1. FC Normannia Gmünd - FC 07 Albstadt

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    • 1. FC Normannia Gmünd - FC 07 Albstadt

      Am Samstag treffen in Gmünd die beiden erfolgreichsten Rückrundenmannschaften aufeinander. Hier die Vorschau für das Stadionblatt

      Zum heutigen Heimspiel empfängt die Normannia den FC 07 Albstadt. Der FC 07 Albstadt ist am 01.07.1998 aus einer Fusion der beiden Traditionsvereine FV 07 Ebingen und FC 1910 Tailfingen hervorgegangen. Der FC 1910 Tailfingen war Gründungsmitglied der Oberliga Baden-Württemberg und zwischen der Saison 1978/1979 und der Saison 1981/1982 in Baden-Württembergs höchster Spielklasse vertreten. 1987/1988 gelang die Rückkehr in die Oberliga, doch nur ein Jahr später stieg man wieder in die Verbandsliga ab, wo auch der damalige Lokalrivale FV 07 Ebingen spielte. Drei Jahre nach der Fusion musste man dann den Abstieg in die Landesliga Staffel 4 hinnehmen. In der Saison 2006/2007 drohte sogar der Abstieg in die Bezirksliga, doch diesen konnte man durch einen 3:2-Relegationssieg über die TSG Ehingen gerade noch abwenden. Seither geht es wieder bergauf mit dem Fußball in Albstadt. In der Saison 2009/2010 wurde man Zweiter in der Landesliga Staffel 4, scheiterte jedoch in der Relegation am VfL Sindelfingen. Ebenfalls Landesliga-Zweiter wurde der FC 07 Albstadt ein Jahr später. In der Relegation setzte man sich dann gegen den FV Löchgau, die SF Dorfmerkingen und den TV Echterdingen durch und kehrte in die Verbandsliga zurück. Nicht ohne Sorgen verlief allerdings die erste Verbandsliga-Runde. Im April 2012 trennte man sich von Aufstiegstrainer Öner Topal und verpflichtete mit dem früheren Bundesligaprofi Markus Pleuler einen neuen Coach, dem es gelang, den FC 07 Albstadt noch auf Platz 9 in der Verbandsliga zu führen. Sehr nervenaufreibend war auch die Saison 2012/2013 für den FC 07 Albstadt, welche auf dem 12. Platz abgeschlossen wurde, der dank des Aufstiegs des damaligen Verbandsliga-Zweiten FV Ravensburg in die Oberliga zum direkten Klassenerhalt berechtigte. In der Saison 2013/2014 und in der Saison 2014/15 belegte unser heutiger Gegner jeweils Platz 9. Markus Pleuler beendete nach der Saison 2014/2015 seine Trainertätigkeit in Albstadt. Die Amtszeit seines Nachfolgers Öskan Acar währte nur acht Spieltage lang, bevor dann der auch heute noch aktuelle Trainer Alexander Eberhart das Kommando übernahm und den FC 07 Albstadt nach schlechtem Saisonstart wieder in ruhigere Fahrwasser brachte. Nach Platz 11 in der Saison 2015/2016 erreichten die Albstädter in der vergangenen Runde Platz 10. 39 Punkte bei 49:49 Toren standen hierbei zu Buche.

      Für die neue Runde hat man sich in Albstadt erneut den Klassenerhalt als Ziel gesetzt. Mit Lars Eschment und Felix Loch (beide zum Staffel 3-Landesligisten FC Holzhausen) sowie Seref Bagli (zum Bezirksligisten SV Gündringen) musste man drei etablierte Spieler ziehen lassen. Die Neuzugänge, von denen Sebastian Dahlke und Matthias Endriss zu Stammspielern wurden, kamen überwiegend von umliegenden Bezirksligisten. Leider zog sich Sturmhoffnung Philipp Rumpel noch vor Saisonbeginn einen Kreuzbandriss zu, so dass die Qualität der Offensive sehr stark von der Form des Torjägers Pietro Fiorenza abhängig war. Die Vorrunde verlief für die Albstädter nicht unbedingt wunschgemäß, was sicherlich auch auf den dünn besetzten Kader zurückzuführen war. In der Winterpause hat man daher in Albstadt auf den Personalengpass reagiert. Mit Marco Sumser vom FC Holzhausen wurde einer der Top-Torjäger der Landesliga Staffel 3 verpflichtet. Ebenfalls die Offensive verstärkt Stefan Jovanovic, ein Serbe mit australischem Pass, welcher zuvor in Serbien höherklassig gespielt hat. Der defensive Mittelfeldspieler Seref Bagli kehrte aus Gündringen zurück und mittlerweile ist auch Philipp Rumpel nach seinem Kreuzbandriss wieder einsatzfähig. Und der FC 07 Albstadt rollt das Feld derzeit von hinten auf und gehört aktuell zusammen mit der Normannia zu den besten Rückrundenmannschaften der Liga. Nur im Nachholspiel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen hatte man mit einem 1:2 knapp und unglücklich das Nachsehen. Das Ziel Klassenerhalt sollte von daher eigentlich frühzeitig erreicht werden. Im Hinspiel in Albstadt gab es in einer relativ chancenarmen Partie einen schwer erkämpften 1:0-Auswärtssieg der Normannia. Auf Grund der aktuellen Ergebnisse ist auch heute mit einem engen Spiel zu rechnen, wobei zu erwarten ist, dass sich Albstadt auch auf seine spielerischen Qualitäten verlassen wird und sein Heil nicht ausschließlich in der Defensive suchen wird. Vielleicht erwartet uns ja heute vom Niveau her sogar ein richtig attraktives und unterhaltsames Verbandsliga-Spitzenspiel.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Schade das ich nicht dabei sein kann. Bei uns merkt man einfach,dass jetzt der Kader der jahrelang so extrem dünn besetzt war,größer und ausgeglichener ist. Das zahlt sich endlich alles mal aus. Die Serie seit dem Sieg gegen Wangen vor der Winterpause ist allerdings selbst mir unheimlich. Da waren wirklich auch spielerisch tolle Spiele dabei,wie gegen Sindelfingen, Calcio,Rutesheim und auch gegen Dorfmerkingen wo man hätte gewinnen können,oder gegen Hollenbach wo man hätte gewinnen müssen. Nichts desto trotz, man hat jetzt 34 Punkte und ist nicht mal so extrem weit hinter der Spitzengruppe zurück. Das macht schon ein bisschen Stolz. Die Normannen schätze ich aber auf jeden Fall stärker als unser Team ein,bei dem man auch langsam merkt,dass so ganz langsam etwas die Puste ausgeht. Den Normannen würde ich einen Aufstieg in die Oberliga durchaus gönnen. Trotzdem wäre ein Punkt im Schwerzer nicht schlecht. Grüße aus Bang Niang Beach, Khao Lak, Thailand
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      "Mei Dokter hot mir bloß no Brei genehmigt!"
      "Ja kasch da no leba?"

      "Ha scho, oimal trenk ich Schwabebrei, dann Hirschbrei und am dritta Tag Löwabrei! So goht's nocher scho!"

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    • Auch hier nochmals meine Glückwünsche zum Sieg und der Tabellenführung. Hab mir eben noch die Pressekonferenz auf YouTube angesehen und auch wenn ich ja selbst im Urlaub weile,wohl trotz der wie man hört unglücklichen Niederlage von uns Stolz aufs Team sein kann. Ein Sieg hätte natürlich extrem gut getan,wenn man die anderen Ergebnisse ansieht,da man sich noch weiter hätte absetzen können. Aber so ist es dann auch noch ok. Schwäbisch Hall ist wohl weg vom Fenster,auf die direkten Abstiegsplätze haben wir 8 Punkte Vorsprung, durch die Tordifferenz sogar 9 ( allerdings haben die meisten am Dienstag noch 1 Nachholpartie )
      Trotzdem bin ich guten Mutes das es dieses Jahr keine Zitterpartie wird. Extrem überrascht bin ich von Neckarrems. Das dieses Team so weit unten steht hätte wohl niemand gedacht. Auch da wird es langsam sehr eng(bei 6 Spielen u.a noch gegen Hollenbach, Dorfmerkingen und die Normannia ). Den Normannen wünsche ich für die restlichen Partien viel Erfolg und das es mit dem Aufstieg in die OberligaBW direkt oder in der Relegation klappt.
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    • Leider kann ich wegen technischer Probleme bei mir daheim am PC erst jetzt anworten.

      Erst mal vielen Dank für die Glückwünsche. In der Tat war es so, dass der Normannia-Sieg eher glücklich war und Albstadts starke Leistung durchaus mit einem Punkt oder gar drei hätte belohnt werden können. In der ersten Halbzeit war es eine sehr verbissen geführte Partie, in der der Schiedsrichter (der aber keine spielentscheidenden Fehler gemacht hat) vielleicht etwas früher mit den gelben Karten hätte beginnen müssen. Albstadt war präsenter und aggressiver, doch herausgespielte Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht. Ein Foulelfmeter für die Normannia führte dann zur glücklichen Pausenführung. In der zweiten Halbzeit gewann das Spiel dann an spielerischem Niveau. Zunächst markierte "Bobo" Mayer mit einer schönen Einzelleistung das 2:0, doch Albstadt gelang dann durch Philipp Rumpel der Anschlusstreffer und drängte dann vehement auf den Ausgleich, welcher auch verdient gewesen wäre, wobei die hundertprozentigen Torchancen gefehlt habe. Dennoch war ich froh, als der Schiri abgepfifffen hat und der glückliche Sieg der Normannia unter Dach und Fach stand.

      Albstadts sympathischer Coach Alexander Eberhart war jedenfalls zu Recht stolz auf sein Team.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
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