Neues vom SV Linx

  • Nur eine Saison hielt es der SV Linx nach dem Abstieg in der Verbandsliga aus. Mit dem finalen 4:2- Sieg beim Zweiten FC Emmendingen wurde eine Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht, die völlig unerwartet kam. Anstatt nach dem Abstieg den Trainer Michael Baumann nach jetzt acht Jahren zu wechseln, wurde fast der komplette Kader ausgetauscht und Manager Friedhelm Irrgang und sein Coach hatten bei der Kaderzusammenstellung das richtige Näschen. Auch wenn die Rahmenbedingungen bei den Linxern gegenüber Traditonsvereinen wie Waldhof Mannheim, SSV Reutlingen oder dem SSV Ulm mehr als bescheiden sind, stellt sich der Dorfverein (Linx hat gerade 1000 Einwohner) laut Manager Irrgang der Herausforderung.


    Die Transfers die getätigt werden, kommen zum einen wieder aus dem nahen elsässischen Umfeld, mit Jean Luc Kleinmann hat man da einen ausgezeichneten Scout. Andererseits werden talentierte Spieler aus der Region verpflichtet. Vom aktuellen Kader ist noch Mittelfeldspieler Tobias Meister (23) aus der Oberligamannschaft der vorletzten Saison der Bekannteste. Trainer Michael Baumann erhofft sich, dass seine technisch versierte Mannschaft wieder manches Fussballfest in den Heimspielen im Hölzelstadion bieten kann.


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  • 0:5-Klatsche für Linx in Sandhausen
    Fußball-Oberliga: Die Ortenauer stehen jetzt mit null Toren und null Punkten ganz hinten


    Im zweiten Oberligaspiel setzte es für den SV Linx die zweite Niederlage. Sie ist beim Meisterschaftsfavoriten SV Sandhausen mit 0:5 recht deutlich ausgefallen. Und jetzt kommt`s knüppeldick: Am Samstag gastiert mit dem SV Waldhof der nächste Titelanwärter in Linx.


    Von: Dieter Heidt


    Sandhausen. »Ich wollte eigentlich einen Punkt. Aber in der zweiten Halbzeit sind wir total eingebrochen«, ärgerte sich nachher der restlos bediente Linxer Trainer Michael Baumann.


    Dabei sah es vor der Pause recht gut aus für die Linxer. Denn da hätte es statt 1:0 für die Platzherren 3:0 für die Ortenauer stehen müssen. Die Linxer bestimmten nämlich das Spiel. Baumann hatte Goran Djordjevic ins offensive Mittelfeld zurückgenommen. Zusammen mit Arnold Dybeck und Tobias Meister war der SVL im Mittelfeld wesentlich produktiver.


    Als Nicolas Loison nach Freistoß von Tobias Meister (18.) den Ball per Kopf verlängerte, war die Latte des SVS-Tores erstmals im Weg. Eine Minute später stand Loisson erneut frei vor Torhüter Felix Hörrlein. Statt die Kugel zu versenken, flankte er aber in den Raum, wo kein Linxer war. Wieder Pech für Linx, als Cedric Stoll zwei Gegenspieler aussteigen ließ und erneut die Latte traf (23.).


    Dann ging`s für Louis Toure daneben, der erstmals von Anfang an dabei war. Er scheiterte ebenfalls am SVS-Keeper. Zuerst schosss er Hörrlein an, dann fischte der Keeper Toures Kopfball von der Linie (34.).


    Bei Halbzeit freute sich Linx auf Tore. Baumann animierte den SVL zum Weiterstürmen, allerdings nicht bedingungslos.


    Mit dem Ex-Bahlinger Daniel Ruf, der neu im Spiel war, wendete sich das Blatt zugunsten des SV Sandhausen. Als hätten die Linxer den Eingewechselten nicht bemerkt, setzte sich dieser über links durch, flankte ungehindert, wo Hakan Antik vor Torben Gottwald an den Ball kam und auf 2:0 erhöhte.


    Als Akram Abdel-Haq darauf die gesamte SVL-Abwehr düpierte, unhaltbar zum 3:0 rechts einschoss, war die Moral der Ortenauer gebrochen. Von Dybek und Meister kamen keine dann Impulse mehr und Cedric Stoll hatte einen extrem schwachen Tag erwischt. Die Einwechslungen von Alexandre Maissoneuve, Isa Haklar und Frederic Lopez blieben beim SV Linx ohne Wirkung - mit Ausnahme von zwei Distanz-Schüssen von Alexandre Maisonneuve.


    Das Glück stand diesmal extrem auf Sandhauser Seite. Denn bei Benjamin Gorkas Freistoß wurde der Ball unhaltbar zum 4:0 ins linke Toreck für die Nordbadener abgefälscht.


    Den bitteren Schlusspunkt setzte Marc Häfner, der in der Schlussminute auf 5:0 für den Meisterschaftsfavoriten erhöhte.


    Sandhausens Trainer Günter Sebert gab nach der Partie gerne zu, »dass die Niederlage zu hoch« ausgefallen war. Für den Linxer Coach Michael Baumann war der dritte Treffer spielentscheidend, weil zu diesem Zeitpunkt die Abwehr der Ortenauer einen desolaten Eindruck hinterließ. Auf die Frage, ob der SV Linx zwar schön, aber zu offensiv spiele, antwortete Baumann: »Unsere Stärke ist das Spiel nach vorne. Wir können uns nicht hinten reinstellen«.


    Baumann war auch nach der deftigen Klatsche überzeugt: »Wenn meine Spieler vor der Pause ein oder zwei Tore gemacht hätten, die meiner Meinung nach drin waren, dann hätte heute hier alles etwas anders ausgesehen«.


    Bitter für Marc Zehnle


    Für Innenverteidiger Marc Zehnle war die Niederlage besonders bitter. Hintergrund: Vor drei Jahren spielte der Manndecker noch für den SV Sandhausen, heute kassierte er mit seinem Linxer Team fünf Gegentreffer, ohne ein einziges Tor in Sandhausen zu hinterlassen.


    Linx bleibt damit nach zqei Spielen ohne Tore und Punkte.


    SV Sandhausen - SV Linx 5:0 (1:0)


    Sandhausen: Hörrlein, Kocabicak, Fickert, Risserm (46. Gorka), Casteliono, Abdel-Haq, Bindana, Bock (65. Müller), Kolb (46. Ruf), Häfner, Atik


    Linx: Armbruster, Stupfel, Zehnle, Gottwald, Bouziane, Loison, Meister, Dybek, Djordjevic (76. Maisonneuve), Toure (87. Hakalar), Stoll (76. Lopez)


    Tore: 1:0 Atik (5.), 2:0 Atik (55.), 3:0 Abdel-Haq (65.), 4:0 Gorka (86.), 5:0 Häfner (89.)


    Schiedsrichter: Klopfer (Emmendingen) - Zuschauer: 550 - Gelbrot: Bouziane (84.) - Besondere Vorkommnisse: Schiri Klopfer unterbricht Spiel ab 56. Minute wegen Verletzung (Umknicken) für fünf Minuten.


    Quelle:
    http://www.svlinx.de/

  • Für Linx stimmte nur die Kasse


    Die Überraschung ist ausgeblieben. Auch im dritten Oberligaspiel gab es für den SV Linx keine Punkte. Was bleibt ist, bei 1200 Zuschauer wenigstens Kasse gemacht zu haben. Immerhin, das erste Tor ist geschafft. Goran Djordjevic verkürzt auf 1:3 (68.) und sorgte zumindest dafür, dass Stadionsprecher Manfred Allgeier erstmals die Torfanfare spielen durfte.


    Ansonsten blieb alles friedlich, der harte Kern im abgesperrten Bereich verhielt sich lautstark, aber friedlich. Die Chronologie des Spieles ist vergleichbar mit der in Sandhausen. Der SV Linx spielte gut mit, der Gegner erzielte die Tore. Die Linxer Probleme liegen in Abwehr und Angriff gleichermaßen. Bei nun 12 Gegentoren in drei Spielen muß man sich fragen, ob das Spielsystem das richtige ist. „Ich habe hinten kaum Alternativen“, verteidigt Michael Baumann seine Aufstellung, „Georgi Donkov hat uns alleine erschossen“, urteilte er richtig. Ihn auszuschalten ist keinem der Linxer Abwehrspieler gelungen. Auf Linxer Seite tun sich die Angreifer sehr schwer. Nur Nicolas Loison erfüllte die Erwartungen. Von Frederic Lopez kommt zu wenig, Goran Djordjevic ist zwar sehr bemüht aber der 34-jährige muss sich noch an das Oberligatempo gewöhnen und Cedric Stoll war berufsbedingt gar nicht dabei.


    Dem Linxer Coach sträubten sich bereits in der 13. Minute die Haare als sich der Mannheimer Thomas Reis links durchsetzte, dessen Rückpass Donkov in Abstaubermanier zur Gästeführung nutzte. Wieder so ein dummes Tor und wieder war die Abwehr nicht im Bilde. Den Mannheimer Fans war`s recht, sie kamen in Siegerlaune. Danach kam das erwartete Aufbäumen beim SV Linxm der sich Chancen durch Djordjevic, Barile und Loison erarbeitete. Schön anzusehen das Spiel der Linxer aber nicht erfolgreich. Da waren die Gäste einfach cleverer, spielten routinierter und schlugen immer im richtigen Moment zu. Als der SV Linx drauf und dran war den Ausgleich zu erzielen, der agilste Linxer Nicolas Loison nach Djordjevic Freistoß mit einem herrlichen Fallrückzieher das Gästetor um Haaresbreite verfehlt hatte und wenig später Arnold Dybek nach Djordjevic Zuspiel in letzter Sekunde gestoppt wurde, setzte Mannheim den zweiten Treffer. Nach Flanke von Cesar Mboma gelang erneut Donkov per Kopfball das zweite Tor. Wieder war er frei und nickte den Ball am rechten Pfosten ein. Davon noch nicht erholt, klingelte es erneut im Linxer Kasten. Michael Ölkuch lupfte den Ball per Freistoß auf den am zweiten Pfosten postierten Donkov, der mit einem herrlichen Kopfballtor auf 3:0 erhöhte. Das Spiel schien gelaufen aber einen Patzer von Daniel Bogdanovic nutzte Goran Djordjevic zum 1:3 Anschlußtreffer und ab da spielte der SV Linx wieder richtig gut mit. Es muß der Unerfahrenheit von Innenverteidiger Torben Gottwald zugeschrieben werden, als er Ken Asaeda im Strafraum foulte und so der Waldhöfer Spielmacher Michael Ölkuch per Foulelfmeter den 1:4 Endstand erzielte. Mit der Einwechslung von Isa Hacalar kam frischer Wind in die Angriffszüge des SV Linx, aber ein weiterer Treffer blieb versagt.


    Quelle: Ortenausport

  • SV Linx - SV Waldhof Mannheim 1:4 (0:1)


    (he) Die Überraschung ist ausgeblieben. Auch im dritten Oberligaspiel gab es für den SV Linx keine Punkte. Was bleibt ist, bei 1200 Zuschauern wenigstens Kasse gemacht zu haben. Immerhin, das erste Tor ist geschafft. Goran Djordjevic verkürzt auf 1:3 (68.) und sorgte zumindest dafür, dass Stadionsprecher Manfred Allgeier erstmals die Torfanfare spielen durfte.
    Ansonsten blieb alles friedlich, der harte Kern im abgesperrten Bereich verhielt sich lautstark aber friedlich. Die Chronologie des Spieles ist vergleichbar mit der in Sandhausen. Der SV Linx spielte gut mit, der Gegner erzielte die Tore. Die Linxer Probleme liegen in Abwehr und Angriff gleichermaßen. Bei nun 12 Gegentoren in drei Spielen muss man sich fragen, ob das Spielsystem das richtige ist. "Ich habe hinten kaum Alternativen", verteidigt Michael Baumann seine Aufstellung. "Georgi Donkov hat uns alleine erschossen", urteilte er richtig. Der Mannheimer Stürmer liegt mit sechs Treffern ganz oben in der Torjägerliste der Oberliga. Ihn auszuschalten ist keinem der Linxer Abwehrspieler gelungen. Auf Linxer Seite tun sich die Angreifer sehr schwer. Nur Nicolas Loison erfüllte die Erwartungen. Von Frederic Lopez kommt zu wenig, Goran Djordjevic ist zwar sehr bemüht aber der 34-jährige muss sich noch an das Oberligatempo gewöhnen und Cedric Stoll war berufsbedingt gar nicht dabei.
    Dem Linxer Coach sträubten sich bereits in der 13 Minute die Haare als sich der Mannheimer Thomas Reis links durchsetzte, dessen Rückpass Donkov in Abstaubermanier zur Gästeführung nutzte. Wieder so ein dummes Tor und wieder war die Abwehr nicht im Bilde. Den Mannheimer Fans war es recht, sie kamen in Siegerlaune, der harte Kern im abgesperrten SVW-Fanblock sang lautstark aber friedlich "Waldhof-Mannheim". Danach kam das erwartete Aufbäumen beim SV Linx. Der sich Chancen durch Goran Djordjevic, Gregory Barile und Nicolas Loison erarbeitete. Schön anzusehen das Spiel der Linxer aber nicht erfolgreich. Da waren die Gäste einfach cleverer, spielten routinierter und schlugen immer im richtigen Moment zu. Als der SV Linx drauf und dran war den Ausgleich zu erzielen, der agilste Linxer Nicolas Loison nach Djordjevic Freistoß mit einem herrlichen Fallrückzieher das Gästetor um haaresbreite verfehlt hatte und wenig später Arnold Dybek nach Djordjevic Zuspiel in letzter Sekunde gestoppt wurde, setzte der SV Waldhof Mannheim den zweiten Treffer. Nach Flanke von Cesar Mboma gelang erneut Georgi Donkov per Kopfball das zweite Tor. Wieder kam er frei zum Kopfball und nickte den Ball am rechten Pfosten ein. Davon noch nicht erholt klingelte es erneut im Linxer Kasten., Michael Ölkuch lupfte den Ball per Freistoß auf den am zweiten Pfosten postierten Donkov, der mit einem herrlichen Kopfballtor auf 3:0 erhöhte. Das Spiel schien gelaufen aber einen Patzer von Daniel Bogdanovic nutzte Goran Djordjevic zum 1:3 Anschlusstreffer und ab da spielte der SV Linx wieder richtig gut mit. Es muss der Unerfahrenheit von Innenverteidiger Torben Gottwald zugeschrieben werden, als er Ken Asaeda im Strafraum foulte und so Waldhofs Spielmacher Michael Ölkuch die Chance ermöglichte, per Foulelfmeter den 1:4 Endstand zu erzielen. Mit der Einwechslung von Isa Hacalar kam frischer Wind in die Angriffszüge des SV Linx aber ein weiterer Treffer blieb der Baumann Truppe versagt. Die Linxer sind brutal auf dem Boden der Landesliga gelandet. Am Samstag gastiert man im Emmendinger Elz-Stadion und viele sehen da die erste Chance zum ersten Sieg.


    SV Linx: Armbruster - Barile, Zehnle, Gottwald, Bouziane - Loison, Dybek, Meister, Lopez - Toure, Djordjevic.


    SV Waldhof Mannheim: Todericiu - Klaus, Bogdanovic, Schuster - Mboma, Oelkuch, Da Silva, Wise, Asaeda - Reis, Donkov


    Tore: 0:1/0:2/0:3 Donkov, 1:3 Djordjevic, 1:4 Oelkuch FE (76.).


    Schiedsrichter: Paulat - Schwendi
    Zuschauer: 1200


    Quelle: SV Linx

  • Der SV Linx ist als Tabellenletzter noch immer nicht in der Saison angekommen. Während die klar verlorenen Punktspiele gegen Waldhof Mannheim (1:4) und Sandhausen (0:5) gegen Teams mit Spitzenambitionen noch unter der Kategorie vertretbar eingestuft wurden, waren die weiteren Niederlagen gegen Hoffenheim II (0:3) und zuletzt im Aufsteigerduell in Emmendingen (0:1) schon ein wenig des Schlechten zu viel.


    Insbesondere das Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag im Offensivbereich muss Trainer Michael Baumann wurmen. Aber auch die Abwehr (12 Gegentore) vor Torhüter Markus Armbruster ist nicht die stabilste. Manager Irrgang steht trotz der anhaltenden Negativserie zur jungen Mannschaft. "Wir wollen diesen Weg gehen. Ich hoffe, dass der Lernprozess bald abgeschlossen ist."


    Das einzige Positive im Fußballdorf nahe der französischen Grenze sind die Fans, die für einen guten Zuschauerschnitt sorgen, so kamen zuletzt 1200 Zuschauer gegen Waldhof Mannheim. Baumann erhofft sich, dass jetzt im Heimspiel gegen den Heidenheimer SB der Knoten platzen wird. Verzichten muss er beim fünften Anlauf, die ersten Punkte zu holen, auf Spielmacher Tobias Meister, der mit einer Adduktorenverletzung noch gut zwei Wochen ausfallen wird.


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  • Freistöße besiegeln Linxer Niederlage
    Fußball-Oberliga: 1:2 gegen den Heidenheimer SB / SVL wartet weiter auf den ersten Punktgewinn


    Der SV Linx bleibt in der Fußball-Oberliga ohne Punkte und Fortune: Im fünften Spiel gab`s am Samstag mit 1:2 gegen den Heidenheimer SB die fünfte Niederlage.


    Von: Hucky Krämer


    Rheinau-Linx. Das Gesicht hart und angespannt, die Augen klein und lauernd. So sieht ein Trainer aus, der einmal mehr die bittere Erfahrung machte, dass Fußball zwar faszinierend, aber auch unlogisch und ungerecht ist. So sieht ein Trainer aus, dessen Mannschaft einen immensen Aufwand betrieben hat und am Ende wieder nicht die Früchte ihrer Arbeit ernten konnte. So sieht ein Trainer aus, der seit dem Saisonauftakt am 6. August verzweifelt auf den ersten Punkt wartet.


    Kein Zweifel, die lange Durststrecke des SV Linx hat im Gesicht von Michael Baumann Spuren hinterlassen. Es nagt an dem engagierten Coach, dass der SV Linx, in der vergangenen Verbandsligasaison für Konzept- und Spaßfußball gelobt, nach fünf Spielen ohne Punkt und mit 2:15 Toren auf dem letzten Platz der Tabelle steht. Aber noch deprimierender ist, dass er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen kann.


    Auch gegen den Heidenheimer SB hatten er und der SVL alles versucht, dem immer noch mit blütenweißer Weste dastehenden Tabellenzweiten mehr als nur Paroli geboten, nur um am Ende erneut mit leeren Händen dazustehen. Vor 700 Zuschauern kassierten die Hanauerländer im Hölzelstadion eine unglückliche 1:2 (1:1)-Niederlage. »Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Der Trainer und das Team tun mir leid«, brachte es SVL-Manager Friedhelm Irrgang auf den Punkt.


    Trainer Baumann blies ins gleiche Horn, warnte aber davor »in Selbstmitleid zu zerfließen« und bemängelte lediglich, dass man »wieder einmal die sich erspielten hochkarätigen Torchancen nicht genutzt hat«. Selbst Gästetrainer Dieter Märkle hatte Mitleid mit den Linxern und sprach von einem »glücklichen Sieg«. Er sagte aber auch, dass »Spiele in der Oberliga eben durch herausragende Spielerpersönlichkeiten entschieden werden«.


    Starker Radojevic


    Und in der Tat: Der Unterschied zwischen dem Schlusslicht und dem Tabellenzweiten hatte nur einen Namen: Dinko Radojevic. Gleich zweimal (22., 78.) überlistete das Heidenheimer Schlitzohr den Linxer Torwart-Debütanten Axel Braun mit Freistößen aus 18 Metern Entfernung. Und beide Male machte Braun, für den verletzten Markus Armbruster erstmals im Linxer Gehäuse, keine glückliche Figur. Beim ersten Freistoß spekulierte er auf die Ecke hinter der Mauer, beim zweiten stellte er sich und die Mauer falsch.


    Allerdings war es auch genial, wie Radojevic den Ball flach an der Mauer vorbei in die kurze Ecke schlenzte. Es ehrt Baumann, dass er dem jungen Torwart, der zweimal (19., 56.) gegen den agilen SB-Stürmer Alexander Raaf glänzend parierte, keinerlei Vorwürfe machte.


    Da wäre es schon eher angebracht gewesen, Kapitän Goran Djordjevic zu rügen. Der brachte nämlich bereits in der zweiten Minute das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern Entfernung an den langen Pfosten des verwaisten SB-Tores zu setzen. Isa Hacalar, erstmals von Beginn an dabei, machte es zehn Minuten später entschieden besser. Eiskalt lochte der ehemalige Bühler nach einem klugen Pass von Arnold Dybek zur 1:0-Führung (12.) für den SVL ein. Übrigens die erste Führung in dieser Saison.


    Wie eine kalte Dusche bei den schwülen Temperaturen dann das erste Freistoßtor von Radojevic zum 1:1 (22.). Kurz danach hatte Marco Cybard das 2:1 (26.) auf dem Fuß. Er ging volles Risiko - und verzog. Dagegen vergab Djordjevic kläglich (31.). Kurz nach der Pause brachte Baumann Alexandre Maisonneuve für Nicolas Loison, und der sorgte für Belebung im SVL-Spiel. Nach einem Doppelpass mit Hacalar kam er gegen SB-Torhüter Huber nur einen Schritt zu spät (60.). Kurz danach zwang dann Savane Huber mit einem flachen Heuler zu einer Glanzparade. Damit hatten die Linxer aber ihr Pulver verschossen, die Gäste dagegen ihren Freistoßspezialisten Radojevic.


    »Ich kann nur hoffen, dass irgendwann der Knoten platzt. Jedes Spiel beginnt von vorne«, machte Baumann sich selbst und seinen Mannen vor dem schweren Gang nach Ulm Mut.


    Quelle: SV Linx

  • Zu einem verdienten und nie gefährdeten 6:1 (2:0)-Sieg kam der SSV Ulm 1846 im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Linx. In der Tabelle bleiben die Ulmer trotz dieses Erfolgs auf dem 8. Platz (11 Punkte, 25:7 Tore).


    Gleich zu Beginn sorgte der SSV 46 gegen den SV Linx (bisher ohne Punkte in den ersten 5 Oberligaspielen) für klare Verhältnisse: auf Zuspiel von Bobo Mayer vollstreckte Thorsten Rinke bereits in der 3. Minute aus 9 Metern mit einem Schuss ins linke untere Ecke zum 1:0 für Ulm. Nachdem Bobo Mayer mit einem Weitschuss aus gut 50 Metern das Linxer Tor und den zu weit vor der Gehäuse stehenden Torwart nur knapp verfehlte, erhöhte wieder Thorsten Rinke in der 13. Minute auf 2:0. Das schöne Zuspiel kam diesmal von Christian Sameisla. In der Folge entwickelte sich bis zur Halbzeitpause ein verteiltes Spiel ohne besondere Vorkommnisse, wobei die Ulmer das Spiel jederzeit fest im Griff hatten.


    Nach der Pause zunächst ein Schuss von Christian Sameisla aus 12 Metern links am Tor vorbei (47. Minute), ehe der eingewechselte Thomas Wünsche in der 65. Minute mit einem sehenswerten und scharfen Weitschuss aus über 30 Metern ins rechte untere Toreck das 3:0 für Ulm erzielte. Zwei Minuten später verfehlte Thorsten Rinke im Fünfmeterraum eine scharfe Flanke von Selcuk Sahin. In der 71. Minute krönte dann Thorsten Rinke seine sehr gute Leistung an diesem Nachmittag mit seinem dritten Treffer: nach einer Flanke von der rechten Seite und einer Kopfballstafette u.a. über Selcuk Sahin erzielte Thorsten Rinke per Kopf das 4:0. Die beste Chance für die Gäste hatte Mohamed Savane in der 75. Minute, doch sein Schuss aus nur 6 Metern ging über das Tor. In der 85. Minute dann der Ehrentreffer für Linx: Isa Hacalar überwand die in dieser Situation wenig sattelfeste Ulmer Hintermannschaft und erzielte das 4:1. Doch der SSV 46 legte nach und drei Minuten später stellte Thomas Wünsche mit einem herrlichen Kopfball nach einer Ecke von Selcuk Sahin den alten Abstand wieder her. Für den 6:1-Endstand sorgte dann Bobo Mayer in der 90. Minute als er nach einem Alleingang von Sören Mende mit einer sehenswerten Bogenlampe ins rechte obere Eck sein siebtes Saisontor erzielte.


    Fazit: Ein verdienter Sieg des SSV Ulm 1846 über den SV Linx. Ulm nutzte vor allem in der 2. Halbzeit seine Chancen konsequent aus.


    (OS, GS)


    Statistik:


    Oberliga Baden-Württemberg: 6. Spieltag: SSV Ulm 1846 - SV Linx
    Termin: Samstag, 10. September 2005, 15.30 Uhr, Donaustadion


    Ergebnis: 6:1 (2:0)


    Ulm: Betz (Tor), Müller, Mende, Mayer, Weiller (63. Minute Sahin), Barth (46. Minute Wünsche), Sameisla (72. Minute Kohly), Meier, Bagceci, Rinke, Gora
    Ersatzspieler: Urwantschky (Tor), Maier, Intemperante, Tembo - Trainer: Sorg, Letsch


    Linx: Braun (Tor), Stupfel (35. Minute Cybard), Seibert (35. Minute Anstett), Zehnle, Karch, Savane, Barile, Dybek, Hacalar, Maisonneuve (65. Minute Djordjevic), Loison
    Ersatzspieler: Nicola (Tor), Lopez, Gottwald, Toure - Trainer: Baumann


    Zuschauer: 1.200


    Quelle: SV Linx

  • Linx kann einfach nicht gewinnen


    Diese Niederlage ist besonders bitter, weil der SV Linx die bessere Spielanlage hatte, permanent nach vorne spielte, nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Jetzt stellt sich die Frage, gegen wen kann der SV Linx jetzt noch gewinnen kann? Michael Baumann hat vieles probiert aber er der Erfolg bleibt ihm erneut versagt. Marc Zehnle, Arnold Dybek, Thomas Stupfel und Matthias Seibert raus aus der Mannschaft, Patrick Anstett, Tobias Meister, Cedric Stoll und Goran Djordjevic rein, auch das half nichts. Ansätze waren da, als Goran Djordjevic zweimal (19/21.) den Ball für Cedric Stoll wie in besten Verbandsligazeiten in die Gasse spielte Gästekeeper Marius Reber aber per Fußabwehr den Einschlag verhinderte. Mitten in diese hoffnungsvollen Linxer Spielminuten kam der Rückschlag. Jens Karch wollte seinem Torhüter den Ball zurückspielen, Predag Sarjlic ahnte die Situation, ging dazwischen, legten Ali Cetin quer, der (22.) nur noch einzuschieben brauchte. Wieder ein kapitaler Abwehrfehler bei dem sich der Gegner bedankte.


    Die Linxer bissen sich an der Gästeabwehr die Zähne aus, machten den Fehler die Bälle hoch in den Strafraum zu bringen wo der lange Marius Huptas wie ein Fels in der Brandung stand und alles wegputzte was in den Strafraum kam. Beinahe wäre dem Freiberger Abwehrchef gar noch das 0:2 geglückt als er Sekunden nach der Pause per Freistoß den Ball durch die Mauer zirkelte wo SVL-Keeper Markus Armbruster mit einer Glanzparade das Geschoss gerade noch zur Ecke lenken konnte. Glück hatten die Linxer als Fatih Yenisen vom Sechzehner aus dem Ball an die Unterkante der Querlatte donnerte, beim Nachschuss der Ball im Tor war, der Schiedsrichter aber eine Abseitsstellung sah.


    Mit der Einwechslung von Alexandre Maisonneuve wurde das Linxer Spiel druckvoller. Er bereitete die einzige Chance von Isa Hacalar vor, doch auch da hatte Torhüter Reber den Fuß rettend am Ball. Die mit großem Aufwand aber wenig Spielwitz agierenden Linxer warfen alles nach vorne. Zuweilen versammelten sich 22 Fußballer am Strafraum der Freiberger aber das blinde Anrennen war erfolglos. Geht es nach Gästetrainer Marcus Wenninger, dann kommt der SV Linx bald aus der Krise denn er bescheinigte dem SVL-Team große Spielstärke. Davon kann man sich in Linx nichts kaufen.


    Quelle: Ortenausport

  • Linx steht enorm unter Erfolgsdruck


    Sieben Spiele, 3:22 Tore und null Punkte: So niederschmetternd ist die Bilanz des SV Linx in der Oberliga-Baden-Württemberg. Nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen Freiberg weiß spätestens jetzt jeder, was die Stunde geschlagen hat.


    Mit jedem Misserfolg wird das Selbstvertrauen der Rheinauer weiter angeknackst. Deshalb kann die Parole am Samstag, um 15.30 Uhr im Hölzelstadion, nur lauten: Siegen um jeden Preis. Gegen den FV Lauda sollte dies möglich sein, denn auch die Gäste haben erst sechs Punkte auf ihrem Konto und befinden sich nur vier Plätze besser postiert als der SVL.


    Wichtig für Linx ist es, dass die Offensivabteilung endlich mal wieder richtig zuschlägt. Zwar gab es, trotz der Niederlagenserie, immer gute Kritiken, doch von dem kann sich Trainer Mchael Baumann und seine Mannschaft nichts kaufen. Gegen Laud muss, egal wie, ein Dreier eingefahren werden, sonst schwinden die Chancen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum.


    Quelle: Ortenausport

  • Der SV Linx kann doch noch gewinnen


    Es ist geschafft. Am 8. Spieltag hat der SV Linx durch den 2:1 Sieg gegen den FV Lauda sein erste Spiel gewonnen und die „Rote Laterne” an den ASV Durlach übergeben. Dort will der SVL am kommenden Samstag wieder einen „Dreier” landen.


    Schwer genug war`s allemal und zum Schluss musste auch mächtig gezittert werden, denn „Momo” Savane bekam (68.) aus unerfndlichen Gründen, die Ampelkarte gezeigt und Gästespieler Westenhöfer in der 93. Minute mit „Rot” vom Platz geschickt.


    Michael Baumann hat wieder mal kräftig durchgemischt, was zumindest in der Abwehr für Besserung sorgte. Auch im Angriff hat der Linxer Coach auf Bewährtes gesetzt. Goran Djordjevic und Cedric Stoll als Sturmpartner, das hat diesmal funktioniert, denn Cedric Stoll erzielte beide Linxer Treffer.


    Die Nervosität der Linxer war unübersehbar aber sie haben sich durchgebissen. Goran Djordjevic hatte dreimal die Chance zur Führung doch Antonio Ricon im Gästetor erwies sich als Klassemann im Tor. Beim ersten Versuch von Cedric Stoll war Romario Ricon Sieger. Beim zweiten Anlauf der Linxer Stürmer. Nicolas Loison hatte in per Kurzpass angespielt, aus der Drehung und mit der Pike versenkte der Elsässer den Ball (66.) zur Linxer Führung im rechten Toreck. Der erstmals aufgetretene SVL-Fanblock hatte im Sprechchor mehrfach den Linxer Torerfolg gefordert, die Mannschaft hat reagiert und nachgelegt. Diesmal war es Goran Djordjevic, der Cedric Stoll auf die Reise geschickt hatte. Er kam vor dem Torhüter an den Ball und schob, nach vorherigem Dribbling, wie in besten Zeiten den Ball (78.) zum 2:0 über die Torlinie. Völlig in Torrausch untergetaucht kassierten die Linxer postwendend durch den eingewechselten Sven Feix den Gegentreffer.


    „Die Niederlage geht in Ordnung aber über die Art wie sie zustande kam wird noch zu reden sein”, so Gästetrainer Herr. Michael Baumann betrachtet das Ergebnis als "Tropfen auf den heißen Stein" das nur zählt, wenn in Durlach drei weitere Punkte hinzukommen. „Auf Stupfel kann ich mich verlassen”, so seine Begründung warum er auf Dreierkette umgestellt hatte. (he)


    Quelle: Ortenausport

  • Als äußerst unzufrieden bezeichnet Michael Baumann, Trainer des SV Linx, die Situation nach den ersten neun Spieltagen in der Oberliga Baden-Württemberg. „Der drittletzte Platz ist weit hinter unseren Erwartungen und Hoffnungen”, so Baumanns Zwischenbilanz nach gut einem Viertel der Saison. Als Hauptgrund nennt der Sportlehrer die schlechte Vorbereitung. „Zum Teil standen maximal nur 12 Spieler zur Verfügung, so dass ich das Training immer wieder improvisieren musste. Bis auf Arnold Dybek waren auch die Neuzugänge verletzt, so dass sie uns in der Anfangsphase, gegen schwere Gegner, nicht helfen konnten”, blickt der SVL-Coach zurück.


    Die Folge von der Trainingsarbeit waren fehlende Kraft und die daraus resultierende Konzentrationsmängel. „Zum Teil sind wir höchst fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen, so dass die Punktausbeute folgerichtig sehr mager ist”, trauert der Trainer den vielen vergebenen Möglichkeiten nach. Auch im Abwehrverbund bemängelt Baumann, dass die Agressivität gefehlt hat und damit der Gegner, im Gegensatz zu den Rheinauer, ihre Chancen in Tore umgemünzt haben.


    Ein weiter Faktor ist für Michael Baumann, der in der achten Saison beim SV Linx die sportliche Leitung hat, dass einige der neuen Spieler die Stärke der Oberliga einfach unterschätzt haben. „Der Trainerstab arbeitet absolut professionell. Dank der guten Beobachtung kennen wir die Stärken und Schwächen der gegenerischen Mannschaft, so dass ich vor jedem Spiel unser Team optimal einstellen kann.”


    Nur die bisherigen Ergebnisse sprechen eine andere Sprache. Mit einem Sieg und einem Unentschieden steckt der SVL tief im Tabellenkeller. Trotzdem blickt Michael Baumann optimistisch nach vorn. „Die Oberliga ist völlig offen. Wenn uns eine kleine Siegesserie gelingt sind wir wieder am Mittelfeld dran”, sieht der Coach noch lange keinen Grund zu resignieren.” Der Klassenerhalt war und ist das einzige Ziel, das der SV Linx anstrebt. Und mit dieser Mannschaft ist es auch durchaus zus schaffen, auch wenn es bis zum Schluss noch eng werden sollte.


    Quelle: Ortenausport - 08.10.2005

  • Unter der Woche gab es aus Crailsheim bereits eine unschöne Kunde, denn dort trennte sich der TSV vom bisherigen Chef- Trainer Helmut Dieterle. Für den SV Linx wurde die Aufgabe, nicht mit leeren Händen zurückzukommen, nicht wirklich einfacher.


    In der Startphase brauchten beide Teams ein paar Minuten, um den Rhythmus zu finden, doch die vom bisherigen Co- Trainer Peter Kosturkov übernommene Mannschaft der Einheimischen kam zunächst zu den besseren und zahlreicheren Angriffen. Das 1:0 für die Hausherren fiel dann in der 31. Minute durch Dominik Werling. Dieser Treffer bedeutete gleichzeitig auch den Pausenstand.


    Spielentscheidend waren dann jedoch die Sekunden des Wiederbeginns. Die Schützlinge von Michael Baumann hatten sich bestimmt noch einmal viel vorgenommen, doch ehe man feststellen konnte, wie das aussehen sollte, konnte Timo Dörflinger das 2:0 für den TSV nachlegen. Dabei waren erst wenigen Sekunden des zweiten Durchgangs absolviert. Die Gäste aus der Ortenau steckten jedoch nicht auf und suchten den Anschlusstreffer, doch mit dem 3:0 durch Joseph Fameyeh in der 56. Minute war die partie entschieden. Crailsheim tat nun nicht mehr als nötig und stellte hinten die Räume recht sicher zu, um das 3:1 zu verhindern. Ein Treffer, der dem SV Linx sicherlich nochmal Auftrieb verliehen hätte, blieb aber aus, so dass sich jetztendlich beide Seiten nicht mehr großartig weh taten.


    Quelle: Ortenausport - 15.10.2005

  • Eigentlich schien sich der SV Linx im so wichtigen Heimspiel gegen das Schlusslicht VfR Mannheim gerade noch rechtzeitig gefangen zu haben. Nachdem die Ortenauer in der ersten Halbzeit zunächst in Rückstand gerieten und die Gäste diesen nach gut 30 Minuten sogar noch auf 0:2 ausbauen konnten, schien sich im Hölzelstadion ein echtes negativerlebnis anzubahnen.


    Nach der Halbzeitpasue kamen die Rot-Weissen jedoch zunemhend besser in Tritt. Sie erhöhten das Tempo und spielten jetzt auch die bessere Kugel. Als die Einheimsichenmerkten, dass die Kurpfälzer damit nicht zurecht kamen, gab dies weiteres Selbstvertrauen. Cedric Stoll konnte zunächst den Anschlusstreffer erzielen (63.) und der gleiche Spieler war acht Minuten vor dem Ende auch für den 2:2- Ausgleich verantwortlich. Der SV Linx schnupperte nun am Sieg, doch wie schon so oft zuvor bezahlte die Baumann- Truppe den nun geweckten Siegeswillen teuer und verlor durch zwei späte Tore sogar noch den einen Punkt.


    Obwohl das Remis hochverdient gewesen wäre, steht der SV Linx nun wieder mit der roten Laterne am Tabellenende und hat durch die extrem negative Tordifferenz jetzt ein weiteres Handicap im Kampf um den Klassenerhalt.


    Quelle: Ortenausport - 23.10.2005

  • Wenn man schon kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech hinzu. Achtzig Minuten hatte der SV Linx einen Punkt in der Hand, dann lenkte der bis dahin gut spielende Patrick Anstett den Ball ins eigene Tor. „Das war bisher einer der besten Gegner im Möslestadion, mit klasse Fußballer bestückt, ein Unentschieden wäre drin gewesen für Linx”, lobte SC-Coach Carsten Neitzel das Spiel der Linxer. Der versteckte sich nicht, bot ein ausgeglicheines Spiel mit Chancengleichheit. Steffen Wohlfahrt verpasste drei dicke Chancen für die Amateure des SC Freiburg, Cedric Stoll wurde zweimal von SC-Torhüter ausgebremst und nach einer Meister Ecke köpfte Patrick Anstett knapp am Tor vorbei. Die Linxer Abwehr stand gut, im Mittelfeld wurden die Wirkungskreise von Dennis Bührer und Maximilian Mehching gekonnt gestört, Cedric Stoll und Goran Djpordjevic waren im SC-Strafraum zwar oft Alleinunterhalter, aber ein Tor für Linx war immer drin.


    Eng wurde es nach der Roten Karte für Nicolas Loison. Er war mit gestreckte Beinen in den Zweikampf gegangen und ohne den Gegner zu berühren und wurde in der 51. Minue vom Platz gestellt. In Unterzahl hatten die Linxer dann bange Minuten zu überstehen, befreiten sich aber immer wieder vom Druck des Gegners. Per Kopfball traf Cedrich Stoll nur das rechte Tordsreieck. Patrick Anstett hatte doppeltes Pech. Nach tollem Sprint über die linke Seite wurde sein Torschuss abgeblockt und „Alex” Maisonneuvew setzte beim Nachschuss den Ball über das Tor. Dann folgte Anstetts Eigentor. In den Schlussminuten, als Linx alles nach vorne warf, verhinderte Markus Armbruster gegen Steffen Wohlfahrt mit einer Glanzparade den zweiten SC-Treffer.


    Schade SV Linx, der erste Punktgewinn im Freiburger Möslestadion war wirklich zum greifen nah.


    Quelle: Ortenausport - 30.10.2005

  • Zum Abschluss der englischen Woche gab es mit dem 3:0 gegen SG Sonnenhof Großaspach den zweiten Saisonsieg für den SV Linx. Die „Baumänner” gaben damit die Rote Laterne an den VfR Mannheim ab. „Ich hoffe, dass es mit uns Beiden aufwärts geht”, sprach SVL-Manager Friedhelm Irrgang beiden Trainern aus dem Herzen.


    Es kam so, wie von Trainer Michael Baumann herbeigewünscht. Nach den guten Vorstellungen beim SC Freiburg und in Reutlingen hat seine Mannschaft den Aufwärtstrend fortgesetzt und wurde nach langer Durststrecke endlich für ihr engagiertes Spiel belohnt. Bereits in der 8. Spielminute gelang den gut aufgelegten Goran Djordjevic die Führung als er nach kurz ausgeführter Ecke energisch quer zur Strafraumgrenze laufend zweimal den Torschus andeutete und den Ball dann unhaltbar im linken Eck versenkte.


    Ab da zeigte Linx Kombinationsfußball wie in besten Zeiten. Cedric Stoll blieb diesmal ohne Torerfolg aber der Linxer Stürmer glänzte mit enormem Laufpensum. Mitte der ersten Halbzeit holten ihn Gästetorwart Jürgen Büherer von den Beinen. "Momo" Savane scheiterte per Elfmeter zunächst am Torhüter, im Nachschuss vollstreckte er aber doch zum 2:0. Eine derart klare Führung vor der Pause, das war neu beim SV Linx.


    Zwar musste kurz nach der Pause SVL-Kapitän Tobias Meister verletzt vom Platz aber als Goran Djordjevic zwei Minuten später mit einem raffinierten Heber auf 3:0 erhöhte war das Spiel gelaufen. In der 70. Minute konnte sich auch der Linxer Keeper Markus Armbruster auszeichnen, der einen Foulelfmeter von Erol Erslan hielt.


    Quelle: Ortenausport - 05.11.2005

  • Jetzt wo wir zu denen müssen fangen die auch noch an Fußball zu spielen. Das wird nicht einfach für Nöttingen

    Strogg


    Warum ein Fremder unter Fremden bleiben, wenn es Freunde gibt die Freunde brauchen

  • Zitat

    Original von Strogg
    Jetzt wo wir zu denen müssen fangen die auch noch an Fußball zu spielen. Das wird nicht einfach für Nöttingen


    Hier gilt das Gleiche wie beim ASV Durlach, ihr seid wesentlich stärker - Sieg ist Pflicht!

  • Klar auf dem Papier ist ein Sieg bei jedem Gegner des Restprogrammes Pflicht. Sag das aber mal den Spielern, denn wenn die keine Lust zum Kicken haben bekommen die Nöttinger die Hucke voll.


    Aber trotzdem die Leistung gegen Lauda muß ne Ausnahme bleiben daher holen wir jetzt noch 9 Punkte aus den retlichen Beegegnungen.


    Vorrunde mit 32 Punkte ist so schlecht nun auch wieder nicht denn wenn wir aus der Rückrunde dann noch 51 Punkte holen werden wir womöglich noch aufsteigen :zwinkern:


    Gruß
    Strogg


    PS: habe gehört, dass Ricky Speer in der Winterpause zu Linx wechselt. Hut ab der hat mir in Nöttingen schon gut gefallen.

    Strogg


    Warum ein Fremder unter Fremden bleiben, wenn es Freunde gibt die Freunde brauchen

  • Den Sieg am We von Linx habe ich ehrlich gesagt auch ein wenig mit Verwunderung aufgenommen, aber es ist nun mal so in dieser Oberliga kann jeder von jedem geschlagen werden.


    Ich denke das es am We für uns nicht einfach werden wird Punkte gegen Linx zu holen, aber ich hoffe doch das wir mal wieder zuhause einen dreier holen können um ein wenig Abstand zur Abstiegszone zu bekommen.

    Andreas Brehme

    Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns immer verlassen konnten.

  • Der erste Auswärtssieg ist perfekt. Mit 2:1 erkämpften sich die Linxer drei wichtige Punkte aus dem Remstal und kletterten in der Tabelle wieder einen Schritt nach oben. Cedric Stoll hatte die Linxer in der 16. Minute in Führung geschossen. Nach einem gefühlvollen Heber von Goran Djordjevic umspielte er Torhüter Matthias Gruca und schoss aus spitzem Winkel ein. Danach glaubte man das Spiel im Griff zu haben zumal der Gegner ein zerfahrenes Spiel zeigte. Ein dummer Abwehrfehler brachte die Normannen wieder ins Spiel. Nach Ballverlust im Mittelfeld war Gmünds Stürmer lachender Dritter als sich die Linxer Innenverteidiger samt Torhüter Armbruster uneines waren, wer den Ball nehmen soll. Mit eine Heber über Markus Armbruster vollstreckte Matthias Moris zum Ausgleich. Michael Baumann baute seine Spieler in der Pause wieder auf. Langre hatten man Torerfolg aus einer Standartsituation nicht mehr gesehen. Mannschaftskapitän Tobias Meister legte sich 18 Meter den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte ihn dann um die Mauer herum zum 2:1 für Linx ins rechte Toreck. In der Schlussphase hatter der SV Linx mehrfach das Glück des Tüchtigen denn die Gmünder warfenn alles nach vorne. Erstmals in dieser Form zeigten die Linxer kämpferische Qualitäten, die den Sieg rechtfertigen. Auch die ungerechtfertigten sechs Minuten Nachspielzeit überstanden die Linxer schadlos und konnten so, zur Zufriedenheit ihres Trainer Baumann, den Sieg sichern.


    Quelle: Ortenausport - 13.11.2005