FC Ingolstadt 04

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    • FC Ingolstadt - Unterhaching II

      Der Erfolg kehrt zum FC Ingolstadt 04 zurück Freitag, 16.09.05


      Völlig verdienter 6:3-Sieg der Schanzer gegen Unterhaching II / Press-Elf zeigt lang vermisste Effektivität
      Norbert Roth, Donaukurier

      Ingolstadt (DK) Der FC Ingolstadt hat in der Fußball-Bayernliga in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach zuletzt zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg bezwangen die Schützlinge von Trainer Jürgen Press die zweite Mannschaft der SpVgg Unterhaching am Freitagabend völlig verdient mit 6:3 (3:1) und landeten damit ihren bislang höchsten Saisonsieg.


      In der Partie gegen den Tabellen-15. musste FC-Trainer Press, wie befürchtet, auf den grippegeschwächten Karl Meier verzichten. Dagegen bissen Michael Wenczel und Michael Schmidberger auf die Zähne und standen in der Anfangsformation. Gut eine Viertelstunde brauchte dann der Gastgeber, um ins Spiel zu finden. Wie Press vorher angekündigt hatte, sollte nach den Misserfolgen zuletzt diesmal die Sicherung der Defensive die Basis zum Erfolg sein. Die stand tatsächlich gut. Die Ingolstädter zeigten bei ihren wenigen Gelegenheiten endlich einmal die zuletzt so schmerzlich vermisste Effektivität. Mit dem ersten wirklich gelungenen Angriff, Torsten Holm war steil geschickt worden, gelang in der 19. Minute der Führungstreffer. In der 28. Minute war es dann Nico Sbordone, der aus halbrechter Position den auf Höhe des Elfmeterpunktes lauernden Andras Tölcseres bediente. Der erneut starke Ungar nahm den Ball direkt und ließ Gästekeeper Marcus Stolzenberg keine Chance. Der dritte Treffer · die Hachinger waren weiterhin nicht in der Lage die Angriffsbemühungen der Ingolstädter durch eigene Vorstöße zu unterbinden · erzielte schließlich Kapitän Markus Rosenwirth. Nach einem Tölcseres-Freistoß von der rechten Seite war Michael Wenczel mit seinem Kopfball zunächst gescheitert, in den Nachschuss legt Rosenwirth dann aber seine ganze Energie und hämmerte den Ball ins linke obere Toreck (35.). Alles deutete bereits jetzt auf einen deutlichen Erfolg, als die Hachinger mit einem (abgefälschten) Fernschuss · Marjan Holjvac hatte aus 27 Metern einfach abgezogen · plötzlich auf 1:3 verkürzten.
      Nach dem Wechsel, erhöhte schließlich Emin Ismailij nach einer schönen Einzelleistung auf der linken Seite auf 4:1 (51.), ehe die Hachinger · wiederum sehr glücklich · zum 2:4 kamen. FC-Keeper Michael Lutz, der zu zögerlich aus seinem Tor kam, musste eine Flanke von Volkan Cukur, die durch seinen Strafraum segelte, passieren lassen. Das änderte jedoch nichts mehr am Ingolstädter Erfolg, der nach den Treffern von Tobias Schlauderer (82.) und Thomas Weingartner (86.) sogar noch recht deutlich ausfiel. Robert Zillners 3:6 in der 90. Minute war nur noch Ergebniskosmetik.

      Ingolstadt: Lutz - Rosenwirth, Kroll - Sbordone, Hintersberger, Wenczel - Schmidberger (76. Weingartner), Zani (73. Hofer), Ismailij - Tölcseres, Holm (79. Schlauderer).

      Unterhaching: Stolzenberg - Cilgin, Bergen (60. Zillner), Hörnig, Berchtold - Holjevac, Feldhahn, Schuff (72. Schweibenz) -Urbas, Cukur - Zderba (70. Benzinger).

      Tore: 1:0 Holm (19.), 2:0 Tölcseres (28.), 3:0 Rosenwirth (35.), 3:1 Holjevac (37.), 4:1 Ismailij (51.), 4:2 Cukur (57.), 5:2 Schlauderer (82.), 6:2 Weingartner (86.), 6:3 Zillner (90.). · Schiedsrichter: Bruno Natterer (Hochstadt). · Zuschauer: 550. · Gelbe Karten: - / Holjevac, Benzinger.
    • FC Ingolstadt – 1. SC Feucht 4:1 (1:1)

      Gegen die massiv stehenden Gäste taten sich die Ingolstädter schwer. Dazu kam, dass Janos Pal (40.) die einzige echte Torchance der Feuchter zur Führung nutzte.

      Der Ausgleich kurz vor der Pause durch einen fulminanten Schuss von Thomas Weingartner (44.) kam genau zum richtigen Zeitpunkt, um die Wende noch zu schaffen, die der eingewechselte Tobias Schlauderer (71.) einleitete. Als kurz darauf das 3:1 fiel, war das Spiel entschieden. Den verdienten Endstand markierte der ebenfalls eingewechselte Tobias Nabe.

      Ingolstadt: Lutz – Hintersberger, Rosenwirth, Wenczel – Sbordone (67. Schlauderer), Kroll (70. Hofer) – Schmidberger, Weingartner , Ismailij – Tölcseres (79. Nabe), Holm – Trainer: Press.

      Feucht: Übler – Distler, Graf, Händel – Meier (76. Berber), Dolan, Glaser – Engelhard – Durschinger (70. Roth), Pal (81. Winkler), Bauer – Trainer: Ziegler.

      Tore: 0:1 Pal (40.), 1:1 Weingartner (44.), 2:1 Schlauderer (71.), 3:1 Tölcseres (73.), 4:1 Nabe (80.)

      SR: Hartmeier (Landshut)

      Zuschauer: 450

      Gelbe Karten: Bauer.


      kicker.de
      red bull boykottieren!
    • FC Ingolstadt 04 zieht mit Nürnberg nach Punkten gleich

      Der FC Ingolstadt 04 bleibt im Kampf um den Regionalligaaufstieg weiter im Rennen. Durch einen mühsam erkämpften, am Ende aber verdienten 4:1 (1:1)-Sieg gegen den seit sieben Spielen ungeschlagenen 1. SC Feucht bleibt Ingolstadt Bayernliga-Tabellenführer 1. FC Nürnberg II, der gestern Abend in Fürstenfeldbruck zu einem 3:3 kam, auf den Fersen und rangiert nunmehr auf dem zweiten Tabellenplatz. Nürnberg und Ingolstadt haben jeweils 23 Zähler auf ihrem Konto, der Club das bessere Torverhältnis.

      FC-Trainer Jürgen Press hatte im Flutlichtspiel gegen den Regionalligaabsteiger aus Feucht etwas überraschend Mittelfeldregisseur Armando Zani und Karl Meier eine Pause verordnet. Dafür sollten Thomas Weingartner im Mittelfeld und Michael Schmidberger auf der rechten Seite für Impulse sorgen. Die Gäste spielten nominell zwar mit drei Spitzen, da SC-Coach Ziegler in der Defensive aber gleich zwei Dreierketten aufgeboten hatte, wurde schnell deutlich, dass beim Tabellenneunten zunächst einmal die Verhinderung von Gegentoren im Vordergrund stand. Und das gelang den Feuchtern im ersten Durchgang gut.

      Gegen das vielbeinige Mittelfeld der Gäste dauerte das Umschalten zu lange, und beim Spiel nach vorne wurden häufig zu viele Stationen benötigt. Dennoch kontrollierten die Ingolstädter das Spiel, so dass die 1:0-Führung der Gäste in der 40. Minute nicht nur überraschend kam, sie war auch völlig unverdient. Doch als Michael Schmidberger auf Höhe der Mittellinie den Ball vertändelt, hat SC-Stürmer Janos Pal plötzlich freie Bahn und legt den Ball mit einem genau getimten Heber über FC-Keeper Lutz hinweg in Tor. Noch in der ersten Halbzeit · es war die 44. Minute · nahm Thomas Weingartner aus gut 22 Metern Maß, und sein fulminanter Linksschuss schlug unhaltbar für SC-Torwart Rene Übler im rechten oberen Tordreieck ein. 1:1. Damit ging es in die Pause.

      Nach dem Wechsel war das Bemühen der FC-Elf, den Druck zu erhöhen, unverkennbar. Das Mittelfeld wurde schneller überbrückt und schon in der 51. Minute gab es eine Riesenchance zum 2:1. Doch der 24-Meter-Knaller von Holm klatschte nur an die Unterkante der Latte. In der 60. Minute war es wieder Holm, der nach einem Schuss aus der Drehung an Gästekeeper Übler scheiterte.Der FC bestimmte nun das Spiel und entschied schließlich mit einem Doppelschlag die Partie zu seinen Gunsten. In der 71. Minute war es der eingewechselte Tobias Schlauderer, der von der Strafraumgrenze die Führung besorgte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später konnte Tölcseres nach einem Steilpass allein auf das SC-Tor zulaufen, behielt die Nerven und schob zum 3:1 ein. Den Abschluss und zugleich das zweite "Joker"-Tor des Abends besorgte schließlich Tobias Nabe, der aus kurzer Entfernung den 4:1-Endstand herstellte.

      (fcingolstadt.de)
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Nürnberg II - Ingolstadt

      Press fordert eine deutliche Steigerung

      Die kritische Anhängerschar des Tabellendritten FC Ingolstadt ist ungeduldig. Wann steht das Team von Trainer Jürgen Press endlich auf Platz eins und zeigt auch entsprechende Leistungen?


      Diese Frage stellt das Umfeld des Meisterschaftskandidaten, und daher kann das Spitzenspiel beim 1. FC Nürnberg für Press sowohl zum Meilen- als auch zum weiteren Stolperstein werden. "Zu Hause sind wir das beste Team der Liga, aber wir müssen uns auswärts steigern", meint der Trainer und konkretisiert. "Für mich geht das Verteidigen los, wenn wir in Ballbesitz sind. Da haben wir als Team noch nicht so dominiert. Außerdem haben wir vier Tore nach Standardsituationen bekommen, das darf nicht passieren." 20 Gegentreffer sind für ein Spitzenteam zu viel, erst ein Mal in dieser Spielzeit gelang der Mannschaft ein Zu-Null-Erfolg.

      Für das Spiel beim Club steht noch ein Fragezeichen hinter den bisher nicht überzeugenden Abwehrrecken Michael Wenczel (Schleimbeutelentzündung) und Nico Sbordone (Muskelfaserriss). Dennoch fordert Press den dritten Auswärtssieg, um dann doch abzuschwächen und den Druck zu mildern. "Wir wollen gewinnen, aber wir können auch mit einem Punkt leben. Die Meisterschaft wird noch nicht in diesem Spiel entschieden."

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      Quelle: www.kicker.de
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • 1. FC Nürnberg II - FC Ingolstaft 04 1:1 (1:1)

      Nürnberg: Tschauner - Dausel, Cinaz, Kammermeyer (81. Crone), Kett - Möller (71. Weber), Wagefeld, Deigendesch, Szikal - Pagenburg, Klarer - Trainer: Zeidler.
      Ingolstadt: Lutz - Rosenwirth, Kroll, Wenczel - Hintersberger, Schmidberger, Hofer (86. Jungwirth) - Schlauderer , Weingartner - Holm (86. Hampl), Tölcseres (88. Nabe) - Trainer: Press.

      Tore: 1:0 Pagenburg (5.), 1:1 Holm (9.)
      Zuschauer: 567


      Keeper Tschauner zeigt seine Klasse

      Das Spitzenspiel beherrechte in den ersten 15 Minuten der Club. Folgerichtig fiel dann auch die 1:0-Führung durch Pagenburg. Diese wurde aber nur wenigs päter von Holm ausgeglichen. Nach dieser turbulenten Anfangsphase neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, der FCI war zweimal durch Holm (25.) und Schlauderer (27.) gefährlich, aber Keeper Tschauner zeigte seine Klasse.

      Nach der Pause das gleiche Bild. Die Gäste standen sehr kompakt, ließen keine Chancen zu, kamen ihrerseits aber immer wieder zu guten Möglichkeiten. Insgesamt musste der Nürnberger Nachwuchs mit diesem glücklichen Punktgewinn zufrieden sein.

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      Quelle: www.kicker.de
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    • Ingolstadt - Kötzting 3:0

      Jungwirth kommt und macht das Tor

      Bei beiden Teams stand zunächst die Defensive im Vordergrund, denn man wollte unbedingt einen frühen Rückstand vermeiden. Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Ingolstädter mehr und mehr die Oberhand und hatten sich folglich die 2:0-Führung zur Pause verdient.

      Bei Kötzting blieb das erwartete Aufbäumen nach dem Wechsel aus und so konnte der FC den Sieg recht locker nach Hause spielen. Den Schlusspunkt setzte in der 88. Minute der kurz zuvor eingewechselte Stefan Jungwirth zum verdienten Sieg.

      FC Ingolstadt – 1. FC Kötzting 3:0 (2:0)

      Ingolstadt: Lutz – Rosenwirth, Kroll , Wenczel – Schmidberger – Meier, Hofer (87. Jungwirth) - Schlauderer, (86. Buchner), Weingartner – Tölcseres, Holm – Trainer: Pres.
      Kötzting: Riederer – Fischer (82. Krotzer), Miethaner, Vogl – Seiderer, Prancl – Bambara (79. Graf), Koudela – A. Dvorak – Stoilov, P. Dvorak ( 86. Kastak) – Trainer: Kuchler

      Tore: 1:0 Schlauderer (35.), 2:0 Hofer (44.), 3:0 Jungwirth (88.)
      Zuschauer: 750

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      Quelle: www.kicker.de
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    • Glatter 3:0-Sieg


      Mit der Sicherheit einer Spitzenmannschaft


      Es war eben nicht nur das klare Ergebnis, das 3:0 gegen Verfolger 1. FC Kötzting. Und es war nicht nur die Tatsache, dass der FC Ingolstadt mit dem Heimerfolg einen Verfolger deutlich ins Hintertreffen gebracht und zugleich die Tabellenführung erobert hat. Etwas ungleich wichtigeres war zu beobachten: Die FC-Mannschaft spielte am Freitagabend endlich mit der so lange vermissten Souveränität. Sechzehn Spiele sind absolviert, und noch zu keinen Zeitpunkt war der Eindruck so stark, dass der von allen Ligakonkurrenten zum Topfavoriten erklärte FC Ingolstadt tatsächlich Meister werden könnte.

      "Das Nürnberg-Spiel hat uns nochmal richtig gut getan", versucht Markus Hofer eine Analyse. Jeder kämpft für jeden, hilft dem anderen und dann sind wir auch nicht mehr so leicht aus der Fassung zu bringen". Sein Teamkollege Manfred Kroll bestätigt die Veränderung, die auch die Spieler in den vergangenen drei Wochen spüren. "Es hat ein paar Umstellungen im Mittelfeld gegeben, die haben uns sicher gut getan". Die Hereinnahme von Markus Hofer (seit Nürnberg in der Startelf), und der Umstand, dass Kroll nun nicht mehr im defensiven Mittelfeld, sondern in der zentralen Abwehrposition neben Markus Rosenwirth und Michael Wenczel zum Einsatz kommt, haben das bewirkt. "Wir können von hinten sogar Impulse für das Offensivspiel geben", sagt Kroll. Und was seit Nürnberg zu beobachten ist, setzte sich auch am Freitag fort. So hat sich Trainer Jürgen Press von der zu Saisonbeginn praktizierten Rotation anscheinend verabschiedet. "Da mussten wir ja erst sehen, dass wir eine Mannschaft finden", erläutert der Coach, der für diese Praxis reichlich Kritik hatte einstecken müssen.

      "Derzeit", sagt Press in Richtung der Reservisten, "ist es für die Spieler, die auf der Bank sitzen, sehr schwer ins Team zu kommen". Karl Meier zum Beispiel, vor seiner Grippe Stammspieler, danach vier Wochen auf der Bank, hätte auch gegen Kötzting nicht gespielt, wenn sich Johannes Hintersberger nicht kurzfristig im Training verletzt hätte. Bleibt einzig die Frage, warum die heimstarken Ingolstädter · bis auf den Patzer gegen Aindling (0:3) gab es nur Siege · auswärts so wechselhaft spielen. "Keine Ahnung", zuckt Manfred Kroll mit den Schulter, ist sich mit Teamkollege Hofer aber in einem Punkt sofort einig: Nächste Woche, beim Kellerkind Quelle Fürth zählt zum Hinrundenabschluss nur ein "Dreier". Dann käme auch Trainer seinem Ziel wieder ein Stück näher. Denn "zu Hause sind wir schon eine Spitzenmannschaft, auswärts müssen wir uns das noch erarbeiten". Es gibt also immer etwas zu verbessern, auch für ein seit sieben Spielen ungeschlagenes Team

      (fcingolstadt.de)
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • "Ein guter, ehrgeiziger Mann"

      Sicher ist auf der anderen Seite auch, dass es der Wunsch von Paula ist, aus dem Vertrag in Aindling "bald rauszukommen". Dieser Trainervertrag läuft noch bis Ende Juni 2006 und Paula hat von sich aus als Kompromisslösung angeboten, die TSV-Mannschaft erst nach der Hallenrunde abzugeben. "Ich denke schon, dass ich in Aindling vernünftige Arbeit abgeliefert habe. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns da einigen", sagt Paula.
      Da auch Riegl das Verhältnis zum (Ex-)Trainer als "gut" beschreibt ("Er hat bei uns hervorragende Arbeit geleistet") lässt seine Ankündigung, dass man dem scheidenden Coach sicher nicht unnötig Steine in den Weg legen wird, auf eine Vertragsauflösung in der Winterpause schließen.

      Doch ungeachtet der Vertragssituation wird der 41-Jährige Paula zumindest als Teilzeit-Manager nach dem letzten Punktspiel des TSV am 3. Dezember seine Arbeit für den FC aufnehmen, und beim Bayernligaspitzenreiter für die erhoffte Entlastung sorgen. Spielerverhandlungen, Budgetverwaltung und Sponsorengewinnung · bislang in weiten Teilen Aufgaben von FC-Präsident Peter Jackwerth und Trainer Jürgen Press · sollen dann von Paula übernommen werden.

      "Auf Dauer", so der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Ingolstadt, Heribert Fastenmeier, "war die Belastung für Peter Jackwerth nicht mehr vertretbar". Deshalb hat gerade der Aufsichtsrat darauf gedrängt, dass der Präsident und Hauptsponsor, der ohnehin in etwa eineinhalb Jahren in den Aufsichtsrat wechseln möchte, Unterstützung erhält. Fastenmeier selbst hat drei Gespräche mit Paula geführt, bevor feststand, dass "er genau der Richtige ist".

      Neben der "optimalen" (Jackwerth) Qualifikation · Paula ist nicht nur Bayernligatrainer mit A-Schein, sondern auch Diplom-Sportökonom · glaubt man auch auf der menschlichen Ebene jemanden gefunden zu haben, der als Teil des neuen "Dreigestirns" (Fastenmeier), gemeinsam mit Präsident Jackwerth und Trainer Press eine schlagkräftige sportliche Führung bilden kann. "Die Frage ist natürlich, ob der Verlust an persönlicher Autonomie durch die zu erwartenden Synergieeffekte entsprechend aufgewertet wird", wie es Fastenmeier beschreibt. Heißt: Man gönnt sich eine gewisse Testphase, um herauszufinden, ob die Zusammenarbeit auch funktioniert. Wohl auch deshalb ist der Vertrag mit Paula zunächst nur bis Saisonende terminiert. Der Aichacher, derzeit auch noch als Führungskraft bei einer Münchner Bank angestellt, hat für den Fall, dass die Dinge nicht wie gewünscht laufen, vorgesorgt. Zunächst lässt er sich nur freistellen (vermutlich ab 1. April) und kann somit gegebenenfalls wieder in seinen Job zurückkehren.

      Doch davon geht im Moment niemand aus. "Natürlich muss die sportliche Entwicklung (gemeint ist der Aufstieg in die Regionalliga, Anmerk. d. Red.) ebenfalls weitergehen", sagt FC-Präsident Peter Jackwerth, der Paula eineinhalb Jahre Zeit gegen will, bevor man über einen längerfristigen Vertrag spricht. Sein Aindlinger Pendant Toni Riegler, bei dem Paula immerhin 14 Monate als Cheftrainer gearbeitet hat, ist davon überzeugt, dass der 41-Jährige seine neue Aufgabe meistern wird. "Glauben Sie mir, wenn der Manfred Paula so eine Herausforderung annimmt, dann wird er diese auch mit entsprechenden Engagement angehen. Der FC Ingolstadt bekommt einen guten und sehr ehrgeizigen Mann", meint Riegl. Bleibt nur die Frage, wann genau.
    • Ingolstadts Stürmer Tobias Nabe hat seinen Abschied zur Winterpause verkündet


      Aindlings Paula kommt als Manager

      Die sportliche Leitung des Aufstiegkandidaten FC Ingolstadt bekommt Unterstützung. Mit dem 41-jährigen Manfred Paula, derzeit noch als Cheftrainer in Diensten des Ligakonkurrenten TSV Aindling, wird Anfang Dezember die neu geschaffene Position des Sportmanagers besetzt. Wann Paula den als Vollzeit-Stelle angedachten Job antreten kann, ist allerdings noch nicht ganz sicher.

      Auch wenn er bereits in den nächsten Tagen die Arbeit aufnehmen will, so muss der Aichacher noch mit seinem bisherigen Verein und mit seinem "ersten Arbeitgeber", einer Münchner Bank, über die entsprechenden Freistellungen und Vertragsauflösungen verhandeln. In Aindling hat der Diplom-Sportökonom und A-Schein-Inhaber noch einen Kontrakt bis zum Ende dieser Saison. In der Leitung gibt es Zuwachs, in der Mannschaft dagegen einen Abgang. Stürmer Tobias Nabe, der erst zum 1. Juli dieses Jahres nach Ingolstadt gekommen war, hat seinen Abschied zur Winterpause verkündet.

      Der 23-Jährige, der auf Grund der intensiven Trainingsarbeit mit Anpassungsproblemen zu kämpfen hatte und bei seinen zehn Einsätzen achtmal lediglich als Einwechselspieler aufs Feld kam, wechselt wieder zu seinem Heimatverein, dem TSV Berg im Gau (Bezirksliga Schwaben).

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      Quelle: www.kicker.de
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Martin Driller zum FC Ingolstadt

      Paukenschlag: Torjäger Martin Driller verlässt die SpVgg Bayreuth
      11.12.2005
      19:38 h
      Nach nur einem halben Jahr verlässt Torjäger Martin Driller die SpVgg Bayreuth. Der 36-Jährige wechselt in der Winterpause zum klassentieferen
      FC Ingolstadt.
      Christian Höreth berichtet:
      In Ingolstadt sieht Martin Driller für sich persönlich die besseren beruflichen Perspektiven. Der Bayernligist bietet dem Ex-Profi einen Langzeitvertrag.
      Der sichert Driller spätestens ab 2007 einen Posten als Trainer zu. Bis dahin soll der 36-Jährige noch einhalb Jahre für Ingolstadt auf Torejagd gehen. Driller nannte aber auch private Gründe. In Ingolstadt sei er - so wörtlich -"näher dran" an seiner Lebensgefährtin, die in München wohnt. Im Mainwelle-Interview bedauerte SpVgg-Trainer Gino Lettieri die Entscheidung seines Stürmers. Aber:
      "Martin ist jetzt 36, und so eine Chance bekommt man auch nicht oft im Leben. Wir wollten ihm da auch keine Steine in den Weg legen."
      Immerhin zahlt der FC Ingolstadt der SpVgg für Martin Driller eine Ablösesumme. Über die Höhe wurde Stillschweigen vereinbart.

      Quelle: mainwelle.de
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