1. FC Bocholt zur Saison 2018/19

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    • Das Testspiel gegen Landesligist Westfalia Gemen heute um 15 Uhr.
      Gemen hat zuletzt immerhin 2:2 gegen Preußen Münster II, Tabellenführer der Westfalenliga, gespielt.

      Wer etwas früher zum Hünting kommt kann übrigens noch die Frauen-Regionalligapartie von Borussia Bocholt gegen Alemannia Aachen verfolgen. Die Damen starten heute in die Rückrunde und das Spiel findet ab 12:30 Uhr auf unserem Kunstrasenplatz statt!
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Dondera schrieb:

      Das sind Amateure und der Trainer war auch mal jung ;)

      schön und gut ;) ich persönlich hab da auch nichts gegen. nur wozu gibts regeln wenn die dann nicht eingehalten werden? einfach lächeln und drüber hinwegsehen? tut der Autorität des Trainers ja echt gut, bzw wozu gibts dann überhaupt regeln könnte jeder machen was er will. vielleicht ists in d vorbereitung auch nicht so streng, aber Zapfenstreich und alkoholverbot an nem Samstag vorm Spiel gibts doch.
    • Der letzte Test vor dem Pflichtspielstart gegen Kleve kommendes Wochenende wurde gewonnen. Die Schwatten besiegten den Landesligisten SV Westfalia Gemen mit 3:0 (0:0) durch Tore von Niklas Möllmann, Marc Beckert und Calvin Top.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • 1. FC Bocholt meistert die Generalprobe
      Oberligist setzt sich im Testspiel gegen Westfalia Gemen durch

      Der 1. FC Bocholt hat das letzte Testspiel vor dem Wiederauftakt der Fußball-Oberliga gewonnen. Eine Woche vor dem Derby mit dem 1. FC Kleve setzte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Jara auf dem heimischen Kunstrasen mit 3:0 (0:0) gegen den ambitionierten Landesligisten Westfalia Gemen durch. „Wir haben die Partie noch einmal zum Anlass genommen, einiges auszuprobieren. Das betraf sowohl das System wie auch einzelne Positionen“, sagte Jara, der gleich das Fazit hinterherschob: „Das hat in der ersten Halbzeit besser geklappt, auch wenn wir die Tore erst nach der Pause geschossen haben.“

      Jara ließ seine Mannschaft diesmal im 4-3-3-System auflaufen. Hinten vor dem einzigen Sechser Lars Bleker spielten die beiden Achter André Bugla und Florian Abel. „So bringen wir mehr Fußball auf dem Platz. Wir wollten aber auch schauen, ob das defensiv passt. Ansonsten fällt die Entscheidung ja oft zwischen André und Florian“, sagte Jara. Nach der Pause spielte dann Rishi Desai hinter Daniel Neustädter und Christian Gurny. Bemängeln musste Jara die schlechte Chancenverwertung. „Teilweise haben wir aus vier, fünf Metern noch den Torwart angeschossen“, sagte Jara. Reihenweise ließ seine Mannschaft beste Einschussmöglichkeiten aus. Egal, ob das nun Abel (12., 45.), Tim Winking (20., 40.), Philipp Goris (40., 43.), André Bugla (35.) oder Daud Gergery (36.) waren. Bei Letztgenanntem hatte sich die im Test gegen den SV Sonsbeck vermeintlich erlittene Zerrung doch nur als eingeklemmter Nerv entpuppt, sodass ein Einsatz möglich wurde. Im Tor stand zunächst Winterneuzugang Joel Kiranyaz, der in der vierten und 27. Minute bei Gemener Chancen zur Stelle war. In der 63. Minute wurde er von Jonas Wenzel ersetzt, der am Morgen noch mit der A-Jugend des 1. FC Bocholt unterwegs gewesen war, wo er beim 3:3 gegen ETB SW Essen allerdings nicht zum Einsatz kam. Nach sieben Wechseln in der Pause gefiel Jara die zweite Halbzeit was das Anlaufen und das Positionsspiel betrifft, nicht mehr so gut. Dafür fielen nun die Tore. Niklas Möllmann, der später mit einer Knieprellung ausgewechselt werden musste, erzielte in der 57. Minute das 1:0. Marc Beckert sattelte in der 77. Minute das 2:0 drauf. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte der für Möllmann in der 68. Minute eingewechselte Calvin Top (88.), dessen Wechsel zum Saisonende der VfL Rhede in der vergangenen Woche bekannt gegeben hatte. „Das hat er top gemacht; den Ball hat er mit Ruhe ins lange Eck geschoben“, sagte Jara. Top könnte eine Alternative für das Spiel gegen den 1. FC Kleve werden, zumal Dominik Göbel dann ausfallen wird. Der zur Pause eingewechselte Angreifer musste in der 60. Minute wieder vom Feld, weil er sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat.

      Quelle: BBV
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
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      Danke @Bredi ! Der Start in die Rest-Rückrunde mit dem Lokalduell gegen Kleve ist gleich eine kniffelige Aufgabe und birgt eine gewisse Spannung. Deiner Normannia wünsche ich ebenfalls viel Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga BW! :thumbup:
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
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      Ein Blick auf unseren Neuzugang Maximilian Güll, der hoffentlich bald vor seinem Ligadebüt steht. :positiv1:

      Güll hofft beim FC auf das Ende der langen Leidenszeit
      24-jähriger Sommer-Neuzugang möchte in der Rückrunde durchstarten.

      Wenn der 1. FC Bocholt am Sonntag den 1. FC Kleve zum Derby empfängt, dann könnte Maximilian Güll sein erstes Pflichtspiel für den Fußball-Oberligisten bestreiten. Bisher fiel der Sommer-Neuzugang wegen eines Adduktorenabrisses aus. Es war nicht die erste Muskelverletzung des Linksfußes, was den heute 24-Jährigen womöglich um eine längere Karriere als Profi gebracht hat. Güll war auf dem besten Weg dorthin, obwohl ihm sein Körper immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

      Sein Stern geht in der Saison 2013/14 auf, als er es noch als A-Jugendlicher in den Kader des MSV Duisburg schafft. Dieser spielt nach dem Zwangsabstieg in der Dritten Liga. Güll bekommt vom damaligen Trainer Karsten Baumann ein paar Spielminuten, später steht er des Öfteren in der Startelf, bringt es so in der Saison auf elf Einsätze und gilt als das Talent beim MSV. „Das war eine Riesenerfahrung, in den großen Stadion aufzulaufen“, sagt Güll. Er wird sogar für die U20-Nationalelf nominiert, bestreitet gegen die Schweiz ein Spiel. „Ich habe zunächst gar nicht realisiert, dass alle die Nationalhymne singen“, sagt Güll, der damals mit Spielern wie dem heutigen Augsburger Philipp Max und dem Dortmunder Julian Weigel im Nationalteam steht.

      Im Sommer 2014 folgt der Wechsel zu Borussia Dortmund. Dort wird er mit einem Profi-Vertrag ausgestattet, soll aber zunächst in der Reserve in der Dritten Liga spielen. „Ich wollte den MSV nicht verlassen. Aber wie die Gespräche verlaufen sind, konnte ich nur zu Dortmund gehen.“ Er fährt unter Trainer Jürgen Klopp ins Trainingslager nach Bad Ragaz/Schweiz, trainiert mit Spielern wie Pierre-Emerick Aubameyang, Marco Reus und Mats Hummels. „Das war eine tolle Sache. Ich bin in der Zeit viel rumgekommen und habe viel gesehen, auch wenn wir meistens nur im Hotel waren“, so Güll. Sein Körper bremst ihn aber erneut aus. Am Saisonende stehen nur zwölf Spiele und der Abstieg mit Borussia Dortmund II in die Regionalliga. Es reicht verletzungsbedingt nur zu neun Einsätzen. „Wir haben untersuchen lassen, woran die vielen Verletzungen liegen könnten, aber dabei ist nichts herausgekommen.“

      Als er in der Vorbereitung auf die dritte Saison beim BVB erneut einen Muskelfaserriss erleidet, zieht er im Alter von 21 Jahren den Schlussstrich. Er löst den Vertrag mit der Borussia auf, wechselt am letzten Tag des Transferfensters zum Oberligisten KFC Uerdingen und schreibt sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion für ein Lehramtsstudium in den Fächern Biologie und Sport ein. „Ich habe mir gesagt, dass ich es bis zu einem gewissen Alter versuche, mich im Profibereich zu etablieren. Ich habe aber gemerkt, dass es in keine vernünftige Richtung geht.“ Güll sagt, dass so eine Entscheidung zu treffen, auch eine Typfrage sei. „Für manche ist es das Höchste, im Profibereich zu spielen. Ich habe mir da aber nie so viel daraus gemacht.“ Phasenweise bereut er seinen Entschluss dennoch. „Es war nach vier Jahren schwer, den Kopf wieder anzustrengen und sich an der Uni zurechtzufinden“, gibt Güll zu.

      Mit dem KFC steigt Güll in die Regionalliga auf. In zwölf Spielen steht er auf dem Platz. Dann folgt der große Umbruch. Der KFC will professioneller werden. Trainiert wird künftig vormittags. Das lässt sich für Güll nicht mit seinem Studium in Essen vereinbaren. Er wechselt zum Oberligisten SW Essen. Im zweiten Spiel erleidet er einen Adduktorenabriss. Es folgen noch sechs Partien, doch die Verletzung ist nicht richtig ausgeheilt und bricht erneut auf. Inzwischen hat Güll Kontakt nach Bocholt. Sowohl durch FC-Sportdirektor Heiner Essingholt, den Güll noch aus seiner Zeit beim KFC kennt, als auch über seine Freundin, die in Bocholt wohnt. So wechselt er im vergangenen Sommer zum 1. FC und wird mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet.

      „Beide Seiten sind offen miteinander umgegangen. Ich habe gesagt, dass ich noch lange brauche, bis ich fit bin. Der Verein wollte mir die Zeit geben“, so Güll. Anfang Januar ist es aber soweit und Güll bestreitet gegen RW Oberhausen sein erstes Testspiel – bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und auf einem rutschigen Kunstrasen. Viel ungeeigneter könnten die Bedingungen für das erste Spiel nach einem Adduktorenabriss nicht sein. Dass Güll unbedingt spielen will, zeigt, dass der Kopf immer freier wird. „Mein letztes Spiel war ja fast ein Jahr her. Ich war heiß.“ Eine Blutvergiftung warf ihn wieder zurück. Nun scheint er aber einsatzbereit zu sein.

      In der Rückrunde will Güll nun möglichst viele Spiele für den 1.FC bestreiten. „Mit der Mannschaft ist viel drin, aber nach der guten Vorrunde stelle ich mich erst einmal hinten an“, sagt Güll. Wichtig ist, dass er nun einmal über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei bleibt. Ob er sich als Vorsichtsmaßnahme speziell vor dem Training aufwärmt? „Ich komme inzwischen ja mit dem Fahrrad zum Training. Da sind die Muskeln schon aufgewärmt“, sagt Güll schmunzelnd. Seit Anfang Februar hat er seinen Lebensmittelpunkt nach Bocholt verlegt. Es könnten somit noch einige Jahre beim 1. FC folgen, wenn der Körper mitmacht.

      Quelle: BBV
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)