FC Eintracht Rheine ++ News

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    • FC Eintracht Rheine ++ News

      Alles auf Anfang heißt das Motto beim FCE. Nach einer sportlich durchwachsenen Saison will der Club unter dem neuen Trainer Siegfried Wolters wieder durchstarten. Passend dazu präsentierte man vergangene Woche mit Sebastian Röttger (28) den Wunschkandidaten für die zentrale Abwehrposition, der mit Wolters von Emsdetten 05 kommt.

      Mit drei weiteren Spielern steht man im Gespräch. Der personelle Umbruch verdeutlicht sich auch an der Anzahl von elf Abgängen, wobei die Personalie Dirk Bültbrun noch ungeklärt ist. Der 32-jährige Stürmer zog die Option auf Vertragsverlängerung, obwohl Trainer und Vorstand nicht mehr mit ihm planen. Wieder einmal erwies sich der Nachbar Lotte als Auffangbecken für FCE-Spieler. So zieht es jetzt Angreifer Julian Lüttmann (23) und Defensivmann Burak Yarar (26) zu den Sportfreunden.

      kicker.de
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • FCE unterliegt mit 1:3 dem Regionalligisten VfL Osnabrück

      FCE kämpft bis zum Schluss

      Mit so einer Leistung muss der FC Eintracht Rheine keine Angst vor der kommenden Saison haben. Gegen Regionalligist VfL Osnabrück verlor das Team von Siggi Wolters nach guter Leistung knapp mit 1:3.

      Dabei fing die Partie für den Gastgeber alles andere als positiv an. Bereits nach sechs Minuten gingen die Gäste aus Niedersachsen mit 1:0 in Führung. Nach einer Ecke von Björn Joppe ließ Jan Schanda FCE-Torhüter Thorsten Sandtel keine Chance bei seinem Kopfballtreffer (6.).

      Zurückgekämpft

      Doch die Rheinenser kämpften und arbeiteten sich zurück ins Spiel. Zuvor musste Sandtel noch gegen Michael Kügler in höchster Not retten (15.). Dann hatte Ali Göl nach einer Flanke von der rechten Seite durch Michael Felix die erste Möglichkeit. Der Ball segelte über das Tor. Zwei Minuten später war erneut Sandtel zur Stelle. Mit einer Glanzparade klärte er gegen Wedau (22.).

      Dann zog der aus den Flitterwochen zurückgekehrte Michael Hüsing aus 17 Metern ab " aber vorbei (30.). Kurz darauf passte Martin Roling in den Osnabrücker Strafraum auf Göl, dieser setzte sich gegen den Osnabrücker Torhüter Timo Berbig, der Ball kullerte aber am langen Pfosten vorbei (33.). Glück hatte der FCE, dass ein Joppe-Freistoß aus 17 Metern neben das Tor segelte (38.).

      Fünf Minuten vor der Pause war es dann passiert. Göl drang mit dem Ball in den Strafraum ein, Joe Enchos wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen und es gab Elfmeter für den Gastgeber. Thorsten Schmidt trat an " und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich (40.).

      Nach dem Seitenwechsel dauerte es eine Viertelstunde, bevor das Spiel nach zahlreichen Wechseln wieder an Klasse gewann. Zu diesem Zeitpunkt wurde der eingewechselte Tobias Wehmschulte geschickt, scheiterte aber an Berbig (61.). Dann rettete Michael Felix im allerletzten Moment gegen den durchgebrochenen Thomas Reichenberger.

      Freistoß-Chancen

      In der 65. und 67. Minute zeigte der FCE, dass er gute Freistoßschützen hat. Klein-Reesink und Hüsing scheiterten aus 25 und 30 Metern nur knapp.

      Glück hatte der eingewechselte Daniel Brink im FCE-Tor, dass Reichenberger nur den Pfosten traf. Den von dort zurückspringenden Ball hielt er dann fest (68.).

      Nach einer Ecke von Reichenberger erzielte Addy Menga den 2:1-Führungstreffer (77.). Drei Minuten vor dem Schluss traf er schließlich zum 3:1-Enedstand. Trotz der Niederlage wusste der heimische Oberligist mit einer geschlossenen und kämpferischen Leistung zu überzeugen. - Raphael Bögge



      FCE: - Sandtel (46. Brink) - Andrade, Kotzek (74. van Wackeren), Berk - Klein-Reesink, da Costa (46. Reinke), Roling (59. Laurenz), Felix (67. Telsemeyer), Hüsing - Göl (46. Wehmschulte, Schmidt (77. Bültbrun)

      Osnabrück: - Berbig - Schütte (46. Koch), Schanda, Ewertz (46. Schäfer) - Wedau, Enchos (46. Flottmann), de Jong, Joppe, Kügler - Reichenberger, Menga

      Tore: - 0:1 Schanda (6.), 1:1 Schmidt (40./Foulelfmeter) 1:2, 1:3 Menga (77., 87.)

      Zuschauer: - 1371
    • Rheiner Abwehr ist Schießbude

      Wolters braucht mehr Indianer

      Mit neuem Trainer und neuer Mannschaft wollte der FC Eintracht ganz oben mitspielen - und findet sich nach einem Saisondrittel im deprimierenden Mittelmaß wieder.

      Die Abwehr ist löchrig, der FCE verkommt zur Schießbude. 28 Gegentreffer - das ist aktueller Rekord in der Oberliga Westfalen. "Wir haben zu viele Häuptlinge und zu wenige Indianer" - so lautet die vorläufige Diagnose vom Trainerstab. Zu wenige wollen die Drecksarbeit leisten. "Man hält sich nicht an Abmachungen", kritisiert Coach Siggi Wolters, offensichtlich wollten einige Hurra-Fußball spielen. "Die Mannschaft muss sich selbst auf dem Dreck ziehen", fordert der Eintracht-Trainer.

      Gelegenheit besteht reichlich, denn auf dem Spielplan stehen die Nachbarschaftsderbys gegen SF Lotte und bei Emsdetten 05, dem Ex-Verein von Siggi Wolters. Ob jedoch alle Gelegenheit zur Wiedergutmachung erhalten, ist fraglich. Manch gestandener Akteur könnte sich auf der Bank oder sogar in der Reserve wiederfinden. Sogar von einer möglichen Trennung im Winter ist nicht nur hinter vorgehaltener Hand die Rede. "Wir hatten nie bessere Voraussetzungen in Rheine", sagt der enttäuschte Vorsitzende Helmut Kockmann. Zusätzliches Handicap: Auch gegen Lotte wird der verletzte Torjäger Thorsten Schmidt wohl noch fehlen.

      kicker.de
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    • Eintr. Rheine – Sportfreunde Lotte 0:1 (0:0)

      Rheine: Sandtel – Andrade, Röttger, Kotzek – Felix, Klein-Reesink (83. Hepke), da Costa (76. Hüsing), Berk, Laurenz (46. Roling) – Schmidt, Göl – Trainer: Wolters.
      Lotte: Wilmsmeier – Leimbrink, Marek, Lodter – Heger, Vural (89. Yarar), Pahlig, Schütte, Rehers (76. Otto), Hozjak – Lüttmann (85. Herdin) – Trainer: Bienemann.

      Tore: 0:1 Vural (63.)
      Zuschauer: 673.


      Ali Vural bestraft Röttgers dicken Patzer

      Im Steinfurter Kreisderby zog Eintracht Rheine auf eigenem Platz den Kürzeren und taumelt immer tiefer in die Krise. Ali Vural nutzte den dicken Patzer von Sebastian Röttger, um allein vor FCE-Schlussmann Torsten Sandtel das einzige Tor der Begegnung zu erzielen (63.).

      Vorher sah es noch so aus, als könnten die Platzherren drei Punkte mitnehmen: Göl und Schmidt hatten nach dem Wechsel die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber an Marek (53.) und Torhüter Wilmsmeier (56.). Im ersten Durchgang war das Derby arm an Höhepunkten, beiden Mannschaften fehlte das Feuer. Gerade als sich der FCE stabilisierte, schlug Lotte zu und bleibt durch die drei Auswärtspunkte dem Spitzenduo aus Verl und Dortmund auf den Fersen.

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      Quelle: www.kicker.de
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • FCE - SV Lippstadt 2:0

      Nicht wirklich schön, aber nach vier Spielen ohne Sieg ganz wichtig - erfolgreich spielte der FC Eintracht Rheine gestern beim 2:0 (1:0) über den schwachen Tabellenvorletzten SV Lippstadt im Auto Senger Stadion. Damit verschaffte sich Rheine etwas Luft zu den Kellerkindern der Oberliga Westfalen.

      FCE-Trainer Siggi Wolters hatte zwei Umstellungen vorgenommen. Andre Reinke räumte vor der Abwehr ab. Martin Roling musste dafür auf die Bank. Nelson da Costa durfte sich einmal mehr hinter den Spitzen versuchen. Die erste halbe Stunde war die beste Phase des FCE. Lippstadt war gar nicht richtig auf dem Platz und offenbarte große Mängel in der Defensive. Vor allem auf den Außenbahnen hatte Rheine viel Raum. Den nutzte gleich Ali Göl, doch SVL-Torhüter Mandic boxte den Schlenzer des Türken noch aus dem Winkel (2.). Es folgte ein 50-Meter-Traumpass von Sebi Röttger auf Dirk Bültbrun, der freie Bahn hatte, aber an Mandic scheiterte (5.). In der 18. Minute dann kam Björn Laurenz an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und wuchtete das Leder zum 1:0 für Rheine unter die Latte.

      Unverständlich, dass Rheine gegen den schwachen SVL nicht energisch nachsetzte. Was sich in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte angedeutet hatte, setzte sich nach Wiederanpfiff fort. Lippstadt drückte, der FCE stand zu tief und leistete sich zu viele Abspielfehler, um seine Konterchancen zu nutzen. Auf der Gegenseite blieb Lippstadt gegen eine engagierte FCE-Defensivabteilung ohne echte Torchance. Auch Rheine brachte in der Offensive lange nichts zustande. Das 2:0 durch den eingewechselten Martin Roling (79.) war der erste gelungene FCE-Konter. In der 86. Minute gab es den finalen Aufreger des Spiels, als Roling zunächst aus vier Metern den Doppelpack verschenkte. Nach einer erneuten Ecke zog der eingewechselte Martin Heppke ab, doch der Schuss wurde noch auf der Linie geklärt. So blieb es beim 2:0-Sieg des FCE, der damit auf Rang neun kletterte.

      FC Eintracht Rheine - SV Lippstadt 2:0 (1:0)

      Rheine: Brink - Röttger - Kotzek, Andrade - Reinke, Berk, da Costa (68.Roling), Laurenz, Felix - Bültbrun (63.Schmidt), Göl (83.Heppke)
      Lippstadt: Mandic - Kruphölter, Nargorniewicz, S, Dyballa - Reckhordt (85.Doski), Schulte (78.Polder), Lombardia, Modica, Hustadt (35.M.Dyballa) - Piossek, Raschke

      Tore: 1:0 Laurenz (18.), 2:0 Roling (79.)
      Zuschauer: 487
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    • Hallenturniere

      HUNGELING-CUP 2006
      FCE gewinnt im Finale gegen SF Lotte

      Das Halbfinale erreichten die Sportfreunde Lotte, Amisia Rheine, FC Eintracht Rheine und das FCE Traditionsteam. Nachdem sich der FCE gegen Amisia durchsetzte und so die Niederlage von der Stadtmeisterschaft wieder wett machte, stand der FCE im Finale gegen SF Lotte. Die Sportfreunde behielten in ihrem Halbfinale die Oberhand gegen die alten Haudegen der Traditionsmannschaft.

      Schließlich konnte sich die Mannschaft des Ausrichters im Finale gegen die Sportfreunde Lotte durchsetzen und so die Finalniederlage aus dem letzte Jahr vergessen machen.

      Quelle: fcerheine.de
    • Vorbereitung auf die Rückrunde

      Die geplanten Testspiele des FCE:

      Dienstag, 10. Januar: VfL Osnabrück 2 - FCE
      Samstag, 14. Januar: FC Schapen - FCE (14 Uhr)
      Dienstag, 17. Januar: Eintracht Nordhorn - FCE (19 Uhr)
      Sonntag, 22. Januar: FCE - Preußen Münster (14 Uhr, Auto-Senger-Stadion)
      Dienstag, 24. Januar: FC Schüttorf - FCE (19 Uhr)

      Quelle: fcerheine.de

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    • FCE gelingt erster Freiluftsieg im Jahre 2006

      Im ersten Vorbereitungsspiel bei der Zweitvertretung des VfL Osnabrück gelang dem FCE auch gleich der erste Sieg. Dabei zeigte der FCE zwar auch wieder einige kleine Abwehrschwächen und ließ auch einige Chancen ungenutzt, aber die Wolters-Schützlinge drehten auch einen 2:0 Rückstand noch in einen 2:3 Sieg um. Die Tor für den FCE erzielten Schmidt (37., 2:1), Hüsing (55., 2:2) und Reinke (72., 2:3)

      Quelle: fcerheine.de
    • RE: Vorbereitung auf die Rückrunde

      Der FC Eintracht Rheine hat am Wochenende auch sein zweites Testspiel gewonnen. Beim niedersächsischen Bezirksligisten FC Schapen siegte die Wolters-Elf standesgemäß mit 5:1 Toren. In der ersten Halbzeit tat sich der FCE schwer gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Weser-Ems, Gruppe Süd. 4 Tore der Eintracht fielen erst in der letzten Viertelstunde.

      Tore: 0:1 Macedo (2.), 1:1 Wuwer (27.), 1:2 da Costa (75.), 1:3 Macedo (85.), 1:4 Berk (88.), 1:5 da Costa (90.).


      Das für den gestrigen Dienstag geplante Testspiel bei Eintracht Nordhorn wurde aufgrund der schlechten Platzverhältnisse abgesagt.
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    • RE: Vorbereitung auf die Rückrunde

      Eintracht Rheine - Preußen Münster 3:2 (1:1)

      Mit 3:2 (1:1) bezwang der Rheiner Oberligist gestern vor gut 500 Fans im Auto Senger Stadion den Regionalligisten Preußen Münster und hinterließ dabei einen guten Eindruck, auch wenn es nur ein Testspiel war. Die Preußen kamen direkt aus dem Trainingslager, wechselten und experimentierten viel, hatten mit den Neuzugängen Brinkmann und Niestroj sowie dem wieder genesenen Küsters drei Mann in der Anfangself, denen Spielpraxis fehlte.

      Spielerisch stark verbessert zeigte sich die Wolters Truppe, und ließ sich auch nicht durch den 0:1 Rückstand aus der Ruhe bringen. Der FCE kam in der Anfangsphase zu einigen guten Offensivaktionen. Björn Laurenz traf nur die Latte (18.). Die kalte Dusche folgte prompt: Robert Niestroy setzte Paul Weermann in Szene, der zum 0:1 vollstreckte (19.). Schmidt markierte das 1:1 (31.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging der FCE erstmals in Führung: Schmidt lief Bewacher Oliver Beer davon und bediente Göl, der eiskalt ins lange Eck traf 2:1 (52.). Doch Münsters Niederländer Paul Weermann. verwandelte er in bester Torjägermanier zum Ausgleich (59.). Selbst die Schlussphase wirkt erwärmend, das spielerische Niveau blieb erstaunlich hoch. Sebastian Berk stocherte nach Ecke von Bruno Macedo den Kopfball von Martin Roling zum 3:2 ins Netz (86.).

      Tore: 0:1 Weermann (19.), 1:1 Schmidt (31.), 2:1 Göl (52.), 2:2 Weermann (59.), 3:2 Berk (86.).
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    • RE: Vorbereitung auf die Rückrunde

      Schüttorf 09 - Eintracht Rheine 0:2 (0:0)

      Trotz eisiger Kälte arbeitet der FC Eintracht Rheine weiter gezielt an der Rückrundenform. Nach dem 3:2-Mutmacher über Preußen Münster gab es zum Abschluss der Testserie einen 2:0 (0:0)-Erfolg bei Schüttorf 09, Tabellenletzter der Niedersachsenliga West. Co-Trainer Ingo Wehmschulte zeigte sich mit der aktuellen Form des Kaders zufrieden. Noch zehn Tage, dann kommt die SpVgg Erkenschwick zum angesetzten Nachholtermin ins Auto-Senger-Stadion.

      Auf dem gefrorenen Rasen in Schüttorf kontrollierte Rheine das Spiel. Michael Hüsing, Schmidt und Ali Göl vergaben im ersten Durchgang gute Möglichkeiten. Der eingewechselte Laurenz brach nach der Pause den Bann und traf aus 16 Metern zur FCE-Führung 0:1 (50.). Auf Pass von Michael Felix traf der Stürmer Göl zum 0:2 ins lange Eck. Bis auf einen Pfostenschuss brachte Schüttorf nicht viel zustande.

      (Neue Osnabrücker Zeitung)
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    • RE: Vorbereitung auf die Rückrunde

      Michael Hüsing wechselt zum SV Mesum

      Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen des FC Eintracht Rheine gehofft, Mittelfeldspieler Michael Hüsing die weitere Zukunft beim Oberligisten schmackhaft zu machen. Doch der 25-Jährige kündigte nun seinen definitiven Abschied und Wechsel zum Landesligisten SV Mesum an. "Das nächste Jahr ist für meine berufliche Zukunft einfach zu wichtig", warb Hüsing um Verständnis für seinen Entschluss. Zwei Ausbildungen zum staatlich geprüften Betriebswirt und Bilanzbuchhalter seien aus zeitlichen Gründen mit der Trainingsbelastung eines Oberligateams kaum zu vereinbaren.

      (Pressemitteilung)
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    • Eintracht Rheine - Ahlen II

      FCE will gegen Ahlen II endlich eine erfolgreiche Rückrunde einläuten

      Im ersten Oberligaspiel des Jahres 2006 will der FC Eintracht Rheine endlich eine erfolgreiche Rückrunde starten. Doch ob sie denn wirklich spielen können, das steht noch in den Sternen. Der Wetterbericht für die kommenden Tage sieht nicht wirklich rosig aus. Der Platz befindet sich in derzeit auch nicht in Bestform. Ganz im Gegenteil der FCE. Alle Vorbereitungsspiele wurden gewonnen, zwei Hallentitel wurden geholt. Das Selbstbewusstsein also kräftig aufpoliert. Jetzt will die Mannschaft, die sich nach Trainer Wolters, in der Winterpause und im Training mächtig gesteigert hat, auf dem Platz Taten folgen lassen. Am liebsten am nächsten Sonntag um 15.00 Uhr im Auto-Senger-Stadion. Ob die Mannschaft auch tatsächlich darf, bleibt abzuwarten.
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    • FCE meldet sich erfolgreich zurück

      FCE Rheine - LR Ahlen II 2:0 (0:0)

      Mit einem 2:0 gegen die Reserve von LR Ahlen meldet sich der FCE zur Rückrunde zurück. Drei Punkte, die dem Delsen-Team gut tun um das Hinrundendilemma zu korrigieren und um Selbstbewusstsein zu tanken. Über weite Strecken der Partie fühlte sich die 478 Beobachter jedoch an die Hinrunde erinnert, es lief wenig zusammen bei den Schwarz-Roten. Erst in der 34. Minute hatte Thorsten Schmidt die mögliche Führung auf dem Fuß, hämmerte jedoch über den Ahlener Kasten. Röttgers Kopfball nach Hüsings Freistoßflanke konnte Ahlens Abwehrmann gerade noch für seinen bereits geschlagenen Keeper von der Linie kratzen (37.). Mit mehr Dampf unter der Haube kam der FCE-Motor zu Beginn der zweiten Hälfte sofort auf Betriebstemperatur. Michael Felix überlistete Ahlens Abseitsfalle und war auf und davon doch Ahlens Keeper war auf der Hut. Im Drei-Minuten-Takt ging's weiter, doch auch Schmidt, Göl und Röttger konnten das Leder nicht versenken. Die verpassten Chancen bremsten die Anfangseuphorie, das Spiel verflachte. Der aufgerückte Abwehrmann Carlos Andrade brachte den FCE dann doch noch auf die Siegerstraße. Hüsings Freistoßflanke knallte ans Lattenkreuz, von da vor die Füße des Portugiesen, der das Leder zum vielumjubelten 1:0 über die Linie drückte (79.) Ahlen reagierte, öffnete hinten, der FCE konterte. Dahin war Ahlens Abseitsfalle, Göl nutzte dies, schickte Björn Laurenz steil und der ließ Turgaj Tapu aus vollem Lauf keine Chance - 2:0 (81.). Laurenz hätte in der 86. Minute noch erhöhen können doch diesmal hielt Tapu.

      (fcerheine.de)
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    • Eintracht Rheine - SC Delbrück

      Rheine hat gegen Delbrück noch eine Rechnungen offen

      Im Heimspiel gegen den SC Delbrück sind die Spieler des FC Eintracht Rheine sicher doppelt motiviert. Zum einen möchte der FCE natürlich die Serie in 2006 (drei Spiele, neun Punkte, null Gegentore) weiter fortführen und zum anderen ist gegen den SC Delbrück noch eine ganz große Rechnung offen. Nicht nur das Ligaspiel in Delbrück verlor der FCE, sondern auch das Heimspiel im Westfalenpokal. Mit 3:2 schied der FCE bereits in der ersten Runde aus. Doch mit dem Aufsteiger kommt ein unbequemer und nicht zu unterschätzender Gegner. Anstoß im Auto-Senger-Stadion ist am Sonntag um 15.00 Uhr
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    • FCE Rheine - SC Delbrueck 0:1 (0:0)

      Ideenloser FCE verliert gegen destruktiven SC Delbrück mit 0:1

      Auf schwierigem, glatten, seifigen Geläuf hatten beide Mannschaften so ihre Probleme. Doch die beiden Teams versuchten ihr Spiel ordentlich über die Bühne des Auto-Senger-Stadions zu bringen. Ein deutlicher Unterschied lag zwischen der Art, wie beide Teams am Sonntag auf den Rasen agierten. Der FCE bemühte sich um ein Spielaufbau, versuchte immer wieder nach vorn zu spielen und Akzente zu setzen. Der SC Delbrück konnte gar nicht tief genug in der eigenen Hälfte stehen, verteidigte mit allen Feldspielern von Beginn an den einen Punkt der ein Null zu Null gebracht hatte und lauerte ausschließlich auf Konter, um eventuell doch einen Treffer zu erzielen.

      Es war kein besonders gutes Fußballspiel, das die gut 450 Zuschauer sahen. Die Mannschaft von Siggi Wolters begann fast unverändert, nur Martin Roling rückte für Hüsing in die Startformation. Der FCE kombinierte und spielte und suchte den Weg zum gegnerischen Tor. Der SC Delbrück störte das Aufbauspiel, vorsichtig ausgedrückt, sehr rustikal. Diese Spielweise wurde durch den Schiedsrichter geduldet und war letztendlich auch erfolgreich. Torchancen blieben Mangelware. Die vereinzelten Konterchancen konnte der nicht durchschlagkräftige Sturm nicht nutzen. Die einzige echte Chance vereitelte Daniel Brink im Tor des FCE. Diese Bild zog sich fast die gesamten 90 Minuten durch das Spiel. Der FCE fand, wie in den beiden Spielen zuvor gegen Delbrück, wieder nicht das entscheidende Mittel.

      Die einzige wahre Großchance vergab Ali Göl in der zweiten Halbzeit, nach einer Musterflanke konnte er den ball nicht am Torhüter vorbei ins Netz bringen, der abgewehrte Schuss landete vor den Füßen von Björn Laurenz, der wohl etwas zu überrascht war. Seinen zu schwachen Schuss konnte der Delbrücker Keeper mit einer guten Parade abwehren.

      Zu wenig Bewegung, zu viele Ballverluste und keine wirklich zündende Idee, brachten den FCE letztendlich auch um den einen Punkt den man hätte mitnehmen können. Dann nahte die Spielminute die für Aufregung sorgte. In der 89. Minute zeigte sich der Gast vor dem Tor des FCE. Die Flanke wollte Berhorst per Kopf auf das FCE Tor lenken, dabei stieß er Keeper Brink im Fünf-Meter-Raum an den Pfosten. Ein klares Foul das eigentlich alle gesehen hatten, nur der entscheidende Mann nicht, denn ein Pfiff blieb aus. Die Aufregung war groß, doch es ging mit einem Eckstoß weiter. Den Eckstoß, den es eigentlich nicht hätte geben dürfen, wurde vor das FCE Tor gebracht und Daniel Hansjürgen köpfte das entscheidende 0:1. Delbrück feierte, Rheine protestierte und Daniel Brink kassierte dafür die gelbe Karte.

      Deutlicherer Worte fand dann auch Siggi Wolters auf der Pressekonferenz:

      "Der DSC hat nur destruktiv gespielt. Jede zweite, dritte Aktion war ein Foul. Aber der Schiri hat nicht eingegriffen. Darüber bin ich riesig enttäuscht. Der Fünfmeterraum ist ein Schutzraum für den Torhüter und es hat jeder gesehen, dass es ein Foul an Daniel war, außer dem Schiri und DSC-Trainer Roger Schmidt. Das der Schiedsrichter die dauernden Foulspiele nicht unterbunden hat, darüber bin ich riesig enttäuscht. Aber wir haben es uns auch selbst zuzuschreiben. Uns ist es in 89 Minuten nicht gelungen ein Tor zu erzielen."

      Roger Schmidt vom SC Delbrück konnte (oder wollte) die Aktion vor dem Tor nicht bewerten: „Ich stand 80 Meter weit weg und habe es nicht sehen können, daher kann ich zu dieser Szene nichts sagen. Wenn es einer gesehen hat dann der Schiedsrichter. Ich muss es so akzeptieren wie es der Schiedsrichter pfeift.“

      Fazit: Der FCE ist der neue Lieblingsgegner des SC Delbrück, hat er doch alle drei Aufeinandertreffen für sich entscheiden können. Ob diese Spielweise die der SC an den Tag legt letztendlich auch für den Klassenerhalt reicht wird man abwarten müssen. Der FCE verstand es nicht gegen eine absolut defensiv agierende Mannschaft das entscheidende Tor zu machen, denn wenn gegen Delbrück ein Tor fällt kann der SC an seiner defensive Ausrichtung nicht mehr festhalten. Zu viele Fehlpässe und Ballverluste in den Reihen des FCE, dazu ein Schiedsrichter der sicherlich schon bessere Leistungen gezeigt hat, besiegeln schließlich eine unglückliche Heimniederlage. Dieses Spiel hatte nun wahrlich keinen Sieger verdient.

      Quelle: fcerheine.de
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    • FC Eintracht Rheine - VfL Bochum II

      Gegen Bochum brodelt es immer

      Der FC Eintracht Rheine und VfL Bochum 2 gehören zur Oberliga Westfalen wie der Senf auf die Bratwurst. Seit dem FCE-Aufstieg im Jahr 1998 waren beide Mannschaften stets in der vierthöchsten deutschen Spielklasse vertreten und kennen sich dementsprechend gut. Morgen steht der 16. Vergleich dieses stets brisanten Duells an, das der FCE in acht Jahren erst einmal für sich entscheiden konnte. Gelegenheit zum zweiten Sieg besteht morgen ab 15 Uhr im Auto-Senger-Stadion.

      Fast drei Jahre liegt das letzte und einzige Erfolgserlebnis der Rot-Schwarzen gegen den VfL zurück. Am ersten Spieltag der Saison 2003/04 gelang Dirk Bültbrun per Freistoß das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg über die Bochumer, die eigentlich in jeder Saison zum Favoritenkreis auf den Titel gehören. In diesen Tagen sorgt die 2. Mannschaft jedoch eher neben dem Platz für Schlagzeilen, denn Trainer Manfred Wölpper wechselt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung zum Oberliga-Nachbarn SpVgg Erkenschwick. Der 48-Jährige einigte sich vorgestern mit der Vereinsführung auf eine einvernehmliche Trennung. Bei den abstiegsbedrohten Erkenschwickern löst Wölpper Ralf Fischer als Cheftrainer ab. Bis zum Saisonende wird Jürgen Heipertz, sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung, als Trainer für den VfL Bochum 2 in der Oberliga Westfalen verantwortlich sein. Zur neuen Saison übernimmt Sascha Lewandowski den Posten.

      Ich kann nicht beurteilen, was da genau gelaufen ist, misst FCE-Trainer Siggi Wolters dem Stühlerücken beim Gegner sportlich nur geringe Bedeutung bei. Durch den aktuell vierten Platz hat die Mannschaft ihr Vermögen hinreichend unter Beweis gestellt und außerdem mit Sebastian Hille den momentan besten Torjäger in den eigenen Reihen. 16 Treffer stehen für Hille zu Buche, gleich drei davon gelangen ihm im Hinspiel gegen Rheine, als Bochum knapp mit 4:3 die Oberhand behielt. Einer der bemerkenswerten FCE-Auftritte in dieser Saison, wiewohl Wolters meint: Wir haben schon genug außergewöhnliche Spiele abgeliefert.

      Sebastian Röttger hat seine Grippe auskuriert und gibt für einen Einsatz grünes Licht. Mit ähnlichen Symptomen plagte sich Björn Laurenz nach seinem Einsatz in der FCE-Reserve herum, konnte aber ebenfalls wieder leicht reduziert trainieren. Wenig Hoffnung besteht im Fall Michael Felix. Bei der Arbeit verletzte sich der Tischler an der Hand. Bei ihm sieht es schlecht aus, bleibt Wolters Realist. Auch Tobias Wehmschulte rückte in die Kategorie Sorgenkinder, die alte Knieverletzung machte wieder zu schaffen. Falls Wehmschulte nicht voll belastbar ist, könnte der FCE wieder mit dem Duo Ali Göl/Thorsten Schmidt angreifen die zu Saisonbeginn favorisierte Variante.

      Noch keine Neuigkeiten wusste Wolters in den vakanten Personalangelegenheiten zu verkünden. Bleiben Sebastian Berk, Frank Kotzek und Carlos Andrade über das Saisonende hinaus beim Verein? Wolters wusste es nicht, ist aber selbst intensiv auf der Suche nach Neuzugängen: Ich spreche fast jeden Tag mit möglichen Kandidaten.

      Quelle: Münsterländische Volkszeitung
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    • Niederlage im Derby

      FC Eintracht Rheine - SV Emsdetten 0:2 (0:0)


      FCE kann vor der Pause alles klar machen - 05 schlägt eiskalt zu

      Dem sinkenden Stimmungspegel passt sich der tabellarisch messbare Saisonverlauf des FC Eintracht Rheine an. Auf Platz zehn findet sich die Mannschaft nach der bitteren 0:2 (0:0)-Derbyniederlage gegen Emsdetten 05 wieder, nur vier Punkte vom Drittletzten SV Lippstadt getrennt, bei dem sich der FCE am kommenden Freitag auf einen ganz heißen Tanz einstellen kann.


      Was gestern im Auto-Senger-Stadion passierte, können eigentlich nur Augenzeugen wirklich verstehen. Denn trotz des Auswärtssieges, für Emsdetten im Abstiegskampf Gold wert, durften die Gäste drei Kreuze schlagen, im ersten Durchgang nicht nach allen Regeln der Fußball-Kunst abgeschossen worden zu sein. Und bei diesem Thema muss sich der FCE an die eigene Nase fassen: Wieder verpasste es die Wolters-Elf, ihre drückende Überlegenheit in Tore umzumünzen. Mit der gelb-roten Karte gegen Carlos Andrade begann nach der Pause der Anfang vom Ende. Kaum waren 120 Sekunden gespielt, da musste Rheine den ersten Schock verkrafen. Nach einem harten Luftkampf vertrat sich Sebastian Röttger bei der Landung das linke Knie und musste ausgewechsel werden. Ich habe kein gutes Gefühl, befürchtet der Abwehrchef Schlimmeres. Björn Fleddermann, gestern erstmals in der Anfangsformation, rückte in die Abwehrmitte und erledigte den verantwortungsvollen Job zunächst sehr pflichtbewusst.

      Dann ließ der FCE seine Offensive von der Leine: Den Absatzkick von Ali Göl nutzte Christoph Klein-Reesink zur ersten Bewährungsprobe für 05-Schlussmann Carsten Potthoff (13.). Wie ein Krummsäbel zirkelte Michael Hüsing einen Freistoß an der Mauer, aber auch knapp am Tor vorbei (15.). Emsdettens Trainer Robert Borgelt brach langsam der Angstschweiß aus. Nach Fehler von Nico Niemeier lief Thorsten Schmidt lief allein auf Potthoff zu, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor und wurde abgedrängt (18.). Den eleganten Flankenwechsel von Björn Laurenz kickte Schmidt zu Göl in die Mitte, der ebenfalls in prächtiger Schussposition den berühmten Schritt zu viel machte (21.). Damit nicht genug: Nach einem messerscharfen Steilpass von Michael Felix schlenzte Göl am langen Pfosten vorbei (24.). Ganz langsam erwachte Emsdetten 05 zum Leben: Philipp Böwing-Schmalenbrock prüfte die Härte der Fäuste von FCE-Torwart Daniel Brink (27.). Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Schmidt bei seinem Schuss aus sieben Metern die vierte FCE-Großchance im ersten Durchgang aus.

      Das sollte im zweiten Abschnitt hart bestraft werden. Zunächst bewies Schiedsrichter Marc Frömel aus Ibbenbüren mit der Ampelkarte gegen Carlos Andrade wenig Fingerspitzengefühl, denn dessen Foulspiel war nicht unbedingt gelbwürdig (56.). Dem 0:1 ging ein unfair gewonnener Zweikampf von Stephan Roth gegen Fleddermann voraus. Roths Hereingabe verwandelte Markus Meinigmann eiskalt zum 0:1 (60.). In der 64. Minute folgte der zweite Schock: Böwing-Schmalenbrock tanzte Daniel Brink aus und donnerte die Kugel zum 0:2 neben den Pfosten (64.). In Unterzahl gingen die Hausherren das aus ihrer Sicht traurige Schlusskapitel ohne zündende Ideen an. Nach zu kurzer Fußabwehr hatte Brink noch Glück, dass Oliver Logermann mit seinem Heber aus 35 Metern über den Eintracht-Kasten zielte (74.). Emsdetten schaukelte das Ergebnis geschickt über die Zeit, während beim FCE die Nerven brüchig wurden: In der Schlussminute leistete sich Nelson da Costa ein übles Foul gegen Vittorio Taurino und sah zu Recht Rot.

      (Münsterländische Volkszeitung)




      Offizielle Pressekonferenz


      Robert Borgelt (Emsdetten 05): "Zunächst einmal die besten Wünsche an Sebastian Röttger, der sich schon in der 1. Minute das Knie verdrehte, das war eine haarige Sache. Mir sind nach diesen 90 Minuten viele Steine vom Herzen gefallen, denn dieser Sieg war überlebenswichtig für uns. Ich habe schon vor der Partie gesagt, dass wir in der aktuellen Situation kein schönes Fußballspiel zeigen können, doch es war ein sehr intensives Derby. Aus unserer Sicht mit allen Attributen, die man im Abstiegskampf auch zeigen muss. Vor der Pause hatten wir bei den großen Chancen der Rheinenser mehrfach den Papst in der Tasche, nach dem Wechsel haben wir mehr investiert und sind mit den beiden Treffern passend belohnt worden."

      Siggi Wolters (FCE Rheine): "Gratulation an Emsdetten 05, doch aus meiner Sicht war es ein sehr glücklicher Sieg. Wir hatten vor der Pause klarste Chancen, allein vor dem 05-Keeper, nutzen diese aber nicht. Nach Wiederanpfiff fehlte meiner Mannschaft der letzte Biss, die letzte Entschlossenheit, um das Führungstor machen zu wollen. Das war deutlich zu drucklos. Dann kamen einige strittige Entscheidungen dazu, so auch der Platzverweis gegen Carlos Andrade, doch ich will da gar nicht lange drüber reden. Fakt ist, dass wir jetzt im Abstiegskampf der Oberliga mit dabei sind. Jetzt müssen alle bei FCE Rheine ganz eng zusammenrücken. Wirklich alle, auch die Fans. Wir müssen auf die Zähne beißen, jetzt wird es ganz schwer für uns. Oder man muss andere Wege gehen."
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Rheine hält zum Trainer

      Nach schwachem Oberligaauftakt:
      Vertrauen zu Wolters - bis Ende September

      In Folge des schwächsten Oberligaauftakts aller Zeiten wackelt der Trainerstuhl von Siegfried Wolters beim FC Eintracht Rheine. Drei Niederlagen in Serie setzen das schwache Bild der Vorsaison fort, alle Korrekturversuche schlugen bislang fehl. Am Dienstagabend bat der Vorstand den Trainer zum Rapport. Wesentliches Ergebnis der dreistündigen Diskussion: Bis Ende September genießt Wolters Vertrauen - unabhängig davon, wie das Heimspiel am Sonntag gegen Erkenschwick ausgeht.

      Zum Hintergrund: Ebenfalls Ende September gibt der FCE-Vorsitzende Helmut Kockmann sein Amt nach zehn Jahren auf. Designierter Nachfolger ist Dr. Bernd Windhoff. Nach den kommenden vier Spielen soll erneut Bilanz gezogen werden, wobei die Weiterbeschäftigung des Trainers von keiner festen Punktzahl abhängig gemacht wurde. Wolters selbst, noch mit Vertrag bis Saisonende ausgestattet, geht fest von der Trendwende aus: "Mit der Frage eines Rücktritts beschäftige ich mich nicht. Ich bin überzeugt davon, dass wir das in den Griff kriegen." Noch hält der Vorstand, der laut Windhoff bislang keine anderen Kandidaten angesprochen habe, in Nibelungentreue zum Trainer. Jedenfalls bis Ende September.

      Quelle: Kicker
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Ex-Bielefelder Rheines neuer Trainer
      Prüfer lobt Einsatz und Motivation

      Mit sichtlicher Freude präsentierte der Vorstand des FC Eintracht Rheine Jürgen Prüfer als neuen Oberligatrainer und Nachfolger des drei Wochen zuvor entlassenen Siegfried Wolters.

      Die Übereinkunft mit dem 39-jährigen Fußball-Lehrer aus Schloß Holte bei Bielefeld darf als Liebe auf den zweiten Blick bezeichnet werden, nachdem "Flirtversuche" mit Hans-Dieter Jürgens (SuS Neuenkirchen/Verbandsliga) und Uwe Laurenz (SV Mesum/Lan desliga) unerwidert blieben.

      Prüfer, dessen Vertrag bis zum Saisonende läuft, kassiert im Fall des Klassenerhalts eine Nichtabstiegsprämie. "Die Mannschaft hat zuletzt viel an Selbstvertrauen verloren. Da müssen wir bei unseren Zielen realistisch bleiben", mahnt Prüfer, den Auswärtssieg in Delbrück (1:0) nicht zu glorifizieren. Zuversichtlich stimme ihn "ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Motivation", das der FCE auf dem Platz vorgelebt habe. Dementsprechend wenig werde er vor dem Heimspiel gegen die Reserve von Rot-Weiss Ahlen ändern.

      Ans Rheiner Auto-Senger-Stadion hat Prüfer übrigens gute Erinnerungen: Mit Arminia Bielefeld II, seiner letzten Oberligastation als Trainer, gewann er dort im Februar 2003 mit 2:1. Danach folgten Enga gements bei den Landesligaclubs SpVgg Brakel und TuS Dornberg. Empfohlen wurde Prüfer übrigens vom früheren FCE-Trainer Franz Josef Reckels.

      Quelle: Kicker
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.