FC U23 Pressethread

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    • FC U23 Pressethread

      Lottner wird U23-Co-Trainer



      Zur neuen Saison kehrt Dirk Lottner ans Geißbockheim zurück. Nach seinen zwei Auswärtsjahren beim MSV Duisburg wird der ehemalige FC-Profi (1998-2004) zur neuen Spielzeit als Co-Trainer bei der U23 des 1. FC Köln tätig sein und Trainer Christoph John assistieren. Der 34-Jährige übernimmt somit in der Oberliga-Saison die Aufgabe des bisherigen Co-Trainers Georg Winkelhoch. Der FC plant Winkelhoch jedoch weiter in die Clubarbeit einzubeziehen. Wie diese Einbindung aussehen wird, wird noch erörtert.

      Quelle: fc-koeln.de (29.05.06)

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    • 5 Neue für den FC

      Der 1. FC Köln hat für die kommende Saison 5 weitere Spieler verpflichtet:

      Abwehrspieler Fabrice Ehret kommt ablösefrei vom FC Aarau zum FC. Zuvor spielte der 26-Jährige Franzose bei Racing Straßburg und dem RSC Anderlecht. Mit dem belgischen Erstligisten trat er auch in der Champions League an. Beim 1. FC Köln erhält Fabrice Ehret einen Einjahresvertrag plus 2 Jahre Option.

      Der Schweizer Nationalspieler Bernt Haas ist ebenfalls eine Verstärkung für die Abwehr. Der 28-Jährige kommt vom SC Bastia ans Geißbockheim. Zuvor spielte Haas bei West Bromwich Albion in der englischen Premiere League. Haas erhält einen Dreijahresvertrag.

      Der defensive Mittelfeldspieler Baykal Kulaksizoglu erhält einen Zweijahresvertrag plus ein Jahr Option. Der 23-Jährige Schweizer stand zuletzt beim FC Basel unter Vertrag und war Mitte Mai bereits zweimal als Gastspieler beim FC aktiv.

      Abwehrspieler Aleksandar Mitreski wechselt vom Grasshopper Club Zürich zum 1. FC Köln. Der 25-jährige mazedonische Nationalspieler erhält einen Vertrag bis zum 30.6.2009.

      Aus dem eigenen Nachwuchs kommt Torhüter Benjamin Finke in den Profi-Kader. Der 23–Jährige erhält einen Einjahresvertrag.



      Quelle: fc-koeln.de (02.06.06)

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    • Original von CGN
      5 Neue für den FC

      Der 1. FC Köln hat für die kommende Saison 5 weitere Spieler verpflichtet:

      Abwehrspieler Fabrice Ehret kommt ablösefrei vom FC Aarau zum FC. Zuvor spielte der 26-Jährige Franzose bei Racing Straßburg und dem RSC Anderlecht. Mit dem belgischen Erstligisten trat er auch in der Champions League an. Beim 1. FC Köln erhält Fabrice Ehret einen Einjahresvertrag plus 2 Jahre Option.

      Der Schweizer Nationalspieler Bernt Haas ist ebenfalls eine Verstärkung für die Abwehr. Der 28-Jährige kommt vom SC Bastia ans Geißbockheim. Zuvor spielte Haas bei West Bromwich Albion in der englischen Premiere League. Haas erhält einen Dreijahresvertrag.

      Der defensive Mittelfeldspieler Baykal Kulaksizoglu erhält einen Zweijahresvertrag plus ein Jahr Option. Der 23-Jährige Schweizer stand zuletzt beim FC Basel unter Vertrag und war Mitte Mai bereits zweimal als Gastspieler beim FC aktiv.

      Abwehrspieler Aleksandar Mitreski wechselt vom Grasshopper Club Zürich zum 1. FC Köln. Der 25-jährige mazedonische Nationalspieler erhält einen Vertrag bis zum 30.6.2009.

      Aus dem eigenen Nachwuchs kommt Torhüter Benjamin Finke in den Profi-Kader. Der 23–Jährige erhält einen Einjahresvertrag.



      Quelle: fc-koeln.de


      Also mit den Jungs in der 2. Mannschaft sollte der Aufstieg ja kein Problem mehr sein :zwinkern:

    • Original von Oliver
      Also mit den Jungs in der 2. Mannschaft sollte der Aufstieg ja kein Problem mehr sein :zwinkern:


      Obwohl ich das U23-relevante markiert hatte, könnte dies durchaus der Fall sein.
    • Auf dem richtigen Weg



      U23-Trainer Christoph John stellt eine Formel auf: "Das Fehlen älterer Führungsspieler plus viele individuelle Fehler ergeben am Ende den Abstieg aus der Drittklassigkeit." Trotzdem darf nicht vergessen werden, welch wichtigen Beitrag die zweite Mannschaft des FC auch in ihrer Abstiegssaison für die Lizenzspielerabteilung geleistet hat. Schließlich haben sich junge Talente wie Denis Epstein, Patrick Helmes oder Marvin Matip über sehr gute Leistungen für die Mannschaft von Hanspeter Latour empfohlen. Auch für Rekonvaleszenten aus dem Bundesliga-Team waren die Einsatzzeiten bei den jungen Geißböcken immens wichtig.

      "Zu oft", sagt der 47-jährige Fußballlehrer, "haben wir unnötig Punkte abgegeben. Gerade gegen unmittelbare Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg entschieden individuelle Fehler die Partien. Das zog sich wie ein roter Faden durch die Saison". Dass die Spielzeit mit der Kaderzusammensetzung eine schwierige wird, "wussten wir vorher und mussten damit rechnen, dass wir die Klasse nicht halten können." Obwohl die Mannschaft letztlich den bitteren Gang in die Oberliga antreten muss, will der U23-Coach den Kern zusammenhalten und den Weg der Ausbildung konsequent weitergehen; denn dafür, dass dieser Weg kein falscher ist, sprechen die Nominierungen von Enis Alushi, Denis Epstein, Sebastian Zinke und Kevin Schöneberg für die U20-Nationalmannschaft des DFB. Deshalb gilt es im neuen Jahr, den individuellen Erfolg zu mannschaftlich geschlossen Leistungen zu bündeln, um sich dann wieder für höhere Aufgaben zu empfehlen.

      Fazit von Christoph Henkel (Geschäftsführer Nachwuchsabteilung): "Es ist schade, dass wir mit der jüngsten Mannschaft in der Regionalliga am Ende leider nicht den Klassenerhalt geschafft haben. Dennoch sind wir mit der Entwicklung einzelner Spieler sehr zufrieden. Schließlich ist es die Aufgabe unserer U23-Nachwuchsmannschaft als letzte Ausbildungsstufe, Spieler für den Lizenzbereich auszubilden. Dies ist dem Team um Christoph John auch wieder sehr gut gelungen. Mit Denis Epstein ist ein Spieler bereits im Laufe der Saison zu den Lizenzspielern gestoßen. Einige andere sind sehr nah in das Blickfeld von Cheftrainer Hanspeter Latour gerückt. Sie werden mit den Profis ins Trainingslager fahren und haben gute Chancen sich dort für Einsätze oder einen Kaderplatz zu empfehlen. An dieser Stelle sind zwei Spieler zu erwähnen, die das Nachwuchsteam altersbedingt verlassen werden, Alaattin Tosun nach elf Jahren (!) und Daniel Chitsulo nach sechs Jahren sehr erfolgreicher Zusammenarbeit. Beide haben ein Höchstmaß an Identifikation und Engagement für den 1. FC Köln gezeigt und der Mannschaft vorgelebt. Wir wünschen allen Spielern der Nachwuchsabteilung, die in der nächsten Saison einen anderen sportlichen Weg gehen werden, viel persönlichen Erfolg und unseren Mannschaften für die neue Spielzeit die bestmögliche Weiterentwicklung."

      Quelle: fc-nachwuchs.de
    • Viele Defizite, wenige Lichtblicke



      Benjamin Finke: Eine der wenigen positiven Erscheinungen der Saison. Durch gute Leistungen schaffte er sogar den Sprung zu den Profis. Erstaunlich für einen Spieler, der aus der Verbandsliga kam.

      Dieter Paucken: Stand zunächst im Schatten seiner Konkurrenten, konnte sich zum Ende der Saison allerdings vermehrt auszeichnen, weil

      Thomas Kessler seinen Talentstatus zu sehr ausreizte und häufig Schwächen offenbarte.

      Tobias Nickenig: Hat seine Emotionen zu häufig nicht unter Kontrolle, ansonsten wären Profi-Einsätze die logische Folge starker Leistungen in der Regionalliga.

      Stefan Schwellenbach: Wurde zum Saisonende hin eine Stütze der wackeligen Abwehr, was man ihm bei Betrachtung seiner Fähigkeiten nicht immer zugetraut hätte.

      Bastian Volkert: In der Hinrunde noch mit klaren Defiziten, zeigte zum Schluss aber einige gute Partien.

      Kevin Schöneberg: Wurde U-20-Nationalspieler, fiel in der Regionalliga aber zu häufig durch individuelle Fehler auf.

      Gerard Sambou: Er verfügt über bessere Anlagen als einige andere, schaffte den Durchbruch aber wieder nicht.

      Felix Bachmann: Mit nur wenig Einsatzzeit vom Regionalliganiveau noch weit entfernt.

      Sebastian Zinke: In der Hinrunde einer der Stärksten, baute nach der Winterpause deutlich ab.

      Dennis Eßer: Wenig Spielpraxis, kämpferisch vorbildlich. Hat seine technischen und taktischen Defizite aber (noch) nicht aufgeholt.

      Julien Lücke: Kam im Winter, geht im Sommer und wird der Mannschaft nicht fehlen.

      Alaattin Tosun: Kapitän eines Schiffs, das bereits vor der Saison Leck geschlagen war. „Ala“ wird der Mannschaft künftig fehlen.

      Mike Wunderlich: Fußballerisch einer der Besten, ihm fehlt aber körperlich noch einiges.

      Enis Alushi: Konnte die überzogenen Hoffnungen, als Spielgestalter zu agieren, ohne Unterstützung nicht erfüllen. Wirkte zudem ausgepowert. Nach der Leisten-Operation soll im nächsten Jahr alles besser werden.

      Mark Zeh: Zunächst von Trainer John als damals noch mit Fitnessrückstand initialisierte Leitfigur ins Spiel gebracht, fand er sich anschließend häufig fit auf der Ersatzbank wieder.

      Christian Schlösser: Ein verlorenes Jahr für den Offensivmann. Nach seinen Einwechslungen oft übermotiviert und dadurch hektisch.

      Denis Epstein: Nutzte die Gunst der Stunde zum Sprung in eine in der Hinrunde desolate Profi-Mannschaft. Sein Verhältnis zur Regionalligamannschaft kühlte sich dadurch noch mehr ab.

      Silvio Pagano: Nach seiner Verletzung im Aufwärtstrend. Spielte seine Schnelligkeit aber nur selten aus und scheiterte im Torabschluss an seinen Nerven.

      Daniel Chitsulo: Zwölf Tore in 32 Spielen sind für einen Stürmer eines Absteigers sicherlich ein tolles Zeugnis. Ob es allerdings für höhere Aufgaben reicht, ist fraglich.

      Marius Laux: Als Ersatz für den ausgeliehenen Thomas Bröker gab er sein Bestes. Für die Regionalliga reichte es aber (noch) nicht.

      Adil Chihi: Trotz aller berechtigten Vorschusslorbeeren gibt es beim größten Kölner Sturmtalent bezüglich Kopfballspiel, Schnelligkeit und Defensivverhalten noch einiges zu verbessern. Wenn das gelingt, ist einiges möglich.

      Christoph John: Sein Anteil an der persönlichen Entwicklung jedes einzelnen Spielers ist schwer messbar. Mit dem ihm zur Verfügung stehenden Kader kann man ihm bezüglich des Abstiegs nur wenige Vorwürfe machen.

      Georg Winkelhoch: Der Mann im Hintergrund ist das Opfer personeller Umstrukturierungen im Verein. Sein Nachfolger wird Dirk Lottner.

      Quelle: ksta.de
    • VfL verpflichtet Daniel Chitsulo



      Der 23-jährige Nationalspieler aus Malawi wechselt vom 1. FC Köln zum VfL Osnabrück und hat am heutigen Donnerstag einen Vertrag bis 2008 unterzeichnet.

      Der Offensivspieler kam von CIVO United Lilongwe und spielte seit 2001 im Nachwuchsbereich des 1. FC Köln. Der im Sturm vielseitig einsetzbare Spieler erzielte in der abgelaufenen Regionalligasaison 12 Tore für die Reserve der Geißböcke.

      Der torgefährliche Rechtsfuß entschied sich trotz einiger lukrativer Angebote anderer Regionalligaclubs für unseren VfL!

      Quelle: VfL.de
    • Lottner als Zugpferd für den Nachwuchs

      Nach vier Jahren Abstiegskampf in der Regionalliga muss die Mannschaft von Trainer Christoph John zurück in die Oberliga Nordrhein. Trotzdem wird die Philosophie beibehalten. "Das Ziel ändert sich in keiner Form. Allein der Weg wird sich ändern", sagt Nachwuchsleiter Christoph Henkel, der nicht mit aller Macht den direkten Wiederaufstieg anstrebt: "Wir bleiben mittelfristig in der Oberliga, falls es notwendig ist." Neben der Liga soll 14-tägig die internationale Nachwuchsrunde bestritten werden.

      Mit Kapitän Alaattin Tosun (Türkei), Torjäger Daniel Chitsulo (VFL Osnabrück) und Torwart Benjamin Finke (FC-Profis) stehen drei wichtige Stützen als Abgänge fest. Sieben Spieler werden aus dem A-Juniorenteam übernommen, auf externe Zugänge wird bewusst verzichtet. "Die U-23 soll als spielerisches Äquivalent die jungen Spieler an den Profibereich heranführen", verdeutlicht Henkel.

      Einen positiven Effekt erhoffen sich die Verantwortlichen von der Rückkehr von Dirk Lottner. Der 34-jährige, zuletzt Profi beim Bundesliga-Absteiger MSV Duisburg, ist zwar offiziell als Co-Trainer der U 23 eingeplant. Der ehemalige Publikumsliebling und Sympathieträger soll aber als Zugpferd für den gesamten FC-Nachwuchs eingespannt werden.

      Quelle: kicker-Printausgabe 08.06.2006
    • Neue Herausforderung...



      Mit 22 Spielern startet Trainer Christoph John in die Spielzeit 2006/07 der Oberliga Nordrhein. Trotz des Abstiegs aus der Regionalliga Nord hat sich die Aufgabe der U23 nicht verändert. An erster Stelle steht nach wie vor die Ausbildung der Spieler um die Talente an den Lizenzspielerkader von Trainer Hanspeter Latour heranzuführen. Dies schafften zuletzt mit Torhüter Benjamin Finke, Tobias Nickenig und Denis Epstein gleich drei Spieler. Hinzu kommt mit Adil Chihi ein vierter Akteur, der sich in der vergangenen Spielzeit auch mit guten Leistungen in der U23 für höhere Aufgaben empfohlen hat.

      Trainer Christoph John: "Die Ausbildung steht weiterhin im Vordergrund. Dass wir diese nun nicht mehr auf Regionalliganiveau betreiben können ist sehr schade, war aber aufgrund des hohen Risikos, das wir mit dem Kader in der letzten Saison gegangen sind, auch einkalkuliert. Wir werden dies nun über die internationale Nachwuchsrunde mit Gegnern aus Belgien, Holland und Frankreich kompensieren. Aber auch die Oberliga Nordrhein werden wir nicht unterschätzen."

      Zehn Abgänge, sieben Neue

      Zehn Abgänge bedeuten erneut einen großen Umbruch im Kader. Mit Adem Demir, Manuel Glowacz, Daniel Grebe, Sebastian Jansen, Stefan Oventrop, Dominik Poremba und Can-Marc Uzunay rücken dafür insgesamt sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs auf in den Stall der jungen Geißböcke.

      Erstmalig im FC-Trikot auflaufen werden die Zwillinge Danijel und Dalibor Gataric (beide von Rot-Weiß Oberhausen), Gustav Schulz von Eintracht Trier und Moritz Hartmann vom VfL Rheinbach.

      Trainingslager in Bitburg

      Am 18. Juli geht die U23 für eine Woche ins Trainingslager nach Bitburg. Dort wird das Team auch zwei weitere Testspiele bestreiten. Nicht dabei sein wird Marius Laux. Der Stürmer fällt aufgrund eines Bänderrisses vier Wochen aus.

      "Dieses Team ist im Schnitt gerade einmal 20 Jahre alt, und für viele birgt das erste Jahr im Seniorenfußball neue Herausforderungen. Wir sind davon überzeugt, dass sich alle Talente im Laufe der nächsten Monate entwickeln werden und dadurch eine echte Perspektive für den Sprung in den Profifußball bekommen. Wir werden den Druck von Beginn an hochhalten und mit den Jungs positiv arbeiten", gibt der Fußball-Lehrer die Marschroute vor.

      Quelle: fc-koeln.de
    • „Schön, wieder hier zu sein…“



      Dirk Lottner ist zurückgekehrt ans Geißbockheim. Der 34-jährige ehemalige Bundesligaprofi ist seit Anfang dieses Monats Co-Trainer der U23 des 1. FC Köln. In über 160 Partien trug der gebürtige Zollstocker das Trikot der Geißböcke in der ersten und zweiten Bundesliga und erzielte über 50 Tore. In seinem letzten Spiel für den 1. FC Köln stand auf seinem T-Shirt „Ming Hätz bleev Kölsch“, und nun nach seiner Rückkehr aus Duisburg vom MSV ist „Lotte“ wieder ein Geißbock. Im Trainingslager der U23 in der Sportschule Bitburg sprach fc-koeln.de exklusiv mit dem FC-Idol.

      Dirk, schön dass Du wieder zurück bist...

      Danke, es ist schön, wieder beim FC zu sein.

      Seit kurzem bist Du Co-Trainer bei der U23. Wie fühlst Du Dich bisher in Deiner neuen Aufgabe?

      Bisher ist es sehr angenehm gelaufen. Christoph John und das gesamte Funktionsteam haben mich toll aufgenommen und der Umgang mit den Jungs ist auch klasse.

      Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass Du nun Co-Trainer bei den jungen Geißböcken geworden bist?

      Als ich den 1. FC Köln vor zwei Jahren schweren Herzens verlassen habe, haben wir vereinbart, dass ich nach meiner aktiven Zeit zu diesem Club zurückkehre. Das war mir sehr wichtig, denn der FC war für mich schon immer der Verein, für den mein Herz schlägt. Und als ich nun meine Profikarriere beendet habe, passte einfach alles zusammen. Diese Position ist für mich ideal, da ich auf der einen Seite Erfahrung im Trainerbereich sammeln kann, aber auch jetzt schon dem Verein und vor allem den Jungs hilfreich sein kann.

      Was kann denn der „Trainer-Neuling“ Dirk Lottner den jungen Talenten beibringen?

      Ich blicke nach nunmehr 16 Jahren als Profi auf viele Erfahrungen und Erlebnisse zurück. Ich kann gut beurteilen, was für mich und viele Spieler die ich selber erlebt habe, gut und was schlecht war. Als junger Spieler ist es gerade in der heutigen Zeit manchmal nicht leicht, dass man das Ziel Profi zu werden, nicht aus den Augen verliert. Man muss jeden Tag an sich und seinen Fähigkeiten arbeiten und auch die Geduld haben auf seine Chance zu warten, wenn man den Sprung in die Bundesliga packen will. Klar, dass ich diese Erfahrungen gerne einbringen möchte.

      Wie klappt die Zusammenarbeit mit Christoph John?

      Ich kenne Christoph ja nun auch schon seit 2000 und schätze die Arbeit, die er in den letzten Jahren mit seinen Teams geleistet hat. Er hat mich von Beginn an absolut vollwertig eingebunden und gibt mir die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu sammeln. Das ist absolut hervorragend und macht mir bisher sehr viel Spaß.

      Mit der U23 befindet Ihr Euch gerade hier in der Sportschule Bitburg zur Vorbereitung auf die neue Saison in der Oberliga Nordrhein. Wie ist Dein Eindruck bisher von der Sportschule und den Spielern?

      Die Rahmenbedingungen hier sind optimal. Trotz der anstrengenden Temperaturen ziehen die Jungs voll mit und wir arbeiten sehr konzentriert. Ich bin zuversichtlich, dass wir sehr gut vorbereitet in die neue Spielzeit starten werden und dann gute Leistungen abliefern werden. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, möglichst viele Spieler ganz nah an den Lizenzspielerkader heranzuführen.

      Wird es vielleicht noch einmal ein Comeback des Spielers Dirk Lottner in der U23 geben?

      Nein, das entspricht auch nicht dem Konzept der U23. Bei dieser Mannschaft steht ganz klar die Ausbildung der Spieler im Vordergrund und nicht das Ergebnis. Mein Platz ist jetzt an der Seitenlinie und hier werde ich mein Bestes geben.

      Quelle: fc-koeln.de

      Dirk Lottner, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Saison mit der U23...

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    • Spielmacher geht fremd



      Köln - Es gab Tage, da schwante Dirk Lottner schon beim Eingeben des PIN-Codes in seinem Handy nichts Gutes. Nach Niederlagen seines Teams hagelte es Kurzmitteilungen und Anrufe, die nicht unbedingt dazu geeignet waren, die Laune des Kölner Fußballers aufzuhellen. Besser - wenn auch nicht weniger stressig - war es natürlich nach Erfolgserlebnissen. Da feierten die Anhänger des 1. FC Köln ihren Spielmacher mitunter überschwänglich.

      Irgendwann hatte Lottner seine Lektion gelernt: „Das war teilweise schon sehr extrem und seitdem gebe ich meine Handynummer nicht mehr raus.“ Etwas ruhiger ging es dagegen bei seinen anderen Profi-Stationen bei Fortuna Köln, Bayer Leverkusen und zuletzt beim MSV Duisburg zu. Dort bildeten die vergangenen zwei Jahre mit dem Auf- und Wiederabstieg das Ende seiner aktiven Karriere. Sein Anschlussvertrag beim 1. FC Köln bescherte ihm einen Job als Co-Trainer der U 23 unter Coach Christoph John. Dass seine Tätigkeit in diese Richtung gehen würde, war damals, als er den Kontrakt aushandelte, noch nicht abzusehen. „Es kommt ja immer darauf an, wann und wo etwas verlangt wird im Verein und wo sich eine Option ergibt“, sagt Lottner.

      In seiner neuen Tätigkeit gehe er laut eigenen Angaben richtig auf. „Es macht riesigen Spaß, mit jungen Leuten zu arbeiten, sie sind sehr wissbegierig“, sagt Lottner. Der Verlockung, selbst wieder an den Ball zu treten, hält er tapfer stand, auch wenn ihm das manchmal nicht leicht fällt. „Ab und zu zuckt es schon“, gibt er zu, „aber zum Glück haben wir ja manchmal eine ungerade Anzahl an Spielern beim Training, da darf ich dann auch mal ran“, fügt er schmunzelnd an. Für ihn ist der Trainerberuf etwas vollkommen Neues. Bislang gab er die Kommandos auf dem Spielfeld, jetzt muss er versuchen, von außen auf die Spieler einzuwirken.

      Wie vielfältig der Aufgabenbereich eines Trainers ist, hat er bereits in den vier Wochen Vorbereitung erfahren. Daher nimmt er die neue Aufgabe auch nicht auf die leichte Schulter: „Ich glaube, dass es vom Fußballer zum Trainer kein leichter Weg ist. Man benötigt dafür viel Erfahrung, und die kann ich hier in der zweiten Reihe sammeln“, sagt Lottner. Unter John hat er jetzt die Möglichkeit dazu. John sah die Veränderung auf der Position des Co-Trainers, im Gegensatz zur Vereinsführung, nicht als notwendig an und kämpfte, wenn auch vergebens, um seinen jahrelangen Wegbegleiter Georg Winkelhoch. Auch für Lottner keine einfache Situation, die aber gleich zu Beginn der Zusammenarbeit aus dem Weg geräumt wurde. „Wir haben das gleich am Anfang geklärt. Er hat hier zusammen mit Georg Winkelhoch jahrelang hervorragende Arbeit geleistet und sich natürlich für ihn stark gemacht. Das belastet unser Verhältnis aber überhaupt nicht“, sagt Lottner. Auch John sieht die Zusammenarbeit als problemlos an und lobt seinen Assistenten: „Er geht sehr offen und mit keinerlei Arroganz an die Aufgabe heran. Darüber hinaus hat er eine hohe Akzeptanz bei den Spielern.“ Die können in der Tat vom neuen Mann im Grunde nur profitieren. Er kann ihnen Erfahrung vermitteln und setzt allein durch seine Präsenz neue Motivation bei den Nachwuchsspielern frei. Dabei kann er ihnen sicherlich mehr nützliche Dinge vermitteln als darauf zu achten, wem man seine Handynummer gibt.

      Quelle: ksta.de
    • Gut vorbereitet



      Mit der Vorbereitung auf die neue Saison ist U23-Trainer Christoph John zufrieden, die letzten Maßnahmen vor dem Auftakt am Sonntag in Düren sind angelaufen. Neben den Trainingseinheiten am Geißbockheim waren die jungen Geißböcke auch in der Sportschule Bitburg und trainierten intensiv, um in Wettkampfform zu kommen.

      "Wir hatten glücklicherweise wenig über Verletzungen zu klagen, dadurch war eine hohe Trainingsbeteiligung möglich. Durch die professionellen Möglichkeiten, die wir hier beim 1. FC Köln haben, konnten wir uns sehr gut vorbereiten und auch auf die extrem heißen Tage reagieren. Zusammen mit unserem Mannschaftsarzt Dr. Bruhns, Physiotherapeut Dirk Pagenstecher sowie Rolf Herings und Sigi Biermann als Zusatz-Trainer hatten wir optimale Möglichkeiten." so der Fußball-Lehrer.

      Gute Stimmung im Team

      Marius Laux stand dabei vier Wochen nicht zur Verfügung. Der Stürmer laborierte an einem Bänderriss, steht mittlerweile aber wieder kurz davor, voll ins Mannschaftstraining zurückzukehren.

      Der Trainer freut sich zusammen neben seinem neuen Co-Trainer Dirk Lottner auch über die sehr gute Stimmung innerhalb des Teams: "Man merkt sofort, dass die Integration der Neuzugänge von außerhalb und aus der U19 gut vorangeschritten ist. Und auch Dirk kommt sehr gut an und leistet bereits gute Arbeit im Umgang mit den Jungs."

      John: "Neue Eckpfeiler müssen wachsen"

      Die Testspiele liefen bisher durchwachsen. Besonders am Timing des Defensiv-Verhaltens werden die FC-Talente weiterhin arbeiten müssen. Und der Trainer raubt auch sofort jedem die Illusion, dass es in der Oberliga einfacher wird. "Nur ein Drittel der Spieler war letzte Saison bei uns und es müssen erstmal neue Eckpfeiler wachsen. Wir warnen intensiv davor, die Liga zu unterschätzen, sind aber zuversichtlich, dass hier eine Mannschaft zusammenwächst. Wir als Ausbilder werden den Talenten ein guter Partner sein, und zusammen wollen wir attraktiven und erfolgreichen Offensivfußball zeigen."

      Und so startet die U23 mit viel Vorfreude und Begeisterung in die neue Saison...

      Quelle: fc-koeln.de
    • Zeitversetzt, aber umso talentierter

      Mit Mariano Tripodi startet der 1. FC Köln II seinen leidenschaftlichen Offensivfußball

      KÖLN. Die Ansage ist klar und lässt keine Ausflüchte zu. "Hände weg vom Oberschenkel, Mariano", ruft Rolf Herings über den Kunstrasenplatz. Mariano Tripodi scheint zu verstehen, zumindest fühlt er sich vom Koordinationstrainer des 1. FC Köln ertappt und geht noch einmal in die Hocke, die Hände dieses Mal weit weg von seinem Oberschenkel. Die deutsche Sprache ist dem 19-Jährigen noch fremd. Aber er hat seinen eigenen Weg gefunden, alle Übungen bei der zweiten Geißbockgarde genau auszuführen. Wenn auch ein wenig zeitversetzt. Denn wenn Herings oder Cheftrainer Christoph John eine Ansage machen, setzten sich die anderen sofort in Bewegung. Tripodi hält inne, schaut kurz zu und macht es flink nach.

      Sein Talent ist mehr als deutlich. "Er ist sicher im Umgang mit dem Ball und hat einen absoluten Torriecher", lobt John. Deswegen will er seine Neuverpflichtung von den Boca Juniors Buenos Aires auch im ersten Oberligaspiel am Sonntag in Düren einsetzen, auch wenn er noch nicht hundertprozentig fit ist.

      In Ruhe wollen die FC-Verantwortlichen ihr Juwel fernab des großen Trubels aufbauen. Für ein Jahr ist der Argentinier verpflichtet worden mit der Option für weitere vier Spielzeiten. Ziel ist aber die erste Mannschaft: "Das ist mein Traum, da will ich hin", betont er. Und dafür ist er ja auch geholt worden. Als Ersatz für Lukas Podolski sieht sich der 19-Jährige aber nicht. Er bleibt lieber bescheiden.

      An sein neues Umfeld muss sich Tripodi erst einmal gewöhnen. Fernab der Familie, die er sehr vermisst, muss er eine neue Sprache lernen, sich in eine neue Mannschaft integrieren und eine eigene Wohnung beziehen. Doch auch abseits des Fußballfeldes ist der Südamerikaner mit den großen blauen Augen ehrgeizig. Wenn die Lehrerin aus dem Urlaub kommt, "will ich so schnell wie möglich deutsch lernen." Innerhalb des Teams wird nun vermehrt englisch gesprochen.

      Die Talente aus der U 23 haben den "Gaucho" gut aufgenommen. Ein freundlicher Klaps hier, ein aufbauendes Lächeln dort. "Hier gibt es keinen Neid", sagt der Cheftrainer, und das, obwohl der Neuzugang aus dem Verein von Diego Armando Maradona kommt. Star-Allüren zeige Tripodi jedoch keine. Vielleicht liegt das daran, dass der 19-Jährige den Weltstar persönlich noch nicht getroffen hat.

      Dabei hat er so manches Spiel im Stadion Bombonera absolviert, für die zweite Garde der Boca Juniors. "In Argentinien absolviert die Reserve ihre Spiele immer vor der ersten Mannschaft, vor großem Publikum", erklärt Tripodi. Das ist in Köln ein wenig anders. Und zum Oberligaauftakt in Düren werden auch nicht die Massen strömen. Das ist einem ganz recht. Christoph John hält nicht viel davon, den jungen Mann zu früh zu einem Star zu machen. "Wenn er eine Top-Granate ist, wird es die Zeit schon richten."

      Eines erwartet John aber bestimmt von dem Argentinier. Aggressiven, leidenschaftlichen Offensivfußball. Den will er nämlich mit seinen jungen Wilden zeigen. "Auch wenn es die Gefahr birgt, zu verlieren." Die Rückkehr in die Regionalliga wäre eine schöne Zugabe. Doch John muss immer mit der Unsicherheit leben, Spieler an die erste Mannschaft abzugeben. Tripodi steht ganz oben auf der Liste.

      Quelle: Kölnische Rundschau Printausgabe 03.08.06
    • „Der lange Atem hat sich gelohnt“



      Mit dem Trainer der U-23-Fußballer des 1. FC Köln sprach Markus Burger über sein Team und die Arbeit mit Dirk Lottner.

      KÖLNER STADTANZEIGER: Herr John, wo liegen eigentlich die Unterschiede in der Vorbereitung auf die Regionalliga im Vergleich zur Oberliga?

      CHRISTOPH JOHN: Wir versuchen, keine zu machen. Allerdings ist der Druck natürlich nicht so groß wie vor der Regionalliga. Dort wird jeder individuelle Fehler sofort bestraft. Da bekamen die jungen Spieler im Grunde genommen einen sechswöchigen Crashkurs als Vorbereitung.

      Besteht nicht die Gefahr, dass die Spieler die Liga unterschätzen?

      JOHN: Es wird einfach ein steter Kampf sein. Das hat man auch schon in der Vorbereitung gesehen. In einige Spiele sind wir mit der richtigen Einstellung gegangen, in andere eben nicht, und mit 70, 80 Prozent kann man kein Spiel gewinnen.

      Sie haben mit Dirk Lottner einen neuen Co-Trainer quasi aufgedrückt bekommen. Wie hat das Ihre Arbeit verändert?

      JOHN: Mit Dirk war es sehr unproblematisch, da er ein sehr offener Typ ist. Es ist einfach mal etwas Neues, das muss jetzt nicht besser oder schlechter sein. Es ist sicherlich noch mal ein neuer Reiz für die jüngeren Spieler. Darüber hinaus kann er als erfahrener Profi den Jungs den ein oder anderen Tipp geben, den ihnen der Trainer John nicht geben kann.

      Nach dem Abstieg aus der Regionalliga und als klar war, dass Georg Winkelhoch nicht mehr Ihr Co-Trainer bleibt, hatten Sie auch selbst ans Aufhören gedacht?

      JOHN: Das war eine Sache, die mich sicherlich tangiert hat. Für mich persönlich zählt aber die Zukunft und die Tatsache, dass mit der Einbindung von Georg Winkelhoch in den erweiterten Trainerstab (Winkelhoch ist Individualtrainer, Anm. d. Red.) es kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch gibt. Da hat sich der lange Atem bezahlt gemacht.

      Keine einfache Situation auch für Dirk Lottner.

      JOHN: Das haben wir gleich zu Beginn geklärt. Es ging ja nicht gegen die Person Dirk Lottner - ganz im Gegenteil. Das ist ja auch für ihn ganz wichtig, dass er nicht das Gefühl hat, er hat hier jemanden aus seinem Amt gedrängt.

      Insgesamt also ein Fehler der Vereinsführung?

      JOHN: Das hätte man sicherlich deutlich besser machen können, zumindest für die Öffentlichkeit besser nachvollziehbar. In Unkenntnis der Sachlage und der Person Winkelhoch haben sie sicherlich die falsche Entscheidung getroffen, die sie aber jetzt revidiert haben.

      Wie sieht es mit Ihrer persönlichen Motivation aus nach all dem Hick-Hack und der Tatsache, dass Sie „nur“ in der Oberliga trainieren.

      JOHN: Da geht es mir als Trainer nicht anders als Spielern wie Enis Alushi oder Sebastian Zinke, die gerne höher spielen wollen und für sich die Frage klären mussten, ob sie es schaffen, sich für die Oberliga zu motivieren. Die Auszeit durch die Weltmeisterschaft und mein Urlaub haben mir diesbezüglich sehr gutgetan.

      Zum Sportlichen - wie haben sich die neuen Spieler integriert?

      JOHN: Sehr gut. Ich denke, da wächst etwas zusammen. Die Jungs finden auch außerhalb des Spielfeldes immer besser zusammen.

      Wie kommen die Spieler aus der A-Jugend mit der Umstellung auf den Seniorenbereich zurecht?

      JOHN: Der Sprung ist immer schwer. Bei dem einen geht es schnell, bei anderen dauert es halt länger. Daniel Grebe zum Beispiel ist schon sehr nahe an der Stammformation.

      Was erwarten Sie von dem Argentinier Mariano Tripodi?

      JOHN: Er wird uns sicherlich weiterhelfen, allerdings muss er sich erst einmal akklimatisieren. Er ist einfach noch ein ganz anderes Training gewohnt. Ich bin mir sicher, dass er noch nie einen Kraftraum von innen gesehen hat. Seine technischen und spielerischen Möglichkeiten sind aber durchaus beeindruckend.

      Jetzt beginnt am Sonntag in Düren die Meisterschaft. Was haben Sie sich für Ziele gesetzt?

      JOHN: Wir wollen im oberen Drittel mitspielen. Darüber hinaus wollen wir offensiven Fußball spielen und Spiele dominieren.

      Kann die Mannschaft um die Meisterschaft mitspielen?

      JOHN: Ich weiß es nicht, dafür kenne ich die Liga einfach zu wenig. Es wird davon abhängen, wie stabil wir uns präsentieren. Das, was mir bislang am meisten Sorgen macht, sind die Verletzungen. Bis gestern hatten wir kaum Verletzte. Jetzt fallen mit Can-Marc Uzunay und Dalibor Gataric zwei wichtige Spieler aus. Enis Alushis Einsatz gegen Düren ist ebenfalls fraglich.

      Was erwarten Sie vom ersten Spiel am Sonntag in Düren?

      JOHN: Die werden uns sicherlich versuchen, mit konsequenter Zweikampfführung den Schneid abzukaufen. Zudem sind mit Robert Ciolek und Kerim Arslan auch ehemalige Kölner dabei, die sicherlich hochmotiviert sind.

      Quelle: ksta.de

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    • Auftakt in Düren

      Die U23 bestreitet am kommenden Sonntag um 15 Uhr ihr erstes Spiel in der neuen Saison der Oberliga Nordrhein. Das Team von Trainer Christoph John tritt beim GFC Düren an. Dabei werden Can-Marc Uzunay, Sebastian Jansen, Marius Laux und Neuzugang Dalibor Gataric nicht zur Verfügung stehen.

      Der Trainer freut sich auf die erste Partie: "Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert. Jetzt gilt es, das Erlernte auf dem Platz umzusetzen." Rückschlüsse aus dem Sieg gegen Düren beim Turnier vor kurzem verweigert er jede Anerkennung und fordert die richtige Einstellung von seinen Schützlingen. "Dies wird ein anderes Spiel. Düren hat eine schlagkräftige Mannschaft und hat gegen uns gut gegen gehalten. Dazu sind sie torgefährlich. Wir müssen mit hundert Prozent Laufbereitschaft agieren und die Vorgaben umsetzen."

      Quelle: fc-koeln.de
    • Sieg zum Auftakt



      Die U23 hat am Sonntagnachmittag ihr erstes Match in der neuen Spielzeit der Oberliga Nordrhein gewonnen. Das Team von Trainer Christoph John setzte sich beim GFC Düren mit 3:2 (0:1) durch. Zunächst hatten die jungen Geißböcke durch einen Treffer der Gastgeber zurückgelegen (17.). Sebastian Zinke markierte jedoch kurz nach der Pause den Ausgleich (49.). In der 65. Spielminute gelang Mike Wunderlich dann der Führungstreffer für die U23, ehe Mike Wunderlich erneut, diesmal per Foulelfmeter, der Treffer zum 3:1 gelang (80.). Düren verkürzte vier Minuten vor Schluss zwar noch einmal auf 2:3, doch am Ende blieb es beim Erfolg der U23.

      Trainer Christoph John: "Dies war unsere erste Standortbestimmung in dieser Liga. Es war wie erwartet ein ganz anderes Spiel als vor einigen Wochen. Düren hat im ersten Abschnitt viele Zweikämpfe gewonnen, und wir waren viel zu pomadig. Über Außen konnten wir uns nicht durchsetzen, und so waren Chancen Mangelware. Dazu hatten wir in der Rückwärtsbewegung große Probleme, das war ungenügend. In der zweiten Halbzeit haben wir stärker Druck gemacht und hatten vermehrt gute Szenen, die wir dann auch in Tore umsetzen konnten. Letztlich freuen wir uns über die ersten drei Punkte, aber einige Spieler haben auch gemerkt, dass diese Liga nicht so einfach wird wie vielleicht erwartet."

      Quelle: fc-nachwuchs.de
    • Konfrontation mit der Realität

      Der Fußball-Oberligist 1. FC Köln II gewinnt beim GFC Düren mit 3:2

      Sebastian Zinke, Mike Wunderlich und Christian Schlösser treffen zum Auftakt vor 500 Zuschauern.

      Köln - Es war die knallharte Realität, mit der die Nachwuchsspieler des 1. FC Köln II beim GFC Düren konfrontiert wurden. Ein abgelegener Fußballplatz, vor gerade einmal 500 Zuschauern dürften bei dem ein oder anderen wehmütige Gedanken an Spiele gegen den FC St. Pauli vor 20 000 Zuschauern hervorgerufen haben. Der letztlich verdiente 3:2-Erfolg zum Saisonauftakt in der Fußball-Oberliga spendete allerdings ein wenig Trost über fehlende Atmosphäre.

      Nach einem Erfolg sah es im gesamten ersten Durchgang allerdings wahrlich nicht aus. Die Kölner spielten ideenlos und agierten in den Zweikämpfen zu pomadig. Als den Gastgebern dann auch noch die Führung gelang, lähmte dies die Elf von Trainer Christoph John noch zusätzlich. Beim Gegentreffer eilte Torhüter Thomas Kessler bei einer Freistoßflanke vollkommen unnötig heraus und faustete den Ball vor die Füße eines Dürener Angreifers, dessen Schuss Kevin Kruth nur noch über die Linie schieben musste. Allerdings hätte das nicht immer souveräne Schiedsrichtergespann die klare Abseitsstellung sehen müssen.

      Nach der Führung verlegten sich die Dürener noch mehr aufs Kontern und hätten durch den ehemaligen Kölner Robert Ciolek beinahe noch einen weiteren Treffer erzielt. Sein Schuss verfehlte das Ziel aber knapp. Die Gäste waren zunächst nur nach Standardsituationen oder Weitschüssen gefährlich. Die beste Chance zum Ausgleich besaß Neuzugang Gustav Schulz, dessen 25-Meter-Schuss an die Latte prallte. Alle Aufrufe von Coach John, das Spiel schneller zu machen, blieben unverstanden. "Wir haben viel zu wenig Druck entwickelt und standen in der Defensive viel zu weit von den Gegenspielern entfernt", analysierte John.

      Das änderte sich mit Beginn der zweiten Halbzeit und der Hereinnahme von Daniel Grebe. Mit dem kleinen giftigen Mittelfeldspieler ging gerade in puncto Zweikampfverhalten ein Ruck durch die ganze Mannschaft. Zudem hatten sie das Glück, den schnellen Ausgleich zu erzielen. Nach einem Freistoß von Enis Alushi legte der starke Moritz Hartmann den Ball perfekt mit dem Kopf auf Kapitän Sebastian Zinke ab, dessen schöner Volleyschuss im Tor landete (49.). Danach blieben die Kölner weiter dominant, und Mike Wunderlich erzielte nach Pass von Christian Schlösser die verdiente 2:1-Führung (65.). Nun brachen die Gastgeber vollkommen ein und hätten schon früher als durch den Elfmeter (Schulz wurde gefoult) von Wunderlich (81.) das 3:1 erhaltenkönnen. Anstatt die konsequente Spielweise allerdings beizubehalten, spielten die Kölner in den letzten Minuten viel zu sorglos und kassierten in der Nachspielzeit sogar noch einen zweiten Gegentreffer.

      Am Mittwoch (19 Uhr) folgt bereits das nächste Punktspiel. Im heimischen Franz-Kremer-Stadion ist dann mit dem Bonner SC einer der Aufstiegsaspiranten zu Gast.

      1. FC Köln II: Kessler, Zinke, Schwellenbach, Danijel Gataric (46. Grebe), Volkert, Schöneberg, Alushi, Schlösser (66. Esser), Wunderlich, Schulz (86. Glowacz), Hartmann. Tore: 1:0 Kruth (19.), 1:1 Zinke (49.), 1:2 Schlösser (65.), 1:3 Wunderlich (81. Foulelfmeter), 2:3 Kalscheuer (90.).

      Quelle: KSTA Printausgabe 07.08.06
    • Der zweite Charaktertest für die John-Elf

      Der 1. FC Köln II empfängt zur Heimpremiere in der Oberliga den Bonner SC

      Die erfahrenen Leistungsträger müssen sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga neu motivieren.

      Köln - Die berühmte Standortbestimmung haben sie mit dem 3:2-Erfolg gegen den GFC Düren erfolgreich hinter sich gebracht. Doch schon morgen steht für die Fußballer des 1. FC Köln II die nächste Bewährungsprobe an. Dann trifft das von Christoph John und Dirk Lottner betreute Team im heimischen Franz-Kremer-Stadion (19 Uhr) auf den Bonner SC.
      Nach dem Eindruck der zweiten Halbzeit in Düren ist man gewillt zu glauben, dass auch in diesem Spiel durchaus drei Punkte ein realistisches Ziel sind. Andersherum dürfte das bei einer ähnlich schlechten ersten Halbzeit wie gegen Düren schwer zu schaffen sein.

      Während die Oberliga für die A-Jugendlichen Neuland ist, können einige Spieler, die nach vielen Regionalliga-Einsätzen nun automatisch eine Führungsrolle übernehmen sollen, mit diesem Umstand nur schwer leben. Die U 20-Nationalspieler Enis Alushi, Sebastian Zinke und Kevin Schöneberg sind mit der Hoffnung in Köln geblieben, den Weg in Richtung Lizenzmannschaft weiter zu gehen. Wenn aber dort ein personeller Engpass besteht, wird eher nach auswärtigen Profis Ausschau gehalten, als die eigenen Nachwuchsabteilung in Betracht zu ziehen. Mit Angeboten aus der Regionalliga, oder sogar aus der Zweiten Liga ausgestattet, mag den Spielern nun das Bleiben sowie Verlängern, wie ein großer Fehler vorkommen. Eine gewisse Frustration ist da sicherlich nachvollziehbar. Nun spielen die Kölner stellenweise gegen Mannschaften, die nicht einmal ein Drittel ihres Trainingspensums absolvieren. Und dennoch auch gegen solche Mannschaften müssen sie damit rechnen zu verlieren, obwohl sie technisch und konditionell dominierend sind. Auch Neuzugang Mariano Tripodie, für den bislang noch keine Spielberechtigung erwirkt werden konnte, mag sich als Zuschauer in Düren seinen Teil gedacht haben. Der einzige, dem dieses Schicksal erspart geblieben ist, ist Adil Chihi, der in der ersten Mannschaft derzeit für Furore sorgt. Auch Tobias Nickenig steht zumindest im Bundesliga-Kader bei Trainer Hanspeter Latour, wenngleich auch er keinen Stammplatz hat.

      Das Spiel gegen den Bonner SC ist ein weiterer Charaktertest für die Mannschaft, die im ersten Spiel allerdings nicht den Eindruck entstehen ließen, die Aufgabe zu unterschätzen. Mit einer sehr offensiven Ausrichtung bestand allerdings ständig die Gefahr, ausgekontert zu werden. "Entweder die Mannschaft bekommt das vom Kopf her hin, oder wir müssen personell etwas verändern", sagt Trainer John. Eine personelle Veränderung dürfte derweil so gut wie sicher sein. Daniel Grebe wird Dank eines überzeugenden Auftritts nach seiner Einwechslung gegen Düren wohl in die Startelf rücken. Marius Laux steht nach seiner Bänderverletzung zwar wieder im Mannschaftstraining, ein Einsatz kommt aber wohl noch zu früh. Eine dringende Notwendigkeit seiner Rückkehr ließ Moritz Hartmann mit einer guten Leistung im Sturmzentrum allerdings nicht wirklich entstehen.

      Oberliga Nordrhein: 1. FC Bocholt - GFC Düren, 1. FC Köln II - Bonner SC, VfB Speldorf - ETB SW Essen, MSV Duisburg II - 1. FC Union Solingen, Wuppertaler SV Borussia II - SSG 09 Bergisch Gladbach, 1. FC Kleve - TSV Alem. Aachen II, RW Oberhausen - VfB Homberg, SSVg. Velbert - TuRU Düsseldorf, SV Straelen - KFC Uerdingen 05.

      Quelle: KSTA Printausgabe 08.08.06

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    • Erstes Heimspiel



      Die U23 bestreitet am Mittwoch ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison der Oberliga Nordrhein. Und direkt im ersten Match am Geißbockheim ist einer der Aufstiegsaspiranten zu Gast: der Bonner SC. Nach dem 3:2-Auftakterfolg beim GFC Düren will das Team von Trainer Christoph John auch die nächste Standortbestimmung für sich entscheiden. Dabei stehen Dalibor Gataric, Sebastian Jansen, Mariano Tripodi und Can-Marc Uzunay nicht zur Verfügung.

      Trainer Christoph John: "Bonn hat das erste Match unglücklich verloren. Wir selber müssen unsere Lehren aus dem Spiel in Düren ziehen und eine deutlich verbesserte Defensivleistung erbringen. Wir wollen die Nervosität direkt zu Beginn ablegen und ohne Angst ins Spiel gehen. Dann können wir auch punkten."

      Das Spiel beginnt um 19 Uhr. Dauerkarteninhaber haben freien Zutritt zu den Stehplätzen.

      Quelle: fc-nachwuchs.de

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