FSV Oggersheim

  • Koch fordert Kombinationsfußball


    Die Nummerierung symbolisiert den Beginn einer neuen Ära. Jeder Spieler des Oberliga-Aufsteigers FSV Oggersheim erhielt für die kommende Saison eine feste Nummer, was ab der vierten Liga erlaubt ist. Torjäger Kalli Gauch etwa trägt die 18, Abwehrchef Andreas Backmann die 29 - optisches Zeichen, dass die Zeit des reinen Amateurfußballs vorbei ist. Trainer Sascha Koch resümiert: "Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden. Wir kommen unserem Ziel, ballsicher zu sein und mit Kombinationsfußball die gegnerische Abwehr auszuhebeln, immer näher." Dazu soll auch Neuverpflichtung Nummer fünf beitragen: Patrick Wirth (20) vom insolventen SV Weingarten.


    Der Defensivallrounder hatte als Gastspieler überzeugt und kommt für zwei Jahre. Mit ihm umfasst der Kader 27 Spieler. "Einige müssen eine Schippe drauflegen, wenn sie spielen wollen", fordert Koch, der in der Abwehr auf eine Dreierkette setzt. Dass sämtliche Testspiele gegen namhafte Gegner wie Sandhausen, Hoffenheim und Waldhof verloren gingen, stört den Trainer nicht. "Die Vorbereitung war hart und topfit müssen wir erst am Mittwoch sein.“ Da beginnt für den FSV das Abenteuer Oberliga mit dem Gastspiel bei Eintracht Glas-Chemie Wirges.


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    Quelle: www.kicker.de

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Nachdem die Oggersheimer als Aufsteiger von sich reden machen, zuletzt am Freitag Meister Borussia Neunkirchen mit 7:0 abgekanzelt haben und regelmäßig um die 2000 Zuschauer (geschönt) zu ihren Spielen tingeln, will ich mal einen näheren Blick auf den Verein werfen.



    Ein paar Infos zum Aufsteiger FSV Oggersheim:


    Oggersheim ist ein Stadtteil von Ludwigshafen, der FSV ist mittlerweile der klassenhöchste Verein aus Ludwigshafen (für alle die sich erinnern, früher gab es: SV Südwest Ludwigshafen). Darum spielt Oggersheim jetzt auch im altehrwürdigen Ludwigshafener Südwest-Stadion, Kapazität: gut 41.000 Plätze (Zuschauerrekord war mal in den 50ern 83.000).


    Auch beim FSV Oggersheim scheint wohl ein potenter Geldgeber im Hintergrund die Fäden zu ziehen, HauptSponsor (Lapidakis Reisen) ist der Vater von Mannschaftskapitän Marco Lapidakis. Steckt seit gut drei Jahren richtig Geld in den Verein, so haben sie den Durchmarsch aus der Landesliga in die Oberliga gemacht, viele Spieler sind beim Sponsor angestellt.


    Das Ludwigshafener Südwest-Stadion jedenfalls ist uralt und bröckelt an allen Ecken auseinander (nur die überdachte Tribüne ist in Schuss), und die regelmäßigen Zuschauerzahlen von 2000-2500 sind wohl etwas hoch gerundet bzw. es gibt Vermutungen, eine gewisse Zahl der Karten pro Spiel fällt unter den Sponsorenvertrag (werden also vom Sponsor aufgekauft, und es sind wohl nie so viele Zuschauer anwesend wie offiziell Karten verkauft wurden).


    Das Südwest-Stadion:





    -> http://www.suedfussball.de/stadien/suedwest...


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    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • In diesem Stadion spielte auch der SV Waldhof zu Bundesliga-Zeiten! Ludwigshafen liegt direkt neben Mannheim, nur getrennt durch "Vater Rhein".

  • Zu Oggersheim fällt mir nur Alt-Kanzler Helmut Kohl ein. Der sitzt doch wohl nicht im Vorstand oder? Sonst kann sich nachher wieder keiner an etwas erinnern. :zwinkern:

    Es lebe der Fangeist - Ich bin dabei!

  • Zitat

    Original von 1. FC Bocholt
    Auf der Seite vom FSV Oggersheim gibt es sogar als regelmäßiges Angebot Videostreams zu allen FSV-Spielen, und das sogar in voller (!) Länge... :häh:
    www.fsv-oggersheim.de


    Wie beim Waldhof! Anixe Sport GmbH sei Dank...

  • die Livestreams sind richtig geil !!!!


    wie Premiere.....habe nochmal 90min SVW-VFR gesehen...super !!!
    man kann ja im Block nicht alles erkennen


    der Moderator ist auch der Hammer

    ______________________________


    :schal10:


    nur der SVW

  • Zitat

    Original von Ken
    die Livestreams sind richtig geil !!!!


    wie Premiere.....habe nochmal 90min SVW-VFR gesehen...super !!!
    man kann ja im Block nicht alles erkennen


    der Moderator ist auch der Hammer


    Das stimmt. Hab das Derby best. schon drei mal gesehen! Der Kommentar ist der absolute Kult!!! :D Macht tausendmal mehr Spaß, als vorher ohne Kommentator.

  • anfangs dachte ich noch....oppla ein Rentner mit Nebenjob


    aber der hat richtig was drauf....


    1. absoluter Blau-Schwarzer, aber dennoch objektiv
    2. absolut kompetent, der hat richtig Ahnung vom Fußball
    3. er haßt Heulsusen und Schwalben


    denke mal bei ihm im Training (ist ja selbst Trainer) wird "englisch" trainiert :D

    ______________________________


    :schal10:


    nur der SVW

  • Zitat

    Original von Ken
    denke mal bei ihm im Training (ist ja selbst Trainer) wird "englisch" trainiert :D


    Jaaa das denk ich auch :lool:!!! Kannst ja mal nach Speyer fahren und zusehen bzw. hören, dort trainiert er wohl.

  • Wie Berrafato zum Glücksfall wurde


    Platz drei und der hohe Zuschauerzuspruch bei Heimspielen sorgen für zufriedene Mienen bei den Verantwortlichen des FSV Oggersheim. Der Erfolg des FSV basiert dabei auf einer soliden Defensivarbeit. Lediglich sieben Gegentreffer musste der Aufsteiger bislang hinnehmen - nur Tabellenprimus FK Pirmasens ist besser. Ein Grund hierfür auch: Im Abwehrbereich haben die Oggersheimer mit der Verpflichtung von Pietro Berrafato vor der Saison einen echten Treffer gelandet. Eigentlich war der erst 18-jährige Italiener, der die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt hat, als Perspektivspieler geholt worden.


    Doch er entwickelte sich sofort zu einer Stammkraft. Der Youngster spielt abgebrüht und ist an der Seite von Routinier Andreas Backmann zurzeit nicht mehr wegzudenken. "Er hat bewiesen, was er kann", lobt ihn sein Trainer Sascha Koch und erkennt bei Berrafato noch Entwicklungspotenzial.


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    Quelle: www.kicker.de

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • MANNHEIM. Die gute Leistung gegen die Stuttgarter Kickers II bestätigen und damit den Anschluss an die Spitze halten - so lautet das Motto bei Fußball-Oberligist SV Waldhof Mannheim vor dem heutigen Heimspiel (20 Uhr) gegen TSG Hoffenheim II. Die Partie ist richtungsweisend, denn nach dem die Mannheimer bislang nur gegen Teams aus der unteren Tabellenregion antraten (Ausnahme: SC Freiburg), kommt mit Hoffenheim ein Tabellennachbar. „Aufgrund unserer Situation ist jedes Spiel für uns eine Standortbestimmung", urteilt SVW-Trainer Slavko Petrovic. Alle Dauerkarteninhaber des FSV Oggersheim sind heute übrigens kostenlos ins Carl-Benz-Stadion eingeladen. (mso/thl)


    © Rheinpfalz - 30.09.2005

  • Beim Benefizspiel gegen Schalke


    LUDWIGSHAFEN/MANNHEIM. Oberligist FSV Oggersheim nutzt das spielfreie Wochenende und verstärkt den SV Waldhof morgen, 15 Uhr, beim Benefizspiel gegen Schalke 04.


    Laut Trainer Sascha hat sich der FSV mit Mannheims Manager Maurizio Gaudino geeinigt, dass SVW und FSV je eine Halbzeit lang im Carl-Benz-Stadion im Benefizspiel gegen den Bundesligisten antreten. Wegen zahlreicher Verletzungen und Auswahlberufungen ist die Personalsituation des SV Waldhof angespannt. Deshalb springt der befreundete FSV ein und bringt auch den Ex-Waldhofer Norbert Hofmann sowie einen großen Fanblock aus der Pfalz mit. Der Erlös der Begegnung geht - wie mehrfach berichtet - an das Mannheimer Kinderhospiz „Sterntaler".


    Eintrittskarten zwischen acht, zehn und 12,50 Euro gibt es bis heute, 19 Uhr, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 0621/101011 sowie an der Tageskasse am Samstag ab 12 Uhr. Unter allen Kartenkäufern werden im Stadion attraktive Preise verlost. Hauptpreis: Zwei VIP-Tickets für ein Heimspiel der Gelsenkirchener.


    © Rheinpfalz (thl) - 07.10.2005

  • Respekt - der Aufsteiger aus der Verbandsliga Südwest konnte bei Wormatia Worms schon den 6ten Saisonsieg feiern und steht derzeit auf dem 2. Tabellenplatz !

  • Aber Oggersheim scheint mir auch kein "normaler" Aufsteiger zu sein, bei dem Umfeld.


    Mehr zu dem Spiel auch -> HIER

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • FSV Oggersheim, SV Waldhof Mannheim und TSG Weinheim auf Sponsorensuche


    LUDWIGSHAFEN. Das Ziel ist ehrgeizig, seine Umsetzung schwierig. Dennoch halten die seit kurzem kooperierenden Fußball-Vereine SV Waldhof Mannheim, FSV Oggersheim und TSG Weinheim daran fest: In den nächsten drei bis fünf Jahren soll ein Leistungszentrum/Internat für Jugendfußballer entstehen, dessen Standort Ludwigshafen sein könnte. Knackpunkt ist die Finanzierung.


    „Vier bis fünf Millionen Euro werden benötigt", sagte Waldhof-Präsident Hans Joachim Bremme gestern beim Redaktionsgespräch. In den nächsten Monaten wollen die Verantwortlichen der Klubs für ihr Konzept bei der regionalen Wirtschaft werben - und auch bei der BASF anklopfen. „Fußball ist hier Werbeträger Nummer 1", baut Bremme auf reges Interesse - trotz der großen Konkurrenz im Umfeld.


    Wegen der Bundesliga-Pläne von Mäzen Dietmar Hopp hat er zwar eine „gewisse Verunsicherung in der Wirtschaft" ausgemacht. Dennoch ist er überzeugt, einigen Gönnern das Projekt unter dem Dach der Metropolregion schmackhaft machen zu können. „Wenn wir keine Vision haben, können wir es gleich lassen", so Bremme. „Wer was erreichen will, muss auch was versuchen", pflichtet ihm FSV-Chef Horst Loch bei. Seinen Angaben zufolge wird sich auch FSV-Sponsor Emmanouil Lapidakis beteiligen, der bei Waldhof bereits mit im Boot sitzt.


    Das Leistungszentrum soll nach der Vorstellung der neuen Partner zum „Unterbau" für einen Bundesligisten werden, der nur SV Waldhof heißen könne. Der FSV wolle mittelfristig in die Regionalliga, während sich die TSG Weinheim, derzeit Verbandsliga-Primus, in der Oberliga etablieren möchte, wie TSG-Vertreter Rudolf Abt erklärte.


    Dass es beim SV Waldhof nicht optimal läuft (Tabellensiebter ohne Aufstiegsschance), sei ein Hemmschuh, weil der sportliche Erfolg Bedingung für die zügige Umsetzung des Vorhabens sei. Dem Zeitfenster für ein Bundesliga-Comeback einen Rahmen zu geben, sei derzeit unmöglich, so Bremme. „Wir müssen aber so schnell wie möglich nach oben." Trotz der Hopp-Pläne halte der SV Waldhof am Bundesliga-Kurs fest, betonte er.


    Trainingsmöglichkeiten für ein Fußball-Internat könnten neben dem Südwest- und dem Carl-Benz-Stadion die Bezirkssportanlage Oggersheim sein, wo Loch zufolge ein Kunstrasenplatz geplant ist. Selbst wenn sich keine Investoren für den Talentschuppen finden, soll die für andere Klubs offene Kooperation zwischen den drei Vereinen bestehen bleiben, versicherten gestern alle drei Funktionäre.


    Eine Spielgemeinschaft werde es nicht geben, alle Vereine wollen eigenständig bleiben. Der Fokus der Kooperation liegt auf der Jugendarbeit, der Jugendtrainerausbildung sowie dem Spieler-Austausch. Insgesamt stehen hinter den drei Klubs rund 9000 Mitglieder. (ier)


    © Rheinpfalz - 08.11.2005

  • Oggersheim erwartet Oberliga-Zweiten


    Wie gewohnt auf der Bank sitzen wird Torwart Christian Kindler, der in dieser Saison noch kein Punktspiel bestritten hat, derzeit an der Nummer eins, Michael Zoll, nicht vorbeikommt. Zwei erfahrene Klasseleute für das Tor - dieses Luxusproblem teilt FSV-Trainer Sascha Koch mit Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Dass sich der FSV auf die beiden Keeper blind verlassen kann, ist auch das Verdienst von Torwart-Betreuer Wolfgang Greiß. "Ich bin froh, dass wir zwei so herausragende Torhüter haben. Christian trainiert stark, treibt Michael an und verhält sich korrekt", lobt Cheftrainer Koch den 36-jährigen Schlussmann. Anfangs war ein Wechselspiel der beiden Torleute angedacht, das der Coach nach den blendenden Leistungen von Zoll verworfen hat. "Kiki will spielen, das spricht für seinen sportlichen Ehrgeiz, seine Einstellung. Er hebt das Niveau an, aber er hat es schwer", konstatiert der Übungsleiter, für den eine Rotation nicht in Frage kommt.


    "Es ist für mich nicht so einfach. Der Aufwand ist groß, aber die Chance zu spielen relativ gering", beschreibt Kindler seine Situation. Der bei der BASF als Werkstoffprüfer beschäftigte Schlussmann hat auch den Nachteil - anders als Zoll - nicht vormittags trainieren zu können. "Ich fühle mich fit, aber mir fehlt die Spielpraxis", sagt der 1b-Torwart, der ein gutes Verhältnis zum Konkurrenten pflegt, aber seine Laufbahn nicht auf der Bank beenden möchte. "Wichtig ist, sich immer gut vorzubereiten, um hellwach zu sein, wenn man plötzlich ins Spiel kommt", betont Kindler.


    "Die Mannschaft hat sehr ordentlich trainiert", attestiert Sascha Koch seiner Truppe. Täglich hatte der Coach zu Übungseinheiten gebeten, lediglich am spielfreien Wochenende konnte das Team ausspannen. "Die letzte Partie gegen Pirmasens stimmt mich zuversichtlich, da hat uns nur das Quäntchen Glück gefehlt", will Koch an die gute Vorstellung gegen den Spitzenreiter anknüpfen.


    Die Homburger schätzt der 27-jährige Trainer sogar noch einen Tick stärker ein. "Vor allem die Offensive mit Fick, Haas und Mehle ragt heraus", urteilt Koch. Fehlen wird den Oggersheimern auf jeden Fall Christopher Kaczmarek, der das Training abbrechen musste. Stürmer Dirk Rademacher ist durch eine Grippe geschwächt. (thl)


    Quelle: Rhein Neckar Web