[Regionalliga] Ligareform 22/5

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    • Guenni schrieb:

      Weiterhin widerspricht dieses Modell komplett dem Ziel „Meister müssen aufsteigen“,..wir favorisieren ein Modell der „Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften“, welche mit dem Erhöhen der Aufsteiger auf fünf Vereine verbunden wäre. Diese Lösung ist unserer Auffassung nach allerdings nur umsetzbar, wenn entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen bzw. getätigte Versprechen eingehalten werden. Dies betrifft dann insbesondere die Schaffung von finanziellen Rahmenbedingungen für 22 Teams in der 3. Liga. Dies bedeutet zudem die Reduzierung der Belastung durch die Landespokalwettbewerbe oder gegebenenfalls auch eine Reform des DFB-Pokals (beispielsweise ein Startrecht für alle Drittligisten)."
      Vielleicht sollte er besser eine Aufstockung auf 36 favorisierten. Das wäre realistischer.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Guenni schrieb:


      Die Verteilung von zwei festen Aufsteigern für die Regionalligen West und Südwest tragen wir ebenso nicht mit. Bei diesem Modell entstehen den potentiellen Aufsteigern, welche am Ende der Saison in einer Relegation um den Aufstieg spielen deutliche Wettbewerbsnachteile. So können sich die entsprechenden Vereine nicht nach Feststehen des ersten Tabellenplatzes mit den Planungen final auf die 3. Liga konzentrieren, sondern müssen gegebenenfalls eine endgültige Planung um mehrere Wochen nach hinten verschieben. So entsteht zum einen der Nachteil gegenüber den drei direkten Aufsteigern aus den anderen Regionalligen, sowie gegenüber den anderen Drittligisten, die erst zum Saisonende den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern.
      Dieser Punkt wird von den Gewinnern/Befürwortern der Reform regelmäßig ignoriert.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Rems Murr schrieb:


      WieWaldi schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Es geht auch um die Chance der Absteiger aus der 3.Liga, direkt wieder hochzukommen.
      Das gleicht sich dadurch aus, dass es in Nord, Nordost und Bayern leichter ist Meister zu werden.
      Na klar, was sich in der Vergangenheit daran äußerte, dass sie ausgeruht in die Relegationsspiele gehen und sich dort gegen die durch durch eine anstrengende Saison ausgezehrten Vertreter aus SW und W mehrheitlich durchsetzen konnten :lachen:
      Das ist sicherlich auch einer von mehreren Gründen, weshalb die Vereine im Südwesten bisher so schlecht abgeschnitten haben.
      Ja, sicher, so entstehen Legenden.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.

      Beitrag von dokpop ()

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    • Guenni schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Vielleicht sollte er besser eine Aufstockung auf 36 favorisierten. Das wäre realistischer.
      Im Gegensatz zu 22/5 stand diese Variante schon mehrfach zur Debatte wurde in verschiedenen Gremien des DFB sehr deutlich abgelehnt.
      22/5 wurde auch schon lange deutlich abgelehnt. Deshalb gab es ja die Forderung nach 4 Regionalligen.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Die Forderung und Ablehnung kam ja hauptsächlich aus der 3.Liga. Es haben dort aber immer mehr Vereine erkennen lassen, dass wenn 20/4 nicht umsetzbar sein sollte, unter gewissen Umständen (z.B. Landespokal-Entfall) 22/5 in Frage kommen könnte.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Rems Murr schrieb:

      Guenni schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Vielleicht sollte er besser eine Aufstockung auf 36 favorisierten. Das wäre realistischer.
      Im Gegensatz zu 22/5 stand diese Variante schon mehrfach zur Debatte wurde in verschiedenen Gremien des DFB sehr deutlich abgelehnt.
      22/5 wurde auch schon lange deutlich abgelehnt. Deshalb gab es ja die Forderung nach 4 Regionalligen.
      Wir haben gestern auch nochmal das Thema kurz angesprochen und alle Vertreter waren sich einig, dass dieser Vorschlag abzulehnen ist, da die Ligen zu unterschiedlich sind um eine Gleichverteilung der Aufstiegsplätze zu rechtfertigen. Auch wurde auf den aktuellen Status quo verwiesen und Szenarien in denen nur eine der drei RL im Gebiet II erweitert wird, wurden als nicht tragbar abgelehnt. Außerdem wurde nochmal die Unteilbarkeit der Bundesländer hingewiesen und die Schlauchlösung mit Hessen wurde von Vertretern aus Hessen und den Freunden aus Bayern abgelehnt.
      Konsenz bestand in der Auffassung, dass dem Südwesten bei einem 4er Modell bzw Abwandlungen hiervon 1 Aufstiegsplatz zu steht, in einem 5er Modell 1,5 und in einem 6er Modell 2. Eine mögliche Einbeziehung der RL West wurde auch erörtert.
    • WieWaldi schrieb:

      Guenni schrieb:

      Die Verteilung von zwei festen Aufsteigern für die Regionalligen West und Südwest tragen wir ebenso nicht mit. Bei diesem Modell entstehen den potentiellen Aufsteigern, welche am Ende der Saison in einer Relegation um den Aufstieg spielen deutliche Wettbewerbsnachteile. So können sich die entsprechenden Vereine nicht nach Feststehen des ersten Tabellenplatzes mit den Planungen final auf die 3. Liga konzentrieren, sondern müssen gegebenenfalls eine endgültige Planung um mehrere Wochen nach hinten verschieben. So entsteht zum einen der Nachteil gegenüber den drei direkten Aufsteigern aus den anderen Regionalligen, sowie gegenüber den anderen Drittligisten, die erst zum Saisonende den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern.
      Dieser Punkt wird von den Gewinnern/Befürwortern der Reform regelmäßig ignoriert.
      Dieser Punkt kann auch getrost ignoriert werden. Aber dafür muss man sich halt auch mal die harten Fakten anschauen statt nur wohlklingende Vermutungen immer und immer wieder aufzuwärmen.

      Seit Wiedereinführung der Relegation 2009 gibt es Saison für Saison in der Bundesliga einen Verein, der hat mindestens 1 Woche weniger Planungssicherheit als die übrigen 17 Mannschaften. Nämlich der Gewinner der jeweiligen Relegation. Wäre dieses ein signifikanter Wettbewerbsnachteil, so müssten diese Mannschaften ja weit überproportional in der Folgesaison absteigen.

      Tun sie aber nicht.

      Seit Wiedereinführung der Relegation wird Nürnberg die Nummer 6 von 20 Direktaufsteigern, die gleich wieder abgestiegen sind, macht 30%.

      Da man an den Wolfsburger Klassenerhalt schon einen Haken machen kann, hat es im gleichen Zeitraum aber nur 10% der Relegationsgewinner in der Folgesaison erwischt.

      Und dann ist da noch Darmstadt. Die sind damals als Gewinner der Relegation zur 2. Liga vor lauter Planungsunsicherheit sogar noch direkt in die 1. Liga durchmarschiert.
    • WieWaldi schrieb:

      Tetzlaff schrieb:

      22/5 ist imho nicht mehr als eine Utopie für Leute, denen die Gleichmacherei jedes einzelnen egal wie abseitig belegenenen Quadratkilometers wichtiger ist als die sportliche Leistungsdichte all dieser Quadratkilometer.
      Bisher wurde doch über 22/5 überhaupt noch nicht richtig verhandelt. In der AG hat Frymuth doch im November noch ausdrücklich darauf verwiesen, dass selbst die 2-aus-3-Lösung nicht Gegenstand der Beratungen sein kann, weil der Auftrag des Bundestags ein anderer ist. Wenn ein totes Pferd geritten wurde, dann 20/4 und zwar über ein Jahr lang bei unerfüllbaren Vorgaben.
      Wieso ist 20/4 ein totgerittenes Pferd? Es liegt doch eine sportlich gerechte Lösung auf dem Tisch, die auch nicht mehr die unsäglich weiten Wege produziert wie vor 2012 die Dreigleisigkeit. Alles was sie nicht erfüllt, ist bei der Staffel West das Flächenkriterium. Ansonsten erfüllt sie zu 99% alle Vorgaben. Es wird vor allem nicht ein einziges Bundesland oder gar ein Landesverband dabei zerteilt.

      Und ob es so ein hartes Flächenkriterium überhaupt wirklich gibt oder ob das nur durch eine missverständliche Interview-Aussage von Rainer Koch in die Welt kam, das hab ich auch noch nicht durchschaut.

      20/4 ist also lange kein totgerittenes Pferd. Das Modell wäre längst beschlossene Sache, wenn die übrigen Verbände den Nordosten einfach überstimmen würden. Tun sie aber nicht, weil man eben auf Konsens aus ist, nicht auf Diktat.

      Von daher ist es schon mehr als abenteuerlich, wenn ausgerechnet der Nordosten, den man auch problemlos über den Tisch ziehen könnte, ständig mit überzogenen Maximalforderungen in eigener Sache daherkommt und zudem noch ständig jammert, wie ungerecht sich alles gegen den Nordosten verschworen habe.

      Beitrag von Guenni ()

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    • Tetzlaff schrieb:

      Wieso ist 20/4 ein totgerittenes Pferd? Es liegt doch eine sportlich gerechte Lösung auf dem Tisch, die auch nicht mehr die unsäglich weiten Wege produziert wie vor 2012 die Dreigleisigkeit. Alles was sie nicht erfüllt, ist bei der Staffel West das Flächenkriterium. Ansonsten erfüllt sie zu 99% alle Vorgaben. Es wird vor allem nicht ein einziges Bundesland oder gar ein Landesverband dabei zerteilt.

      Und ob es so ein hartes Flächenkriterium überhaupt wirklich gibt oder ob das nur durch eine missverständliche Interview-Aussage von Rainer Koch in die Welt kam, das hab ich auch noch nicht durchschaut.

      20/4 ist also lange kein totgerittenes Pferd. Das Modell wäre längst beschlossene Sache, wenn die übrigen Verbände den Nordosten einfach überstimmen würden. Tun sie aber nicht, weil man eben auf Konsens aus ist, nicht auf Diktat.

      Von daher ist es schon mehr als abenteuerlich, wenn ausgerechnet der Nordosten, den man auch problemlos über den Tisch ziehen könnte, ständig mit überzogenen Maximalforderungen in eigener Sache daherkommt und zudem noch ständig jammert, wie ungerecht sich alles gegen den Nordosten verschworen habe.
      Zum Flächenkriterium: Schau Dir die Anträge zum Bundestag 2017 an.

      Nord und Bayern wollen auch kein 20/4-Freistaatenmodell. Die Wege wären ähnlich weit wie 2008-12, im (Süd-)Westen natürlich nicht.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Tetzlaff schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Guenni schrieb:

      Die Verteilung von zwei festen Aufsteigern für die Regionalligen West und Südwest tragen wir ebenso nicht mit. Bei diesem Modell entstehen den potentiellen Aufsteigern, welche am Ende der Saison in einer Relegation um den Aufstieg spielen deutliche Wettbewerbsnachteile. So können sich die entsprechenden Vereine nicht nach Feststehen des ersten Tabellenplatzes mit den Planungen final auf die 3. Liga konzentrieren, sondern müssen gegebenenfalls eine endgültige Planung um mehrere Wochen nach hinten verschieben. So entsteht zum einen der Nachteil gegenüber den drei direkten Aufsteigern aus den anderen Regionalligen, sowie gegenüber den anderen Drittligisten, die erst zum Saisonende den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern.
      Dieser Punkt wird von den Gewinnern/Befürwortern der Reform regelmäßig ignoriert.
      Dieser Punkt kann auch getrost ignoriert werden. Aber dafür muss man sich halt auch mal die harten Fakten anschauen statt nur wohlklingende Vermutungen immer und immer wieder aufzuwärmen.

      Seit Wiedereinführung der Relegation 2009 gibt es Saison für Saison in der Bundesliga einen Verein, der hat mindestens 1 Woche weniger Planungssicherheit als die übrigen 17 Mannschaften. Nämlich der Gewinner der jeweiligen Relegation. Wäre dieses ein signifikanter Wettbewerbsnachteil, so müssten diese Mannschaften ja weit überproportional in der Folgesaison absteigen.

      Tun sie aber nicht.

      Seit Wiedereinführung der Relegation wird Nürnberg die Nummer 6 von 20 Direktaufsteigern, die gleich wieder abgestiegen sind, macht 30%.

      Da man an den Wolfsburger Klassenerhalt schon einen Haken machen kann, hat es im gleichen Zeitraum aber nur 10% der Relegationsgewinner in der Folgesaison erwischt.

      Und dann ist da noch Darmstadt. Die sind damals als Gewinner der Relegation zur 2. Liga vor lauter Planungsunsicherheit sogar noch direkt in die 1. Liga durchmarschiert.
      Du willst wohl nicht die Saison-Planung eines DFL-Vereins mit einem in den Ligen darunter vergleichen. Da gibt es ja ganz andere finanzielle Zwänge.

      Abgesehen davon könnte man die Relegation zwischen 1. und 2.Liga ohnehin einstampfen, weil die Duelle regelmäßig absolut nicht auf Augenhöhe sind (vgl. Kaderkosten in 1. und 2.Liga). Zwischen 2. und 3.Liga sah es (sportlich) lange anders aus, aber der Trend zeigt in dieselbe Richtung.

      Was willst Du mit dem Beispiel Darmstadt suggerieren? Chancengleichheit? Was kann man aus einem Einzelfall schließen?
      Es gibt Leute, die beim Lotto den Jackpot knacken? Empfiehlst Du deshalb jedem das Lottospiel, weil die Chancen so toll sind?
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • WieWaldi schrieb:

      Tetzlaff schrieb:

      Wieso ist 20/4 ein totgerittenes Pferd? Es liegt doch eine sportlich gerechte Lösung auf dem Tisch, die auch nicht mehr die unsäglich weiten Wege produziert wie vor 2012 die Dreigleisigkeit. Alles was sie nicht erfüllt, ist bei der Staffel West das Flächenkriterium. Ansonsten erfüllt sie zu 99% alle Vorgaben. Es wird vor allem nicht ein einziges Bundesland oder gar ein Landesverband dabei zerteilt.

      Und ob es so ein hartes Flächenkriterium überhaupt wirklich gibt oder ob das nur durch eine missverständliche Interview-Aussage von Rainer Koch in die Welt kam, das hab ich auch noch nicht durchschaut.

      20/4 ist also lange kein totgerittenes Pferd. Das Modell wäre längst beschlossene Sache, wenn die übrigen Verbände den Nordosten einfach überstimmen würden. Tun sie aber nicht, weil man eben auf Konsens aus ist, nicht auf Diktat.

      Von daher ist es schon mehr als abenteuerlich, wenn ausgerechnet der Nordosten, den man auch problemlos über den Tisch ziehen könnte, ständig mit überzogenen Maximalforderungen in eigener Sache daherkommt und zudem noch ständig jammert, wie ungerecht sich alles gegen den Nordosten verschworen habe.
      Zum Flächenkriterium: Schau Dir die Anträge zum Bundestag 2017 an.
      Nord und Bayern wollen auch kein 20/4-Freistaatenmodell. Die Wege wären ähnlich weit wie 2008-12, im (Süd-)Westen natürlich nicht.
      Wie kommst du darauf, Das Freistaaten Modell wurde in Peissen einstimmig abgelehnt, weil es ein absolutes Ungleichgewicht gebracht hätte. Die 2 Teilung ist das Problem, mit der wird man nichts gerechtes hinbekommen.
    • WieWaldi schrieb:

      Tetzlaff schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Guenni schrieb:

      Die Verteilung von zwei festen Aufsteigern für die Regionalligen West und Südwest tragen wir ebenso nicht mit. Bei diesem Modell entstehen den potentiellen Aufsteigern, welche am Ende der Saison in einer Relegation um den Aufstieg spielen deutliche Wettbewerbsnachteile. So können sich die entsprechenden Vereine nicht nach Feststehen des ersten Tabellenplatzes mit den Planungen final auf die 3. Liga konzentrieren, sondern müssen gegebenenfalls eine endgültige Planung um mehrere Wochen nach hinten verschieben. So entsteht zum einen der Nachteil gegenüber den drei direkten Aufsteigern aus den anderen Regionalligen, sowie gegenüber den anderen Drittligisten, die erst zum Saisonende den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern.
      Dieser Punkt wird von den Gewinnern/Befürwortern der Reform regelmäßig ignoriert.
      Dieser Punkt kann auch getrost ignoriert werden. Aber dafür muss man sich halt auch mal die harten Fakten anschauen statt nur wohlklingende Vermutungen immer und immer wieder aufzuwärmen.
      Seit Wiedereinführung der Relegation 2009 gibt es Saison für Saison in der Bundesliga einen Verein, der hat mindestens 1 Woche weniger Planungssicherheit als die übrigen 17 Mannschaften. Nämlich der Gewinner der jeweiligen Relegation. Wäre dieses ein signifikanter Wettbewerbsnachteil, so müssten diese Mannschaften ja weit überproportional in der Folgesaison absteigen.

      Tun sie aber nicht.

      Seit Wiedereinführung der Relegation wird Nürnberg die Nummer 6 von 20 Direktaufsteigern, die gleich wieder abgestiegen sind, macht 30%.

      Da man an den Wolfsburger Klassenerhalt schon einen Haken machen kann, hat es im gleichen Zeitraum aber nur 10% der Relegationsgewinner in der Folgesaison erwischt.

      Und dann ist da noch Darmstadt. Die sind damals als Gewinner der Relegation zur 2. Liga vor lauter Planungsunsicherheit sogar noch direkt in die 1. Liga durchmarschiert.
      Du willst wohl nicht die Saison-Planung eines DFL-Vereins mit einem in den Ligen darunter vergleichen. Da gibt es ja ganz andere finanzielle Zwänge.
      Abgesehen davon könnte man die Relegation zwischen 1. und 2.Liga ohnehin einstampfen, weil die Duelle regelmäßig absolut nicht auf Augenhöhe sind (vgl. Kaderkosten in 1. und 2.Liga). Zwischen 2. und 3.Liga sah es (sportlich) lange anders aus, aber der Trend zeigt in dieselbe Richtung.

      Was willst Du mit dem Beispiel Darmstadt suggerieren? Chancengleichheit? Was kann man aus einem Einzelfall schließen?
      Es gibt Leute, die beim Lotto den Jackpot knacken? Empfiehlst Du deshalb jedem das Lottospiel, weil die Chancen so toll sind?
      Warum sollte der spätere Eintritt der Planungssicherheit für einen Bundesligaaufsteiger egal sein, aber für einen Drittligaaufsteiger ein signifikanter Nachteil? Hast Du das jetzt einfach mal so dahin geschrieben, weil Dir nix besseres einfiel? Oder gibt es dazu auch Daten, Fakten, Zahlen?

      Es ist ja auch genau andersherum.

      Spieler auf Bundesliganiveau, immerhin eine der stärksten Ligen der Welt, sind eher rar gesäht. Da wird der Markt im Sommer von Woche zu Woche dünner.

      Aber Spieler auf Drittliganiveau, die kriegst Du selbst noch am 31. August im Dutzend billiger hinterhergeworfen. Es gibt Abertausende Spieler in Europa mit diesem Format, die lieber in der deutschen 3. Liga kicken würden als für ein Butterbrot in der 1. Liga Estlands.
    • Tetzlaff schrieb:

      Aber Spieler auf Drittliganiveau, die kriegst Du selbst noch am 31. August im Dutzend billiger hinterhergeworfen. Es gibt Abertausende Spieler in Europa mit diesem Format, die lieber in der deutschen 3. Liga kicken würden als für ein Butterbrot in der 1. Liga Estlands.
      Es geht doch nicht nur um den "Basar im August". Du hast doch auch Spieler, deren Verträge am Saisonende auslaufen.
      Außerdem musst Du genug U23-Spieler mit deutschem Pass zusammenbekommen, die willst Du auch nicht nur als Alibi auf dem Spielberichtsbogen haben.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Maulwurf schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Zum Flächenkriterium: Schau Dir die Anträge zum Bundestag 2017 an.
      Nord und Bayern wollen auch kein 20/4-Freistaatenmodell. Die Wege wären ähnlich weit wie 2008-12, im (Süd-)Westen natürlich nicht.
      Wie kommst du darauf, Das Freistaaten Modell wurde in Peissen einstimmig abgelehnt, weil es ein absolutes Ungleichgewicht gebracht hätte. Die 2 Teilung ist das Problem, mit der wird man nichts gerechtes hinbekommen.
      Hab ich etwas Gegenteiliges geschrieben?
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • WieWaldi schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Zum Flächenkriterium: Schau Dir die Anträge zum Bundestag 2017 an.
      Nord und Bayern wollen auch kein 20/4-Freistaatenmodell. Die Wege wären ähnlich weit wie 2008-12, im (Süd-)Westen natürlich nicht.
      Wie kommst du darauf, Das Freistaaten Modell wurde in Peissen einstimmig abgelehnt, weil es ein absolutes Ungleichgewicht gebracht hätte. Die 2 Teilung ist das Problem, mit der wird man nichts gerechtes hinbekommen.
      Hab ich etwas Gegenteiliges geschrieben?
      Nee, aber du hast den wichtigeren Teil deines Vorschreibers vergessen mit zu Kopieren. :)

      Beitrag von Marc!? ()

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