1. FC Normannia Gmünd - SV Oberachern

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    • 1. FC Normannia Gmünd - SV Oberachern

      Die Vorschau zum vorerst letzten OL-Spiel der Normannia

      Der heutige Gegner: SV Oberachern
      Im heutigen letzten Saisonspiel trifft die Normannia auf den SV Oberachern. Oberachern hat etwa 4500 Einwohner und ist damit der größte Stadtteil der zwischen Baden-Baden und Offenburg belegenen 25000-Einwohner-Stadt Achern. Fußball wird in Oberachern seit 1928 gespielt, was bei unserem heutigen Gegner in den ersten Jahren unter der Bezeichnung „FV Oberachern“ geschah. Im Jahre 1946 erfolgte die Umbenennung in „SV Oberachern“. Einen steilen Aufschwung erlebte der Fußball in Oberachern in den vergangenen gut 15 Jahren. In der Saison 2003/2004 verließ der SVO die Kreisliga A und stieg in die Bezirksliga auf . Ein Jahr später gelang der Durchmarsch in die Landesliga. Dort etablierte man sich schnell und machte in der Saison 2008/2009 den nächsten Schritt in Form des Aufstiegs in die Verbandsliga Südbaden. In der Saison 2012/2013 gelang dann die Verbandsliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga. Allerdings endete das erste Oberliga-Gastspiel der Oberacherner bereits nach einem Jahr wieder und man stieg, obwohl man immerhin 32 Punkte holte, als Tabellenletzter wieder in die Verbandsliga ab. Doch bereits ein Jahr später errang man die erneute Verbandsliga-Meisterschaft und ist seitdem dauerhaft in der Oberliga vertreten. In der Saison 2015/2016 gelang dann mit Platz 7 in der Oberliga die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte und der SVO wurde in der Folgezeit auch immer wieder als Geheimtipp für einen der vorderen Plätze gehandelt. Ganz so gut verliefen die nachfolgenden Spielzeiten zwar nicht, doch mit Platz 13 in der Saison 2016/2017 und mit Platz 11 in der vergangenen Runde konnte man in Oberachern mit Sicherheit auch leben.
      Vor der aktuellen Saison fand in Oberachern ein größerer Umbruch im Kader statt und man verpflichtete bewusst junge, gut ausgebildete Spieler, die teilweise zuvor in den U 23-Teams des SV Sandhausen, der Astoria aus Walldorf oder der U 19 des KSC am Ball waren. Als Saisonziel wurde in Oberachern der Klassenerhalt ausgegeben. Kurzzeitig hing die Zukunft des Oberacherner Oberliga-Fußballs am seidenen Faden, als Ende November 2018 in einer Pressemitteilung verlautet wurde, dass „die wesentlichen Sponsoren angekündigt hätten, ihr finanzielles Engagement am Ende der aktuellen Saison zu beenden“. Doch Mitte Januar 2019 verkündete Sponsor und Sport-Vorstand Mark Bosselmann, den „Rückzug vom Rückzug“ antreten zu wollen und dem Verein doch weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung zu stehen. „Wir haben sehr, sehr gute Gespräche geführt, die Vorstandschaft zieht jetzt wieder an einem Strang, um das Oberliga-Projekt mit all seinen Konsequenzen am Leben zu erhalten. Man hat sich auf eine gemeinsame Linie geeinigt“, ließ Bosselmann verkünden. Zudem konnte man sich mit den Sponsoren auf ein weiteres Engagement verständigen und hat sogar noch einen Geldgeber hinzugewonnen, so dass der Verein in der Rückrunde wieder in ruhigere Fahrwasser gelangte. Zwischenzeitlich hat auch Trainer Marc Lerandy seine Zusage für die kommende Runde gegeben. Insgesamt mit bislang 38 Punkten durchaus ordentlich verlief die Runde für unseren heutigen Gegner aus Südbaden und besonders im heimischen Stadion „Sportplatz am Waldsee“ bekamen die SVO-Fans oft begeisternden Offensivfußball ihrer jungen Mannschaft geboten. So mussten die Stuttgarter Kickers sich mit 1:3 in Oberachern geschlagen geben und der FSV 08 Bissingen kehrte sogar mit einer 0:3-Schlappe aus Oberachern zurück. Jedoch mussten die SVO-Fans lange warten, bis sie sich erstmals in einem gegnerischen Stadion über etwas Zählbares freuen konnten. Erst am 21. Spieltag war es soweit, wobei an diesem Tag dann gleich ein 5:0-Auswärtssieg in Ilshofen verbucht werden konnte. Und um den sicheren Klassenerhalt feiern zu können, benötigt das Team von Marc Lerandy heute seinen zweiten Auswärtsdreier, denn man wird sich sicherlich nicht auf einen Aufstieg des Oberliga-Zweiten in die Regionalliga oder eine Niederlage der TSG Backnang gegen den FV Ravensburg verlassen wollen. Für die Normannia gilt es demgegenüber, sich mit einer ordentlichen Leistung aus der Oberliga zu verabschieden. Trotz der bescheidenen Punkteausbeute war in der Saison 2018/2019 bei weitem nicht alles schlecht, so dass man im Schwerzer – unabhängig vom Ausgang des heutigen Spiels – bei aller Enttäuschung über den Abstieg durchaus Grund hat, mit einem gewissen Optimismus in die Zukunft zu blicken. Auch in der Verbandsliga wird Fußball gespielt. Und das gewiss auch auf einem ordentlichen Niveau.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • In meiner "Wussten Sie schon?"-Rubrik über den SV Oberachern kommen das Amateurfussball-Forum und der namentlich nicht genannte @Trantor vor :D

      Im Stadion dürfen wir wieder einmal unseren besonderen Fan Marco aus Hamburg begrüßen, der wieder per Zug anreist und am gleichen Tag nach Spielende wieder in die Hansestadt fährt. Beinahe hätten sich ja gleich zwei Besucher aus norddeutschen Hansestädten im Stadion eingefunden. Der Redakteur des Bremer Weser-Kuriers musste allerdings terminlich absagen.
      „If there is on God’s earth an excuse for football, it’s women.“

      „Saturday was a fine day for football match and funeral”
    • Vexillum schrieb:

      In meiner "Wussten Sie schon?"-Rubrik über den SV Oberachern kommen das Amateurfussball-Forum und der namentlich nicht genannte @Trantor vor :D

      Im Stadion dürfen wir wieder einmal unseren besonderen Fan Marco aus Hamburg begrüßen, der wieder per Zug anreist und am gleichen Tag nach Spielende wieder in die Hansestadt fährt. Beinahe hätten sich ja gleich zwei Besucher aus norddeutschen Hansestädten im Stadion eingefunden. Der Redakteur des Bremer Weser-Kuriers musste allerdings terminlich absagen.
      Wahrscheinlich werde ich im Verlauf des Spiels auch noch eintrudeln. Werde zuvor bei der Partie des TSV Essingen gegen den VfL Nagold sein, welche aber schon um 13.30 Uhr losgeht. Von daher müsste das zu realisieren sein.
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    • Ich glaube nicht, dass das passieren wird, weil man ja der TSG Backnang möglicherweise Schützenhilfe leisten will. Denn Backnang in der Verbandsliga wäre auf jeden Fall einer der Top-Favoriten für die Meisterschaft. Denke mal, es wäre allen Verbandsligisten recht, wenn die nicht runter kämen.

      Wobei ich trotzdem glaube, dass Oberachern da nichts anbrennen lässt.
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    • Bredi schrieb:

      Ich glaube nicht, dass das passieren wird, weil man ja der TSG Backnang möglicherweise Schützenhilfe leisten will. Denn Backnang in der Verbandsliga wäre auf jeden Fall einer der Top-Favoriten für die Meisterschaft. Denke mal, es wäre allen Verbandsligisten recht, wenn die nicht runter kämen.

      Wobei ich trotzdem glaube, dass Oberachern da nichts anbrennen lässt.
      Ich dachte man möchte bzw. kann nicht um die Meisterschaft mitspielen? Schützenhilfe geht gar nicht - man sollte immer auf Sieg spielen. Warum nicht mit ein paar Ersatzspielern von Beginn an? Die anderen hatten ja ihre Chancen und haben sie nur sehr selten genutzt. Freiberg macht es vor - hier spielten fast ausschließlich nur Ersatzspieler gegen Friedrichstal (gut war vielleicht zu extrem).

      Neckarrems und Fellbach hätten vermutlich nichts gegen Backnang - ist ja fast um Eck.
    • In dieserr Verbandsliga sind Prognosen so schwer wie fast in keiner anderen Liga (abgesehen von der Gmünder Kreisliga A). Ich hätte z.B. vor der Runde gedacht, dass der FC 07 Albstadt unter den ersten Fünf landet und nun steigen die wahrscheinlich ab. Und auch beim VfB Neckarrems hätte ich es niemals erwartet, dass die am vorletzten Spieltag noch zittern müssen. Deshalb wäre es mir recht, wenn außer der Normannia kein weiterer Verein aus der OL in unsere VL runter käme. Möglicherweise gäbe es dann nämlich nächstes Jahr auch einen verschärften Abstieg, wenn unser VL-Zweiter nicht in die OL aufsteigen sollte und Backnang oder Ilshofen zusätzlich runter käme.
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    • Ein verdienter Sieg für Oberachern, die mit einer großen Anzahl an Zuschauern zu diesem Spiel angereist kamen. Das Stadion war gestern Blau-Weiß.

      Peinlich war, dass der Grill noch während der 1. Spielhälfte ausverkauft war. Offenbar rechnete man in Gmünd nicht mehr mit so vielen Zuschauern. Wenigstens wurde eine Unterhopfung verhindert.
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      „Saturday was a fine day for football match and funeral”
    • Nach dem vorläufig letztem Oberliga-Spiel der Normannia zeigt es sich trotz des Einbruchs in der 2. Spielhälfte, dass die Normannen ein Team der Kabinenpredigt waren.

      So würde die Oberliga-Tabelle aussehen, wenn nur der Durchgang von der 46. - 90. Minute berücksichtigt wird.

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