4. Liga (Profi-Liga)

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    • Rick#29 schrieb:

      Die Premiere League 2, also die 4.Liga in England wurde so auch erst 2004/05 eingeführt umgeändert und der Zuschauerschnitt schwankt auch dort zwischen 9.006 Zuschauer bis 2.033 Zuschauer, Gesamtligaschnitt 4.467 Zuschauer.
      Danke für den Link und Hinweis. Das Beispiel zeigt doch wie gut das Modell funktioniert bzw angenommen wird.

      Dieser Schnitt ist in einer 4. Liga in Deutschland auch problemlos mit einigen kleineren Vereinen zu realisieren.

      Finde es übrigens immer interessant wenn exotischere Vereine beigemischt sind (zb Paderborn in der 1., Sandhausen/Heidenheim in der 2. oder Lotte/Großaßbach)
    • Han schrieb:

      Rick#29 schrieb:

      Die Premiere League 2, also die 4.Liga in England wurde so auch erst 2004/05 eingeführt umgeändert und der Zuschauerschnitt schwankt auch dort zwischen 9.006 Zuschauer bis 2.033 Zuschauer, Gesamtligaschnitt 4.467 Zuschauer.
      Danke für den Link und Hinweis. Das Beispiel zeigt doch wie gut das Modell funktioniert bzw angenommen wird.
      Dieser Schnitt ist in einer 4. Liga in Deutschland auch problemlos mit einigen kleineren Vereinen zu realisieren.

      Finde es übrigens immer interessant wenn exotischere Vereine beigemischt sind (zb Paderborn in der 1., Sandhausen/Heidenheim in der 2. oder Lotte/Großaßbach)
      Nein, das Beispiel zeigt gar nix. Weil Du England nicht mit Deutschland vergleichen kannst. England ist wesentlich dichter besiedelt. Und die Bevölkerung konzentriert sich auf einige wenige Ballungsräume - man hat dort also stets viel mehr Derbys. Und: England hat gerade mal ein Drittel der Fläche Deutschlands. Die Wege sind also wesentlich kürzer.
    • redstar schrieb:

      Han schrieb:

      Rick#29 schrieb:

      Die Premiere League 2, also die 4.Liga in England wurde so auch erst 2004/05 eingeführt umgeändert und der Zuschauerschnitt schwankt auch dort zwischen 9.006 Zuschauer bis 2.033 Zuschauer, Gesamtligaschnitt 4.467 Zuschauer.
      Danke für den Link und Hinweis. Das Beispiel zeigt doch wie gut das Modell funktioniert bzw angenommen wird.Dieser Schnitt ist in einer 4. Liga in Deutschland auch problemlos mit einigen kleineren Vereinen zu realisieren.

      Finde es übrigens immer interessant wenn exotischere Vereine beigemischt sind (zb Paderborn in der 1., Sandhausen/Heidenheim in der 2. oder Lotte/Großaßbach)
      Nein, das Beispiel zeigt gar nix. Weil Du England nicht mit Deutschland vergleichen kannst. England ist wesentlich dichter besiedelt. Und die Bevölkerung konzentriert sich auf einige wenige Ballungsräume - man hat dort also stets viel mehr Derbys. Und: England hat gerade mal ein Drittel der Fläche Deutschlands. Die Wege sind also wesentlich kürzer.
      Deshalb sind in West ja auch mehr Zuschauer möglich als z.B. in Nord. :smile:
    • Maulwurf schrieb:

      redstar schrieb:

      Han schrieb:

      Rick#29 schrieb:

      Die Premiere League 2, also die 4.Liga in England wurde so auch erst 2004/05 eingeführt umgeändert und der Zuschauerschnitt schwankt auch dort zwischen 9.006 Zuschauer bis 2.033 Zuschauer, Gesamtligaschnitt 4.467 Zuschauer.
      Danke für den Link und Hinweis. Das Beispiel zeigt doch wie gut das Modell funktioniert bzw angenommen wird.Dieser Schnitt ist in einer 4. Liga in Deutschland auch problemlos mit einigen kleineren Vereinen zu realisieren.
      Finde es übrigens immer interessant wenn exotischere Vereine beigemischt sind (zb Paderborn in der 1., Sandhausen/Heidenheim in der 2. oder Lotte/Großaßbach)
      Nein, das Beispiel zeigt gar nix. Weil Du England nicht mit Deutschland vergleichen kannst. England ist wesentlich dichter besiedelt. Und die Bevölkerung konzentriert sich auf einige wenige Ballungsräume - man hat dort also stets viel mehr Derbys. Und: England hat gerade mal ein Drittel der Fläche Deutschlands. Die Wege sind also wesentlich kürzer.
      Deshalb sind in West ja auch mehr Zuschauer möglich als z.B. in Nord. :smile:
      in den 1.Ligen aber Deutschland in Europa Top vor England ! >>> Europäische Ligen im Vergleich

      und nimmt man die zweite Mannschaften bei uns heraus dann würde der Schnitt in den Regionalligen auch steigen Plus einige Dorfklubs streichen z.B. höhere Anforderungen machen für das Stadion z.B. Regionalliga mindestens 6.000 Zuschauer Plus das mindestens 50 % überdacht sein muß ! Natürlich würde das eine oder andere größere Dorf das auch hinbekommen wie Sonnenhof Großaspach ....
    • redstar schrieb:

      Nein, das Beispiel zeigt gar nix. Weil Du England nicht mit Deutschland vergleichen kannst. England ist wesentlich dichter besiedelt. Und die Bevölkerung konzentriert sich auf einige wenige Ballungsräume - man hat dort also stets viel mehr Derbys. Und: England hat gerade mal ein Drittel der Fläche Deutschlands. Die Wege sind also wesentlich kürzer.
      Sehe ich anders, zwar spielt die geografische Zusammensetzung eine Rolle, aber eher eine untergeodnete. Das übergeordnete Kriterium ist immer die Relevanz eines Spiels.

      Zur Verdeutlichung:

      Situation 1: Wuppertal vs Wattenscheid (10. Spieltag in der Regionalliga, für beide Mannschaften ist Platz eins mal wieder aussichtslos und es stehen noch 24 Freundschaftsspiele bis zum nöchsten Anlauf an)

      Situation 2: Wuppertal vs Lübeck (10. Spieltag in der 4. Liga, der WSV 5 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt)

      Zu welchem Spiel kommen mehr Zuschauer? Ich denke jeder von uns würde auf Spiel 2 wetten, da die meisten Leute einfach ungerne zu Spielen um die goldene Ananas gehen. Sponsoren sind entsprechend auch nicht für solche Freundschaftsspiele zu begeistern, die nunmal durchweg in den Regionalligen stattfinden.
    • Han schrieb:

      redstar schrieb:

      Nein, das Beispiel zeigt gar nix. Weil Du England nicht mit Deutschland vergleichen kannst. England ist wesentlich dichter besiedelt. Und die Bevölkerung konzentriert sich auf einige wenige Ballungsräume - man hat dort also stets viel mehr Derbys. Und: England hat gerade mal ein Drittel der Fläche Deutschlands. Die Wege sind also wesentlich kürzer.
      Sehe ich anders, zwar spielt die geografische Zusammensetzung eine Rolle, aber eher eine untergeodnete. Das übergeordnete Kriterium ist immer die Relevanz eines Spiels.
      Zur Verdeutlichung:

      Situation 1: Wuppertal vs Wattenscheid (10. Spieltag in der Regionalliga, für beide Mannschaften ist Platz eins mal wieder aussichtslos und es stehen noch 24 Freundschaftsspiele bis zum nöchsten Anlauf an)

      Situation 2: Wuppertal vs Lübeck (10. Spieltag in der 4. Liga, der WSV 5 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt)

      Zu welchem Spiel kommen mehr Zuschauer? Ich denke jeder von uns würde auf Spiel 2 wetten, da die meisten Leute einfach ungerne zu Spielen um die goldene Ananas gehen. Sponsoren sind entsprechend auch nicht für solche Freundschaftsspiele zu begeistern, die nunmal durchweg in den Regionalligen stattfinden.
      Äh, nein. Du vergleichst schon wieder Äpfel mit Birnen. Denn natürlich wird es auch in einer 4. Liga wieder jede Menge Spiele um die Goldene Ananas geben. Und die werden dann richtig teuer, wenn Du plötzlich von Cottbus nach Elversberg musst oder von Lübeck nach Schweinfurt, aber trotzdem kaum Zuschauer kriegst.
      Und Du hast Dir mit Lübeck natürlich den einzigen richtig zuschauerkräftigen Nord-Club rausgesucht. Spiel das gleiche Beispiel doch mal mit Lotte, Elversberg oder Drochtersen/Assel durch.
      Und wieder hättest Du eine bundesweite Liga mit irren Kosten, aber ohne echte Derbys. Guck Dir doch mal die vergangene Saison in der Dritten Liga an. Da spielen Clubs wie Wiesbaden, Karlsruhe, Kaiserslautern oder Würzburg 38 Saisonspiele und haben keines oder maximal ein Derby. Und Du willst den gleichen Irrsinn jetzt noch eine Klasse tiefer, obwohl es dort ganz sicher noch weniger TV-Geld zu verteilen gäbe? Wie soll sich das rechnen?
      Das wird für die betroffenen Vereine ein Himmelfahrtskommando - und gleichzeitig entwertet es die Regional- und Oberligen noch mehr als ohnehin schon.
      Nee, sorry, da wäre eine zweigleisige Dritte Liga wesentlich sinnvoller.
    • Rick#29 schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Deshalb sind in West ja auch mehr Zuschauer möglich als z.B. in Nord. :smile:
      in den 1.Ligen aber Deutschland in Europa Top vor England ! >>> Europäische Ligen im Vergleich
      und nimmt man die zweite Mannschaften bei uns heraus dann würde der Schnitt in den Regionalligen auch steigen Plus einige Dorfklubs streichen z.B. höhere Anforderungen machen für das Stadion z.B. Regionalliga mindestens 6.000 Zuschauer Plus das mindestens 50 % überdacht sein muß ! Natürlich würde das eine oder andere größere Dorf das auch hinbekommen wie Sonnenhof Großaspach ....
      Wieso willst du es denn noch uninteressanter machen und die wirklich engagierten herausnehmen. Die Städte mit ihren Möglichkeiten haben doch bewiesen das sie nicht fähig sind gute Mannschaften mit attraktiven Fußball zustande zu bringen und nun willst du sie auch noch fördern in dem du die guten aus den kleineren Orten zurückdrängst?. Unglaublich. Du bist also dafür das nur noch so Mannschaften wie Bayern, Dortmund, weil ziehen ja ganz gut Zuschauer, oder Leipzig und Hoffenheim, haben einen ganz potenten Sponsor eine Daseinsberechtigung haben. Die anderen sollen bloß schnell weg. SG
    • @redstar Wie viele Spiele um die goldene Ananas es geben würde, hinge ja von der Anzahl der Vereine in der Liga, der Auf- und Absteiger ab. Aufstiegsplätze gäbe es schon mal mehr als in den RL.
      Dass die Vermarktung passen muss, lässt sich nicht bestreiten.
      Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir. (Mark Twain)
    • WieWaldi schrieb:

      @redstar Wie viele Spiele um die goldene Ananas es geben würde, hinge ja von der Anzahl der Vereine in der Liga, der Auf- und Absteiger ab. Aufstiegsplätze gäbe es schon mal mehr als in den RL.
      Dass die Vermarktung passen muss, lässt sich nicht bestreiten.
      Mehr Aufstiegsplätze hättest du, wenn du zwei 3. Ligen machen würdest. Dann könnte man gut 6 Regios darunter bauen und hätte auch genügend Spiele wo das Interesse der Zuschauer da wäre.
    • Mehr Interesse gibt es bei einer eingleisigen Liga.

      Im Gegensatz zu sonstigen Ligareformen würde ich bei Einführung einer eingleisigen Dritten radikal hohe Lizenzbedingungen stellen, unter anderem die ungewöhnliche, dass zunächst all die Vereine bedacht werden, die in der Vorsaison midestens 3.000 Zuschauer im Schnitt hatten, womit man theoretisch auch Oberligisten aufnehmen könnte.
      Man hätte dann einmal eine Basis geschaffen all die Vereine aufzunehmen, die aus welchen Gründen auch immer, bei jeder bisherigen Reform durchgereicht wurden und gegen die, die als Einmannbetrieb sowas wie Sonnenhof aufbauen, Vorrang hätten. vielleicht sind für solche Klubs dann ja trotzdem noch 5 oder 6 Plätze frei.

      Wie im Eishockey würde ich in diese unterste Profiklasse dann auch nur einen Klub aufsteigen lassen und zwar den, der sich in einer Endrunde der Regionalligameister als deutscher Amateurmeister durchsetzt.
      Dann hätten wir eine Regionalliga, die sich wirklich als 1. Liga fühlen kann und zwar als wirkliche Champions League der Amateure und nicht als postulierte!

      Erreicht der Amateurmeister nicht die Kriterien, kann man quasi mit Blick auf die Frage, wo eine Vermarktung gesund wäre, auch Klubs quasi wie beim Franchise einkaufen. Sowas passiert dann eben auch alle fünf Jahre mal und bringt auch nicht mehr Kollateralschäden wie ein ohnehiin sportlicher Aufstieg, den solche Klubs wie Berlin United vielleicht auf jetzigem Wege sogar eher bewerkstelligen können.
      Im Tal der Inn macht wenig Sinn
    • redstar schrieb:

      Guck Dir doch mal die vergangene Saison in der Dritten Liga an. Da spielen Clubs wie Wiesbaden, Karlsruhe, Kaiserslautern oder Würzburg 38 Saisonspiele und haben keines oder maximal ein Derby.
      In der 3. Liga haben in der letzten Saison die ersten wertlosen Spiele erst am 37. Spieltag stattgefunden (Rostock-Uerdingen u. Würzuburg-Kaiserslautern).



      Daher würde es In der 4. Liga bei entsprechend vielen Belohnungsplätzen und Abstiegsplätzen genauso aussehen. Übrigens würden Karlsruhe, Wiesbaden,´Kaiserslautern oder Würzburg und andere Drittligisten definitiv nicht die eingleisige Liga für eine Regionalliga aufgeben.


      Silesiosaurus schrieb:

      Mehr Interesse gibt es bei einer eingleisigen Liga.

      Im Gegensatz zu sonstigen Ligareformen würde ich bei Einführung einer eingleisigen Dritten radikal hohe Lizenzbedingungen stellen, unter anderem die ungewöhnliche, dass zunächst all die Vereine bedacht werden, die in der Vorsaison midestens 3.000 Zuschauer im Schnitt hatten, womit man theoretisch auch Oberligisten aufnehmen könnte.
      Man hätte dann einmal eine Basis geschaffen all die Vereine aufzunehmen, die aus welchen Gründen auch immer, bei jeder bisherigen Reform durchgereicht wurden und gegen die, die als Einmannbetrieb sowas wie Sonnenhof aufbauen, Vorrang hätten. vielleicht sind für solche Klubs dann ja trotzdem noch 5 oder 6 Plätze frei.

      Wie im Eishockey würde ich in diese unterste Profiklasse dann auch nur einen Klub aufsteigen lassen und zwar den, der sich in einer Endrunde der Regionalligameister als deutscher Amateurmeister durchsetzt.
      Dann hätten wir eine Regionalliga, die sich wirklich als 1. Liga fühlen kann und zwar als wirkliche Champions League der Amateure und nicht als postulierte!

      Erreicht der Amateurmeister nicht die Kriterien, kann man quasi mit Blick auf die Frage, wo eine Vermarktung gesund wäre, auch Klubs quasi wie beim Franchise einkaufen. Sowas passiert dann eben auch alle fünf Jahre mal und bringt auch nicht mehr Kollateralschäden wie ein ohnehiin sportlicher Aufstieg, den solche Klubs wie Berlin United vielleicht auf jetzigem Wege sogar eher bewerkstelligen können.

      Finde über allem muß der faire Wettbewerb stehen. Daher würde ich bei der Einführung der 4. Liga nicht die kleinen Vereine mit Auflagen schikanieren. Jeder Verein mit entsprechenden Visionen sollte die Möglichkeit haben sich über die Plattform 4. Liga zu entfalten.

      Große Vereine tun auch unteren Ligen gut (Stuttgart der 2. Liga, Braunschweig der 3 Liga oder Essen der Regionalliga). Während sich solche Vereine in der 2. und 3. Liga problemlos aus dem Dilemma befreien können, hat Essen z.B. derzeit keine Aussicht der Befreiung.

      Naja komme immer wieder auf die Schlußfolgerung "Eingleisige 4. Liga" für alle Vereine die wollen!
    • Silesiosaurus schrieb:

      Mehr Interesse gibt es bei einer eingleisigen Liga.

      Im Gegensatz zu sonstigen Ligareformen würde ich bei Einführung einer eingleisigen Dritten radikal hohe Lizenzbedingungen stellen, unter anderem die ungewöhnliche, dass zunächst all die Vereine bedacht werden, die in der Vorsaison midestens 3.000 Zuschauer im Schnitt hatten, womit man theoretisch auch Oberligisten aufnehmen könnte.
      Zuschauerzahlen öffnen ja Manipulationen Tür und Tor.

      Die englische 4. Liga hat meines Erachtens aus historischen Gründen höhere Zuschauerzahlen, nicht aufgrund von Bevölkerungsdichte oder Entfernungen.
    • Han schrieb:

      redstar schrieb:

      Guck Dir doch mal die vergangene Saison in der Dritten Liga an. Da spielen Clubs wie Wiesbaden, Karlsruhe, Kaiserslautern oder Würzburg 38 Saisonspiele und haben keines oder maximal ein Derby.
      In der 3. Liga haben in der letzten Saison die ersten wertlosen Spiele erst am 37. Spieltag stattgefunden (Rostock-Uerdingen u. Würzuburg-Kaiserslautern).


      Daher würde es In der 4. Liga bei entsprechend vielen Belohnungsplätzen und Abstiegsplätzen genauso aussehen. Übrigens würden Karlsruhe, Wiesbaden,´Kaiserslautern oder Würzburg und andere Drittligisten definitiv nicht die eingleisige Liga für eine Regionalliga aufgeben.


      Silesiosaurus schrieb:

      Mehr Interesse gibt es bei einer eingleisigen Liga.

      Im Gegensatz zu sonstigen Ligareformen würde ich bei Einführung einer eingleisigen Dritten radikal hohe Lizenzbedingungen stellen, unter anderem die ungewöhnliche, dass zunächst all die Vereine bedacht werden, die in der Vorsaison midestens 3.000 Zuschauer im Schnitt hatten, womit man theoretisch auch Oberligisten aufnehmen könnte.
      Man hätte dann einmal eine Basis geschaffen all die Vereine aufzunehmen, die aus welchen Gründen auch immer, bei jeder bisherigen Reform durchgereicht wurden und gegen die, die als Einmannbetrieb sowas wie Sonnenhof aufbauen, Vorrang hätten. vielleicht sind für solche Klubs dann ja trotzdem noch 5 oder 6 Plätze frei.

      Wie im Eishockey würde ich in diese unterste Profiklasse dann auch nur einen Klub aufsteigen lassen und zwar den, der sich in einer Endrunde der Regionalligameister als deutscher Amateurmeister durchsetzt.
      Dann hätten wir eine Regionalliga, die sich wirklich als 1. Liga fühlen kann und zwar als wirkliche Champions League der Amateure und nicht als postulierte!

      Erreicht der Amateurmeister nicht die Kriterien, kann man quasi mit Blick auf die Frage, wo eine Vermarktung gesund wäre, auch Klubs quasi wie beim Franchise einkaufen. Sowas passiert dann eben auch alle fünf Jahre mal und bringt auch nicht mehr Kollateralschäden wie ein ohnehiin sportlicher Aufstieg, den solche Klubs wie Berlin United vielleicht auf jetzigem Wege sogar eher bewerkstelligen können.
      Finde über allem muß der faire Wettbewerb stehen. Daher würde ich bei der Einführung der 4. Liga nicht die kleinen Vereine mit Auflagen schikanieren. Jeder Verein mit entsprechenden Visionen sollte die Möglichkeit haben sich über die Plattform 4. Liga zu entfalten.

      Große Vereine tun auch unteren Ligen gut (Stuttgart der 2. Liga, Braunschweig der 3 Liga oder Essen der Regionalliga). Während sich solche Vereine in der 2. und 3. Liga problemlos aus dem Dilemma befreien können, hat Essen z.B. derzeit keine Aussicht der Befreiung.

      Naja komme immer wieder auf die Schlußfolgerung "Eingleisige 4. Liga" für alle Vereine die wollen!
      Du kannst doch nicht dauert ein Top-Verein rauspicken und diesen als Beispiel, stellvertretend für alle anderen Vereine nutzen. Rot Weiss Essen wäre doch nur die Spitze des Einbergs. Mal abgesehen davon, dass RWE sich überhaupt nicht für die 4.Liga qualifizieren würde nach dem heutigen Tabellenbild. Um der das nochmal klar zu machen. Die eingleisige 4.Liga wäre nicht automatisch eine Ansammlung von Vereinen, die 2.Liga-Strukturen vorweisen und 2-3.000 Zuschauer im Schnitt haben.
      Und während man über die Sinnhaftigkeit des Systems aus Sicht der neuen Viertligisten noch streiten könnte, wäre es in der 5.Liga der K.O. für einige Vereine. Wenn dann statt Saarbrücken und Waldhof Mannheim nur noch Hessen Dreieich und Watzenborn-Steinberg zu Gast sind, dann ist die Regionalliga nur noch eine teure Oberliga.

      Du argumentierst sehr kurzsichtig und naiv. Auf das Argument von @redstar gehst du überhaupt nicht ein und antwortest schließlich, dass es bis zum 37.Spieltag spannend war. Das mag in dieser Saison tatsächlich der Fall sind. Ist aber erstens eine Ausnahme bei einer 20er Liga und zweitens überhaupt keine Antwort auf den Problemansatz, denn wenn dann am 37. Spieltag der SV Drochtersen/Assel gegen den VfB Eichstätt parallel zum 33.Spieltag in der Bundesliga um den Klassenerhalt in der 4.Liga spielen, dann passiert das trotzdem vor 100 bis 400 Zuschauern.
    • Tim schrieb:

      Mal abgesehen davon, dass RWE sich überhaupt nicht für die 4.Liga qualifizieren würde nach dem heutigen Tabellenbild. Um der das nochmal klar zu machen. Die eingleisige 4.Liga wäre nicht automatisch eine Ansammlung von Vereinen, die 2.Liga-Strukturen vorweisen und 2-3.000 Zuschauer im Schnitt haben.
      Und während man über die Sinnhaftigkeit des Systems aus Sicht der neuen Viertligisten noch streiten könnte, wäre es in der 5.Liga der K.O. für einige Vereine. Wenn dann statt Saarbrücken und Waldhof Mannheim nur noch Hessen Dreieich und Watzenborn-Steinberg zu Gast sind, dann ist die Regionalliga nur noch eine teure Oberliga.
      Bin mir nicht sicher was Du mit diesem Widerspruch sagen willst. Einerseits glaubst Du, dass sich RWE in Ebene 5 eingliedert obwohl Du im nächsten Abschnitt davon ausgehst, dass keine Spiele mehr in Ebene 5 mit großen Vereinen stattfinden?

      Grundsätzlich kann ich aber deinem Beitrag entnehmen, daß wir dahingehend einer Meinung sind, daß auch SV Drochtersen/Assel gegen den VfB Eichstätt in der 4.Liga spielen dürfen sollten, sofern Sie wollen und sich dazu qualifizieren. Umgekehrt bin ich ebenso der Meinung das RWE in der Regionalliga spielen muss wenn sie sich dazu sportlich qualifizieren, auch wenn sie nicht wollen.
    • Han schrieb:

      Bin mir nicht sicher was Du mit diesem Widerspruch sagen willst. Einerseits glaubst Du, dass sich RWE in Ebene 5 eingliedert obwohl Du im nächsten Abschnitt davon ausgehst, dass keine Spiele mehr in Ebene 5 mit großen Vereinen stattfinden?
      Grundsätzlich kann ich aber deinem Beitrag entnehmen, daß wir dahingehend einer Meinung sind, daß auch SV Drochtersen/Assel gegen den VfB Eichstätt in der 4.Liga spielen dürfen sollten, sofern Sie wollen und sich dazu qualifizieren. Umgekehrt bin ich ebenso der Meinung das RWE in der Regionalliga spielen muss wenn sie sich dazu sportlich qualifizieren, auch wenn sie nicht wollen.
      Aber es wird nicht vor 100- 400 Zuschauern stattfinden. Da kommen bei beiden glaube ich viel mehr. :)
    • Han schrieb:

      Tim schrieb:

      Mal abgesehen davon, dass RWE sich überhaupt nicht für die 4.Liga qualifizieren würde nach dem heutigen Tabellenbild. Um der das nochmal klar zu machen. Die eingleisige 4.Liga wäre nicht automatisch eine Ansammlung von Vereinen, die 2.Liga-Strukturen vorweisen und 2-3.000 Zuschauer im Schnitt haben.
      Und während man über die Sinnhaftigkeit des Systems aus Sicht der neuen Viertligisten noch streiten könnte, wäre es in der 5.Liga der K.O. für einige Vereine. Wenn dann statt Saarbrücken und Waldhof Mannheim nur noch Hessen Dreieich und Watzenborn-Steinberg zu Gast sind, dann ist die Regionalliga nur noch eine teure Oberliga.
      Bin mir nicht sicher was Du mit diesem Widerspruch sagen willst. Einerseits glaubst Du, dass sich RWE in Ebene 5 eingliedert obwohl Du im nächsten Abschnitt davon ausgehst, dass keine Spiele mehr in Ebene 5 mit großen Vereinen stattfinden?
      Grundsätzlich kann ich aber deinem Beitrag entnehmen, daß wir dahingehend einer Meinung sind, daß auch SV Drochtersen/Assel gegen den VfB Eichstätt in der 4.Liga spielen dürfen sollten, sofern Sie wollen und sich dazu qualifizieren. Umgekehrt bin ich ebenso der Meinung das RWE in der Regionalliga spielen muss wenn sie sich dazu sportlich qualifizieren, auch wenn sie nicht wollen.
      Es geht darum, dass eine landesweite 4. Liga deutlich unattraktiver ist als eine Regionalliga und dementsprechend auch nicht finanzierbar ist. Regionalligen führen dazu, dass Rot Weiss Essen auch auf diesem Level gegen RW Oberhausen, Wuppertal oder Alemannia Aachen spielt. In deinem Fall wäre sowohl die landesweite 4.Liga ( mit Eichstätt, Drochtersen, Rödinghausen und co.) als auch die dann 5.Liga (Regionalliga ohne Viktoria Köln, Oberhausen dafür mit Aplerbeck und Wegberg-Beeck) deutlich unattraktiver. Eine klassische Lose-Lose-Situation. Unter Garantie zieht es nicht mehr Menschen an die Hafenstraßen, wenn RWE im Tabellenmittelfeld der vierten Liga gegen den Berliner AK spielt, als wenn sie in der Spitzengruppe der RL West der Liga gegen den SC Verl ran müssten.
    • Zur Info:

      Die 100 Zuschauerstärksten Vereine. Die Zahlen sind von Transfermarkt.de. Ich weiß, dass sie bei Kicker, Weltfußball oder Fupa zum Teil um 100-200 Zuschauer abweichen. (In klammern, Vorjahresplatzierung und Stadionauslastung)

      Mag jeder selber entscheiden, ob einzelne Vereine bei bundesweiten Spielen mehr Zuschauer hätten. Ich glaube nicht.

      1. (1) Borussia Dortmund 80.841 (99,4 %)
      2. (2) Bayern München 75.000 (100,0 %)
      3. (3) Schalke 04 61.069 (98,2 %)
      4. (4) VfB Stuttgart 54.550 (90,2 %)
      5. (7) Eintracht Frankfurt 49.794 (96,7 %)
      6. (5) Borussia Mönchengladbach 49.668 (91,9 %)
      7. (8) 1. FC Köln 49.547 (99.1 %) bester Zweitligist
      8. (9) Hertha BSC 49.318 (66,1 %)
      9. (6) Hamburger SV 48.889 (85,5 %)
      10. (15) Fortuna Düsseldorf 43.845 (80,3 %)

      11. (11) Werder Bremen 41.403 (98,3 %)
      12. (13) 1 FC Nürnberg 40.372 (80,7 %)
      13. (12) RB Leipzig 38.380 (90,2 %)
      14. (10) Hannover 96 38.365 (78,3 %)
      15. (14) St. Pauli 29.522 (99,9 %)
      16. (20) FC Augsburg 28.615 (93,3 %)
      17. (19) 1899 Hoffenheim 28.456 (94,4 %)
      18. (17) Dynamo Dresden 28.434 (88,5 %)
      19. (16) Bayer Leverkusen 27.990 (92,7 %)
      20. (18) Mainz 05 26.287 (77,3 %)

      21. (21) VfL Wolfsburg 24.552 (81,8 %)
      22. (22) SC Freiburg 23.900 (99,6 %) Schlechtester Bundesligist
      23. (24) Union Berlin 21.231 (96,5 %)
      24. (23) 1. FC Kaiserslautern 21.192 (42,5 %) bester Drittligist
      25. (26) 1. FC Magdeburg 20.225 (79,3 %)
      26. (27) Arminia Bielefeld 19.127 (72,1 %)
      27. (25) Eintracht Braunschweig 18.047 (77,4 %)
      28. (28) VfL Bochum 17.750 (64,3 %)
      29. (29) MSV Duisburg 15.366 (48,8 %)
      30. (32) 1860 München 14.953 (99,7 %)

      31. (31) Hansa Rostock 13.874 (47,8 %)
      32. (30) Darmstadt 98 13.369 (76,8 %)
      33. (33) Karlsruher SC 13.218 (46,0 %)
      34. (41) VFL Osnabrück 11.931 (71,6 %)
      35. (35) Jahn Regensburg 11.769 (77,4 %)
      36. (40) SC Paderborn 11.508 (76,7 %)
      37. (34) 1. FC Heidenheim 11.382 (75,9 %)
      38. (39) Erzgebirge Aue 10.232 (63,6 %)
      39. (38) Greuther Fürth 9.977 (60,0 %)
      40. (36) Holstein Kiel 9.963 (66,3 %)

      41. (37) FC Ingolstadt 9.028 (57,1 %)
      42. (48) Hallescher FC 7.832 (52,0 %)
      43. (44) Preußen Münster 7.659 (51,1 %)
      44. (42) SV Meppen 7.638 (55,3 %)
      45. (52) Energie Cottbus 7.364 (32,7 %)
      46. (43) RW Essen 7.259 (35,2 %) bester Viertligist
      47. (47) SV Sandhausen 6.939 (45,0 %) schlechtester Zweitligist
      48. (55) SV Waldhof 6.509 (25,3 %)
      49. (51) Carl Zeiss Jena 5.806 (54,8 %)
      50. (50) Würzburger Kickers 5.450 (41,6 %)

      51. (46) Kickers Offenbach 5.410 (26,4 %)
      52. (54) FSV Zwickau 5.225 (51,6 %)
      53. (49) Alemannia Aachen 5.194 (15,8 %)
      54. (45) Chemnitzer FC 4.885 (32,1 %)
      55. (60) Uerdingen 05 4.164 (13,2 %)
      56. (53) RW Erfurt 3.870 (20,8 %)
      57. (56) VfR Aalen 3.650 (25,2 %)
      58. (59) Spvgg Unterhaching 3.361 (22,3 %)
      59. (64) SV Wehen 3.153 (25,1 %)
      60. (65) Fortuna Köln 3.090 (20,7 %)

      61. (57) Lok Leipzig 3.032 (27,8 %)
      62. (70) Sonnenhof Großaspach 2.837 (28,4 %)
      63. (66) Stuttgarter Kickers 2.805 (24,3 %) bester Fünftligist
      64. (61) Chemie Leipzig 2.796 (55,9 %)
      65. (58) 1. FC Saarbrücken 2.715 (39,9 %)
      66. (68) RW Oberhausen 2.681 (12,6 %)
      67. (63) Sportfreunde Lotte 2.519 (25,0 %) schlechtester Drittligist
      68. (67) Hessen Kassel 2.365 (12,6 %)
      69. (62) Wuppertaler SV 2.341 (10,2 %)
      70. (78) VfB Lübeck 2.154 (14,1 %)

      71. (90) FC Homburg 1.918 (11,6 %)
      72. (76) SSV Ulm 1.737 (8,9 %)
      73. (71) SV Babelsberg 1.729 (16,0 %)
      74. (73) VFL Wolfsburg (Frauen) 1.683 (32,4 %) beste Frauenmannschaft
      75. (99) TSG Balingen 1.579 (19,7 %)
      76. (84) VfB Oldenburg 1.410 (9,3 %)
      77. (79) Turbine Potsdam (Frauen) 1.400 (13,3 %)
      78. (100) Viktoria Köln 1.354 (21,8 %)
      79. (72) FSV Frankfurt 1.326 (10,6 %)
      80. (N) FC Gießen 1.325 (13,3 %)

      81. (82) 1. FFC Frankfurt (Frauen) 1.245 (24,0 %)
      82. (88) TSV Steinbach 1.220 (24,5 %)
      83. (N) Viktoria Aschaffenburg 1.213 (15,3 %)
      84. (N) Reutlingen 05 1.162 (7,6 %)
      85. (75) SV Elversberg 1.125 (11,3 %)
      86. (81) Schweinfurt 05 1.105 (6,7 %)
      87. (98) Wormatia Worms 1.104 (19,6 %)
      88. (80) TuS Koblenz 1.068 (11,3 %)
      89. (92) SV Rödinghausen 1.047 (33,4 %)
      90. (94) SC Freiburg (Frauen) 1.043 (5,8 %)

      91. (89) SGS Essen (Frauen) 1.037 (5,0 %)
      92. (N) Wacker Nordhausen 1.021 (12,6 %)
      93. (95) FC Memmingen 1.009 (19,8 %)
      94. (N) SV Lippstadt 945 (23,6 %)
      95. (N) VfB Eichstätt 934 (31,1 %)
      96. (83) Wacker Burghausen 910 (9,1 %)
      97. (97) Altona 93 905 (11,3 %)
      98. (N) SC Verl 903 (17,5 %)
      99. (74) Eintracht Stadtallendorf 874 (17,5 %)
      100. (N) Eintracht Trier 867 (8,5 %)
    • matz schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Mehr Interesse gibt es bei einer eingleisigen Liga.

      Im Gegensatz zu sonstigen Ligareformen würde ich bei Einführung einer eingleisigen Dritten radikal hohe Lizenzbedingungen stellen, unter anderem die ungewöhnliche, dass zunächst all die Vereine bedacht werden, die in der Vorsaison midestens 3.000 Zuschauer im Schnitt hatten, womit man theoretisch auch Oberligisten aufnehmen könnte.
      Zuschauerzahlen öffnen ja Manipulationen Tür und Tor.
      Die englische 4. Liga hat meines Erachtens aus historischen Gründen höhere Zuschauerzahlen, nicht aufgrund von Bevölkerungsdichte oder Entfernungen.
      Den berechtigten Einwand der Manipulationen habe ich selbst gesehen und aus taktischem Kalkül nicht herangezogen :lachen:

      Man könnte ihn ggf. umgehen, wenn man bei einem entsprechenden Beschluss auf die letzterfassten Zahlen vor dem Beschluss Bezug nähe und bei Zweifelsällen einen "Bonus" gewährt - sprich, dann lässt man vielleicht 3 auf diesem Wege mehr rein.
      Im Tal der Inn macht wenig Sinn