Hertha BSC

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    • die verantwortlichen bei hertha drehen völlig durch. ich bin gespannt ob es kritische plakate ins bremer weserstadion schaffen.

      Berliner Zeitung (10.03.):
      Beschlagnahmung von Bettlaken
      Wie Hertha BSC in der Krise auf Kritiker reagiert
      BERLIN. Hertha BSC hat sofort reagiert. Auch nach dem Abschalten des Fan-Forums muss der Besucher der Internetpräsenz des Klubs nicht auf Meinungen aus dem Volk verzichten. Mit "Vielen Dank" ist die nette Rubrik überschrieben, in der nur noch jene zu Wort kommen, die trotz des sportlichen und finanziellen Niedergangs alles bestens finden und Manager Dieter Hoeneß für seine Verdienste loben. Damit bietet die Homepage nun wenigstens ein einheitliches Bild, weil zuvor schon Kolumnen peinlich berührten, in denen die Misere verklärt und die Kritiker attackiert wurden; darunter Prominente wie Berti Vogts, der vom Vereinsschreiber verunglimpft wurde. Doch es scheint fraglich, ob der Krisenklub mit den Maßnahmen sein Ziel erreicht. Die Fans machen mobil für das Spiel in Bremen. Sie wollen vor allem Hoeneß einen unangenehmen Empfang bereiten - sofern man sie lässt.
      "Vor dem Spiel werden die Drähte zwischen der Hauptstadt und Bremen noch ordentlich glühen", glaubt Felix Obergföll vom Fanklub Harlekins. Er vermutet, dass Herthas Vereinsführung versuchen wird, auch den Bremer Ordnungsdienst zu instrumentalisieren. So, wie das im Olympiastadion der Fall ist, wo laut Marco Wurzbacher, dem Betreiber des Fanforums Hertha-inside (ab dem Wochenende auf einer privaten Plattform wieder zu erreichen), längst "das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung außer Kraft gesetzt wurde". Und wo es nur unter Schwierigkeiten gelingt, Plakate aufzuhängen, die sich gegen die Vereinsführung richten. Der Chemiestudent Michael Müller (20) hat versucht, beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln seine Meinung zu artikulieren. "Nur eine sportliche Krise? Ihr seid die Krise!" malte er auf ein Laken. Abgenommen wurde es ihm mit den Worten: "Das wünscht der Veranstalter nicht." Müller lässt sich nicht unterkriegen. Das Auswärtsspiel, so hofft er, sei seine Chance, "endlich wieder zeigen zu können, was ich denke". Allerdings muss offiziell jedes Transparent vorab bei Herthas Fanbetreuern angemeldet werden. Aus Brandschutzgründen, heißt es.
      Müller gehört zu jenen Anhängern, die mit Stofffetzen, Kartonschablonen und Sprühdosen auch jene Schals produzieren, auf denen eine simple Botschaft steht: "Hoeneß raus!" 800 Exemplare sind für Bremen gefertigt. "Wir lassen uns nicht den Mund verbieten", sagt Obergföll (26), ein Bankkaufmann. "Es gilt in Berlin seit Jahren das Totschlagargument, wer den Verein kritisiert, der schadet ihm", sagt er just an jenem Tag, an dem die Geschäftsführer Hoeneß und Schiller ein Umschuldungsmodell vorstellen - und ergänzt: "Aber schaden nicht in Wahrheit all jene dem Verein, die Schuldenberge auftürmen und so die Zukunft gefährden?"
      Fragen, die er und andere Hertha-Harlekins schon vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern Anfang Februar auf 2 000 Flugblätter druckten, als noch nicht klar war, dass der Klub sich zum schlechtesten Rückrundenteam wandeln würde. Schon damals wurden sie an den Pranger gestellt, sagt Obergföll: "Dabei geht es denen, die Hertha lieben, nur darum, das Duckmäusertum, den Starrsinn in einem Verein mit Alleinherrscher endlich aufzubrechen."
      Doch beim Hauptstadtklub sind sie dünnhäutig geworden. Zwei Beispiele: Kapitän Arne Friedrich nennt auf der Homepage in einer Stellungnahme der Mannschaft den Bericht einer Zeitschrift, wonach es um die Autorität des Trainers Falko Götz nicht mehr zum Besten bestellt ist, eine "absolute Unverschämtheit". Ein langjähriges Mitglied, Dauerkarteninhaber, das mit einem offenen Brief an Dieter Hoeneß und per Mail beim Verein Kritik übte, erhielt von Pressesprecher Hans-Georg Felder die Rückantwort, man könne "nur Fans gebrauchen, die den Verein unterstützen, die anderen werden ausgegrenzt". Auch juristische Schritte wurden besonders hartnäckigen Kritikern bereits angedroht. Wie Hertha BSC derzeit mit seiner zahlenden Klientel umgehe, sei "das Dümmste, was der Verein tun kann", glaubt Obergföll. Der Verein zerstöre sein Image als Volksklub.
      Bisweilen nimmt die Angst vor unliebsamen Meinungen auch skurrile Ausmaße an. Schalkes Fans erlebten dies beim Gastspiel im Olympiastadion. Auf die Tatsache, dass Hertha es nötig hat, seine Eintrittskarten für 7,77 Euro bei einem Discounter zu verkaufen, wollten sie mit einer Plastiktüten-Choreografie reagieren. Am Ende sah man große Löcher in der Choreografie: Die Ordner von Hertha hatten mal wieder ihr Bestes gegeben.
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    • RE: Kritik nicht erwünscht

      Original von WaldhofBub
      Sicher, daß der BFC der Stasi-Club ist und nicht die Hertha? :runter:

      hmm, wahrscheinlich sind deshalb in letzter zeit verstärkt leute von denen bei hertha zu sehen. :motzen:
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    • kritik und repressionen gehen weiter:

      Gegenwind aus der Ostkurve
      Fans kritisieren Hertha-Manager Hoeneß
      BERLIN. Er erhoffe sich endlich mal wieder einen ruhigen Abend, hatte Dieter Hoeneß vorher gesagt. Nach dem 3:0-Sieg vor einer Woche in Bremen, so dachte er, würde die Kritik durch die Anhängerschaft auch an seiner Person automatisch verstummen. Doch dem war nicht so. Fünf Minuten vor Beginn des Spiels gegen Bielefeld klangen dem Hertha-Manager die Ohren: "Hoeneß raus!" Vieltausendfach kam der Ruf erneut aus der Ostkurve. Dazu wurden wieder die selbst gebastelten Schals mit dem identischen Slogan hoch gehalten. "Wir Fans wollten deutlich machen, dass der Protest nicht nur eine Folge der sportlichen Krise ist", sagte Marco Wurzbacher, Betreiber des Fanforums Hertha-inside im Internet. Dieses hat nunmehr eine private Plattform, nachdem der Bundesligist es abgeschaltet hatte, weil "zu sehr Stimmungsmache" (O-Ton Michael Preetz) betrieben werde. "Es geht nicht gegen Trainer oder Team, sondern weiter gegen Hoeneß und seine Fehler", so Wurzbacher: Vor allem die Finanzkrise (35,2 Millionen Verbindlichkeiten) sorge dafür, dass unter den Fans nach wie vor "die Angst groß ist, dass Hoeneß den Verein ruiniert".
      Drei von 23
      Es rumort also weiter an der Basis. Die Anhänger lassen sich nicht ruhig stellen, wie sie auch auf einem riesigen Transparent zum Ausdruck brachten: "Ihr könnt alles zensieren - unsere Stimme nicht." Das war nur eines von 23 Plakaten, die die Fans am Sonntag zeigen wollten. Bis Freitag hatten sie diese, wie vom Verein gefordert, angemeldet. Die Führung von Hertha BSC aber genehmigte letztlich lediglich drei Transparente im Stadion. Ein neuer Schlag gegen die Meinungsfreiheit. Die Fortsetzung auch der Ereignisse des Spiels in Bremen, als man - so der Eindruck vieler Fans - gespürt habe, wie weit der Arm von Dieter Hoeneß reicht: Im Weserstadion wurden Hoeneß-raus-Schals konfisziert, außerdem sogar Plakate, die zuvor genehmigt worden waren. Kontrastprogramm hingegen beim Bielefeld-Spiel im Umgang mit den Spielern. Kritische Töne gegen Hoeneß verstummten sofort, Plakate wurden eingerollt, als die Profis das Feld betraten, vor der Partie und auch in der Halbzeitpause.
      Statt dessen machten die Zuschauer ihren Vorsatz wahr und feuerten ihr Ensemble von Beginn an frenetisch an wie lange nicht mehr. "Vielleicht", sagte Wurzbacher, "hat Herr Hoeneß nun endlich begriffen, dass wir vor allem mit ihm ein Problem haben." Der Manager reagierte jedoch auch auf eindeutige Botschaften wie jene, die in der 75. Minute hochgehalten wurde ("Hoeneß' Fehler legendär -- Schuld sind andere, nur nicht er") mit demonstrativem Gleichmut: "Darauf", sagte er, "gehe ich gar nicht ein."
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    • Original von Klutsch
      (...)
      Vor allem die Finanzkrise (35,2 Millionen Verbindlichkeiten) sorge dafür, dass unter den Fans nach wie vor "die Angst groß ist, dass Hoeneß den Verein ruiniert".

      (...)
      Die Führung von Hertha BSC aber genehmigte letztlich lediglich drei Transparente im Stadion. Ein neuer Schlag gegen die Meinungsfreiheit. Die Fortsetzung auch der Ereignisse des Spiels in Bremen, als man - so der Eindruck vieler Fans - gespürt habe, wie weit der Arm von Dieter Hoeneß reicht: Im Weserstadion wurden Hoeneß-raus-Schals konfisziert, außerdem sogar Plakate, die zuvor genehmigt worden waren. (...)

      Die Vereinsführung sollte sich auf den Fußball konzentrieren, anstatt die eigenen Fans zu gängeln. Das ist ja sowas von schäbig. Solch ein Verhalten paßt aktuell eher nach Weißrußland als nach Deutschland. Hoeneß hat wohl zu oft Kopfball gespielt in seiner aktiven Zeit. Sein Bruder hat da wesentlich mehr Grips.
    • Original von WaldhofBub
      Die Vereinsführung sollte sich auf den Fußball konzentrieren, anstatt die eigenen Fans zu gängeln. Das ist ja sowas von schäbig. Solch ein Verhalten paßt aktuell eher nach Weißrußland als nach Deutschland. Hoeneß hat wohl zu oft Kopfball gespielt in seiner aktiven Zeit. Sein Bruder hat da wesentlich mehr Grips.

      hmm, ich weiß nicht so recht, ich denke hoeneß konzentriert sich einfach auf die eigentliche eventzielgruppe der dauerklatscher und colatrinker. der rest wird bestenfalls ignoriert oder bleibt halt irgendwann weg.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klutsch ()

    • Ich bin schockiert, wenn ich so was lese :häh:
      Wenn ein Verein derartig mit seinen Fans umspringt, dann hat er deren Unterstützung auch nicht mehr verdient. Ich jedenfalls würde mir das nicht gefallen lassen und die Konsequenz daraus ziehen.

      Zum Thema Meinungsfreiheit:
      Ich denke nicht, daß man da dem Verein irgendwas kann. Wenn Du in einem Betrieb arbeitest, dann erwartet man auch von Dir, daß Du Dich nicht negativ über den Betrieb äußerst.
      Angenommen ich würde hier bei meinem Kunden behaupten, daß mein Arbeitgeber schlecht ist, dann würde ich wohl auch aus der Firma geschmissen.
      Vergleiche hinken, das weiß ich. Aber wenn es sich der Verien leisten kann, es sich mit den Fans zu verscherzen, dann sollen und können sie das tun.

      Natürlich sollte sich jeder Verein derartige Kritik zu Herzen nehmen und mal daüber nachdenken...
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!
    • Meister Hoeneß ist bei der Hertha doch schon der reinste Diktator...... :motzen:


      Solchen Typen wünsch ich keinem Verein, auch nicht der Hertha die ick überhaupt nicht leiden kann.... :zwinkern:


      Das ist doch die reinste Diskriminierung der Fans! :runter:
      FV Motor Eberswalde
      ehemaliger 15 jähriger Punktelieferant der NOFV Oberliga Nord!
    • Original von Motorfan
      Meister Hoeneß ist bei der Hertha doch schon der reinste Diktator...... :motzen:

      ...und unter helmut kohl nannte man das "probleme aussitzen".

      Original von Motorfan
      Solchen Typen wünsch ich keinem Verein, auch nicht der Hertha die ick überhaupt nicht leiden kann.... :zwinkern:

      mein reden.

      Original von Motorfan
      Das ist doch die reinste Diskriminierung der Fans! :runter:

      das problem ist leider mittlerweile, daß die kritischen fans in der minderheit sind, der rest will nur gut unterhalten werden.
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • Original von Klutsch
      das problem ist leider mittlerweile, daß die kritischen fans in der minderheit sind, der rest will nur gut unterhalten werden.


      die können sich ja dann bald (bei 35 Mio. Miese) in der OL unterhalten lassen - oder vielleicht noch besser: Verbandsliga :D
      Der Krug geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht...
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!
    • Hertha BSC Berlin

      Hertha mit neuem Sponsor

      Bundesligist Hertha BSC Berlin hat die Deutsche Bahn als neuen Trikotsponsor präsentiert. Die Parteien unterzeichneten einen Dreijahresvertrag, der ab 1. Juli in Kraft tritt. Das Unternehmen lässt sich das Engagement offenbar knapp acht Millionen Euro pro Jahr kosten. Bislang hatten die Berliner auf ihrer Brust für das Telekommunikations-Unternehmen Arcor geworben und dafür rund sechseinhalb Millionen Euro pro Saison kassiert. Hertha-Manager Dieter Hoeneß sagte: "Die Bahn und Hertha bewegen die Menschen. Für mich ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen."

      Quelle: Berliner Zeitung
      red bull boykottieren!
    • Original von Leverkusener
      Kriegt jetzt jeder Bundesligist nen eigenen Thread. Wenn ja, dann weiss ich ja was zu tun ist. :)


      Ganz ehrlich, das habe ich mich auch gerade gefragt. :D Aber warum eigentlich nicht? So mit der Zeit ergibt sich das ja eh.. Oder gibt es Gegenargumente? :cool:
      red bull boykottieren!
    • Original von Leverkusener
      Nö, denn damit wirds ja ganz übersichtlich, insofern gute Idee.

      Eben; in den Threads "Krankheiten & Verletzungen" sowie "Transfer-Thread" geht doch alles in der Informationsfülle verloren, wenn diese für alle 18 Vereine gelten sollen.
    • RE: Hertha BSC Berlin 2006/07

      Alexander Madlung wechselt von Hertha BSC zum VfL Wolfsburg. Die Ablösesumme wird auf 1,3 Mio. Euro geschätzt. Madlung hatte in Berlin noch einen Vertrag bis 2007. Der Innenverteidiger unterschrieb bei den Niedersachsen nun einen Vertrag bis 2009.


      Schuldenabbau

      Das Programm von Hertha BSC Berlin zur Konsolidierung der Finanzen bis 2010 ist bei den Mitgliedern überwiegend auf Zustimmung gestoßen. Die Verbindlichkeiten, die zum 30.Juni auf 48,9 Mio. Euro steigen werden, sollen bis auf 20,1 Mio. Euro gesenkt werden. Für die nächste Saison beträgt der Etat 62,3 Mio. Der neue Hauptsponsor Deutsche Bahn zahlt über 3 Jahre 24 Mio. Euro.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Das Programm von Hertha BSC Berlin zur Konsolidierung der Finanzen bis 2010 ist bei den Mitgliedern überwiegend auf Zustimmung gestoßen. Die Verbindlichkeiten, die zum 30.Juni auf 48,9 Mio. Euro steigen werden, sollen bis auf 20,1 Mio. Euro gesenkt werden. Für die nächste Saison beträgt der Etat 62,3 Mio. Der neue Hauptsponsor Deutsche Bahn zahlt über 3 Jahre 24 Mio. Euro.


      Klingt irgendwie wie eine Absichtserklärung ohne wirkliches Konzept :dreh:
      Die Schulden werden hochgetrieben um sie zu senken, klingt sehr logisch.
      Versucht die Herta jetzt den gleichen Crashkurs wie Dortmund und Schalke zu fahren? Die Wir-nehmen-Kredite-auf-um-uns-zu-entschulden-Theorie...

      never surrender

      Klopp zum gemeinsamen FCK-05er-Flug:"Dann hoffen wir mal das das Flugzeug wieder heil runterkommt,sonst wär es um Rlp arm bestellt,dann wäre ja Wormatia Worms die Nummer eins im Land, denn das glauben die ja jetzt schon..."
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