Eintracht Trier aktuell:

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    • Eintracht Trier aktuell:

      Eintracht Trier aktuell: Trainer Seitz will Klarheit in Sachen Collins und Balke

      06.07.2006 -
      Der hochsommerlichen Witterung zum Trotz: Der neue Eintracht-Trier-Trainer Roland Seitz zieh derzeit sein Trainingsprogramm voll durch. „Es bringt nicht viel, die Einheiten mehr in den Abend hinein zu verlegen. Auch da ist es noch sehr heiß“, weiß der SVE-Coach, der seit dem Auftakttraining auf Neuzugang Benjamin Gorka (leidet an den Folgen einer Gehirnerschütterung) verzichten muss. Auch Michael Dingels und Mischa Latinovic mussten wegen kleinerer Blessuren bereits aussetzen. Die Mannschaft ziehe bestens mit, so Seitz, der hofft, dass bis zum morgigen Freitag zwei weitere Akteure unter Vertrag genommen werden können: Der Kanadier Victor Collins und Matthias Balke sollen sich in Kürze entscheiden, ob sie die vom SVE vorgelegten Vertragsangebote annehmen. „Wir brauchen jetzt Klarheit. Dann hätten wir 17 Spieler. Das wäre eine gute Basis“, unterstreicht Seitz. Ein bis zwei Spieler, darunter ein weiterer Angreifer, sollen zudem noch verpflichtet werden. Um den Personalbestand weiter zu erhöhen, verzichtet der Coach auch auf ein Trainingslager: „Das geht dann wohl aus finanziellen Gründen nicht mehr.“ Am kommenden Sonntag, 16 Uhr, tritt die Eintracht aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des SV Krettnach beim Bezirksligisten im Tälchen an. Dienstag, 11. Juli, ab 19 Uhr, darf der SVE dann noch einmal an der für ihn nun „großen“ Fußballwelt schnuppern, indem er ein Testspiel beim Regionalligisten Stuttgarter Kickers im Gazi-Stadion auf der Waldau austrägt. In Istringen, unweit von Pforzheim, geht es dann am Samstag, 22. Juli, gegen den baden-württembergischen Oberligisten FC Nöttingen. Tests gegen die luxemburgischen Klubs von Hesperingen und Grevenmacher sind zudem geplant. (aa)


      Quelle:wochenspiegellive.de

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    • Bleibt Braham doch bei der Eintracht?



      Eigentlich war schon alles vorbei, dann konnte Eintracht Trier doch noch Andreas Saur verpflichten. Der 24-jährige Innenverteidiger spielte unter Trainer Roland Seitz bereits beim SC Feucht in der Regionalliga.
      Trier. „Ich bin sehr, sehr froh, dass wir einen solch guten mann wie Andreas Saur doch noch verpflichten konnten“, unterstreicht SVE-Coach Roland Seitz. Saur absolvierte in der Vorsaison 28 Einsätze für Regionalligaabsteiger Rot-Weiß Oberhausen, war zuvor in Feucht engagiert; jeweils als Stammspieler. Nachdem Mittelfeldspieler Victor Collins und Angreifer Matthias Balke beim Test in Osburg (10:0) einen starken Eindruck hinterlassen hatten und auch in den Übungseinheiten zu überzeugen wussten, nahm der Verein auch diese beiden Akteure unter Vertrag. „Jetzt haben wir 17 Spieler. Zwei Stürmer hätte ich noch gerne“, betont Seitz. Nach wie vor ein Thema ist in diesem Zusammenhang der Verbleib des bisherigen Goalgetters Najeh Braham. „Abwarten. Wir müssen noch weitere Gespräche führen“, lässt sich der frühere tunesische Nationalspieler zu diesem Thema immerhin entlocken. Roland Seitz weiß, dass „uns ein Najeh Braham in der Oberliga jede Menge Tore schießen würde“. Aber: Der Coach möchte sich nicht zum Stand der Verhandlungen äußern. „Mal heißt es, er würde gerne in Trier bleiben. Mal heißt es, er wolle nicht mehr hier spielen. Tatsache ist, dass wir in den nächsten Tagen Klarheit brauchen. Wenn sich Najeh bis dahin nicht entscheiden konnte, hat er Pech gehabt.“
      Was den bisherigen Stand der Saisonvorbeitung angeht ist Seitz durchaus zufrieden. Dass mit Dein Smajovic, Benjamin Gorka und Denis Novacic drei Spieler angeschlagen sind, hält er „angesichts der enormen Belastungen und des intensiven Trainings für nicht ungewöhnlich“. Das Testspiel im Gazi-Stadion auf der Waldau gegen Regionalligist Stuttgarter Kickers war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Am Samstag hatte es ein 5:0 über den Bezirksligisten SV Krettnach gegeben. „Wenn man zur Pause schon vier Treffer erzielt hat und der Gegner kein einziges Mal über die Mittellinie gekommen ist, kann man durchaus zufrieden sein“, bilanziert Seitz. Noch ein halbes Dutzend Testspiele stehen an, ehe es am ersten Augustwochenende in der Oberliga Südwest ernst wird: Am Donnerstag, 13. Juli, kommt es im Stadion „Op Flohr“ zum Duell mit dem luxemburgischen UI-Cup-Teilnehmer CS Grevenmacher. Zwei Tage später, am 15. Juli, ab 16.30 Uhr, folgt in Ellscheid das Spiel gege Rheinlandligaaufsteiger Alfbachtal. Am Sonntag, 16. Juli, ab 15 Uhr, kommt es auf der Bezirkssportanlage in Euren zum Match gegen B-Ligist SG Trier-West/Euren. Am 19. Juli folgt in Zell das Gastspiel beim dortigen Rheinlandligisten. In Ispingen bei Pforzheim geht es am Samstag, 22. Juli, ab 17 Uhr, gegen den früheren Klub des heutigen Sportlichen Leiters Adi Kevric, den FC Nöttingen. Die Generalprobe steigt Samstag, 29. Juli, 17.30 Uhr, in Kyllburg. Dort heißt der Gegner FC Swift Hesperingen aus der Nationaldivision Luxemburgs.
      Noch ehe die Oberliga-Saison los geht, steht der erste Absteiger derweil fest. Der Saar-Aufsteiger FC Kutzhof verzichtet auf die Oberliga. Gemunkelt wird, dass sich der alleinige Sponsor zurückziehen will. Die Ex-Eintrachtler Michael und Stefan Fleck kickten in den letzten Monaten in Kutzhof, schafften dann aber rechtzeitig den „Absprung“ Richtung Salmrohr.




      Quelle:wochenspiegellive.de

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    • Poste mal einen kurzen Bericht des Spiels der Stuttgarter Kickers gegen Eintracht Trier von Hautzenthiel von den Moselgöttern hier herein:

      Hautzenthiel ( keine Email / keine Homepage) schrieb:

      So zurück aus dem Gazi Stadion ( 6 Euro Eintritt für ein Testspiel die verdammten Schwaben)

      Sind in der 7 Minute durch einen Kopfball von Grossert nach Freistoß Contala in führung gegangen. Schönes Ding. Waren generell nach vorne in der Halbzeit gefällig ( Braham hat zwar gespielt, war aber leider in den meisten Aktionen unglücklich, und auch sehr sehr langsam). Parallelen zu Ronaldo dürfen gezogen werden. Die Kickers, die seit über 4 Wochen schon im Training sind, waren durch ihre beiden Spitzen Okpala und Mesic sehr gefährlich, doch Kockel ist einfach geil. Junge wat der alles gehalten hat! Also auf der Torwartposition sind wir fast 2.ligareif besetzt. Hat auch in der ersten Halbzeit einen Elfmeter gehalten ( hat dafür auch keinen Zettel gebraucht). Kurz vor der Pause dann der verdient Ausgleich der Kickers ( aus 10 m eingeschoben). NAch der Pause waren unsere Jungs doch ziemlich müde, und die Kickers waren ganz klar spielbestimmend. Durch einen Freistoß in den Winkel letztlich auch der verdiente Sieg.

      Fazit: Für die Oberliga sind wir sehr gut aufgestellt, und in der ersten Halbzeit haben wir wirklich guten Fussball gezeigt. Die zweite Halbzeit schreibe ich mal dem Konditionstraining und der perversen Hitze zu!
      Contala ist eindeutig der Chef auf dem Platz. Über den oder Dworschak ging fast alles beim Spielaufbau.War auch nach der Auswechslung von Latinovic Kapitän.
      Braham war etwas unbeweglich und hatte leider einige unglückliche Aktionen. Ganz stark war der Grossert in der Innenverteidigung. Guter Mann! Ismaili war bemüht über links. Da ging wesentlich mehr als über Hassa rechts. Biran war auch O.K.!

      Aufstellung: Tor: Kockel ( Note 1 ) Saugut der Typ
      Abwehr: Saur - Grossert - Latinovic
      Mittelfeld: Dworschak, Collins, Contala, Hassa, Ismaili
      Sturm: Biran, Braham

      Saur musste nach 15 Minuten verletzt raus, dafür kam Dingels ( ordentlich gespielt)
      Für Latinovic kam in der 2.Hälfte Phillip Herz, Smaijovic und Balke für Collins und Biran.

      Zuschauer : 250
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!
    • Nicht mitgespielt haben Drageljevic, Grzeskowiak und Gorka.

      Die Mannschaft ist übrigens heute erst um 14.00Uhr nach Stuttgart gefahren.
      Laut weiteren Ausführungen von Hautzenthiel wächst da einiges zusammen und nach 2 Wochen Training muss das ziemlich ordentlich gewesen sein!

      Die Stuttgarter Kickers sind bereits seit 4 Wochen im Training und haben sich mit Okpala, Kanyuk und Benda richti gut verstärkt. Die waren letzte Saison schon nicht schlecht. Denen traue ich diese Saison einiges zu, haben mit Robin Dutt auch einen guten Trainer.
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!
    • 250 Zuschauer sehen erste Standort-Bestimmung

      Nach dem 2:0 Auftakterfolg über Urawa kam mit Eintracht Trier bereits der zweite attraktive Testspielgegner ins Ländle und erneut konnten sich die Blauen als Gewinner behaupten. Dabei begann es alles andere als gut. Bereits nach wenigern Minuten nutzten die Gäste einen Blackout der Innenverteidigung und köpften eine Flanke zur 1:0 Führung ins Kickers-Tor, welches heute von Manuel Salz gehütet wurde. In der ersten Hälfte konnte man weiterhin keinen Klassenunterschied erkennen, und so ergab sich ein offenes Spiel, in dem die Kickers vermehrt über die linke Seite Angriffe wagten. So auch nach gut 35 Minuten, als Oliver Stierle nur mit einem Foul im Strafraum von Ronny Kockel gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter schoss Neuzugang Christian Okpala, doch Kockel konnten den flachen Schuss in die linke Ecke parieren.
      Unmittelbar vor der Pause konnte dann doch noch der Ausgleich erzielt werden. Nach einer Vorarbeit von Christian Okpala vollstreckte Mirnes Mesic zum 1:1 Pausenstand. Nach dem Wechsel wurde das Spiel etwas langsamer, was wohl auch daran liegen dürfte, dass die Spieler der Hitze Tribut zollen musste und durch die Spielerwechsel der Spielfluß verloren ging. Bezeichnend hierfür, dass die Entscheidung schließlich durch eine Standardsituation entschieden wurde. Nach einem Foul an Christian Okpala entschied Schiedsrichter Karle auf Freistoß aus halblinker Position, ca 22 Meter vom Tor entfernt. Und Rückkehrer Sascha Benda tat das, was man von ihm schon mehrmals vor seinem Wechsel nach Augsburg auf der Waldau zu sehen bekam. Er traf per direktem Freistoß in den Winkel der Torwartecke. Ronny Kockel spekulierte wohl zu sehr auf einen Schlenzer um die Mauer. Die Zuschauer sahen ein ansehnliches Spiel, wenn man bedenkt, wie kurz die Mannschaft erst wieder trainiert, in dem die Neuzugänge Okpala, Kanyuk und Benda allesamt zu gefallen wussten.
      "Da wurden die Römer aus Trier zu widerspenstigen Galliern"
    • FUSSBALL-OBERLIGA: Kommen und Gehen
      14.07.2006

      TRIER. (bl) Nur mit der zweiten Halbzeit im Test in Grevenmacher (0:0) war Eintracht-Trainer Roland Seitz zufrieden. Während Ali Parhizi ein gutes Debüt gab, muss Claus Grzeskowiak seine Karriere beenden.

      "Der Gegner hat uns taktisch und körperlich viel abverlangt": Eintracht-Trainer Roland Seitz glaubt, gute Erkenntnisse aus dem Spiel bei CS Grevenmacher gezogen zu haben. Sein Fazit: keine richtige Einstellung in der ersten Hälfte, konsequentes Spiel auf ein Tor dagegen in Halbzeit zwei. Wegen einer Fingerverletzung musste Torwart Ronny Kockel ausgewechselt werden. Ein "ordentliches Spiel" (Seitz) im offensiven Mittelfeld hat Neuzugang Ali Parhizi bei seinem ersten Auftritt im Eintracht-Trikot gemacht. Der 23-Jährige wechselt vom Heidenheimer SB an die Mosel. "Er kann links, rechts oder zentral zum Einsatz kommen, er ist ein Vollprofi”, lobt Triers sportlicher Leiter Adnan Kevric.
      Zurückhaltend gibt er sich bei der Erklärung, warum der Vertrag mit Neuzugang Benjamin Gorka (22) aus gesundheitlichen Gründen schon wieder aufgelöst werden musste. "Nach einem Zusammenprall im Training wurde er untersucht. Es wurde eine Gehirnerschüttung diagnostiziert – und noch etwas anderes." Was genau, möchte Kevric nicht sagen.

      "Bitter" ist für Krevric der gescheiterte Comebackversuch von Claus Grzeskowiak. Die Belastung in den vergangenen beiden Trainingswochen war zu hoch, auf Anraten eines Frankfurter Arztes muss der 32-Jährige seine Karriere beenden.

      In den beiden Testspielen am heutigen Samstag in Ellscheid gegen die SG Alfbachtal (16.30 Uhr) und am Sonntag in Euren gegen die SG Trier-Euren/West (15 Uhr) will Seitz den Spielern aus der zweiten Reihe mehr Spielanteile ermöglichen. Am Sonntag soll sich dann auch die Zukunft von Najeh Braham klären. Seitz: "Es gab am Donnerstag nochmals Gespräche, am Sonntag endet die Frist. Dann wissen wir definitiv, ob er am Montag zur Mannschaft gehört – oder nicht."
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!
    • 9:0 über die SG Osburg/Thomm, 5:0 in Krettnach, 1:2 bei den Stuttgarter Kickers, ein 0:0 gegen den CS Grevenmacher, das 5:3 gegen die SG Alfbachtal und jüngst 11:0 über die SG Trier-West/Euren: Mit den Leistungen in den Tests zeigt sich Eintracht-Trier-Trainer Roland Seitz durchaus zufrieden. Gefuchst haben den Coach des Fußball-Oberligisten zuletzt aber die drei Gegentreffer in Ellscheid gegen den Rheinlandligaaufsteiger Alfbachtal. „Nach gut einer Viertelstunde führten wir schon mit vier zu null, in der gesamten ersten Hälfte lief es sehr gut“, bilanzierte Seitz das Samstags-Spiel. Der Bruch kam aber mit der Roten Karte für Abwehrchef Andreas Saur kurz vor dem Seitenwechsel. „Da ist die Truppe von der Bahn abgekommen, taktische Fehler begünstigten die drei Gegentore“, ärgerte sich Seitz und sprach das Fehlverhalten bereits am Sonntag Morgen deutlich an. Wie lange Andy Saur, der Neuzugang von Rot-Weiß Oberhausen, gesperrt ist, war bis Wochenmitte unklar. Tatsache ist: Der Trierer ließ sich zu einer Tätlichkeit gegenüber seinem Alfbachtaler Kontrahenten hinreißen, schubste ihn unsanft zur Seite. Möglich scheint nun sogar, dass Saur zum Saisonauftakt am Samstag, 5. August, bei der SG Betzdorf 06 fehlt. Seitz zeigt wenig Verständnis für Saurs Entgleisung, obschon er vorher offensichtlich provoziert wurde: „Er ist selber schuld.“ Der Vergleich mit B-Ligist Trier-West/Euren am Sonntag sei kein echter Maßstab gewesen; der Platz war zudem holprig, außerdem gab es keine Schiedsrichter-Assistenten, wodurch einige Offensivaktionen der Eintracht wegen angeblicher Abseitsstellungen unterbunden wurden. Danach ließ Roland Seitz seine Mannen am Montag auslaufen – und gab ihnen bis Mittwoch Morgen frei. „Andere wechseln in Vorbereitungsspielen elf Spieler aus und schicken in der Halbzeit wieder eine komplett neue Formation aufs Feld. Wir mussten mit 13, 14 Akteuren auskommen. Das ging schon an die Substanz“, unterstrich der Coach und räumte auch ein, dass er seinen Schützlingen auch deshalb frei gab, „weil sie bislang sehr gut mitzogen“. Zur Wochenmitte hatten noch drei Spieler mit Blessuren zu kämpfen (Florian Grossert, Victor Collins und Denis Novacic). Drei Spieler der Kategorie „echte Verstärkung“ wollen der Sportliche Leiter Adi Kevric und Coach Seitz noch verpflichten. Dazu werden nicht der bisher in der A-Jugend von Werder Bremen kickende Sven Hassler und auch nicht Najeh Braham gehören. Die sportlichen Dienste des früheren tunesischen Auswahlmannes und bislang in Trier unter Vertrag stehenden Angreifers hätte man bei der Eintracht zwar gerne in Anspruch genommen, „er passt aber nicht zu uns“, sagt Roland Seitz in Anspielung auf womögliche charakterliche Schwächen Brahams.

      Den nächsten Test absolviert die Eintracht am (morgigen) Mittwoch, 19. Juli, 19 Uhr, bei Rheinlandligist SG Zell. Dann geht es am Samstag, 22. Juli, in Ispingen bei Pforzheim gegen Oberligist FC Nöttingen. Die Generalprobe vor dem Start folgt am Samstag, 29. Juli, ab 17.30 Uhr, wenn es in Kyllburg gegen den luxemburgischen Nationaldivisionär Swift Hesperingen geht. (aa).


      Quelle:wochenspiegellive.de



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    • FUSSBALL-OBERLIGA: "Kein adäquates Werbeumfeld mehr"
      19.07.2006

      TRIER. Fußball-Oberligist Eintracht Trier sieht sich weiter einer finanziellen Unsicherheit ausgesetzt. Die Liquiditätslücke in Höhe von 300 000 Euro ist noch nicht geschlossen, der Etat von rund einer Million Euro erst zu 80 Prozent gedeckt. Wie von "alwitra"-Inhaber Joachim Gussner vor Wochen im TV bereits angekündigt, schränkt der Sponsor sein Engagement ein.
      Von unserem Redakteur
      MIRKO BLAHAK

      Gehen die Spieler von Eintracht Trier mit blanker Brust in die neue Saison? Hauptsponsor "alwitra" wird mit seinem Namen nicht mehr auf den Jerseys präsent sein. Auf dem Foto ist der Schriftzug schon unkenntlich gemacht. Nach Vereinsangaben ist ein neuer Trikotsponsor an der Angel. Foto: Hans Krämer

      Nach neun Jahren wird der bisherige Eintracht-Hauptsponsor "alwitra" sein Engagement zurückfahren. Ganz aus der Unterstützung verabschiedet sich der führende Anbieter von Flachdach-Systemen jedoch nicht. Marketing-Leiter Patrick Börder gestern zum TV: "Wir werden dem Verein durch die Förderung des Nachwuchses verbunden bleiben."

      Das verringerte Engagement von "alwitra" hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Mitte Mai, als die Chancen der Eintracht auf den Regionalliga-Verbleib nur noch von theoretischer Natur waren, hatte Inhaber Joachim Gussner im TV gesagt: "Der Abstieg würde eine neue Konstellation bedeuten. Die Präsentationsmöglichkeiten werden immer regionaler. Aber wir sind mit der Eintracht angetreten, um Präsenz in der Bundesrepublik zu erlangen." Das ist nun auch der Grund für das zurückgefahrene Sponsoren-Engagement. Börder: "alwitra hat sich im vergangenen Jahrzehnt als Marke sowohl bundesweit als auch international weiterentwickelt. Die Oberliga aber spielt sich nur in Rheinland-Pfalz und im Saarland ab. Das bedeutet eine eingeschränkte Medienpräsenz und somit kein adäquates Werbeumfeld mehr für uns." Joachim Gussner bleibt jedoch weiter als Aufsichtsrats-Chef dem Verein verbunden.

      Wieviel Geld "alwitra" dem Verein künftig noch zur Verfügung stellt, wird nicht gesagt. Es dürften aber lange nicht mehr die mehr als 100 000 Euro sein, die nach TV-Informationen bislang dem Verein zugute kamen.

      Auf jeden Fall wird der Schriftzug des Unternehmens von den Trikots des Oberliga-Teams verschwinden. Laut Eintracht-Vorstandsmitglied Alfons Jochem hätten sich Verein und Unternehmen darauf verständigt, um dem Klub damit neue Einnahmemöglichkeiten im Trikotsponsoring zu ermöglichen. "Wir stehen kurz vor einem Abschluss", sagt Vorstandskollege Dieter Friedrich auf TV-Anfrage.

      Nach seiner Auskunft ist der Saison-Etat mit einem Volumen von knapp einer Million Euro erst zu 80 Prozent gedeckt.

      In der Frage noch ausstehender Gehälter und Prämien der Monate April bis Juni für die Spieler hofft Friedrich auf eine Lösung "Ende nächster Woche". In den Gesprächen mit der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) zeichne sich ein Ende ab. Zu erzielende Vergleiche werden wohl auf einen Gehaltsverzicht der Spieler hinauslaufen – in welcher Höhe, darüber hüllen sich die Beteiligten noch in Schweigen. "Dazu kann ich gar nichts sagen", sagt VdV-Justiziar Dr. Frank Rybak gestern auf TV-Anfrage.

      Die Liquiditäts-Lücke von 300 000 Euro soll zu Teilen durch die Aufnahme eines Darlehens geschlossen werden. Friedrich: "Wir werden kein Darlehen über die gesamte Summe bekommen, aber eins, mit dem wir rückständige Zahlungen aufbringen können."


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    • Eintracht aktuell: Wird "Toppi" verpflichtet? - VIPs müssen abspecken

      20.07.2006 -

      „Wir sind gegen eine Wand gelaufen“, musste Eintracht Triers Trainer Roland Seitz nach dem knappen 2:1 im Testspiel am Mittwoch Abend gegen den Fußball-Rheinlandligisten SG Zell-Alf/Bullay feststellen. Der klassentiefere Kontrahent agierte auf der Sportanlage in bad Bertrich äußerst defensiv. „Wenn der Kollege so ständig in der Meisterschaft spielt, wird man bei der SG Zell kaum zufrieden sein können. Andererseits war es verständlich, dass sich die Zeller nicht abschießen lassen wollten“, meinte Seitz und zeigte sogar noch halbwegs Verständnis für die Taktik von SG-Trainer Frank Meeth. Vielmehr kritisierte der Trierer Coach, dass „wir wenig Mittel fanden, um uns gegen die dichte Abwehr durchzusetzen“. Immerhin zwei Mal gelang der Eintracht der „Durchbruch“. Zum 1:0 traf Matthias Balke, in der zweiten Hälfte war Dein Smajovic zum 2:1 erfolgreich. Während Florian Grossert und Keeper Ronny Kockel verletzungsbedingt fehlten und Andy Saur gesperrt zuschauen musste (wie lange er pausieren muss, ist indes weiterhin ungeklärt), testete Roland Seitz unter anderem auch Marco Toppmöller, Neffe des aktuellen georgischen Nationaltrainers Klaus Toppmöller. Der Angreifer, in seiner Lauterer Zeit sogar zwei Mal in der Bundesliga eingesetzt, stand zuletzt bei Borussia Neunkirchen unter Vertrag – und wird bis Freitag weiter unter die Lupe genommen. Während der FC Nöttingen aus Verletzungsgründen das Testspiel gegen die Eintracht absagen musste, wurde kurzfristig mit Regionalligist SV Wehen ein Duell vereinbart. Gespielt wird im Rahmen des Wehener Trainingslagers am morgigen Freitag, 19 Uhr, in Bad Kreuznach. Das ebenfalls kurzfristig zugesagte Testspiel gegen Saar-Verbandsligist Sportfreunde Köllerbach sagte Roland Seitz derweil wieder ab, wohlwissend dass dies nicht die „Feine Englische Art“ ist. „Wehen als Testgegner bringt uns einfach derzeit mehr. Mein Köllerbacher Kollege Groß hatte dafür Verständnis; ich habe ihm für den Winter oder nächsten Sommer ein Ersatzspiel angeboten“, so der SVE-Trainer, der Kontakte zum langjährigen Oberliga-Goalgetter Karl-Heinz Gauch bestätigt. „Ihm kommt es aber weniger aufs Sportliche, sondern vielmehr auf andere Dinge an“, lässt Seitz durchblicken und spielt auf horrende finanzielle Forderungen des Angreifers an.

      Hinter den Kulissen läuft derweil der Dauerkartenverkauf für die am 5. August startende Viertliga-Saison an. Rund 250 Bestellungen hat Geschäftsstellenleiter Ulf Boie gezählt. „Viele warten noch ab, wollen sehen, wer vielleicht noch verpflichtet wird und möchten einfach die Entwicklung beobachten, ehe sie zuschlagen“, berichtet Boie. Entgegen anderslautender Gerüchte bestätigt er, dass das Vip-Zelt in der bestehenden Form auch in der Oberliga zur Verfügung steht und nicht etwa verkleinert werden soll. Ähnlich wie der Preis (600 Euro für eine Saison; 40 Prozent weniger als 2005/06, Einzelkarte 29 Euro) verringert sich derweil auch das Angebot. „Es gibt kein Büffet mehr in der bekannten Form. Wir werden zu kleineren Sachen wie Gulaschsuppe oder Schnitzelbrötchen übergehen.“ (aa)


      Quelle:wochenspiegellive.de



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    • Eintracht Trier aktuell: Vorfreude auf "ekeligen Gegenspieler" Thomas Boden


      Eintracht-Trainer Roland Seitz will es noch nicht bestätigen, aber der Deal scheint klar zu sein: Thomas Boden wechselt zum Fußball-Oberligisten an die Mosel und ersetzt damit Verteidiger Benjamin Gorka, der aufgrund gesundheitlicher Probleme seinen Vertrag beim SVE 05 wieder auflösen musste. Boden ist 28 Jahre jung, spielte in der vergangenen Saison für den Oberliga-Nordost-Spitzenklub MSV Neuruppin und war zuvor unter anderem beim 1. FC Union Berlin, Schweinfurt 05 und dem Dresdner SC engagiert. Boden macht damit das halbe Dutzend von Klienten des Berliner Spielvermittlers Henry Hennig voll: Auch Andy Saur, Florian Grossert, Victor Collins, Shergo Biran und Matthias Balke werden von Hennig betreut. Auf dessen Homepage (henryhennig.de) ist folgendes über Thomas Bode zu lesen: „Verkörpert genau das was Stürmer gerne -keineswegs despektierlich gemeint - als „ekeligen Gegenspieler“ bezeichnen: Konsequent, körperbetont, eben britisch sein Einsatz. Ein reifer Spieler, der stets positiven Einfluß auf Organisation, Disziplin u. Klima eines Teams ausübt. Musterprofi.“ Trainer Seitz wünscht sich nunmehr noch zwei Angreifer. Von der Verpflichtung des früheren Leiwener, Neunkircher und Salmrohrer Offensivmanns Marco Toppmöller hat er derweil Abstand genommen. Möglicherweise kommen nun im abschließenden Testspiel am Samstag, ab 17.30 Uhr, in Kyllburg gegen den FC Swift Hesperingen weitere Probespieler zum Einsatz. Mit dem jüngsten Auftritt gegen Regionalligist Wehen (1:5) konnte und wollte Seitz derweil nicht zufrieden sein. Christian Hassa verkürzte in Bad Kreuznach zwar zum zwischenzeitlichen 1:2, kurz vor der Pause gab es sogar die große Ausgleichschance, unterm Strich brach die Eintracht gegen den letztjährigen Ligakonkurrenten aber ein. „Vielleicht ist solch ein Resultat zu diesem Zeitpunkt auch mal ganz lehrreich“, versucht Roland Seitz der Schlappe noch etwas Positives abzugewinnen. In den verbleibenden Übungseinheiten bis zum Oberligaauftakt am Samstag, 5. August, bei der SG Betzdorf 06 geht es nach Angaben Seitz´ nun vor allem darum, mit Schuss- und Flankentraining die Sicherheit vor dem Tor zu erlangen. „Es gibt schon noch einiges zu tun“, weiß der Trierer Trainer. (aa)


      Quelle:wochenspiegellive.de


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    • Oberliga-Umschau: „Krösus“ Trier, Homburg und Oggersheim sind Favoriten

      Das Bild der Fußball-Oberliga war schon weit vor Saisonbeginn am ersten August-Wochenende schief: Gottfried Becker, der Hauptsponsor des Verbandsliga-Saar-Meisters FC Kutzhof, zog sich überraschend zurück. Ohne die finanzielle Unterstützung sah sich der Verein außerstande, eine wettbewerbsfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen und meldete sich aus der Oberliga ab. Da dies erst Anfang Juli erfolgte, war die Frist abgelaufen, den Saar-Zweiten Röchling Völklingen nachrücken zu lassen. Bereits in der Vorsaison meldete der SV Weingarten wenige Wochen vor Rundenbeginn ab, sodass die Oberliga schon zum zweiten Mal in Folge mit nur 17 Teams an den Start geht. Um dieses Risiko für die Zukunft zu verringern, zieht Staffelleiter Hans-Bernd Hemmler (Daun) ähnlich wie in der Oberliga Hessen nunmehr auch für den Südwesten ein Lizenzierungsverfahren mit dem Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Erwägung.
      Ob das Thema „Finanzen“ auch bei der Vergabe der Meisterschaft 2006/07 die ausschlaggebende Rolle spielt, bleibt abzuwarten. Immerhin gilt Regionalligaabsteiger Eintracht Trier mit einem Etat von knapp einer Million Euro als der unumwundene Krösus der Liga. Aber: Der neue Trainer Roland Seitz musste in der Vorbereitungsphase eine komplett neue Mannschaft formen; aus dem letztjährigen Kader sind mit Routinier Mischa Latinovic und Talent Michael Dingels nur noch ganze zwei Akteure übrig geblieben. Prominentester Neuzugang bei den Trierern ist der 188-fache Zweitligaspieler Christian Hassa, der von Zweitligist Karlsruher SC an die Mosel wechselt. Die ärgsten Trierer Titelkonkurrenten sind der Vorjahres-Vize FC Homburg, der FSV Oggersheim und der FSV Mainz 05 II. Homburg verlor zwar in Andreas Haas (nach Hoffenheim) seinen Top-Goalgetter, verpflichtete aber mit Pierre Hallé auch einen starken Offensivmann. Während sich die Saarpfälzer in ihrer Zielsetzung („Oben mitspielen“) eher bedeckt halten, macht Vorjahresaufsteiger FSV Oggersheim aus seinen hohen Ambitionen keinen Hehl. „Meisterschaft“ lautet das erklärte Vorhaben der Ludwigshafener, die ihre Punktspiele weiterhin im altehrwürdigen Südweststadion austragen und sich mit Ex-Bundesligaspieler Stefan Malz und den Angreifern Gregory Strohmann (Eintracht Bad Kreuznach) sowie Thomas Esch (Wirges) weiter verstärken konnten. Das 1:1 gegen Zweitligist Koblenz, das knappe 1:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern und ein 0:3 gegen Bundesligist Mainz 05 deuteten bereits in den vergangenen (Test-) Wochen die Stärke des FSV an. Die Mainzer Reserve möchte unter Trainer Peter Neustädter nach Rang drei in der Vorsaison weiter in der Tabelle klettern, gibt als vorrangiges Ziel derweil die „Ausbildung von jungen Spielern und deren Heranführung an den Profikader“ an. Kandidaten für das obere Tabellendrittel sind auch noch Wormatia Worms (wo mit Stefan Ertl, Christian Vogel, Volker Berg und Rainer Hauck allerdings zahlreiche Routiniers aufhörten oder wechselten), der 1. FC Saarbrücken II (Didier Philippe beerbte Fritz Fuchs als Trainer) und auch der SC Hauenstein. Gleichwohl schmerzt der Verlust von Offensivmann Michael Hunsicker, den es zu Meister FK 03 Pirmasens in die Nachbarschaft zog. FKP-Trainer Robert Jung hat sich auch in Engers bedient und von dort Tobias Zellner verpflichtet. Am Wasserturm im Neuwieder Vorort lautet die Maßgabe „zwischen Platz acht und zwölf landen“. In diese Tabellenregion wollen auch (zumindest) Borussia Neunkirchen unter dem neuen (alten) Coach Werner Weiß, Eintracht Bad Kreuznach, sowie Wiederaufsteiger FSV Salmrohr, der als Rheinlandliga-Zweiter rauf durfte, da Meister Roßbach/Verscheid als Spielgemeinschaft aufgrund der Verbandsstatuten dies verwehrt blieb. Gleich fünf bisherige, junge Eintracht-Trier-Kicker kamen zum Lokalrivalen ins Salmtal, der sich als Sammelbecken der regionalen Talente wieder einen Namen machen und in der Oberliga etablieren möchte. Rein um den Klassenerhalt geht es beim zweiten Aufsteiger, dem TuS Hohenecken. Auch die SpVgg Eintracht Glas-Chemie Wirges, das einige Leistungsträger verloren, dafür aber auch mit Benedikt Lauer, Marc Krause und Pascal Hertlein (allesamt vom TuS Mayen) drei Oberliga erprobte Spieler erhalten hat, der TuS Mechtersheim, die SG Betzdorf, Rot-Weiß Hasborn und TuS Mayen (gleich vier A-Jugendliche und ein Mitglied der zweiten Mannschaft rücken nach) peilen in erster Linie den Ligaverbleib an. (aa)


      Quelle:wochenspiegellive.de


      :soccerlove:
    • FUSSBALL-OBERLIGA: Profis in der "Feierabend"-Liga
      26.07.2006

      TRIER. Schwer einzuschätzen: Eintracht Trier bereitet sich unter Profi-Bedingungen auf die in gut einer Woche beginnende Oberliga-Saison vor. Während sich die klamme Finanzsituation zumindest etwas zu entspannen scheint, pocht Trainer Roland Seitz noch auf Verstärkungen für die Offensive.
      Von unserem Redakteur
      ANDREAS FEICHTNER



      Absprachen: Eintracht-Trainer Roland Seitz im Gespräch mit Co-Trainer Vito Milosevic, der zugleich das Rheinlandliga-Team trainiert. Foto: Hans Krämer

      "Feierabend-Fußballer". Das dürfte für viele Eintracht-Fans das Unwort des Jahres sein. Weil nach zwei Abstiegen – aus dem Licht der zweiten Liga in die schummrige Oberliga – vieles darauf hindeutete, dass bei der Eintracht künftig nur noch nebenher gekickt wird. Abends. Nach der "Schaff". Das klang wie eine Drohung.
      Bei fast allen Liga-Konkurrenten ist das Realität. Nicht bei der Eintracht. Gestern Morgen auf einem Trainingsplatz im Moselstadion: Gut 30 Grad dürfte es schon haben, die Sonne knallt unerbittlich. Trotzdem muss trainiert werden, findet Coach Roland Seitz, "es hilft ja nichts". Er lässt seine Jungs im Kleinfeld gegeneinander antreten, jeweils fünf gegen fünf. Zweimal täglich wird trainiert. Wie in der Regionalliga auch. Dazu viele Spieler – bis auf Latinovic, Herz und Dingels alle neu – die in der Regionalliga kickten. Oder zumindest in Top-Oberliga-Teams wie Neuruppin (Boden, Balke und Novacic).

      Vom Kader her zählt die Eintracht zu den Aufstiegskandidaten. Seitz will davon vorerst nichts wissen. Denn es habe in der Vorbereitung Schwierigkeiten gegeben. Der kleine Kader, die große Hitze, 20 Absagen von Spielern, die er gern in Trier gesehen hätte. Einige Spieler mit wenig Spielpraxis, die noch nicht voll im Saft stehen. Das ist die eine Seite. "Andererseits wären viele Spieler, die wir bekommen haben, zu keinem anderen Oberligisten gewechselt", findet Seitz. Zudem gab es bislang keine schwereren Verletzungen. Derzeitiger Stand: Bis auf Torhüter Ronny Kockel sind alle Spieler fit, auch die zuletzt angeschlagenen Grossert und Novacic. Kockel wird möglicherweise beim Saisonauftakt am 5. August bei der SG Betzdorf wieder mit dabei sein – und vielleicht ja auch die zwei Offensivspieler, die sich Seitz zur Kader-Komplettierung wünscht.


      Die wichtigsten Neuigkeiten rund um die Eintracht auf einen Blick:

      GEHÄLTER: Die Ex-Spieler warten immer noch auf Geld aus der vergangenen Saison. Laut Eintracht-Vorstand Dieter Friedrich soll die Sache aber Ende nächster Woche komplett vom Tisch sein – dann sollen die ausstehenden Gehälter überwiesen sein. Die Spieler sollen dabei wohl auf einen Teil der Summe verzichten. "Wir sind uns weitestgehend einig", sagt Friedrich. Es werde eine "akzeptable Einigung" geben. Ein Spieler bestätigt dem TV, dass man sich "angenähert" habe.

      TRIKOTSPONSOR: Die Eintracht steht wohl vor der Einigung mit einem neuen Trikotsponsor. Wer das sein wird, das lässt sich die Vereinsführung nicht entlocken. Nach TV-Informationen soll es sich aber um eine internationale Firma handeln, die bislang kein Eintracht-Sponsor war.

      SAISON: Bisher hat die Eintracht rund 400 Dauerkarten verkauft – vor allem Sitzplatz-Karten laufen gut. Ulf Boie, ehrenamtlicher Geschäftsführer, hofft darauf, dass sich die Zahl zu Saisonbeginn auf 500 erhöht. Die Spieler bekommen wie in den Vorjahren feste Rückennummern zugeteilt. Zudem ist der Verein interessiert, den früheren Pressesprecher Ralf Wigger wieder einzubinden. Da gab es bislang aber nur lose Gespräche.

      NEUZUGANG: Nun ist es offiziell: Wie schon im TV angekündigt, wechselt Abwehrspieler Thomas Boden (28, zuletzt Neuruppin) zur Eintracht. Das bestätigte der Verein. Der 1,87 Meter große gebürtige Dresdner kann in der Defensive universell eingesetzt werden. Er machte u.a. 122 Regionalliga-Spiele für den Dresdner SC, Schweinfurt und Union Berlin.

      BETREUER: Kresimir Ban ist nunmehr einziger Betreuer der ersten Mannschaft. Der langjährige Betreuer Uli Huwer will sich in Zukunft vor allem um die A-Junioren kümmern.


      :soccerlove:
    • FUSSBALL-OBERLIGA: Mit Herz und Geduld
      30.07.2006

      KYLLBURG. Generalprobe geglückt: Eintracht Trier hat sich im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Oberliga-Start mit 4:0 (0:0) gegen den luxemburgischen Erstligisten Swift Hesperange durchgesetzt. Das Spiel fand auf dem neuen Rasenplatz in Kyllburg statt.
      Von unserem Redakteur
      ANDREAS FEICHTNER



      Langes Bein: Der Trierer Ali Parhizi Ali (links) gegen Hesperanges Lamine Mouhamed Daikhata. Foto: Joachim Johanny

      Die erste Halbzeit war nicht ganz nach dem Geschmack von Eintracht-Trainer Roland Seitz. Da sei in der Offensive der letzte Pass nicht angekommen. Bis 30 Meter vor der gegnerischem Tor habe es recht gut ausgesehen – aber eben nicht weiter. Nach dem torlosen ersten Durchgang hellte sich Seitz’ Miene auf: Die Hesperanger wurden müder. Und so sorgten Thomas Boden, Emin Ismaili und die eingewechselten Malik Traore und Philipp Herz noch für den deutlichen 4:0-Sieg.

      "Nach der Pause haben wir unsere Überlegenheit in Chancen und dann auch Tore umgemünzt", freute sich Seitz. Mit von der Partie waren der zuletzt verletzte Torhüter Ronny Kockel und der erst am Donnerstag verpflichtete Thorsten Wittek. "Er ist von der Kraft noch nicht ganz so weit", sagt Seitz über das Wittek-Debüt: "Aber das wird noch kommen." Ob es beim Oberliga-Auftakt am Samstag bei der SG Betzdorf (15.30 Uhr) zu Veränderungen in der Anfangs-Elf kommen wird, lässt der Trainer noch offen: "Es kann sein, dass die gleiche Elf spielen wird. Aber auch Novacic, Parhizi und Grossert sind nahe dran." Der letzte Test-Gegner Hesperange war laut Seitz "nicht so stark wie Grevenmacher" (gegen die CSG kam die Eintracht zu einem 0:0). Hesperange hatte aber zumindest in einem Testspiel geschafft, was die Eintracht beim ersten Heimspiel erst noch erreichen will: Die Luxemburger hatten den 1. FC Saarbrücken II besiegt (2:0).

      Eintracht (Startformation): Kockel, Saur, Boden, Latinovic, Dworschak, Contala, Hassa, Wittek, Ismaili, Biran, Balke
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!
    • Neuer Trikotsponsor für die Eintracht

      Anfang der Woche stellte die Eintracht ihren neuen Trikotsponsor vor. Nach dem Rückzug von Alwitra wird in der kommenden Saison die Alphyra GmbH aus Trier die Brust der Eintracht-Kicker schmücken. Alphyra ist den Trierern schon durch das Engagement beim Stadtlauf bekannt, jetzt steigt man bei der Eintracht ein. „Wir wollen den lokalen Sport vermehrt unterstützen“, sagte Andreas Schneider, Geschäftsführer bei der Alphyra GmbH. Der Vertrag wurde für ein Jahr geschlossen. Je nach sportlichem Erfolg wird das Engagement weiter ausgebaut, „die Tendenz sollte schon nach oben zeigen“, sagte Andreas Schneider. Alphyra hat ihren bundesdeutschen Sitz in Trier, dort sind knapp 80 Mitarbeiter beschäftigt. Alphyra ist im Bereich der elektronischen Transaktionen tätig, Über die Höhe des Vertragsabschlusses wurde stillschweigen vereinbart. „Wir spielen ja jetzt auch in einer anderen Liga“, sagte Alfons Jochem dazu.


      Quelle:wochenspiegellive.de


      :soccerlove:
    • Treuer-SVE-Fan ist schneller wie die Feuerwehr :zwinkern:

      Es geht voran, in allen Bereichen. Die Sache mit den ausstehenden Gehältern soll wohl auch bald geklärt sein, dazu neuer Trikotsponsor, ein Sportlicher Leiter, eine (hoffentlich, bin aber guten Mutes) starke Mannschaft.
      Das ist schon echter Balsam für die Eintracht-Seele.
      Hoffen wir auf eine gute Saison.
      30.09.2010 - wie ein zweiter Geburtstag!