4. Liga (Profi-Liga)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • warum schließen wir Emotionen in Regionen aus, wenn das Ligasystem so bleibt?
      läuft doch gerade und 98% Der Vereine sind Zufrieden.
      Im Fußball wird das nicht so einfach, denn die DFL beruft sich ja gerade auf die Stimmung in deutschen Stadien und macht daher damit International zu Werben mit TV Rechten.

      Mit Kapitalgesellschaften muss man leider in der heutigen Zeit leben, aber es bringt auch nichts, wenn man nicht wirtschaftlich professionell arbeitet.
      HSV, Hannover 96.
      Ich bin auch deswegen froh das die Kieler SV Holstein ein eingetragener Verein ist ohne Kapitalgesellschaft und ohne Verkauf vom Stadionnamen.

      Leider weiß ich gerade nicht ob du Bundesliga oder Dritte Liga meinst(da ja da hier auch viele Kapitalgesellschaften sind)
      Wenn du aber mit den 4. Profi Liga(ligen) Planst können sich das ausschließlich nur neu RBs und Kapitalgesellschaften leisten und beschleunigst deine Befürchtungen.
      KSV Holstein für immer und ewig!

      Hessen Kassel und Holstein Kiel

      "Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist."
      Zitat von Alfred Polgar
    • holsteinerzeet schrieb:

      ...
      Leider weiß ich gerade nicht ob du Bundesliga oder Dritte Liga meinst(da ja da hier auch viele Kapitalgesellschaften sind)
      Wenn du aber mit den 4. Profi Liga(ligen) Planst können sich das ausschließlich nur neu RBs und Kapitalgesellschaften leisten und beschleunigst deine Befürchtungen.
      Das hieße dann wohl auch, dass die "großen" Clubs, die in dieser Liga eingeordnet werden würden, sich dafür nicht qualifizieren müssten. Wie will man sowas den "kleinen" Vereinen gegenüber vermitteln, die fußballerisch aktuell stärker sind? Das widerspräche jeglichen sportlichen Wettbewerbsgedanken.
      Außerdem wäre hier das Problem hier wohl letzlich nur eine Stufe nach unten verschoben.
      Man sollte sich nicht ausschließlich an den Belangen der Profi-Vereine ausrichten. Bereits die Einführung der eingleisigen 3.Liga im Jahr 2008 brachte mit der defacto-Abwertung aller Spielklassen darunter neue Probleme in diese Ligen, zumindest in die oberen Amateurspielklassen.
      Eine größere Durchlässigkeit zwischen 3.Liga und Regionalligen (bspw. im 22/5) könnte das Problem etwas entschärfen.
      "Wer nicht alles gibt, gibt Nichts!" (Alfred Kunze)
    • Sicherlich sollte man sich nicht ausschließlich an den Belangen der Profi-Vereine ausrichten. Das hat man bisher aber auch nur für die DFL-Vereine getan.
      Die Annäherung an die beiden Bundesligen, die man mit der Gründung der 3.Liga im Sinn hatte, ist gründlich misslungen. Natürlich kann man auch die Absteiger nochmal erhöhen, aber was gibt man der 3.Liga?

      Für die ehemals "großen" Clubs ist es sicherlich ein Problem, dass heute nicht mehr Einnahmen aus Ticket-Verkäufen oder Fan-Artikeln eine große Rolle spielen und wenn man über Jahre den großen Wurf verpasst hat, frisches Geld her muss...
    • WieWaldi schrieb:

      Sicherlich sollte man sich nicht ausschließlich an den Belangen der Profi-Vereine ausrichten. Das hat man bisher aber auch nur für die DFL-Vereine getan.
      Die Annäherung an die beiden Bundesligen, die man mit der Gründung der 3.Liga im Sinn hatte, ist gründlich misslungen. Natürlich kann man auch die Absteiger nochmal erhöhen, aber was gibt man der 3.Liga?

      Für die ehemals "großen" Clubs ist es sicherlich ein Problem, dass heute nicht mehr Einnahmen aus Ticket-Verkäufen oder Fan-Artikeln eine große Rolle spielen und wenn man über Jahre den großen Wurf verpasst hat, frisches Geld her muss...
      Gerade in den letzten Jahren habe ich häufig wahrgenommen das ein 3. Ligist sofort in 2. Liga oben mitgespielt hat. Das zeigt doch, das die Ligen nicht weit auseinander sind.
    • Was war denn mit den anderen beiden? Z.B hat Paderborn den Durchmarsch nach oben geschafft und Magdeburg hat die Liga nach unten wieder verlassen.
      Aus Einzelbeispielen sollte man nicht vorschnell verallgemeinern.

      Es gibt auch Vereine, die eine Relegation zur 1.Liga knapp verloren haben und kurze Zeit später in die 3. abgestiegen sind.
    • Silesiosaurus schrieb:

      Kann ich verstehen, dass Du diese Fehlannahme hast. Ich bin politisch ja sonst völlig marktliberal. Das kann man auch im Sport so laufen lassen, aber wir schließen ganze Regionen von Emotionen aus. Aber die Wirkungen am Ende sind oft ähnlich. Im Eishockey kann ich heute ein Franchise aus Hannover nach Villingen-Schweinningen verpflanzen und die Gesellschaft von Scorpions in Wildwings umbenennen und so tun als seien dies die Klubs, die sie suggerieren zu sein. Das wäre auch im Fußball die Endstufe. Der will ich vorbeugen, in dem ich dieses System auf einen gewissen Kreis von Kapitalgesellschaften, die suggerieren Vereine zu sein, zu begrenzen.
      Im Ergebnis würde ich meine Lust auf die ein oder andere Kapitalgesellschaft vielleicht nicht verlieren, aber vor allem auf die Vereine ab der 1. Liga abwärts (du weißt welche 1. Liga ich nun meine) würde uneingeschränkt mein Herz gehören. Zur Zeit ist alles der große Bluff und dahinter verbirgt sich das Gegenteil. Man kann sich gerne weiter einen vormachen, weil man das nicht wahrnehmen möchte.
      Interessant finde ich, das im Wettbewerbs Sport Fußball Sozialismus möchtest, obwohl das da völlig kontraproduktiv ist und andererseits im wirklichen leben die totale Ellenbogen Gesellschaft ohne Herz.
    • Ich hatte es doch auf den Fußball begründet. Im Hinblick auf das wirkliche Leben - Du meinst wohl Politik? - halte ich es eben mit sehr viel Herz und gegen die Folgenellenbogen, die meist härter zuschlagen, so wie es Ludwig von Mises gesagt hat:

      "In der Regel wird der Kapitalismus für Probleme verantwortlich gemacht,
      die aus dem politischen Versuch resultieren, ihn abzuschaffen!

      Im Grunde ist das der Satz, der das Dilemma des 20. Jahrhunderts bereits zusammenfassen könnte.
      Alle Dinge, die sich aus nur etwas Komplexität erschließen, sind nicht so Deines, gell?
      Tradition dient vielen nur dazu ihr Fandasein zu einem kommerzialisierten Verein zu tarnen, während man sich als Feindbild inkonsequent auf RB stürzt. Doch der billigste Applaus ist auch stets der peinlichste.
    • Silesiosaurus schrieb:

      Ich hatte es doch auf den Fußball begründet. Im Hinblick auf das wirkliche Leben - Du meinst wohl Politik? - halte ich es eben mit sehr viel Herz und gegen die Folgenellenbogen, die meist härter zuschlagen, so wie es Ludwig von Mises gesagt hat:

      "In der Regel wird der Kapitalismus für Probleme verantwortlich gemacht,
      die aus dem politischen Versuch resultieren, ihn abzuschaffen!

      Im Grunde ist das der Satz, der das Dilemma des 20. Jahrhunderts bereits zusammenfassen könnte.
      Alle Dinge, die sich aus nur etwas Komplexität erschließen, sind nicht so Deines, gell?
      Ich habe eher den eindruck, das du das System nicht verstanden hast.Aber gut es wird keine Regeln geben, die das Ergebnis des Spiels auf den Kopf stellt. Den titel die Thread wird also nicht geben. 98 Prozent der Vereine fühlen sich wohl, wofür soll sich dann was ändern?
    • WieWaldi schrieb:

      Sicherlich sollte man sich nicht ausschließlich an den Belangen der Profi-Vereine ausrichten. Das hat man bisher aber auch nur für die DFL-Vereine getan.
      Die Annäherung an die beiden Bundesligen, die man mit der Gründung der 3.Liga im Sinn hatte, ist gründlich misslungen. Natürlich kann man auch die Absteiger nochmal erhöhen, aber was gibt man der 3.Liga?...

      Ein Beispiel: Bis 2008 hatte die 2.Liga 4 Absteiger. Vermutlich hatten mehr als 98% aller Vereine damit kein Problem. Trotzdem sind es heute nur 2+1 ...

      Die 3.Liga müsste m.E. natürlich, egal ob bei 22/5 zw. 3.Liga und den RL oder nicht, drei feste Aufsteiger zur 2.BL bekommen.
      "Wer nicht alles gibt, gibt Nichts!" (Alfred Kunze)
    • Neu

      Bei einem abgeschlossenen System müsste man wie in den USA mit Franchisen arbeiten und die hätten dann auch Bestand und Gebietsschutz, damit diese überleben können.

      Aber so wäre auch garantiert, dass Regionen wie Rostock, Cottbus, Saarbrücken, Kassel ihr Team hätten. Wäre doch mal spaßig so ein System aufzustellen.

      Das Problem bei der Reform war, dass man sich in den 3 kleinen RL nicht von diesen wirklich verabschieden wollte. Jeder hätte gerne seine RL aufgewertet, was natürlich nicht geht. Einzig im Südwesten haben wir eine Liga die zur Reform passt. Wenn ich mich natürlich als NOFV hinstelle und sage unsere Liga ist unteilbar, dann brauche ich mich nicht zu wundern, dass NRW oder auch NDS dies auch mit mehr Recht verlangen und dann sind diese Möglichkeiten schon mal vom Tisch.

      Im Prinzip trägt sich doch selbst die 2.Liga nicht von selbst, die DFL ist hier zum Teil bei der letzten Ausschreibung auf die Schnauze gefallen. Was natürlich auch so an Kalibern, wie Sandhausen, Heidenheim oder auch Wehen liegt, was zwar Wiesbaden repräsentieren will, die Stadt aber im Fussball total zwischen Mainz und Frankfurt und dann noch Darmstadt und Offenbach aufgerieben wird.
      Ähnliches erleben wir doch auch im Pott mit Dortmund und Schalke, die alles überstrahlen und andere Teams wie Duisburg, Bochum etc haben für ihre größe bescheidene Zuschauerzahlen.

      Dazu gibt es noch so Mannschaften von Konzernen, wie Leverkusen vor Köln, Wolfsburg vor Braunschweig oder Hoffenheim in Nordbaden. Man stelle sich doch nur mal vor was "Bayer Köln" für ein Vermarktungspotential hätte.

      Die Zukunft wird zeigen, ob der Sport in der jetztigen Form überlebt oder ob irgendwann die Zuschauer weg bleiben.
    • Benutzer online 4

      1 Mitglied und 3 Besucher