SpVgg Greuther Fürth

  • Äh doch, der TSV Vestenbergsgreuth hat ganz wesentlich dazu beigetragen, nämlich Helmut Hack! ;) Ohne den gäbs keine SpVgg mehr und keinen Profifußball in Fürth.


    Das würde mich als Fan auch tierisch ärgern. So stromlinienförmig gedankenlos wie die Medien heutzutage sind. Wie kann man einen Verein, der in Fürth beheimatet ist und eine Mannschaft, die in Fürth spielt, als Greuther bezeichnen. Das ist m.M. auch kein lustiger Lapsus, den nur ab und zu mal ein Stadionsprecher begeht. Da müsste der Verein vielleicht mal offensiver das Gespräch suchen bzw. dagegen vorgehen bei allen Sendeanstalten und Reportern, die das wiederholt falsch machen.

    Könnte aber auch daran liegen, dass viele - vor allem jüngere - Sportreporter und Sportjournalisten über die Zusammenführung zwischen der Spvgg Fürth und dem TSV Vestenbergsgreuth nicht Bescheid wissen. Ansonsten müsste man ja Absicht unterstellen.

  • Sorry, wer sowas als "Reporter" oder Journalist nicht weiß, hat sich damit schon selbst disqualifiziert! :negativ: Da ist mir völlig egal wie alt oder jung diese Blagen sind. Sowas gehört zur Bildung. Sportbildung, wenn man in dem Metier arbeiten will.

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Nein, in der heutigen Zeit kein Stück.


    Andererseits kann ich mir beim zweiten Nachdenken auch gut vorstellen, das "Greuther" bei vielen Medien (und Fremdfans) heute nur noch als Namenszusatz gesehen wird ähnlich wie Fortuna oder Borussia. Nicht als Ort. Und solche Sätze fallen halt oft. "Wir begrüßen die Fortuna Fans" - "Wir begrüßen die Greuther Fans". Die Borussen-Mannschaft läuft auf - die Greuther Mannschaft läuft auf. Macht's auch nicht besser, wäre aber eine Erklärung.

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

  • Ich denke das Namen halt Schall und Rauch sind und somit wird da nicht auf Korrektheit geachtet, sondern was sich besser anhört. Bei Wehen Wiesbaden wird ja auch häufig nur Wiesbaden oder Wehen gesagt. Also nicht so dünn häutig, sondern lieber mehr Toleranz. :-)

  • Die Greuther sind aus Vestenbergsgreuth kurz "Greuth" und spielen in der A-Klasse Erlangen/Pegnitzgrund Gruppe 1.
    Was hat das mit Toleranz zu tun?

    Erst die Knete mitnehmen und dann ... Steht doch dazu das ihr in großer Not auch einen Investor rein-gelassen habt. Müsst ihr nun durch, klappt in Wiesbaden ja auch. :-)

  • Nein, in der heutigen Zeit kein Stück.


    Andererseits kann ich mir beim zweiten Nachdenken auch gut vorstellen, das "Greuther" bei vielen Medien (und Fremdfans) heute nur noch als Namenszusatz gesehen wird ähnlich wie Fortuna oder Borussia. Nicht als Ort. Und solche Sätze fallen halt oft. "Wir begrüßen die Fortuna Fans" - "Wir begrüßen die Greuther Fans". Die Borussen-Mannschaft läuft auf - die Greuther Mannschaft läuft auf. Macht's auch nicht besser, wäre aber eine Erklärung.

    Denke ich auch, dass dies mittlerweile in der Mehrzahl einfach als Namenszusatz gesehen wird. Mit der Geschichte hinter Greuther Fürth bzw. mit dem Ort Vestenbergsgreuth kann bundesweit doch kaum noch einer etwas anfangen. Die Fürthfans und uns Interessiete mal abgesehen.

  • ...Mit der Geschichte hinter Greuther Fürth bzw. mit dem Ort Vestenbergsgreuth kann bundesweit doch kaum noch einer etwas anfangen. Die Fürthfans und uns Interessiete mal abgesehen.

    Und das ist ja das Deprimierende - die Geschichte ist grade mal 26 Jahre her.


    Leeds ist zwei Jahre länger her und für mich noch immer problemlos abrufbar. :erschiessen:


    Nun ja - scheinbar bin ich dann doch (zu ?) alt.

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    28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.


    IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D

  • Fürth hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Julian Green um ein Jahr verlängert. In dieser Saison bislang mit 20 Spielen und vier Toren. (Quelle: Kicker)

    "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
    Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)