[Regionalliga] Ligareform 22/5

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    • Nach der ganzen Aufregung mal wieder zurück zur Sache, es handelt sich hier ja nur um einen Vorschlag (von mehreren Vorschlägen) für den Zuschnitt der Regionalligen, welcher eine Alternative darstellen soll:
      Zu den bisher gescheiterten und somit abgelösten Modellen, dem aktuellen Übergangsmodell und derbetsehenden Tatsache, dass die Reformbewegung mit der absehbaren Feststellung des DFB-Vizepräsident Rainer Koch: "Es ist nicht möglich, dass aus fünf Regionalligen vier gemacht werden, ohne dass es irgendwo in Fußball-Deutschland große Probleme gibt", in's Stocken geriet.

      Vorteile des Modells "22/5":
      - das Ziel "Alle Meister steigen auf" ist realisierbar
      - ein akzeptabler Zuschnitt der einzelnen Regionalliga-Gebiete unter Berücksichtigung des "Proporz" nach Mannschaftszahlen u n d der Berücksichtigung der Gebietsfläche/Entfernung zwischen Spielorten, als Abwägung gegeneinander, wäre vorhanden
      - der Zuschnitt entspräche zum großen Teil der vorhandenen Orgaisations-Struktur - Angleichung wäre nur innerhalb des RV Süd notwendig

      Nachteile des Modells "22/5":
      - ungünstigere Proportion der 3.Liga

      Letzters kann man mit einem vertretbaren Aufwand abfedern.

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    • Rems Murr schrieb:

      22/5 ist nur dann realisierbar, wenn sich Süd und Südwest auf einen Zuschnitt mit 2 Staffeln einigen können, sodass für beide Bereiche 20% der Aufstiegsplätze akzeptabel ist.
      Hätte ich jetzt auch so gedacht (und das früher auch schon so geschrieben), zwei Gebiete mit jew. rd. 22 % der Mannschaften sind nur unwesentlich mehr, als die 20% an Aufstiegsplätzen, die man dafür erhält.
    • Neu

      NOKZEIT schrieb:

      Seit dieser Saison gibt es bis 2020/21, wenn die Regionalliga-Reform greift, eine Übergangslösung...

      Wie die Lösung danach ausschaut? Das ist noch nicht sicher, die Reform noch in Arbeit. Da sich eine Reduzierung von fünf auf vier Regionalligen vermutlich nicht durchsetzen lässt, sind auch eine Aufstockung der 3. Liga von 20 auf 22 Vereinen mit dann fünf Absteigern oder eine zweigleisige 3. Liga im Gespräch, was noch mehr Spieltage bedeutet, die es im Überblick zu behalten gilt. Ob es aber soweit kommt, steht noch in den Sternen.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Neu

      Rems Murr schrieb:

      Dass 22% in Ordnung sind bestreite ich nicht. Ich bezweifle aber, dass sie sich auf einen entsprechenden Zuschnitt einigen können.
      Das ist dann wohl der Stand der Dinge, da könntest du recht haben: Verbands-Lobby geht vor sachlicher Abwägung. Ist das nicht echt traurig? Lässt sich so auch leider aus dem Disput zu dieser speziellen Problematik ableiten:
      @Marc: Du unterteilst mal wieder BL, bei deiner Forderung nach jeweils um die 12.500 Mannschaften im S/SW.
      @Guenni: Man ist also nicht in der Lage, sich innerhalb des RV Süd zu einigen - und das stellt dann das entscheidende Hindernis für eine gesamtdeutsche Lösung dar?
      @Marc: Es gibt den Beschluss, dass Bundesländer nicht von außen geteilt werden. Entweder gilt der für alle oder für keinen. Wenn dieser Grundsatz nicht gilt würde ich den blick wieder auf das Freistaatenmodell mit der Teilung von NDS richten.
      @Guenni: Warum konstruierst du da wieder künstlich ein Problem? Im NOFV haben wir zwei OL-Bereiche: Nord mit Meck.-Pomm., Brb. und Berlin, Süd mit Sa.-Anh., Sachsen, Thüringen - aber mit sinnvollen Ausgleich...Und zu dieser simplen und naheliegenden Lösung wäre der SFV nicht in der Lage?
      @Marc:Es ist schön, dass ihr es im NOFV so habt. Nur gibt es den einstimmigen Beschluss, dass keine BL geteilt werden und das gilt für alle. Akzeptiere das Bitte. Das war übrigens vorrangig der Wunsch des NOFV gewesen. (Anm. von @Rems Murr: Eigentlich waren es Bayern, Baden und Niedersachsen, die den Antrag gestellt haben.)
      @WieWaldi: 44% passen also gut zu 2 Aufsteigern und da der RV Süd das unter sich regeln könnte ohne Fremdeinfluss, wären die insgesamt 4% über Proporz als Geschenk für den Fußball in ganz Deutschland leicht erbracht.
      Ab da war es dann ja leider aus mit der Geduld des angeblichen "DFB-Vertreters" .
    • Neu

      Selbst spasseshalber mal postuliert, dass der Süd/Südwesten gewillt wäre, seine zusammen 44% intern auf 2 Staffeln zu splitten, löst das langfristig nicht das Problem.

      Denn der Nordosten liegt schon heute mit 16,8% rechnerisch nicht mal mehr nahebei 1/5, sondern schon jetzt astrein bei nur noch 1/6. Und die absehbare Demographieentwicklung wird das schon während der 2020er Jahre weit unter 1/6 dann gar gegen 1/7 tendieren lassen.

      Heißt also das wenn so eine 22/5 Regelung meinetwegen 2021 eingeführt würde, dass sie schneller zur Zielscheibe der (berechtigten) Kritik würde, als sogar noch viele der vorherigen Reformen seit 1994.
    • Neu

      Da ist man schnell wieder bei der Frage, ob die Anzahl der (unterklassigen) Mannschaften hier wirklich das Maß aller Dinge sein sollte. Auf dem Niveau der 3.Liga , und um den Aufstieg dahin geht es ja, ist oft ein Großteil des Kaders nicht mal mehr annähernd aus der Region.
      Aktuell ist es sicher noch so, dass er Nordosten eine ganze Reihe potentieller 3.Liga-(Fahrstuhl-)Mannschaften, dafür weniger 2.- oder gar 1.Liga-Vereine hat.
      Ob es Sache des DFB sein sollte, die Demographieentwicklung vorwegzunehmen oder deren negative Effekte gar noch zu verstärken?
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
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