Spielfelder der OL BW 2019

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Spielfelder der OL BW 2019

      Da unser werter Bredi im Spieltagsthread eine interessante These zur Heimstärke von z.B. Oberachern aufstellte wollte ich es jetzt doch mal etwas genauer wissen. Deshalb starte ich jetzt mal für die Statistiker mal einen etwas anderen Ansatz :

      ein Fusballfeld ist laut Regelwerk :

      Minimal : 90 Meter Lang und 45 Meter Breit = 4050m²
      Maximal : 120 Meter Lang und 90Meter breit = 10800m²

      es sind alle Zwischenmaße erlaubt - allerdings muss das Feld zwingend länger als Breit sein.

      International fordert die Fifa ein Standardmaß von 105m X 68m (7140m²) wobei das nicht vorgeschrieben ist aber eine Mindestgröße von 100m gilt.

      Da Bredi argumentierte das Oberacherns Heimstärke an deren komischen Platzmaßen liegen könnte hier mal die Spielfelder der OL ausgemessen in Google Maps :

      Nach Länge.jpg

      Tatsächlich hat Oberachern den kürzesten ...

      Platz :) 9m sind quasi ein Komletter Mittelkreis der noch zu gehen ist in z.B. Ilshofen

      Bredi argumentierte aber dann weiter mit dem relativ Breiten Platz :

      Breite.jpg

      tatsächlich hat Oberachern da eine Spitzenposition aber die Unterschiede der Plätze ist hier bis auf die mikrigen Nöttinger doch nicht so deutlich wie beim Längenvergleich . Zwischen 67 und 69 sind mehr als 2/3 aller Plätze und diese 2 Meter können dann so viel Unterschied dann doch nicht ausmachen.

      Persönlich denke ich das es im modernen Fußball am ehesten auch auf die Räume ankommt - Die zu bearbeitende Spielfläche und hier sehen wir :

      qadratmeter.jpg

      Das Nöttingen mit Abstand den kleinsten hat.

      Wie seht ihr das - welches Team kann aus seiner Gegebeheit am meisten Vorteil ziehen - Ist es vielleicht ein Vorteil hier im Mittelfeld zu liegen und überall gut klar zu kommen ? oder ist das Feld gar nicht so wichtig , da man ja eh zumeist noch einen Trainingsplatz hat und das Feld spielt gar keine so große Rolle.

      Jetzt bin ich gespannnt ... Gruß Trantor
      "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"


    • Vielen Dank für diese interessante Recherche. Bei mir war das mit Oberachern ein rein optischer Eindruck (war da erst zum zweiten Mal und das erste Mal ist schon ziemlich lange her) und wenigstens weiss ich jetzt, dass ich nicht ganz blind bin. Mir ist einfach nur aufgefallen, dass da Länge und Breite irgendwie nicht ganz zusammen passen und sich das dann auch in einigen Spielsituationen bemerkbar gemacht hat. :) So viele Torchancen wie der SVO hatte gegen die Normannia bisher kein anderer Gegner, wobei die Normannia auch mehr Torchancen hatte als in den meisten anderen Spielen.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bredi ()

    • Nette Gedankengänge. Danke für die Recherche.

      Ich habe doch glatt mal Deine Zahlen zur Grundlage genommen und ergänze es noch um das Seitenverhältnis des Platzes mit dem FIFA-Standard als Idealmaß.
      Dateien
      Wer als Fan ständig den Verein wechselt weil ihm dort etwas nicht passt und dann dem nächsten "Lieblingsverein" zujubelt, der besitzt kein Herzblut für den Amateurfußball, sondern nutzt diesen nur als Mittel zur Selbstdarstellung.

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • beim genaueren drüber nachdenken ist natürlich auch klar warum Pforzheims Taktik am Wochenende absolut nicht aufgehen konnte ... Die Idee war wohl lange Bälle auf die Schnittstelle vor oder hinter der Abwehr und dann über die Seite nach innen zu gehen ... wenn man jetzt aber den Ball wegen der Kürze des Platzes immer gefühlt 5m zu lange spielt dann passt da so quasi gar nichts - mehr und man hängt direkt in der Abwehrreihe fest --- genau so hat es auch immer ausgesehn.

      Nach vorn hat Oberachern aber auch nicht viel zustande gebracht...das es mehr Chancen bzw Torraumszenen gab kann ich so jetzt nicht bestätigen
      "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"


    • Prinzipiell ist es aus meiner Sicht schon so, dass zumindest extrem kleine Spielfelder einem Heimverein gerade in den unteren Spielklassen schon einen gewissen Vorteil verschaffen können , vor allem wenn dieser über eine zweikampfstarke Mannschaft verfügt. Und auf relativ langen, aber eher schmalen Feldern lässt es sich besser verteidigen als auf solchen wie in Oberachern, die eher kurz, aber relativ breit sind. Doch ich glaube, jede Mannschaft hat da so ihre individuellen Vorlieben.

      Und es gibt auch immer wieder Mannschaften, die mit den Gegebenheiten im eigenen Stadion so ihre Probleme haben, was nicht unbedingt mit der Spielfeldgröße zu tun haben muss. Interessanterweise ist mir das gerade bei meinen gelegentlichen Spielbesuchen im Pforzheimer Holzhof-Stadion schon aufgefallen, wo der CfR mehrfach Probleme mit dem extrem holprigen Rasenplatz hatte und sein eigentliches Leistungsvemögen nur bedingt ausspielen konnte. Weiss jetzt allerdings nicht, ob der Platz dort nach dem Leverkusen-Gastspiel nun besser ist. Ich glaube aber, dass der Umzug ins Brötzinger Tal für den CfR durchaus zu mehr Heimstärke führen kann.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • Trantor schrieb:


      Nach vorn hat Oberachern aber auch nicht viel zustande gebracht...das es mehr Chancen bzw Torraumszenen gab kann ich so jetzt nicht bestätigen
      Jedes Spiel läuft natürlich anders, aber der Platz in Oberachern scheint, wie die Ergebnisse dort zeigen, torreiche Spiele schon irgendwie zu begünstigen, obwohl der SVO in der Offensive trotz Gabriel Gallus sicher nicht zu den Spitzenmannschaften der Liga gehört und defensiv keinesfalls so schlecht ist wie es die Gegentor-Statistik besagt. Dass sich die Kickers-Offensive beim 1:0-Heimsieg gegen den SVO fast die Zähne an der gut organisierten Defensive der Südbadener ausgebissen hat, hat mich von daher noch nicht einmal so überrascht.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • Unter Teo Ruß war Pforzheim zuhause eine absolute Heimmannschaft - auch im Holzhof .

      Intresssant finde ich das das Brötzinger Tal gerade flächenmäßig wirklich sehr groß ist ...früher taten sich hier viele immer sehr schwer, grade weil dann doch mehr Platz zum spielen ist . Leider war am Schluss der beschissene Rasenzustand auch eher Hemmschuh als Vorteil ...

      Und des weiteren könnte man auch mal daraus ableiten warum sich Pforzheim in Nöttingen und auf kleinen Kunstrasenplätzen grundsätzlich sehr schwer tut
      "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"


    • Bredi schrieb:

      Trantor schrieb:

      Leider war am Schluss der beschissene Rasenzustand auch eher Hemmschuh als Vorteil ...
      Da hast Du Recht. Das war der schlechteste Rasen, den ich in den letzten Jahren bei meinen OL-Spielbesuchen gesehen habe. Absolut nicht oberligawürdig.
      Der Platz ist wirklich katastrophal. Da werden selbst Pässe über 2m absolut unberechenbar. Denke auch, dass das derzeit für Pforzheim eher ein Hindernis ist. In Reutlingen haben sie ganz gefällig kombiniert.
    • Ganz ehrlich - ich glaube das kann man sich immer so auslegen, wie man will. Warum? Ganz einfach - und ich verlasse Nöttingen nicht und nehme keinen Bezug zu anderen Mannschaften.
      Ich kann mich an Zeiten unter Trainer Michael Fuchs erinnern, in denen das schlechte Heimabschneiden immer mit dem zu kleinen Platz in Nöttingen erklärt wurde.
      Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo man zu Hause ein Macht war (unter Dubi) und Auswärts katastrophale Ergebnisse heimbrachte.
      Es gibt und gab Zeiten, in denen man - egal wo man gespielt hat - meist mit Punkten das Spiel beendet hat.

      Wie groß ein Platz sein muss ist festgelegt und es hält sich ja auch jeder dran.
      Ob das nun zum Vor- oder Nachteil reicht, das ist eine Frage, wie die Mannschaft tickt und wie gut es der Trainer beherrscht sich auf die jeweilige Situation einzustellen.
      Das mit den langen Bällen (@Trantor) ist übrigens eines der leidigsten Themen überhaupt bei uns in Nöttingen. Aber das sind wir, die allzuoft darin unser Heil suchen und (warum auch immer dann) finden; trotz einem der kleinsten Plätze.
      Trainiert wird bei uns übrigens nie auf dem Platz im Stadion.

      Wäre trotzdem mal interessant, ob sich auf der Statistik irgendwas ableiten liese - aber halt über einen längeren Zeitraum wie die einen Saison betrachtet.
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!

      Wir sind die Ultras in Nöttingen! :lachen:
      Marathon... Wenn es einfach wäre, hieße es ja Fußball :frech:
    • Also Nöttingen früher zu Zeiten von Wildersinn, Bediako, Reule usw., so gut wie immer unter Flutlicht, war das immer unbequem. Kaum hat man den Ball mal nach vorne geschlagen, war er prompt wieder in Strafraumnähe und man hat sich ein Tor gefangen. Aber mir gefällt's da trotzdem irgendwie. Gab/gibt auf jeden Fall Auswärtsspiele die man eher ungern besucht. Vielleicht war ich deswegen noch nie in Oberachern, weil der dortige Platz seit Ewigkeiten katastrophal sein soll. Wenn ich mich an Spiele in Kirchheim/Teck erinnere, schüttelt es mich! Da hat man - nach dem man seine Mannschaft beim Aufwärmen sah - gewusst, auf diesem Platz wird es schwer einen Ball Richtung Tor zu kriegen. Und so wars dann meistens.
    • Badenpower schrieb:

      Wenn ich mich an Spiele in Kirchheim/Teck erinnere, schüttelt es mich! Da hat man - nach dem man seine Mannschaft beim Aufwärmen sah - gewusst, auf diesem Platz wird es schwer einen Ball Richtung Tor zu kriegen. Und so wars dann meistens.

      Oh ja, da erinnere ich mich mit Schaudern an ein wfv-Pokalspiel vor ca. 10 Jahren, bei dem wir nach Elfmeterschießen ausgeschieden sind. Die 120 Minuten zuvor waren - nicht zuletzt platzbedingt - so mit das Schlechteste, was ich jemals auf einem Fußballplatz gesehen habe. Und das will echt was heißen... :D
    • Hey, ich schmeiß noch was anderes in den Raum: Das Gefälle :D
      Wie schaut es damit aus? Ich kenne als schrägsten Platz bei uns in der Region den oberen der beiden Plätze des 1.FC Kieselbronn. Finde es jedesmal wieder witzig, wenn ich den Platz sehe und mir vorstelle, wie der Ball einfach vom Mittelpunkt davonrollt :lol:
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!

      Wir sind die Ultras in Nöttingen! :lachen:
      Marathon... Wenn es einfach wäre, hieße es ja Fußball :frech:
    • Das Gefälle lässt sich leider nicht im Google Maps messen ... aber in Kieselbronn hast Recht .. wenn man da in der ersten Halbzeit den Berg hoch spielen muss ist man in der Zweiten schon platt

      Sonnenstand und Ausrichtung der Plätze muss mal jemand im Google Earth ausmessen das geht mit Maps nicht
      "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trantor ()

    • Ja, die bisherigen sehr interessanten Posts zeigen doch, dass es enorm viele äußere Umstände gibt, die ein Fußballspiel in der OL BW maßgeblich beeinflussen. Mir fällt auch regelmäßig auf, dass Mannschaften, welche oft auf Kunstrasen spielen, auf Rasen zu kurze Abspiele haben (welche auf einem Kunstrasen ankommen würden) und solche, die den Kunstrasen nicht gewohnt sind, dort zu steile Bälle spielen, die auf dem Rasen zwar ankommen würden, auf dem Kunstrasen aber im Seiten- bzw. Toraus landen. Das ist zwar sicherlich kein spezielles Problem der OL BW, kommt aber auch da öfters vor.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz