3. Spieltag: 1. FC Kleve - 1. FC Bocholt

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    • Fallen die Torhüter von der Reserve und den A-Junioren bei Bocholt derzeit auch aus? Oder kein Niveau für die Oberliga?
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Waldgirmes schrieb:

      Fallen die Torhüter von der Reserve und den A-Junioren bei Bocholt derzeit auch aus? Oder kein Niveau für die Oberliga?

      Das ist ja die Krönung: Die Reserve hat gar keinen Torhüter!! Ich weiß nicht was der Verein sich da vorgestellt hat, aber die gehen tatsächlich ohne festen Keeper in die Saison. Wir haben jetzt einen verletzten und einer noch gesperrt, das ist aber auch "nur" ein A-Junior der von RW Essen kam, schwer einzuschätzen und ohne große Erfahrung.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Das Stadion war fest in Bocholter Hand.

      Die Gegengerade sowieso, aber auch auf der Haupttribüne auf der einen Hälfte nur vertraute Gesichter.

      Dazu zwei absolute Traumtore, besser gehts nicht! :ok:

      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • angeblich warens 1050 Zuschauer, aber bei der Zahl mussten alle anwesenden lachen. ich hätte 700 geschätzt.

      und wo waren die Klever?! hatte i-wo gelesen die wären mit 100 leuten bei Turu gewesen und hätten dort "tolle Stimmung gemacht". wo waren die denn? kein sichtbarer Fan, null Stimmung. Heimspiel auf und neben dem Platz! :thumbsup:

      gibt eigentlich den KleverXmann noch?? :rofl:
    • 1. FC Kleve - 1. FC Bocholt 0:2 (0:2)
      0:1 Lars Bleker (25.)
      0:2 Andre Bugla (31.)

      Zuschauer: 1050

      Bocholt mit: Welling - Winking, Divis, Beckert, Meißner - Neustädter, Bleker (63.Desai), Buijl, Abel (71.Göbel), Bugla, Möllmann (77.Bock)


      1. FC Bocholt nach gefühlter Ewigkeit an der Spitze
      Oberligist gewinnt Derby beim 1. FC Kleve

      Der 1. FC Bocholt hat einen sehr positiven Schlussstrich unter eine sehr erfolgreiche englische Woche gezogen: Er gewann am Sonntag auch das dritte Spiel binnen acht Tagen. Der Oberligist behauptete sich im Derby beim Erzrivalen 1. FC Kleve – und steht nun an der Tabellenspitze. Die Elf von Trainer Manuel Jara setzte sich mit 2:0 (2:0) Toren durch. Der Lohn ist mit der optimalen Punktausbeute der erste Tabellenrang! Jeweils neun Punkte haben aber auch die Verfolger VfB Homberg und der SC Velbert, der ein Oberliga-Aufsteiger ist.

      1050 Zuschauer (!) verfolgten das Match, viele davon aus Bocholt. „Die ersten 25 Minuten von uns waren sehr nervös. Von den Rängen kam dann große Unterstützung, das hat mich total gefreut. Die Mannschaft hat nachher mit den Fans den Derbysieg gefeiert. Wir haben lange daran gearbeitet, dass der Funke überspringt“, sagte FC-Trainer Manuel Jara. „Dieses Derby war auch noch auswärts. Und der 1. FC Kleve ist auch keine Mannschaft von Pappe, keine Laufkundschaft.“ Jara: „Gefühlt ist das eine Ewigkeit her, dass wir auf dem ersten Tabellenplatz gestanden haben.“ Letztmals war das im zweiten Oberligajahr der Fall, als der FC quasi nur wenige Stunden nach einem Sieg gegen den VfR Krefeld-Fischeln vorne lag. „Das ist natürlich sehr schön. Wir haben aber erst drei Hürden genommen. Es kommen noch 31. Stolpern wir über drei und landen auf dem Hosenboden, haben wir nichts. Wir müssen jetzt Konstanz zeigen“, so Jara. Aber die Momentaufnahme könne man nun sehr gut genießen. „Und der Sieg in Kleve war verdient. Da gibt es keine zwei Meinungen.“

      Im Tor der Klever stand André Barth, der früher selbst für den 1. FC gespielt hatte. Auf der Bank der Klever saß zunächst der Ex-Rheder Konrad Kaczmarek, der erst in der Schlussviertelstunde zum Einsatz kam. Die erste Großchance der Klever vergab Michel Wesendonk, Neuzugang von TuB Bocholt (21.). Auch Levon Kürkciyan war einmal gefährlich (23.). Nur wenige Minuten später versetzten die Bocholter dem Namensvetter auf dem Bresserberg durch einen Doppelschlag unterm Strich den K.o. In der 25. und 32. Minute waren Lars Bleker und André Bugla für den Gast erfolgreich. Blekers Tor war stark, weil er den Ball gekonnt annahm und dann mit toller Schusstechnik vollendete. Zum Zunge schnalzen war Buglas Treffer: Von Torwart Maik Welling ging es über Florian Abel und Niklas Möllmann punktgenau zu Bugla, der per Flugkopfball traf. Jara: „Das war eine Top-Hütte und auch kein Zufall.“ Es boten sich gute Kontergelegenheiten, die ungenutzt blieben. Das 3:0 wäre wohl die endgültige Entscheidung gewesen.

      Die Bocholter ließen in Kleve auch nicht mehr ganz viel zu. Später verpassten nur noch Jan-Luca Geurtz (65.) und Levon Kürkciyan (83.) für die Elf von Trainer Umut Akpinar jeweils den möglichen Anschlusstreffer. Einmal hielt Welling überragend. Der Sportliche Leiter musste spielen, da sich Maurice Schumacher beim Warmmachen eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen hatte. „Maik kam vom Wickeltisch in so ein Derby rein“, sagte Jara. Die beiden anderen Torhüter fehlten. Erik Pagojus ist verletzt, Stefan Jaschin ist noch gesperrt, Bocholts A-Jugend-Torwart ist derzeit nicht greifbar, was den 1. FC insgesamt unter Druck setzt. Einen weiteren Wermutstropfen gab es, weil der starke Lars Bleker raus musste, weil der Muskel zugemacht hatte. Jara: „Der Körper war auf.“

      Quelle: BBV
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Der Blick geht nach unten

      Nach einem starken Beginn lädt die Klever Defensive den Gast doppelt ein. Bocholts Trainer Jara sagt: „25 gute Minuten reichen gegen uns nicht.“

      Der ehemalige deutsche Nationalspieler Pierre Littbarski sagte einst: „Ohne Leistung entwickelt man sich schnell vom Häuptling zum Indianer“. Gute Leistungen sind dem 1. FC Kleve in allen drei Partien der englischen Woche nicht abzustreiten, doch der Optimismus nach dem Traumstart gegen Hilden ist gewichen; Ernüchterung macht sich breit nach der 0:2-Niederlage gegen Bocholt. „Beide Tore gehen auf unser Konto“, sagt Umut Akpinar. Dabei war die Kulisse der Partie eine ganz besondere: lange Schlangen vor dem Eingang, eine volle Haupttribüne und lautstarke Anfeuerungen aus den Gästereihen sorgten für ein stimmungsvolles Ambiente.

      rp-online.de/nrw/staedte/kleve…liert-wieder_aid-28847473
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)