der Schlussminute Buglas Schuss parierte, stand das 1:1-Remis fest. „Unterm Strich müssen wir uns bei unserem Torwart bedanken, dass wir mit einem Punkt nach Hause fahren“, sagte Janßen. Er und Jara nahmen in der Pressekonferenz dazu Stellung, dass an diesem Sonntag das Derby zwischen FC Schalke 04 und Borussia Dortmund parallel zu den Amateurspielen stattfand und den Klubs einige Zuschauer kostete – beim 1. FC waren es am Sonntag knapp 120. Fazit: Sie fanden die Ansetzung dennoch richtig. „Dortmund hätte am Donnerstag noch Europa League spielen können. Abends wäre eine Spielansetzung wegen möglicher Randale zu gefährlich“, sagte Janßen. Jara sah das ähnlich: „Wir müssen versuchen, die Zuschauer mit Leistung dann zurückzuholen, wenn keine Derbys sind.“

      Quelle: BBV
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • LesPaul schrieb:

      Bocholts Trainer Manuel Jara war - wie schon im Hinspiel - eher leise, die Ohrenstöpsel hätte ich zu Hause lassen können. :smile:

      Er hat in dieser Saison doch schon genug Aufpasser vom Verband an die Seite gestellt bekommen. ;)
      Da muss man halt mal etwas meditativer zu Werke gehen.


      1900er FC-Fan schrieb:

      und die Chance von Goris in der 90. Minute hätte der Ko sein müssen!! Das wäre ein geiler (und verdienter!!) Sieg in letzter Sekunde geworden!

      Bugla war es. Damit hätte der Unglücksrabe sein Eigentor wiedergutmachen können.

      Insgesamt fand ich war das gestern eine sehr ordentliche Vorstelllung von den Schwatten. Bis auf die Chancenverwertung, die ist zum verzweifeln. In den letzten Wochen haben wir solche Spiele dann allerdings noch verloren, von daher kann ich Jara verstehen wenn er durchschnauft und mit dem Punkt zufrieden ist. :positiv1:
      1. FC Bocholt 1900 e.V. - Die Macht vom Hünting
    • Jara hat seinen Spitzenplatz auf der Rangliste der Trainer-Unsympathen längst an Monheims Dauerbrüller Dennis Ruess verloren. Und auf Pressekonferenzen kann Jara durchaus positiv rüberkommen.

      PS: Hinweise auf einen Homberger Ex-Trainer, also auf den Vorgänger des aktuellen Coachs, werden schon vorab als zutreffend klassifiziert. :augenroll:
      - Alles wird eventuell gut -
    • Trotz vieler Fehler holt der VfB Homberg ein 1:1 in Bocholt

      Etwas Zählbares vom Hünting mitzubringen, sei auf jeden Fall ein Erfolg für den VfB Homberg, hatte Stefan Janßen vor dem Oberliga-Duell beim 1. FC Bocholt gesagt. Das konnte der Trainer auch nach dem Kick am Niederrhein, aus dem sein Team mit einem 1:1 (1:1) einen Punkt mit nach Duisburg nahm, „absolut unterschreiben.“ Zumal der Coach anfügte: „Es war ein äußerst glücklicher Punkt für uns.“

      So bleibt der VfB mit dem zweiten Remis in Folge seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Serie hätte jedoch ihr Ende finden können, wenn die Gastgeber ihre Chancen im ersten Durchgang besser genutzt hätten. „Es stand nach Chancen 5:0 für Bocholt. Dass wir ohne eigenen Torschuss mit einem 1:1 in die Kabine gehen, war äußerst schmeichelhaft für uns“, gestand Janßen ein, dass der FC dem VfB „in allen Belangen deutlich überlegen“ war.

      waz.de/sport/lokalsport/duisbu…-bocholt-id214024799.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)