Spandauer SV 1894

  • Tja, ich glaube im Berliner Raum wird man kaum Fans kleinerer Vereine mobilisieren können.... da wird dann auch meist vor 100 Zuschauern gespielt.




    Aber Glückwunsch nach Spandau zum Aufstieg!



    Aus 34 Spielen wurden 28 Siege geholt - aller Ehren wert! :rauf:

    "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

    Einmal editiert, zuletzt von Dionysus ()

  • Der Spandauer SV kehrt zurück in die Oberliga.


    Da die Homepage des Vereins keine brauchbaren Informationen liefert, hier eine Kurzvorstellung des Aufsteigers.


    Die Älteren werden sich erinnern, dass der SSV 1975/76 für ein Jahr in der 2. Liga Nord spielte und abstieg. Der mögliche Wiederaufstieg scheiterte 1977 in der Aufstiegsrunde am 1.FC Bocholt.


    1991 war man Gründungsmitglied der NOFV-Oberliga Nord und konnte sich 1994 für die Regionalliga Nordost qualifizieren.
    Der Zuschauerschnitt in den Oberliga-Jahren betrug damals 200-250, in der Regionalliga 350-400.


    Platzierungen: OL 91/92 (9. Platz), OL 92/93 (7.), OL 93/94 (6.), RL 94/95 (14.), RL 95/96 (10.), RL 96/97 (16.), RL 97/98 (13.), RL 98/99 (16.).
    Obwohl sportlich 1999 gerettet, musste man aus finanziellen Gründen den Rückzug in die Verbandsliga Berlin antreten, 2001 kam es sogar zum Abstieg in die Landesliga ... Eine Fusion mit dem Lokalrivalen schien damals unausweichlich, platzte aber im letzten Augenblick.


    Durch das verstärkte Engagement des jahrelangen Hauptsponsors 2003 konnte man nun endlich wieder an den sportlichen Neuaufbau heran gehen, ein Jahr später gelang die Rückkehr in die Verbandsliga.


    Nach acht Jahren der Fünft- und Sechstklassigkeit ist der SSV nun wieder in der NOFV-Oberliga Nord angekommen, nachdem seine Mannschaft 2006/07 das spannende Duell mit Tasmania Gropiusstadt am Ende unerwartet klar mit 10 Punkten Vorsprung für sich entschied (1:0 und 3:2 im direkten Vergleich).


  • Einen Fan haben wir schon! :tongue: :zwinkern:

  • Mit folgenden 21 Spielern geht der Spandauer SV in die Oberligasaison 07/08:


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    Tor:
    Thorsten Wiese
    Thomas Dame (N) Berlin Ankara Kulübü
    Bjarne Rogall (N)


    Abwehr:
    Nils-Peter Otto
    Christoph Hermann
    Alexander Gerhardt
    Florian Grundmann
    Fabian Bechem


    Mittelfeld:
    Julian Jacob (N) SC Charlottenburg
    Valery M. Yang
    Stephan Kusche
    Sven Meyer
    Tim Binting
    Norbert Lemcke (N) Tennis-Borussia
    Timo Steinert (N) Hertha 03 Zehlendorf
    Emmanuel Okuma (N) Dynamo Dresden II


    Angriff:
    Ziead Zaher
    Vahrudin Malkic
    Ricardo Will
    Julian Fröhlich
    Erhan Bahceci (N) SC Staaken


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    Abgänge:


    Benjamin Gaudian (TSG Neustrelitz), Matthias Schlenstedt (VfB Hermsdorf),
    Michael Gerling (Union Klosterfelde), Florian Mansbart (BFC Viktoria 89),
    Robert Mrohs (1.FC Wilmersdorf), Stefan Rosenkranz (Club Italia), Ömür
    Kücükboyaci (Brandenburg 03), Daniel Knetsch (SC Staaken), Christopher Zimmermann,
    Marc Lorenz, Sebastian Schmitz,
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    08.07. SC Staaken - SSV................0:3
    11.07. Lichtenrader BC - SSV.........2:2
    14.07. BW Hohen Neuendorf - SSV 1:0
    14.07. Grün-Weiss Bergfelde - SSV 0:2
    14.07. FSV Forst Borgsdorf - SSV...0:2
    15.07. Frohnauer SC - SSV............ 0:1
    15.07. Concordia Wittenau - SSV .. 0:2
    16.07. SSV - SSV Markranstädt .....0:2
    18.07. Norden-Nordwest 98 - SSV...1:6
    21:07. Sporfr. Kladow II - SSV *......2:6
    25.07. SSV - Alem.06 Haselhorst *..7:0
    27.07. SSV - Sportfreunde Kladow *2:1
    29.07. SSV - SC Staaken * (Finale)..4:0
    01.08. BFC Alemannia-Wacker-SSV 4:5
    05.08. SSV -Reinickendorfer Füchse 0:1
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    (* Spandauer Bürgermeister-Pokal)


    Wochenendturnier in Hohen Neuendorf
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    Letzter Test vor Beginn der Oberliga:


    07.08. Hertha 03 Zehlendorf - SSV
    (18.30, Siebenendenweg)

  • Zu Beginn der Oberliga-Saison 2007/08 müssen sich die Spandauer gleich mit drei Aufstiegsfavoriten für die Regionalliga messen:


    Am 12. Aug. (H) gegen FC Hansa Rostock II (14.00, Neuendorfer Str.); am Freitag, den 17. Aug. (A) beim Lichterfelder FC (19.30, Stadion Lichterfelde) und am 26. Aug. (H) gegen Hertha-BSC II (14.00, Neuendorfer Str.), den Regionalliga-Absteiger.
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    Die letzten Testspiele:


    03.08. Hertha 03 Zehlendorf - FC Hansa II 1:3
    04.08. FC Sachsen Leipzig - FC Hansa II 3:0


    05.08. SSV - Reinickendorfer Füchse 0:1
    07.08. Hertha 03 Zehlendorf - SSV 3:2
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    Bisherige Begegnungen auf NOFV-Ebene:


    Saison 92/93 (OL) SSV - FC Hansa (A) ( 1:0, 2:1 )
    Saison 93/94 (OL) SSV - FC Hansa (A) ( 3:1, 5:2 )
    Saison 97/98 (RL) SSV - FC Hansa (A) ( 4:1, 2:0 )


    Die Statistik der 90er Jahre fällt mit 6 Siegen (-0-0)
    und 17:5 Toren überraschend gut für den SSV aus,
    allerdings hat Hansas Zweite (damals Hansa Amat.)
    heute sportlich einen anderen Stellenwert und die
    makellose Bilanz des SSV könnte demnächst einen
    dunklen Fleck bekommen.


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    Da immerhin 9 der 16 Oberligisten aus Berlin kommen,
    gibt es eigentlich nur 4-5 wirkliche Auswärtsreisen:


    Reiseentfernungen in der Oberliga (ab Spandau):


    Rostock .........230 km
    Greifswald ......200 km
    Torgelow.........180 km
    Neustrelitz.......100 km
    Rathenow..........75 km
    Schöneiche.......40 km
    Ludwigsfelde.....35 km

  • www.fc-hansa.de/cp/index.php?id=154&oid=4361


    Hansa-Trainer Thomas Finck hat am vergangenen Dienstag beim letzten Testspiel
    gegen Hertha Zehlendorf unter die Lupe genommen.
    „Es handelt sich um eine großgewachsene Mannschaft, die kompaktund zweikampfstark
    auftritt“, charakterisiert er den Berliner Verbandsligameister, der mit einem eingespielten
    Kader in die Oberliga geht. Für seine Hanseaten hat er die Marschroute ausgegeben:
    „Es gilt, Geduld zu bewahren und vor den Kontern der Spandauer auf der Hut zu sein.“


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    Interview mit Trainer Thomas Finck zur Saison


    B]Ziel ist Platz 1 bis 3[/B]



    Herr Finck, die Vorbereitung ist fast abgeschlossen, wann beginnt der Ernst des Lebens?
    Thomas Finck: Wir starten in die Oberliga-Saison 2007/2008 mit einem Spiel in Spandau am 12. August um 14 Uhr.


    Wie lautet das Ziel der Mannschaft?
    Thomas Finck: Wir streben einen Platz unter den ersten drei an.


    Warum?
    Thomas Finck: Der DFB strukturiert sich unterhalb der Bundesliga neu. Es geht für uns darum, im nächsten Jahr die Qualifikation für die 4. Liga zu schaffen. Dies gelingt aber nur über die ersten drei Plätze, sonst rutscht man in die 5. Liga ab und das wäre für die Entwicklung und Ausbildung von jungen Spielern natürlich schlecht.


    Wie stehen die Chancen?
    Thomas Finck: Es gibt sicherlich acht Mannschaften die um diese Plätze kämpfen. Mit Hertha BSC haben wir einen Absteiger aus der Regionalliga, dazu kommen Teams wie Tennis Borussia, Lichterfelde, BFC Dynamo oder Greifswald, die alle eine gute Rolle spielen werden.


    Wie stark ist die Liga im Vergleich zum Vorjahr?
    Thomas Finck: Durch den Abstieg von Hertha II, die große Ausgeglichenheit vieler Mannschaften und die neuen Aufsteiger aus Spandau, Rathenow und Greifswald, dürfte die Liga stärker als im Vorjahr sein. Ich erwarte deshalb viele enge Spiele.


    Wie sind Sie gerüstet?
    Thomas Finck: Die Fluktuation ist bei uns nicht so groß wie in den anderen Jahren. Zehn Jungs sind noch aus dem Vorjahr dabei. Dazu kommt mit Hartmann ein erfahrener Profi, dazu kommen mit Gyaki, Bartels und Tüting drei Perspektivspieler, die bei den Profis trainieren, dazu zwei Talente von Hertha II sowie sechs Jungs aus unserer A-Junioren. Das passt.


    Auffällig war, dass Sie sehr viele Spiele gemacht haben in der Vorbereitung?
    Thomas Finck: Das ist richtig und so gewollt. Ich wollte meinen Jungs viele Spielmöglichkeiten geben, sich anzubieten, sich zu beweisen, sich aufzudrängen. Mir ist aber schon bewusst, dass es durch die Konstellation mit dem Profibereich trotzdem am ersten Spieltag eine Mannschaft geben wird, die doch nicht so eingespielt ist. Aber dies kalkulieren wir ein. Das A und O ist unsere Bundesliga-Mannschaft, der ordnen wir alles unter. Alles passiert in Abstimmung mit Frank Pagelsdorf und Timo Lange.


    Wo liegt der Druck für den Verein?
    Thomas Finck: Wir müssen nach vielen Jahren erstmals eine Platzierung erreichen, also unter die ersten drei Teams kommen. Das ist Ansporn und Ziel genug.


    Wem trauen Sie als nächstem einen Sprung zu den Profis zu?
    Thomas Finck: Das Potential von meinen Jungs aus dem Vorjahr hat auf jeden Fall Sebastian Albert.


    Mit Michael Hartmann haben Sie Ihren ältesten Spieler zum Kapitän gemacht, warum?
    Thomas Finck: Hardy ist ehemaliger Nationalspieler, soll unsere junge Truppe führen. Er hat Anerkennung und Respekt in der Mannschaft.


    Wie viele Spieler dürfen Sie nun in der Oberliga über 23 Jahre einsetzen?
    Thomas Finck: Drei. Wie im Vorjahr erfolgen diese Einsätze auch in Abstimmung mit dem Profibereich.


    Auffällig ist, dass Sie nicht am Pokalwettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen.
    Thomas Finck: Das ist richtig. Wir haben da keine Perspektive durch die Umstrukturierung innerhalb des DFB. Das ist ein wenig schade, denn wir haben diesen Wettbewerb gerne gespielt.

  • :traurig2: Zwischen dem FC Hansa II und dem Spandauer SV bestand heute ein Klassenunterschied. Die Rostocker waren ihrem Gegner an Tempo und Spielwitz einfach deutlich überlegen und in Zweikämpfen einen Schritt schneller.
    Das Spiel war praktisch nach einer halben Stunde durch Tore von Marcel Schied (13., 27.) und Assani Lukimya-Mulongoti (16.) entschieden.
    Zwei dieser Tore gehörten leider in die Kategorie Gastgeschenke: Beim 0:1 spielte der oft überfordert wirkende Norbert Lemcke (ex TeBe) am Strafraum Marcel Schied den bereits sicher geglaubten Ball zum Einschuss vor die Füße :no: und beim 0:3 bekamen SSV-Keeper Wiese und Fabian Bechem an der Torauslinie das Leder nicht unter Kontrolle, Wiese wollte den Ball im Liegen reflexartig wegschlagen, traf ihn aber nicht voll :unsicher: ...
    und Marcel Schied erzielte dankbar sein zweites Saisontor.
    Dann schied nach 25 Minuten auch noch SSV-Routinier Sven Meyer angeschlagen aus.
    Die Spandauer fanden nie zu ihrem Spiel und wirkten bei den schnellen Angriffen der Hanseaten oftmals hilflos und verunsichert ... :paranoid:
    Zwar konnte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte steigern, blieb aber ohne Erfolg und musste in der 90.Minute auch noch das 0:4 durch Simon Tüting hinnehmen.


    Auch die Zuschauer mussten sich heute erst an den Unterschied zwischen Verbandsliga und Oberliga gewöhnen. So gab es ein relativ großes Polizeiaufgebot zu besichtigen, obwohl heute weder beim Gastgeber noch bei den Gästen gewaltbereite Fans zu erwarten waren.
    Gewöhnungsbedürftig auch die Angestellten einer privaten Securityfirma, die mich daran gehindert haben, eine 0,5 ltr.-PET-Trinkflasche mit Mineralwasser mit auf den Platz zu nehmen ... :dreh:
    Ging es dabei um die Sicherheit, oder soll hier der Getränkeumsatz auf dem Platz angekurbelt werden ? :sauer:
    Gruß vom SSV-Fan :schal5:

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    1. Spieltag (12.08.07)
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    Spandauer SV - FC Hansa Rostock II 0:4 (0:3)



    SSV: Wiese - Bechem, Gerhardt, Otto - Hermann, Meyer (25. Jacob), Lemcke (83. Bahceci), Binting, Kusche - Fröhlich, Zaher (73. Okuma).


    Hansa: Klandt - Binder (70. Lange), Lukimya, Buschke, Hartmann (64. Franke) - Albert, Bartels, Tüting - Gyaki, Schied, Kocer (64. Kessler)



    Tore: 0:1 Schied (13.), 0:2 Lukimya-Mulongoti (16.), 0:3 Schied (27.), 0:4 Tüting (90.)


    :gelb: Meyer, Lemcke (SSV)


    z.Z.: 334


    SR: Klemm (Gröditz)



    FC Hansa News:


    Die zweite Vertretung des F.C. Hansa hat in der NOFV-Oberliga einen Start nach Maß erwischt. Beim Spandauer SV gewann die Mannschaft von Thomas Finck klar mit 4:0 (3:0) Toren und setzte sich damit an die Tabellenspitze.


    Schon in der ersten halben Stunde konnten die jungen Hanseaten die Weichen stellen. Für das erste Saisontor sorgte Marcel Schied, der einen Albert-Querpass von der rechten Seite aus Nahdistanz verwandelte. Nur vier Minuten später war es dann Lukimya-Mulongoti, der einen Tüting-Freistoß per Kopf ins Tor verlängerte. Und als nach einer Bartels-Eingabe von rechts Marcel Schied fast eine Kopie seines ersten Treffers gelungen war, führten die Rostocker bereits mit 3:0. Ein Spielstand, mit dem die Berliner zur Pause sogar noch sehr gut bedient waren, da Schied und Tüting auch noch den Pfosten bzw. die Latte getroffen hatten.


    Nach der Pause agierte der F.C. Hansa dann zunächst etwas passiver, ohne allerdings Gefahr zu laufen, das Spiel aus der Hand zu geben. In den letzten 20 Minuten wurde der Druck auf das Spandauer Druck dann noch einmal erhöht. Und nachdem Schied und Tüting weitere Großchancen ausgelassen hatten, setzten diese beiden Spieler doch noch einen erfolgreichen Schlusspunkt. Als der SSV-Keeper einen Schied-Schuss zunächst noch abgewehrt hatte, setzte Simon Tüting nach und markierte den 4:0 Endstand.

  • Zitat

    Original von SSV-Fan


    Gewöhnungsbedürftig auch die Angestellten einer privaten Securityfirma, die mich daran gehindert haben, eine 0,5 ltr.-PET-Trinkflasche mit Mineralwasser mit auf den Platz zu nehmen ... :dreh:
    Ging es dabei um die Sicherheit, oder soll hier der Getränkeumsatz auf dem Platz angekurbelt werden ? :sauer:
    Gruß vom SSV-Fan :schal5:



    Willkommen in der Oberliga.
    Ist oft so usus, in manchen Stadien wird man gerne schikaniert wenn man nur mit wenigen Gästefans anreist.
    Da ist sowas harmlos.
    Kontrollen gibt es mittlerweile in allen Stadien und Flaschen egal welcher Art werden auch gerne einkassiert.

    FV Motor Eberswalde
    ehemaliger 15 jähriger Punktelieferant der NOFV Oberliga Nord!

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    2. Spieltag (17.08.07)
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    Lichterfelder FC - Spandauer SV 3:2 (1:1)



    LFC: Neumann - Bruckmann, Prévoteau, Neugebauer (90. Yilmaz) - Preiß, Leitgeb, Busse, Voß (71. Vilsvik) - Senol (83. Aykut), Öztürk, Schrödter.


    SSV: Wiese - Bechem (46. Jacob), Gerhardt, Otto - Hermann (81. Will), Yang, Lemcke, Binting, Kusche - Fröhlich, Zaher (68. Bahceci).


    Tore: 0:1 Zaher (13.), 1:1 Öztürk (36.), 2:1 Schrödter (62.), 3:1 Öztürk (82.), 3:2 Gerhardt (86.)


    :gelb: Binting, Gerhardt (SSV) - Busse (LFC)


    z.Z.: 235


    SR: Dankert (Rostock)



    LFC Berlin: Der erste Dreier


    Es begann überaus schwungvoll. Schrödter traf mit einem Distanzschuss nur die Latte und Öztürk scheiterte mit einem Freistoß am lange Zeit überragenden Wiese vom SSV. Nur der Ball wollte nicht rein. Mitten hinein in die Anfangseuphorie der Dämpfer. Nach einem langen Ball setzte sich Stürmer Zaher gegen Prévoteau und Bruckmann durch und erzielte die Führung für die Spandauer. Es war ein kleiner Schock der zeigte, dass die Niederlage gegen Dynamo vor allem in der Art und Weise wie sie zustande kam, noch Spuren hinterlassen hatte. Es dauerte dann eine Weile, bis sich der LFC wieder berappelte. Schließlich war es Adem Öztürk mit einem Gewaltschuss, der den Ausgleich brachte. Nach der Pause blieb das Spiel noch ein wenig offen, vor allem, weil Öztürk und Schrödter kurz nach der Pause freistehend gut herausgespielte Chancen vergaben. Aber das Pulver war noch nicht verschossen. Schrödter (62.) und abermals Öztürk (82.) erhöhten scheinbar beruhigend, doch der SSV kam noch einmal heran (86.), nachdem ein Abwehrversuch den SSVer Gerhardt traf und von dort ins Tor. Es blieb aber beim verdienten Sieg, es gibt aber auch noch eine Menge zu tun.

  • Spandauer SV - Hertha-BSC (II)


    Im zweiten Heimspiel wartet der nächste dicke Brocken auf
    den SSV, bei dem man wahrscheinlich hofft, dass sich das
    Team nun läuferisch und gedanklich ans Oberligatempo an-
    gepasst hat. Beim Spiel in Lichterfelde letzte Woche hatten
    die Spandauer durch zwei blitzschnelle Konter des LFC das
    Spiel verloren, nach leichtfertigem Ballverlust am Strafraum
    des Gegners. Will man gegen die Hertha-Bubis bestehen,
    dann muss das Umschalten von Angriff auf Abwehr einfach
    schneller gehen.



    Bisherige Begegnungen auf NOFV-Ebene:


    Saison 94/95 (RL) SSV - Hertha-BSC (A) ( 6:2, 2:1 )
    Saison 95/96 (RL) SSV - Hertha-BSC (A) ( 2:1, 4:3 )
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    Die Statistik der 90er Jahre: 4 Siege (-0-0) und 14:7 Tore -
    Herthas Nachwuchs war damals wirklich eine Amateurtruppe.
    Diesmal sind die Rollen anders verteilt: Herthas U 23, als Ab-
    steiger aus der Regionalliga mit 2 Siegen gut gestartet, trifft
    auf einen SSV, der als Oberliga-Neuling noch ohne Punkt am
    Ende der Tabelle steht.
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  • Keine Ahnung wieso das so ist, aber von den ganzen Berliner Stadtteilvereinen ist mir der Spandauer SV noch am sympatischsten!


    (könnte daran liegen das ne gute Freundin in Spandau wohnt :confused:, aber is ja auch egal)


    Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, obwohl ich mal vermute dass die kleine Hertha euch locker schlagen wird. :no:

  • Herthas U 23 hatte Fabian Lustenberger (vor 14 Tagen vom FC Luzern zu Hertha gewechselt) und Pascal Bieler aus dem Bundesligakader * mit dabei und tat sich nach stürmischem Beginn, Traore hatte bereits nach 9 Min. einen Konter zum 0:1 nutzen können, zunehmend schwer gegen die bisher erfolglosen Spandauer.
    Nachdem Tim Binting (40.) mit einem sehenswerten Seitfallzieher beinahe den Ausgleich erzielt hätte (der Ball prallte von der Querlatte zurück) wurde der SSV zunehmend sicherer und konnte sich auf den Angriffswirbel der Blauen gut einstellen. Die zeitige Hereinnahme von Malkic für Grundmann führte zudem umgehend zu mehr Entlastung nach vorn. :jo:
    Eigene Chancen konnte man aber auch in der 2. Hälfte nur wenige herausspielen und so kamen die Herthaner bei ständiger Feldüberlegenheit durch Covic (72.) und Schmiedebach (81.) doch zu einem klaren 3:0-Sieg.


    Die Gastgeber bleiben also zunächst auf dem letzten Platz, können aber mit ihrer heutigen Leistung durchaus zufrieden sein und mit der Tatsache, die Spiele gegen Hertha II und Hansa II hinter sich gebracht zu haben ... :freu:


    * Genau solche Überraschungsaktionen sind es, weshalb ich die ganzen Profi-U 23-Teams lieber (wie in England) in einer eigenen Reserveliga sehen würde. :sauer:


    Gruß vom SSV-Fan :schal5:

  • Zitat

    Original von SSV-Fan
    * Genau solche Überraschungsaktionen sind es, weshalb ich die ganzen Profi-U 23-Teams lieber (wie in England) in einer eigenen Reserveliga sehen würde. :sauer:


    also ich fänd es auch besser wenn alle Profi-U-23 Teams oder 2te mannschaften von profi mannschaften in einer liga spielen würden

    „Erst wenn der x’te Großinvestor einen Plastikclub geschaffen hat, der letzte Traditionsverein insolvent gegangen ist, der letzte echte Fan von den Rängen verschwunden ist, jedes Spiel zu Gunsten der Fernsehindustrie verschoben worden ist – werdet ihr feststellen, dass der Volkssport Fußball zu dem Alltag verkommen ist, aus dem ihr ursprünglich ins Stadion geflohen seid“

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    3. Spieltag (26.08.07)
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    Spandauer SV -Hertha-BSC II 0:3 (0:1)



    SSV: Wiese - Lemcke, Gerhardt, Otto - Grundmann (27. Malkic), Hermann , Yang, Binting (80. Bahceci), Kusche (66. Fröhlich) - Zaher, Will.


    Hertha: Gäng - Lensinger, Morack, Bieler - Hube, Lustenberger, C. Müller (46. Schmiedebach), Cubukcu - Covic, Huke (46. Xu), Traore (85. Kraus).


    Tore: 0:1 Traore (9.), 0:2 Covic (72.), 0:3 Schmiedebach (81.)


    :gelb: Gerhardt, Binting (SSV)


    SR: Klatte (Wildau)



    Hertha-BSC News


    Vor 403 Zuschauern im Stadion an der Neuendorfer Straße konnte Heine auf mehrere Profis zurückgreifen. Christopher Gäng, Pascal Bieler, Fabian Lustenberger, Christian Müller und Ibrahima Traore sammelten Spielpraxis.
    Auch im Anschluss waren die Herthaner deutlich überlegen und Wiese hatte diverse Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Müller, Sebastian Huke und Traore scheiterten am Torwart des Oberligaaufsteigers. Die beste Chance der Gastgeber vergab Tim Binting, der mit einem Seitfallzieher nur die Latte traf (40.).
    Nach dem Wechsel blieben die Herthaner spielbestimmend, ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. Die beste Chance vergab der eingewechselte Schmiedebach, der eine Hereingabe von Ante Covic über das Tor setzte (70.). Danach legten die Blau-Weißen noch einen Gang zu. Erst scheiterte Zhan Xu an Wiese (70.), aber Sekunden später hatte auch der SSV-Keeper keine Chance. Covic zog aus 15 Metern ab und traf zum 2:0 (71.). Bis zur 80. Minute probierte sich Bieler gleich drei Mal, zirkelte das Leder aber jeweils über das Tor. Besser machte es in der 81. Minute Schmiedebach, der einen Abpraller zum 3:0 ins leere Tor schob. Vorher hatte Wiese einen Schuss von Cubukcu nur abklatschen können.
    Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Ende. Trainer Karsten Heine zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben ordentlich nach vorne gespielt und hinten wenig zugelassen. Wir sind jetzt drei Mal ohne Gegentor. Das ist schon gut."