Neuer Vorstoß für zweigleisige 3. Liga

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    • Den Vorschlag der Zweigleisigkeit finde ich prinzipiell gut. Er müsste halt ein bisschen angepasst werden. Entweder, indem man dem Süden 3 und dem Norden 4 Aufsteiger zubilligt (bei fließenden Grenzen) oder indem man noch Thüringen und Sachsen im Süden verortet. Aber dann wäre das ne gute Sache.
    • Wenn schon zweigleisig, schlage ich mal folgende "Zwitter-Horizontal-/Vertikal-Variante" einer Aufstockung vor.

      Einteilung:
      3.Liga A = bisherige 20 Vereine, gestaffelt in
      3.Liga A Nord und Süd (je 10 Vereine)

      3.Liga B = 20 Regionalliga-Vereine, gestaffelt in
      3.Liga B Nord und Süd (je 10 Vereine)

      Phase 1 (Vorrunde): Jede Staffel spielt eine Doppelrunde (18 Spiele).

      Phase 2 (Endrunde):
      Einteilung:
      E1 (Aufstieg): Plätze 1-6 beider A-Staffeln (12 Vereine)
      E2 (Qualifikation): Plätze 7-10 beider A-Staffeln, Plätze 1-4 beider B-Staffeln (16 Vereine)
      E3 (Abstieg): Plätze 5-10 beider B-Staffeln (12 Vereine)

      Modus:
      In E1 und E3 wird eine Doppelrunde gespielt (22 Spiele) und die Aufsteiger in die 2.Liga (+ Relegationsteilnehmer) bzw. die Absteiger in die Regionalliga ermittelt.

      In E2 werden aus den 16 Teilnehmern diejenigen ermittelt, die in der Folgesaison in der A- bzw. B-Hälfte beginnen. Gespielt wird nur noch gegen die Vereine, die aus den anderen 3 Vorrunden-Staffeln stammen (22 Spiele, 6 Ergebnisse aus der Vorrunde werden mit in die Wertung genommen).

      Fazit: Eine Zwitterlösung, die sowohl zwei- als auch eingleisige Elemente enthält. Für jeden Geschmack ist etwas dabei :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WieWaldi ()

    • Der Geschmack leidet leider hierbei unter völliger Verwirrung, denn letztlich ist alles, wo "für jeden was dabei" sein soll bekanntlich weder Fisch noch Fleisch und wird zurecht als wirr wahrgenommen.
      Entweder erweitert in 22/5, weil 24 zuviel ist oder sonst 2x18, wenn der regionale Proporz akzeptabel ist. Oder 20 mit 4 RL darunter, aber bitte kein Playoff, Divions, Conferendes, Gruppen A, B, C oder D Untergrubbe B1, keine , keine Wildcats, Dragons oder Hornets und auch kein Shootout.
      Ich war Fan, als ich Fan war - heute bin ich vernünftiger.
    • Es wird keinen Schnellschuss geben und keine Zustimmung für egoistische Anträge. Auch kein grundsätzliches Rütteln am jahrelang verhandelten/ erwurschtelnden Kompromiss für die Regionalligen.
      Was passieren könnte:
      Der Bundestag "ermächtigt" wie beantragt den DFB-Vorstand für eine flexible ad Hoc Lösung.
      Die 3.Liga kann tatsächlich nicht zu Ende gespielt werden.
      Dann gibt es aufgestockte 3.Liga für die Saison 20/21 mit verschärftem Abstieg und Rückkehr 21/22 zur Lösung wie im Herbst 2019 beschlossen.
      Alles andere muss nach Evaluation der beschlossenen Lösung sorgsam nach Corona für eine ggf. neue Entscheidung in 5-7 Jahren gemacht werden.
    • Manfred schrieb:

      Was passieren könnte:
      Der Bundestag "ermächtigt" wie beantragt den DFB-Vorstand für eine flexible ad Hoc Lösung.
      damit ist dann endgültig jeder Willkür nach den Vorgaben der Mediendiktatur, in die die mächtigsten Lobbyisten ihr Interesse einspeisen, der Weg geöffnet. es wird ohnehin auf allen Ebenen der Weg des geringsten Widerstands gegangen, und der Abbruch gelöst mit dem geringstmöglichen Schaden - geschädigt sind nur paar verhinderte potentielle Aufsteiger, die noch eine sportliche Chance hatten - und dem höchstmöglichen Nutzen - der trifft den wie auch immer errechneten Aufsteiger und alle vor dem Abstieg Geretteten auch in bizarren Sonderfällen ohne einen einzigen Saisonsieg.
      mit einem sportlichen Wettbewerb, der gemäß der Ausschreibung unter für alle gleichen also formal gleichen Bedingungen - dass marktwirtschaftliche Ungleichheiten im Kapitaleinsatz zulässig sind, ist vorausgesetzt - Gewinner und Verlierer mit den notwendigen Folgen Aufstieg und Abstieg ergibt, hat das nicht mehr viel zu tun

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    • Neu

      Der DFB will doch die 3.Liga zu Ende spielen, um eine sportliche Lösung zu haben.
      Aber wenn abgebrochen werden muss, hat er dann eine klare rechtlich Ermächtigung.
      Darum gehts im Antrag.
      Es muss auch einiges sauber geregelt in den verschiedenen Ebenen der Verbände, was mit der Wertung der Regionalligen und verbandsübergreifenden Oberligen usw. passiert. Da sind ja die reinsten Wild West Vorschläge unterwegs. Da müssen DFB und die nachgeordneten Verbände das Heft des Handelns behalten (vorbehaltlich behördlicher Regelungen).
      Ich bin kein Freund dieses DFB und mancher seiner Verbände, aber dieses Vorgehen über gut vorbereitet Verbandstage finde ich schon richtig.
      Man trotzt doch dem Trommelfeuer vieler Medien, die nach Abbruch der 3.Liga schreien. Bevorzugt aus Städten und Regionen der Abstiegskandidaten. Honi soit qui mal y pense.
    • Neu

      Wenn die Anträge 1 und 3 durchkommen, wovon auszugehen ist, hat der DFB-Vorstand doch völlige Handlungsfreiheit und ist bzgl. Haftung (voraussichtlich) außen vor. Die wollen sich absichern, das ist der Hauptzweck des Bundestages.
      Man braucht auch einen Beschluss für die Verlegung von Heimspielen (beträfe nach aktuellem Stand Jena).

      Ob das so funktioniert, wird man sehen. Es gibt Sportrechtler, die Abstieg bei Abbruch kritisch sehen:

      sportbuzzer schrieb:

      Summerer rät zu einer Lösung, die möglichst wenig Angriffsfläche bietet. "Wenn man es mit der Chancengleichheit und dem Fair Play ernst meint, sollte es keine Verlierer geben. Folglich wäre die beste Lösung die Variante, dass es keine Absteiger gibt, sondern die Bundesliga in der kommenden Saison um zwei Aufsteiger aufgestockt wird"
      Bzgl. der 3.Liga hofft der DFB vielleicht auch, dass sich in den nächsten Wochen vielleicht die Spreu soweit vom Weizen trennt, dass manche sportliche Entscheidungen vielleicht schon einige Spieltage vor dem Ende gefallen sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von WieWaldi ()

    • Neu

      WieWaldi schrieb:

      Wenn die Anträge 1 und 3 durchkommen, wovon auszugehen ist, hat der DFB-Vorstand doch völlige Handlungsfreiheit und ist bzgl. Haftung (voraussichtlich) außen vor. Die wollen sich absichern, das ist der Hauptzweck des Bundestages
      ...
      So auch meine Prognose zum Bundestag: Die Anträge der Landesverbände aus Sachsen und Thüringen (Ligaaufstockung) sowie der Antrag aus dem Saarland (Zweigleisigkeit) haben keine Chance. Die Anträge 1 und 3 werden wohl beschlossen, der DFB entlastet und zur Beruhigung wird die bereits angekündigte Task-Force zur 3. Liga gebildet - die nach einigen Monaten sicher ganz viel Blabla, aber keine konkreten Ergebnisse präsentieren wird.
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • Neu

      sportbuzzer schrieb:

      Summerer rät zu einer Lösung, die möglichst wenig Angriffsfläche bietet. "Wenn man es mit der Chancengleichheit und dem Fair Play ernst meint, sollte es keine Verlierer geben. Folglich wäre die beste Lösung die Variante, dass es keine Absteiger gibt, sondern die Bundesliga in der kommenden Saison um zwei Aufsteiger aufgestockt wird"
      genau das meine ich: wenn man Chancengleichheit und Fair Play ernst meint, soll es auch Verlierer geben, das ist das Wesen des Leistungssports Ligafußball
    • Neu

      Wacker_Wiggerl schrieb:

      sportbuzzer schrieb:

      Summerer rät zu einer Lösung, die möglichst wenig Angriffsfläche bietet. "Wenn man es mit der Chancengleichheit und dem Fair Play ernst meint, sollte es keine Verlierer geben. Folglich wäre die beste Lösung die Variante, dass es keine Absteiger gibt, sondern die Bundesliga in der kommenden Saison um zwei Aufsteiger aufgestockt wird"
      genau das meine ich: wenn man Chancengleichheit und Fair Play ernst meint, soll es auch Verlierer geben, das ist das Wesen des Leistungssports Ligafußball
      ... wenn die Saison unter gleichen Bedingungen zu Ende gespielt werden kann.
    • Neu

      Klutsch schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Wenn die Anträge 1 und 3 durchkommen, wovon auszugehen ist, hat der DFB-Vorstand doch völlige Handlungsfreiheit und ist bzgl. Haftung (voraussichtlich) außen vor. Die wollen sich absichern, das ist der Hauptzweck des Bundestages
      ...
      So auch meine Prognose zum Bundestag: Die Anträge der Landesverbände aus Sachsen und Thüringen (Ligaaufstockung) sowie der Antrag aus dem Saarland (Zweigleisigkeit) haben keine Chance. Die Anträge 1 und 3 werden wohl beschlossen, der DFB entlastet und zur Beruhigung wird die bereits angekündigte Task-Force zur 3. Liga gebildet - die nach einigen Monaten sicher ganz viel Blabla, aber keine konkreten Ergebnisse präsentieren wird.
      Müssen die Anträge nicht 2 Wochen vorher eingereicht werden?

      Ein Antrag, dass der Abstieg ausgesetzt wird hätte vielleicht eher eine Chance, wenn sie die Forderung nach dauerhaft 5 Aufsteigern weglassen würden.
      #1Verbandsliga3Landesligen9Bezirksligen

      Quelle: zukunftwfv.de/erklaerung-landkarten/
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      Prima, dann könnte man ja Absteiger ausspielen, aber niemand darf in die 3. Liga aufsteigen. So könnte man durchaus auf 16 reduzieren, wenngleich mit bei 3 oder 4 Absteigern 18 am liebsten wäre und nur bei 5 Aufsteigen würde ich 5 bevorzugen.
      Ich war Fan, als ich Fan war - heute bin ich vernünftiger.
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