Norweger-Modell ab 2018/19

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    • Norweger-Modell ab 2018/19

      Der Württembergische FV führt zur Saison 2018/19 das sog. "Norweger-Modell" in den unteren Spielklassen ein.

      Württembergischer Fußballverband schrieb:

      Nach einem Beschluss des Verbandstages wird für die untersten Ligen in den Bezirken des Württembergischen Fußballverbandes zur Saison 2018/19 das „Norweger Modell“ eingeführt.
      Demnach können Mannschaften wahlweise mit der kompletten Spielerzahl im Elf-gegen-Elf oder reduziert im Neun-gegen-Neun gegen einander antreten. Eine Mannschaft kann von Woche zu Woche entscheiden, ob sie mit der reduzierten Spielerzahl oder vollzählig mit elf Spielern antreten will. Die Mannschaft, die sich einmal für die reduzierte Spielerzahl entschieden hat, wird in der Folge tabellarisch mit dem Zusatz „Flex“ geführt und verliert das Aufstiegsrecht.
      Die Teilnahme am „Norweger Modell“ ist entweder vor der Saison mit dem Meldebogen oder während der laufenden Spielzeit beim Staffelleiter anzumelden.
    • Also in Westfalen muss man sich vor der Saison entscheiden. Wenn man einmal als 9er-Mannschaft gespielt hat, dann muss die gesamte Saison so spielen. Die Gegner müssen dann auch als 9er-Mannschaft in diesem Spiel antreten. Aufstiegsberechtigt nur, wenn man in der Folge-Saison wieder als "normale" 11er-Mannschaft spielt.
    • Ich habe mich 2017 mit einem Trainer bei einem Spiel einer solchen 9er Mannschaft unterhalten im Ruhrpott (Niederrhein). Er meinte, wenn sie sich zur Hinrunde als 9er oder 11er Mannschaft anmelden, dürfen sie nur in einer dieser beiden Aufstellungen spielen in der Hinrunde. In der Rückrunde kann man das dann wieder ändern....
    • TomT schrieb:

      Was bringt das? :denken:
      Vielerorts wahrscheinlich nicht allzu viel. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es in dünn besiedelten Gegenden wie Hohenlohe oder Teile von Oberschwaben dazu beitragen könnte, dass weniger Vereine ihre Teilnahme am Spielbetrieb auf Grund Personalmangels zurückziehen müssen.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • In der letzen ersten Saison war das im shfv noch so von Strafraum zu Strafraum, nun aber auf Großfeld , wollten wohl die Vereine.
      Außerdem vermute ich das es wie in Bayern und im shfv ist, wenn man sieht das mehr als 11 Zeit haben, und das rechzeitig meldet, Staffelleiter, dann spielen Sie im BFV und SHFV auch mit 11 gegen 11.
      KSV Holstein für immer und ewig!

      Hessen Kassel und Holstein Kiel

      "Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist."
      Zitat von Alfred Polgar
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Neuner auf Normalfeld, ist das ned a weng anstrengend ? :ko:
      soweit ich weiß,darf der Gegner dann auch nur zu neunt spielen.
      gesehen habe ich das erst einmal-2017 in der Kreisklasse C zwischen TSV Doppeleiche Viöl und IF Tönning II.
      die reguläre 9er-Mannschaft waren die Tönninger,die hatten aber auch gerade einmal diese 9 Spieler zusammenbekommen,auswechseln konnten die nicht.
      ich kannte wen
      der litt akut
      an Fußballwahn
      und Fußballwut
      (Joachim Ringelnatz)
    • Ah können die Mannschaften bei Bedarf einfach auf 9er Mannschaften stellen?
      In Schleswig-Holstein muss man sich B oder C Klasse, je nachdem wo die unterste Spielklasse ist, Mitte Juni anmelden und bei ausreichend Spielern, können 9er Mannschaften auch mit 10 oder 11 Spielern spielen, was aber dem Staffelleiter und Gegner 48h vorher mitgeteilt werden, sonst gilt generell 9er.
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    • Das finde ich tatsächlich eher Wettbewerbsverzerrung, man weiß vorher ob man an der Grenze ist und wenn dann Verletzung und oder arbeitsbedingte Ausfälle hat, muss man halt von mit Mannschaftsmeldung 9er Mannschaften anmelden.
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    • Manfred schrieb:

      Warum nicht von vorn herein eine eigene 9er-Gruppe in der untersten Liga bilden wie das im Jugebdbereich praktiziert wird?
      Oder alternativ eine SG bilden.
      Eine eigene 9er Gruppe lohnt sich zumindest in den mir bekannten württembergischen Bezirken nicht. Da sind viel zu wenige Mannschaften da, die von dem Norwegischen Modell Gebrauch machen. Spielgemeinschaften sind da die deutlich bessere Alternative. Davon gibt es im WFV-Bereich bei den Aktiven zwar auch noch nicht so viele wie in anderen Verbandsgebieten. Die Tendenz ist aber vor allem in ländlichen Gebieten stark steigend und im A-Juniorenbereich auf Kreis- oder Bezirksebene gibt es auch bei uns hier fast nur noch Spielgemeinschaften.

      Selber habe ich zwar noch kein Spiel gesehen, in dem das Norwegische Modell zur Anwendung kam. Habe aber in meinem Bekanntenkreis einige Kreisliga B-Spieler, die das schon erlebt haben. Begeistert war da keiner davon. :denken: :nein2:
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    • Da ich ja am vergangenen Samstag die zweifelhafte Ehre hatte, mein erstes Flex-Spiel zu sehen und ich gestern bei der Recherche zum Fußball im Bezirk Alb feststellte, dass da doch zahlreiche Teams darauf zurückgreifen, wollte ich mal eine aktuelle Übersicht anbieten, in welchen wfv-Bezirken welche Teams auf das "Norweger-Modell" im regulären Spielbetrieb zurückgegriffen haben (Reserverunde lasse ich mal unberücksichtigt). Der Bezirk Schwarzwald ist der letzte im wfv, dessen unterste Spielklasse eine Kreisliga C bildet. Bei den Frauenteams bildet die unterste Spielkasse eine Staffel, deshalb fällt da ein mehrfacher Wechsel ins "Flex"-Systems besonders auf.

      Die rot markierten Mannschaften haben mittlerweile ganz zurückgezogen. Vollständig ohne Reserverunde sind die Bezirke Alb, Enz/Murr, Schwarzwald, Stuttgart und Zollern, in Rems/Murr gibt es nur in einer B-Staffel eine Reserverunde.

      Stand 8. März 2019

      ALB
      Herren
      WSV Mehrstetten II; TSV Hayingen II; TSV Steinhilben II; TSV Pfronstetten II; SV Lautertal 2017 II; TG Gönningen II; TGV Entringen II; TSV Hagelloch II; SV Bühl II; SGM Wendelsheim II/Oberndorf II; SV Unterjesingen II; SV Hailfingen; VfB Bodelshausen II; TSV Altingen II; TSV Dettingen/Rottenburg II; TSV Hirschau II = 16 Mannschaften, darunter eine 1. Mannschaft und eine Spielgemeinschaft

      Frauen
      SGM Nehren/Dußlingen; TSV Gomaringen; SKV Eningen/Achalm; SGM Unjesingen II/Hagelloch II; TSV Dettingen/Erms II = 5 Mannschaften, darunter zwei 1. Mannschaften und eine Spielgemeinschaft

      BODENSEE
      Herren

      SV Haisterkirch II = 1 Mannschaft

      Frauen
      SV Beuren = 1 Mannschaft

      BÖBLINGEN/CALW
      Herren

      keine

      Frauen
      SG Jettingen; SV Böblingen II = 2 Mannschaften, darunter eine 1. Mannschaft

      DONAU
      Herren
      Spfr. Hundersingen II = 1 Mannschaft

      Frauen
      keine

      DONAU/ILLER
      Herren
      Spfr. Dornstadt II = 1 Mannschaft

      Frauen
      FC Silheim = 1 Mannschaft

      ENZ/MURR
      Herren
      SpVgg Weil der Stadt II; TSV Häfnerhaslach II; SV Sternenfels II; SV Poppenweiler II; SKV Eglosheim = 5 Mannschaften, darunter eine 1. Mannschaft

      Frauen
      SGM Häfnerhaslach/Sternenfels; SV Horrheim II; FSV Oßweil II = 3 Mannschaften, davon eine Spielgemeinschaft

      HOHENLOHE
      Herren
      keine

      Frauen
      SGM Bühlerzell/Bühlertann, SGM Weikersheim/Markelsheim II; SGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg; SGM Pfedelbach/Scheppach II = 5 Mannschaften. Die drei Erstgenannten belegen momentan die Plätze 1 bis 3 der Tabelle und haben durch das Flex-System ihr Aufstiegsrecht verwirkt.

      NECKAR/FILS
      Herren

      TSV Owen II; TSV Hohenstaufen = 2 Mannschaften, davon eine 1. Mannschaft

      Frauen
      SGM Teck (Dettingen); FC Esslingen; TV Eybach = 3 Mannschaften, davon zwei 1. Mannschaften und eine Spielgemeinschaft.

      NÖRDLICHER SCHWARZWALD
      Herren
      SGM Betra/Glatt; SV Gündringen II; SG Hallwangen II; SV Oberilflingen II = 4 Mannschaften, davon eine Spielgmeinschaft

      Frauen
      SV Musbach II; VfL Hochdorf; SV Tumlingen-Hörschweiler = 3 Mannschaften, davon zwei 1. Mannschaften

      OSTWÜRTTEMBERG
      Herren

      TV Herlikofen II; SSV Aalen II = 2 Mannschaften

      Frauen
      FC Härstfeld 03 II; TSG Hofherrnweiler-Unterrombach; SV Söhnstetten = 3 Mannschaften, davon zwei 1. Mannschaften

      REMS/MURR
      Herren

      TSV Neustadt II; TSV Schornbach III; TSG Buhlbronn II; TSV Haubersbronn II; TSV Schlechtbach II; Großer Alexander Backnang II; FSV Weiler zum Stein II; TSV Oberbrüden II = 8 Mannschaften

      Frauen
      kein Spielbetrieb auf Bezirksebene

      RISS
      Herren

      TSV Kirchberg/Iller II = 1 Mannschaft

      Frauen
      SV Mietingen II; SGM Bellamont/Rot II; SGM Dettingen; SV Reinstetten II = 4 Mannschaften, davon 2 Spielgemeinschaften

      SCHWARZWALD
      Herren
      FC Dunningen II; FC Epfendorf II; VfL Nendingen II; SV Tuningen II; SV Renquishausen II = 5 Mannschaften

      Frauen
      kein Spielbetrieb auf Bezirksebene

      STUTTGART
      Herren
      SpVgg Stuttgart-Ost II; Stuttgarter SC; 1. Stuttgarter FV 1896; SV Prag 1899 II; ASV Botnang II = 5 Mannschaften, davon zwei 1. Mannschaften

      Frauen
      VfL Kaltental; TV Zazenhausen; SC Stammheim = 3 Mannschaften, allesamt 1. Mannschaften

      UNTERLAND
      Herren
      SC Abstatt II; TSV Güglingen II; SGM Meimsheim/Brackenheim II = 3 Mannschaften, davon 1 Spielgemeinschaft

      Frauen
      SV Sülzbach II; SpVgg Oedheim; FSV Schwaigern; SGM Fürfeld/Bonfeld; SC Züttlingen; TSV Untereisesheim; FV Wüstenrot = 7 Mannschaften, davon fünf 1. Mannschften und eine Spielgemeinschaft

      ZOLLERN
      Herren

      TSV Benzingen II; SV Heinstetten II; TSV Geislingen II; FV Bisingen II; TSV Stetten/Hechingen; SV Heselwangen II = 6 Mannschaften, davon eine 1. Mannschaft

      Frauen (zusammen mit Schwarzwald)
      SV Spaichingen; SGM Tuningen/Dauchingen; SGM Frittlingen/Wilfingen; SV Bärenthal II; SGM Heuberg/Schwenningen/Stetten a. k. M.; FC Göllsdorf = 6 Mannschaften, davon zwei 1. Mannschaften und drei Spielgemeinschaften